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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Schle — Schlei:

im I- 1656 von K. Ferd. III. in den böhm, Ritterstand, am16. Aprit 1665 aber das Geschlecht von Kaiser Leopold I. in denböhm. Freiherrnstand mit dem Prädikate S. n. L., und endlicham 13. Nov. 1631 in den böhm. Grafenstand erhoben.

sGauhe I. 15.12. - Zedier XXXV. 18». ff. — Sinap ll. 293. —Hvrtl, die sürstl., gräst u. frhrl. Fam. der östcrr. Monarchie. — v. H.

— v. Ledebur II. 372. — Lucä, schlcs. Chronik 1694.f

Schlegl, Schlegel, Hanns Mathcns und Peter, Brüder, wur-den 1662 geadelt. fR. T. A- N.fSchlctzcnbcrg, f. Tersztenjack.

Zchlchingcr ». Poding zu «Ndersnig. Hanns S. wurde 1573mit obigem Beinamen geadelt. fR. T.A. R.f

Schleich aus Harbach, Achdors n. Hciinhaus. Der Rath undNentmeister Stefan S. zu Lands Hut wurde von K. Rudolf II.im I. 1581 in den Adelstand und Franz Albert Alois Ludwigv. S. auf N. vom Kurf. Max. Emanucl am 21. Febr. 1726 inden Freiherrnstand erhoben, so. Lang 229 u. f.f Die Linie derv. S. auf Schönstetten verblieb im Adelstande.

so. Lang 528. — Tascheub. der frhrl. Häuser auf 1853. — v. Hcfuer,bayer. Adel S. 56. T. 58. S. III. T.135; Erg.Bd. S. 19. — v. H.jSchleichart v. Wicsenthal. Diese Familie ist schon seit demJahre 1626 dem böhm. und östcrr. Adelstande einverleibt. DieStallmeisteröwittwc Elisabeth S. wurde mit ihren Söhnen Fried-rich Philipp, Franz Wenzel, Joh. Heinrich, Anton Philipp undJoh- Josef am 16. Nov. 1737 mit dem Beinamen v. W- geadeltund 1744 in den böhm. Nitterstand erhoben.

fv. Hefucr, bayer. Adel S. ltt. T. l.35. — v. H. — M. v. M.,Erg. 437 u. 202. — v. Lang, >suppl. I39.f

1 Schleicher. Der gräflich lippe'sche Regierungsrath KristianAugust Ferd. S. wurde am 15. Juli 1778 von K- Josef II. mitseinen Nachkommen in des hl. röm. Reichs Adelstand erhoben.lZweiter Nachtrag z. n. geneal. Hdb. 19. — v. Zedlitz. — V .Ledebur

11. 373. - v. H.f

f Schleiden, Slcida, ein westfäl. Geschlecht, aus dem Einer,Wilhelm de Sieida, im I. 1366 vorkommt.

fv. Steinen, westfäl. Gesch. I. l(123. — v. Mediug l. n. 756. —Fahne !. 399. — v. H.f

Schlciffrcs, Schleifraß, ein fränk. u. rheinländ. Geschlecht,das zulezt frcihcrrlich wurde. Die Stammreihe desselben fängtHumbracht, Taf. 2v3, mit Hermann Otto v. S- im 14. Jahrh.an und gegen die Mitte des 18. Jahrhunderts war S. unter demNamen Adalbert gefürstcter Abt zu Fulda-

l v. Haustein I. 593 -5. III. Suppl. 134. — Gauhe I. 1532. —Zedier XXXV. Z2. — Biedermann, Rh. u. W. Tab 316-29. — v. H .f

ch Schlei», Schleyn, ein köln. Geschlecht, aus welchem Fried-rich v. S. 1662 Amtmann zu Deutz war. Wappen?fv. Ledebur II. 373.f

Schleinitz, Schleunitz, vor Zeiten Schleinitzky und Schli-nitzky, eines der ältesten Geschlechter in Meißen u. Böhmen,das aus der Zeit Karl's d. Gr. herstammt. In Böhmen hates den frhrl. Karakter und das Erbschenkeuamt im I. 1184 besessen.

fGauhe I. 1532. — Zedier XXXV. 41—45. — Avemann's kirchberg.Beschr. 212. 223. 269. — Siebmacher I. 154. n. 2. — Glcichcnsteinn. 7. — M. Andr Manitius, immerblühende Sittenrose aus >7 Blätternbestehend, dem bochadl. schlcinitz. Geschl. ?c. Dresden. 1658. 4. 2 Bg.—Peckeustcin, Theatr. Saron. I. 66—72. — Sinap II- 968. — Joh.V .Schleinitz, B. in Meißen, Geschl. Verwandte; in Cur. Tax. 1765. 294.

