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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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dieses dahingestellt sein lassen. Das Wappen der kärnthnerFamilie gibt an: v. Mcding III. n. 77V; Siebmachcr I. 47.

Sinap, II. 997, gibt noch ein drittes Wappen an, welchesdie Herren v. S. auf Koberwitz in Schlesien führten, näm-lich drei r. Rosen im Schilde. Georg S. wurde am 15. Juli1692 in den böhm. rittermäßigcn Adelstand erhoben,sv. Ledebur II. 136. n. IV des Art. — M. v. M. 264. — v. H .j

4. Seidel. Zu Sulzbach in der Oberpfalz befindet sich eineadliche Familie v. S., deren Wappen im bayer. Wappenbuche,VIII. 71, unter dem Namen S. v. Rosenthal aufgeführt ist.Wann dieselbe geadelt worden, weiß man nicht anzugeben. Jeden-falls steht sie in keiner Verbindung mit den hier angeführten Fa-milien v. Seidel oder Seid!, Seydcl. so. Hcfner, bayer. AdelS. 114. T. 14v.j W.: In S. ein r. gekleideter Nachtwächter mitSpieß auf gr. Berge.

5. Seidel v. Uosnithal, auf Nübenau, Ober- und Nieder-Natzschkau in der Oberlausitz, kommen um 1752 daselbst bor.sv. Ledebur II. 436.j W.: Drei Blumentöpfe mit Rosen, 2. 1.Die verschiedenartigen Angaben bedürfen noch näherer Aufklärung.

Scidcnbcrgcr, Lieutenant bei der Garde zu Fuß in Stutt-gart, erhielt am I.Jan. 18V6 vom König von Württembergden Adel; er starb um 184V ohne männliche Nachkommen.sHofzeitung von 1866. Nr. 2.j

Scidenthlil. Der Praktikant bei dem Rentamt Fr ei sing,Franz Xaver S., hat den Adelstand bis zu seinem Großvater inBayern znrückcrwiescn.sv. Lang 54Z. — v-Hefncr, bayer. Adel S. 114. T. 146. — v. H.j

Seidcwih, Scydewitz, eine adliche, seit dem I. 1732 freiherr-lichc Familie in Meißen, deren gleichnamiges Stammhaus beiMühlbcrg gelegen ist, und die auch in der Oberlausitz und imVoigtlande noch zu Ende des 17. Jahrhunderts begütert war.lKnauth, prodr. Miön. — Gauhe I. 1693. II. 1815. — Zedier XXXVI.S. 1454. — Allgcm. gencal. Hdb. I. 814.j Der Reichshofrath AugustFriedrich v. S. wurde von K. Karl VI. im I. 1731 zum Frei-herr» , von Karl VII. aber im I. 1743 zum Reichsgrafen erhoben.Die Grafenwürde wurde am 1v. Juli 1775 von Kaiser Josef aufden Neffen jenes, den kursächs. Kammcrherrn und Hauptmann,erstreckt. sM. v. M., Erg. 101. 30. — v. Lang 74 u. f. - Taschcnb.der gräsl. Häuser auf 1844 u. f. — v. Ledebur II. 443. — Sachs. Wppb.It. 6. V. 87. - v. Hefner, prcuß. Adel S. 27. T. 31; sächs. Adel S. 48.Taf. 55; Mecklenburg. Adel S. 19. Taf. 18; bayer. Adel S. 21. T. 16;Erg. Bd. S-9. — Kneschke, deutsche Grafcuhäuscr. — v. H.j

Seidcwih, s. Pistoris.

1. Scidl, Seydl, Seidel, Georg Kristof, wurde am 11. Mai1729 iu den böhm. rittermäßigen Adelstand erhoben. Die Fa-milie ist in Schlesien angesessen, sv. Ledebur II. 437. j WappenIn R. ein mit drei Rosen belegter Querbalken. sM. v. M., Erg.S. 2V7. — v. Zedlitz.j

2. Scidl, K., kais. östcrr. Hauptmann, erlangte 185V oder1851 den rittermäßigen Adclstand. sM. S.j

3. Scidl v. Adclstcrn. Der Obcrlieutenant bei dem Militär-Grenzkordon iu Böhmen, Josef S., wurde im Jahre 1816 mitv. A. geadelt. sM. v. M. 264. — v. H.j

Scidlih, Seydlitz, eine freiherrlichc und zum Theil gräflicheFamilie, welche leztcre Würde im I. 17VV besonders der böhm.Linie zu Theil wurde. Sie kommt zuerst im 10. Jahrh. vor.Die böhmische Linie schrieb sich Czeidlitz v. Schönfeld.

