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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Schmidt —> Schmitt

74. Schmidt-Wicrusg-Kowalski. Die Gebrüder S., JoachimFriedrich, Amtsrath, Emanucl Ferdinand, Kommissionsrath, aufBernow und Scmcrow im schicvelbcin'schen Kreise, wurdenam 18. April 1811 vom König von Preußen geadelt. DieFamilie ist in Pommern u. im Posen'schen seßhaft, sv. Zedlitz.

— v. Hellbach, Samml.s v. Ledebur, II. 386, sagt, sie hättenErneuerung des Adels erhalten.

75. Schmidt v. Zalncrow. Der obcrösterr. GubernialrathJosef Karl S. wnrde im I. 1794 mit „Edler v. Z." geadelt.

sBayer. Wppb. Vitt. 52. — v. Hefncr, bayer. Adel S. l>2. T. t37.

- M. v. M., Erg. 440. — v. H.s

Schmidt v. Löwciifels, s. Löwenfels.

Schmidtaacr v. Vlicrwalsec, ein oberöstcrr. Geschlecht. DerPfleger von der kais. Herrschaft Wildenstein hatte von HannsFriedrich Frhrn. v. Hoffmann die Herrschaft u. Schloß Ober-Walsce gekauft, worauf die österr. Erbmarschallwürde ruhte;da aber der Verkäufer in Kaiser Ferdinand's Ungnade siel, wurdeder Kauf aufgehohcu, doch behielt der Käufer den Beinamen bei.sGauhe I. >559. — v. Hoheneck II. 371 —79. — v. H.s

Schmidtborg, Schmicdburg, Schmidtberg, f. Schenk v. S.

Schmidtscld. Joh. Ludwig Schmidt, sachsen-meiningen'-schcr AppellationSgerichtSdircktor, wurde 1857 vom Fürsten Reußzu Schleiz mit dem Namen v. Schmidtfeld gefreit; anerkannt1858 von Sachsen-Mciningen.

Schmidtftld, f. Nikicsich.

Schmidlimnni. Kommen als Herren v. S. um 1778 in Soestvor. Wappen? sv. Ledebur II. 388.s

Schmidtmcycr, Johann Martin, Mitglied des großen Raths inGent, wurde 1787 in den R. Adelstand erhoben. sN. T. A. R.)

Ichmidtpaucr, f. ManStorff.

Ichmidtpcrgcr, Adam, wurde 1695 geadelt. sR.T. A. R.sj

ch Schmidtsfcldt. Pater Hugo v. S., Profcß zu St. blasij,ch 1785.

ch Schmicchcn, ein altes schwäb. Edelngeschlccht, Vasallen derGrafen v. Berg, von denen noch 1371 Götz v. S. vorkommt.Die Burg lag im Württemberg. O.A. Blaubeuren.fGricsinger 1292 s

Schmicdmicr, österreichisch. Karl Ritter v. S. stand 1857als Kadct im 5. k. k. Husaren-Regiment. Vielleicht einerlei mitSchmidtauer v. Oberwalsee.

Schmicdcbcrg, stammen aus Thüringen, von wo aus sienach Pommern kamen und dort Afterlehnslcutc der v. Wedelwurden. Mehrere v. S. befinden sich im preuß. Heere. Siebesaßen in neuerer Zeit Schürgast in Schlesien. Vielleicht ge-hört ihnen das Wappen bei Dorst, schles. Wappb. III. 166: InR. zwei quer gelegte Fische,sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 383. III. 339.s

1. Schmiedet, v., auf Uciihäuset. Der Hauptmann Lorenz v. S.auf N. wurde im I. 1715 in den Neichsritterstand erhoben. sM.v. M., Erg. 2934 Möchte wol mit den Schmiedel v. Schmi-den einerlei Familie bilden. Vergl. Schmidcl.