— Taube, Nachr. von der Altenburg (deren Besizer dieses Geschlecht im

12. bis 14. Jahrh. war», in Gr. v. Beust, Bcitr. zur sächs. Gesch., bes.des sächs. Adels, 1. St. 49—69. — L-iebin. 1. 31. n. 12. — Brotusf'sMerseburg. Chronik 69. — v. Mediug l. n. 757. — v. Zedlitz, Ad. Lex.

— v. Ledebur II. 373. — Taschenb. der frhrl. Häuser auf 1858. —Sächs. Wppb. IV. 71. — v. Hefner, sächs. Adel S. 46. T. 53; preuß.Adel S. 63. T-81. - v. H.f

Schleis ». Löwcnfcld. Die Adelsbestätigung erhielt diese baye-rische Familie von ihrem Könige am 26. Jan. 1818 und wurdedieselbe am 18. März desselben Jahres immatrikulirt.

fv. Hcfuer, bayer. Adel S- III. T. 135. — v. Lang 139. — Tyrofs1. Taf. 36. 48. — Sicbenkecs I. 54—56. — v. H.fSchleichen», s. Keller v. S.

Ichlcinlicrg, auf Zimpcl in der Ob er lau sitz. W.: ?fv. Ledebur II. 373.f

1. Ichlcnimcr, Georg Kristvf, Kriegsrath, wurde am 14. Sept.1736 in den prcnß. Adelstand erhoben.

fv. Zedlitz — v. Ledebur II. 373. — Preuß Wappb. IV. 4g. —v. Hefncr, Hess. Adel S. 24. T. 27.f

2. Schlenimer n. Ehrenrang. Der Landrechtssckretär Joh. S.in Prag wurde im I. 1362 mit dem Prädikate v. E- geadelt.

fM. v. M., Erg. 438. — v. H.f

Schleninller, Gustav, Lieutenant, wurde 1822 vom König vonPreußen geadelt, fv. Ledebur II. 373.f

ch Zchlcnderhan, ein im Herzogth. Jülich zu Schlenderhan,Bull es heim 1445 ansässiges Geschlecht.fFahne I. 399. — v. Ledebur II. 373. f

Schlcppcgrcll, ein lüneburg'schcs, braunschweig'sches,bremen"sches, Münster'sches und oldenbnrg'scheS Geschlecht,aus dem Joh. v S. in Lüneburg im I. 1371 gestorben ist.

fSchlöpke, bardowik. Hist. 574. — Zedier XXXV. 51. — GauheI. 1536. — Lüdersen's Samml. — v. Meding III. n. 7.34. — v demKnesebeck. — Siebmacher, Suppl. II. 28. — Grote, hannöv. Wppb.v. 13. — v. Ledebur II. 373. — Kncschke, Wappen I. — v. Hefner,hannöv. Adel S. 25. T. 28. — v. H.f

ch Ichlcpnsch, Schlebusch, eine im Herzogthum Bergen seßhafteadliche u. theils, nämlich seit dem 17. April 1666, freiherrl. Familie,deren Stammhaus die im Herzogthume Bergen gelegene Stadtdieses NamcnS gewesen, und aus dem Joh. v. S. im I. 1462 u. ff.Abt zu Alden bergen gewesen ist. Die Familie war auch inSchlesien begütert, fv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 372. — SinapI. 222. II. 431. - Zedier XXXV. 52. - Gauhe I. >531. — v. H.fSchlcrcth, Franz Anton, fürstlich fulda'scher geh. Rath undLeibarzt, wurde am 11. Jan. 1792 geadelt.fTvrofs I. — Fahne I. 389, unter Schlebusch. II. 139. — v. H.

- v. Hcfuer, Hess. Adel S. 24. T. 27. - R. T. A. R .f

Schielten, eine fränkische, im vormal. Ritterkanton Baunachbegüterte Familie.f'Biedcrmann, Baunach Tab. 249-51- — Salver 557. — v. H.fSchleuer, Friedrich Gotthold, Rittmeister, und Salomen Fer-dinand S., Unterlieutenant, wurden vom König von Sachsen1825 in den Adclstand erhoben.fSächs. Wappenbuch V. 82- — M. S.f

Schlctz, zu den Geschlechtern zu Hall gehörend, kommenim Anfange des 14. Jahrhunderts vor. Oberst Friedrich v. S-starb um 1656 als der Lezte des Geschlechts,fv. Hefner, 1 schwäb. Adel S. 15 fSchleuse, v. d. S., s. Schleyß.

Schlcusing, Franz, Gutsbesizer auf Bchditten in Ostpreußen,wurde von seinem Oheim, dem schwed. Lient. v. S. an Kindes-statt angenommen und am 14. Juli 1815 in den prenß. Adel-stand erhoben, fv. Ledebur II. 374. III. 338.f

f Ichleuslnge», Vogt». Dithmarus advocatus d e Sclusunghe