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sBalbini Epit. Bohem. p. 628. Ej. Proem. stemmat. T. p. 82. — Sreb-macher I. 56. u. 7. V. 38. n. 2. — v- Meding II. n. 836. — Gauhe

I. 1699. — Höpping, de jure insign. C. 9. p. 409. — Sinap I. 880-90.

II. 445—87. — M. S. Martini, Extrakt aus Paprotzki, böhm Chronikvon dem uralt. Wappen u. Geschlecht der Freiherren v. Seidlitz. Dresden,1701. Fol. 2 Bg. — Des uralten adl. Geschlechts der v. Seidlitz bevoll-mächtigten Ausschusses u. Gcwaltträgerrclatiou u. Acta wegen D. v. Seidlitzu. Schmclwitz u. aus was Ursachen die von ihm angenommenen Kinderfür keine Seidlitzcr zu halten. 1582. 4. 17 Bg- — Kuautb, prodr. Misn.— Zedier XXXVI. 1453 -597 Die Freiherren u. Brüder BogislausSigmund, Julius Sigmund, Karl Sigmund u. Georg Sigm. v. S.wurden am 8. August 1736 in den böhm. Frciherrustand erhoben.sM. v. M., Erg. tvg.j Die Brüder Melchior Sigmund u. SigmundFerd. v. S. wurden am 5. Aug. 17V1 in den alten Herren- u. 171Vin den böhm. alten Freiherrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 101. —v. Zcdlitz.s Friedrich Wilh. v. S., Landrath, wurde am 15. Okt.1786 P r e u ß. Freiherr, sv. Ledebur II. 437. III. 343. — Frcihcrrl.Taschcnb. v. 1857. — v. Hefuer, sächs. Adel S. 48. T. 55; preuß. AdelS. 64. T. 83. - v. H.j

Icifcredorf, s. Selgersdorf.

1. Seifert v. sthönberg, österreichisch. Ludwig Johann S.v. R- stand 1857 als Hauptmann im 36. k. k. Inf. Reg.

2. Seifert Ii. Noiniciifcld. Kristof Franz S. wurde im Jahre17V4 mit v. R. in den böhm. Adelstand erhoben.

sM. v. M., Erg. 443. — v. Ledebur II. 439. — v. H .j

Seiscrtih, Scyfertitz, eines der ältesten sächs. Geschlechter,welches aus Preußen nach Sachsen kam, aber auch noch zumTheil in Preußen begütert ist. Kurfürst Friedrich August er-theilte als Rcichsverwcser am 9- Sept. 1711 dem Georg Hunibaldv. S. das Freiherrndiplom. Dasselbe ist bei v. Uechtritz, diplom.Nachr. III. 24, zu ersehen.

sTyroff II. 177. - v. Ledebur II. 443. - Sächs. Wppb. III. 46.—v. Hefuer, preuß. Adel S. 65. Taf. 83. — Kneschke, Wappen IV. —Gcueal. Nachr. 23. Th. 1058. — Gauhe I. 1700 u. f. — Zedier XXXVII.S. 761. — v. Uechtritz, dipl. Nachr. III. 221-29. 230-35. — Nachr.von 1588 — 1786 aus den Kirchenb. zu Stauche, Melstrup, Ahlsdorf u.Glaubitz, wo sie begütert sind. — v. Laug 240. — v. Zedlitz, Ad.Ler- —Tascheub. der frhrl. Häuser auf >853- — v. H.j

Sciffart, Kristian Konrad, fürstl. hannöv. Rath u. Residentzu Frankfurt a/M., erhielt 1688 ein Adelödiplom.sR. T. A. R .j

Seifferdt, Johann Kristof, erlangte um's I. 1679 die Adels-Würde. sR.T.A.N.j

Icifricd Der Kästner und Grcnzhauptmann Josef Elias S.in Kemnat, nachher LandschaftSkonsulent in München, erhieltvom Kurfürsten Karl Theodor am 4. Sept. 1789 ein Adels- undRitterdiplom.

sv. Hefner, bayer. Adel S. 114. T. 140. — v. H. — v. Lang 545.j

Seiger, f. Segerden.

Scigncur v. Sigenau, in den preuß. Nheinlanden seßhaft. DieS. v. S. sind ein altes Geschlecht aus dem Emmenthal in derSchweiz, welches daselbst schon 1216 in großem Ansehen undreich begütert blühte. Signau besaßen sie bis 1399. Durchhäufige Fehden mit ihren Nachbarn büßten sie ihre Bcsizungcn all-mälich ein, worauf sie sich nach den Niederlanden, Italien,Spanien, Burgund und Deutschland H1796) zerstreuten.Das Stammwappen ist gespalten von S u. B., mit 2 r. Balkenüberlegt. Vermehrt oder verändert wurde es verschiedencmale theilsdurch Lchensverhältnisfe, theils durch Adoptionen.