2. Schmiedet, Schmidcl v. Schmiden. Johann Wenzel, Leopoldund Johann Anton S. wurden am 28. Nov. 1798 und SigmundS. v. S. am 22. Dez. 1722 in den böhm. alten Frciherrnstanderhoben. sM. v. M., Erg. 98. — v. H.s

1. Schmieden. Ein v. S. kommt als Rcgierungsdirigent zuFrankfurt a/O. vor. Nathanael S., Bürgermeister zu Danzig,

erlangte am 19. Febr. 1658 den poln. Adel. sv. Ledebur II. 388.III. 349.s Wappen: Qnergctheilt; oben in R. ein wachsender, inGoldstofs gekleideter Mann, der einen Hammer schwingt; unten inB. drei g. Sterne,sv. Zedlitz. — v. Hefuer, Erg. Bd. S 48.s

2. Schmieden, eine sächs. Familie. Sie soll aus Oester-reich stammen. Wappen: Der Schild durch eiucn r. Balken ge-theilt; oben in G. eine Dohle, unten in B. drei s. Lilie», 2. 1.sv. Hefner, sächs. Adel S. 46. T. 53.s

Schmicdickc v. Szmicdceki, kommt 1854 ein preuß. Ingenieur-Major S. v. S. vor. Wappen? sv. Ledebur II. 388.f SieheSzmidecki v. Sz mied icke.

st Schmichcn. Zu Mosbach bei Althen», Jnnviertel, ist derGrabstein deö „edl vnnd gestrengen Herrn Georg Ebcrhardt vonSchmiehen zum Waase» u. St. Peter, so alß der Leste

Dieß Namen vnnd Stammcns gestorben den

testen tag appriliö Anno 1698". Seine Hausfrau war einev. Dach SP erg. sO. S.s

Schmiclcs. Jakob Basschewis, Gatte der Henkele Schmielcs,ein böhm. Israelit, k. k. Hofagcnt, wurde von K. Ferdinand II.1622 mit „v. Treucberg" in den Adelstand erhoben. Das Wap-pen ist noch in dem bekannten alten, seit K. Josef II. geschlossenenJudenfriedhof zn Prag zu sehen. sGartenlaube von 1862. Nr. 45S. 7ll. — Bazar vom 8. Nov. 1863. Nr. 42.sIchmirsih, ein schles. Geschlecht.sSinap I. 832. — Siebmacher II. 53. n. 2. — v. Mcding II. n. 799.— v. Ledebur II. 388. — v. H.s

Schmisnig, eine münster'sche Familie, die im 17. und 18tenJahrhundert vorkommt. sPfeffinger's Braunschweig III. — ZedierXXXV. 463. — Lüdersen'« Sammlung. — v. Zedlitz. — v. LedeburII. 338. — v- Hefncr, preuß. Adel S. 26. T. 21. — Kneschke, deutscheGrafenhäuser. — v. H .s Siehe Korf und Kerßenbrock.

Schmit v. Lctni, genannt 0. Hattciistcin, eine ans Flandernstammende Familie, aus welcher um 1828 nur noch zwei Brüder,Georg Konrad, in Bremen, und Georg Wilhelm Kristof, vcr-heurathet in Amsterdam, lebten. Am 25. Mai 1782 wnrdeder Hofarzt Dr. Joh. Konrad Will). S. mit „S. v. L., gen. H.",durch kais. Diplom geadelt, sv. d. Knesebecks

Schmithossc». Franz Jakob v. S. wurde im I. 1733 in denFreihcrrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 93. — v. H sZchiiiitmcr, s. Smitmer.

1. Schmitt. Der RcgicruugSrath zu Ambcrg, nachher Kreis -Kanzleidircktor in Regens bürg, Philipp S., erhielt vom Kurf.Karl Theodor am 12. Dez. 1786 das Adelsdiplom.

sv- Hefner, bahcr. Adel S. 112. T. 136. — v. Lang 535. — v. H.s

2. Schmitt v. EstciiW. Der Hauptmann Andreas S. wurdeim I. 1817 mit v. E. geadelt.

sM. v. M. 259; Erg. 449. — v. H.s

3. Schmitt v. Kchlau, Jgnaz, Hauptmann im 21. Inf. Reg.Philipp S. v. K. war 1835 Oberst beim 43. k. k. lombard.Inf. Regiment. Wahrscheinlich mit Schmidt v. K. einerlei.

4. Schmitt li. Kcmmcrzcll. Der Kapitänlieutcnant Andreas S.wurde im I. 1815 mit dem Beinamen v. K. geadelt.

sM. v. M. 259. - v. H.s

Schmitter. Der Obcrstlieut. Karl Konstantin v. S. erhielt vomKurf, von Brandenburg am 4. Nov. 1698 eine Anerkennungdes seinen Vorfahren von K. Karl V. erthcilten Adels,sv. Hellbach, Saimnlung.s