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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
Entstehung
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Schmitt

Ichliiilterlöw, ein ursprünglich ans Pommern nach Mecklen-burg sich wendendes Geschlecht, dessen MicräliuS zwar nicht gedenkt,das aber in Pommern noch blühen, in Mecklenburg aber nicht mehrvorhanden sein soll. Sic gehören zu den Patriziern in Stral-sund u. Greifswald, und erlaugten am 26. Sept. 1723 denschwcd. Adel. sv. Ledeb. II. 388. III. 340. - Bagmihl II. T. XXVI.

— Kneschkc, Wappen II. — v. Meding I. n. 760. — v. Zedlitz. — v. H.s

1. Schmitz, Johann Martin, rcichSstift-wer den'scher Rathund Lehnkammerdircktor, wurde 1788 mit „Edler von" in denAdelstand erhoben. sR. T. A. N.s

2. Schmitz v. Incrlnich. Die Familie stammt aus Westfalen.Der pfälzische Regicrungsrath Ludwig Honor S. erlangte am27. Juni 1792 vom rh ein. Ncichsvikariate Bestätigung des früherseiner Familie zugestandenen Adels. Die Familie besizt im Baden'-schcn Michelbach, Schwanheim und Bargen als Majorat,und war der rhein. Ritterschaft einverleibt.

sCast, Adelsbuch von Badems

3. st Schmitz v. (Srollcnburg. Arnold S., Amtmann bei demStifte Ncbcrwasser in Westfalen, wurde im I. 1719 in denRcichsadelstand erhoben. Sein Sohn Kristof war anfänglich kur-trier'scher Hofrath, dann NeichskammcrgcrichtSbeisizcr, und hat1754 die Aufnahme bei der Neichsritterschaft nachgesucht. ImJahre 1790 wurde die Familie vom Pfälz. Reichsvikariat in denFreiherrustand erhoben. Franz Frhr. v. S.-G. ist knrpfälz.NegicrungSrath und Amtmann zu Dilsberg gewesen. Von zweiBrüdern, wahrscheinlich Söhne des R.KammcrgerichtSassessors, warMoriz zulezt k. Württemberg. Gesandter zu München, derandere preuß. Negicruugs-Chefpräsident in den Rh einProvinzengewesen. Mit ihnen ist die Familie 1859 wieder erloschen. Wahr-scheinlich erhielten sie den Beinamen bei Erhebung dcö Kammer-Gerichtsassessors in den Freiherrnstand. Der Name ging auf denSchwiegersohn des Präsidenten, den preuß. Artilleriehauptmann

John, über. sv. Ledebur II. 389. III. 340. — v. Hefncr, württcmb.Adel S. ll. T. 14; Erg.Bd. S. 39. — Die Württemberg. Wappenbüchervon I. A. Tyroff n. K. Dorst. — M. v. M., Erg. 440. — v. H.s

Schmitzcr, eine adliche Familie in Westfalen, welche zu denErbsälzcrn in Soest gehört. Georg S., kais. Oberstlicntenant,erlangte 1639 Adelsbcstätigung. sv. Zedlitz. — N. T. A-R.s

Schmögcr ans Adelsholisiii. Der Pflcgsverweser Franz JosefS. zu Friedberg erhielt von K. Karl VII. ein Adelsdiplomund wurde am 29. April 1746 ausgeschrieben,sv. Hesner, baycr. Adel S. Il2. T. 137. — v. Lang 535. — v. H.s

Ichmöltziiig v. Zmicklödt, ein oberösterr. Geschlecht, welchesim Jahre 1691 der oberösterr. Landschaftsmatrikul einverleibtwurde. (Wappen; Sicbmacher I. 41.) Stefan S. 1576 in Wolf-gaug VizdomS zu Tübingen Stammbuch. Anna Maria S.Hann'S Gntrathcr's, falzbnrg. Pfleger zu Mittersill(st 1614), Hausfrau. Blühen noch in Oesterreich.

(Gauhe II. 1037. — v. Hoheneck II. 380. — Zedier XXXV. 466.

- v. H.s

st Schmogrmi, Smogcrau, ein schlcs. Geschlecht- W.:?sv. Ledebur II. 389. s

st Schmolliiige», in Preußen; erloschen. W.: Lcliwa.sv. Ledebur II. 389. III. 340.s

's Schmolckc, eine schles. Familie, die sich ehemals v. Dan-nenberg (richtiger Dannenberg) geschrieben, und die im Jahre

1479 zuerst vorkommt. sSinap I. 832. — Zedier XXXV. 469. —Sicbmacher I. 172. n. 13. — v. Meding II. n. 791. — v. Zedlitz. —v. Ledebur II. 389. — v. H.s

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Ichmoltz, auch eine schles. alte Familie, die besonders imBrieg'schen seßhaft war und im I. 1343 zuerst vorkommt.sSinap I. 832. II. 973. — Gauhe I. 1560. — Zedier XXXV. 470.

— Sicbmacher I. 72. n. 4. — v. Meding II. u. 792. — v. Ledebur II.S. 389. - v. H .s

st Zchmoii, ein thüring. erloschenes Geschlecht, dessen Stamm-Siz Ober- und Niederschmon war. Wappen?sv. Ledebur II. 389.s

Schmort, ein adliches Geschlecht in der Oberlausitz. W.:?sv. Ledebur II. 339.s

Schmuck, aus der Oberpfalz stammend u. vom KurfürstenKarl Theodor geadelt, sv. Hefner, baper. Adel S. 112. T. I37.s

Schlünde. Diese Edelleute gehören Hintcrpommern an;man findet sie auch Schlund de, Smudde, Smudden ge-schrieben. Zemmen ist ihr Stammsiz.sv- Zedlitz. - y. Ledebur II. 389. III. 340.s

Schmüllilig, Smülling, ein im Clcve'schen angesessenes Ge-schlecht, 1411. Wappen? sv. Ledebur II. 389.s

st Schmugerou. Godefridus de Smugerowe, milcs, testisin e inem pomm er'schcn Brief 1263. (Urk.B. f. Nieders. II. 236 ff.sSchmuttcrmoiscr v. Asten. Der Oberst Joh. Karl S. wurde imJahre 1811 mit v. A. in den Rittcrstand erhoben. Der östcrr.SektionSrath M. Ritter S. v. A. erhielt 1862 die kais. Erlaub-niß für sich und seine Nachkommen, sich nur v. Asten nennen zudürfen. sA. A. Zeit., Juni 1862. - M. v. M., Erg. 203. - v. H.sSchnabel, Konrad, kais. Hofschrötter, erlangte 1623 ein Ncichö-Adelsdiplom sv. Ledebur II. 389. III. 340. — R. T. A. R.s

st Schiiackclibiirg, ein braunschweig, u. Mecklenburg. Ge-schlecht, welches wenigstens im Brannschweig'schen ausgestorben ist.

sBehr, rcr. Mecklenburg. Lib. VIII. p. 1584. — Letzncr's dassel'scheChronik IV. B. K. 15. 166. — Siebmacher II. 124. u. 13. — v. MedingIII. n. 738. — Lüdersen'« Samml. — v. H.s

1. st Ichncberg, ein fränk- u. fulda'schcs Geschlecht, welcheslängst ausgestorben zu sein scheint; wenigstens fand 1425 die lezteBclehnung statt, sv. Meding III. n. 739. — Schannat, suld. LchnhofS. 152. — Siebmacher I. 203, woselbst da« Geschlecht zu der schweizerFamilie gezält wird; II. 72.s Es führte eine Lilie im Schilde.

2. Ichncbcrg, Sncb., Schnecburg, eine tiroler Familie, diesich auch Schneeberg und Schnöbürg schrieb, gegen die Mittedes 16. Jahrhunderts zum Theil aber ausstarb. Peter Schnee-berg er, mit welchem um 1379 die Stammreihe beginnt, führteim Schilde und auf dem Helme die Schneehaubc, und nannten dieNachkommen sich um 1599 mit dem Zunamen v. Salkhauß,einem crhcuratheten Nittergute der 4 Schildhöfe. Die Familie er-hielt 1555 Bestätigung des althergebrachten Adels u Verbesserungdes Wappens. Am 3. März 1586 erlangte das Geschlecht dieErlaubnis), einen in Tirol erbauten und zu Truz und Schuzbefestigten Landsiz Schneeburg nennen und den Namen davonannehmen zu dürfen. Am 31. Aug. 1664 wurde der Familie diefrhrl. Würde mit v. Schneeburg zu Salthauß u. Plattenzu Theil. (Jahrb. des deutschen Adels für 1847. — Taschenbuch derfrhrl. Häuser auf 1848. — Sicbmacher II. 41. — Zedier XXXV. 521.

— v. Hefucr, tiroler Adel S. 15. T. 18. — v. H.s

IchiiMiii, Schnebclin, eine breisgauer Familie, die schonim I. 1165 auf dem Züricher Turnier sich mit befand. Sicb-macher, II. 89, n. 3, rechnet sie unter den schwäb. Adel.

sRucelin, Germ. sacr. 183. — Gauhe I. 1560. — Zedier XXXV.S. 497. — v. H.s