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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Schla — Schlau

scheint urkundlich 1282 und wurde von K. Otto in den Grafen-stand erhoben, starb aber im J> 1346 mit Mcinone aus.

sLöwenstein, HildcShcim 63, — Fellen Monument, inedit. 358. —Zedier XXXIV. >667. — v. Mcding I. n, 755 u, f. — v. LedeburII. 371. III. 338. — v. H. — Lüdcrsen's Sammlung.)

2. st Schlade», eine alte, von voriger ganz verschiedene Fa-milie, welche die Salzwerkc zu Staßfurth im Magdeburg'scheninne hatte und den dasigc» Stadtrath besezte. Sie scheinen imJahre 1435 zuerst in Urkunden vorzukommen. Jezt wohnen siein Preußen w. Der preuß. Kammerherr und außerordentlicheGesandte v. S. wurde am 2. Febr. 1813 in den Grafcnstand er-hoben. Die Familie ist 1845 erloschen.

sv. Zedlitz. — Tascheub. der gräsl. Hänser aus 1842 u. f. — v. Hcfner,preuß. Adel S. 25. T. 28. — v. Mediug I. n. 755. — Tyroff I. 3. Ausg.

— Lüdcrsen's Sammlung. — v. H.)

Schladern v. Traunbrück. Der kais. österr. Oberst Franz S.wurde 1339 mit v. T. geadelt. sE. S)

1. Schlägel, Johann Josef, fürstlich fr ei sing, geistl. Rath,wurde 1754 geadelt. sR. T.A. N.)

2. Schlägel. Der k. bah er. Hauptmann Michael S. wurdeam 11. Mai 1816 als Ritter des militär. Mar-Josef-Ordensnominirt n. immatrikulirt. sv. Lang, Suppl. 139.^s Geadelt 1823.

jv. Hefner, baycr. Adel S. ll l. T. 135. — v. H.s

Schlaff, Karl Daniel, der Rechte Doktor u. k. schweb, ältererBürgermeister zu Wismar, wurde 1752 geadelt. sR. T. A. R.)

Ichlag v. Zcharhcli». Der Oberst uud Kommandant des 9tenArt. Regiments, W. S., wurde 1862 mit obigem Beinamen ge-adelt. sA. A. Zeit., April 1862.)

st Ichlage, eine ausgestorbene ehedem im Halberstadt'schenbegüterte Familie, die schon 1291 vorkam.sMeybaum, vom Kloster Marienberg 43. — Zedier XXXIV. >735.

- v. 5z. I

stIchlagcutcuftl, eine zum pommer'schen Adel gehörige Familie,welcher Werder im Regierungsbezirk Stralsund gehört. JohannS. wurde am 16. März 1746 in den Adelstand erhoben; er waraus Schwedisch-Pommern und ist der AnHerr der pommer'-schen Familie daselbst, sv. Ledebur II. 37l. III. 338. — v. Zedlitz. —R. T. A. R- — Genealog. Staatshdb. v. 1748.)

st Ichlaginhaus, Schlaginhaufen, Georg HicronimnS, der RechteDoktor, und Sigismund S., Brüder, wurden 1621 geadelt.sR.T. A. R.)

Schlagintwcit. Zwei Brüder, Hermann u. Robert S., Natur-Forscher in München, wurden am 24. Nov. 1859 in den bayer.Adelstand erhoben. Wappen: Schwert und Pfeil in gespaltenemSchild mit Krücken - Bordur. sO. S-s

st Schlammersdors, eine fränkische, r h e i n lä irdische undpfälzische Familie, die aus Niedersachscn in die Pfalzkam, und aus welcher Johann v. S. 1549 geh. Rath des Pfalz-Grafen Otto Heinrich am Rhein war.

sBiedermann, Geb. Tab. 211—23. — v. Hattstein II. 3I3u. s. —Zedier XXXIV. 1766 u. f. — Gauhe I. 1536. — Dienemann 347.n. 72. — Siebmacher I. 89. n. 5. — v. Mcding II. n. 72. — Hart-mann's Samml. — v. Ledebur II. 37 l. — v. H.s

Zchlamiuersdorf, Snottcn r>., s. Knotten.

Zchlanbulch, eine ursprünglich norwegen'sche, dann aber inHolstein verbreitete adliche Familie. sM- S.)

st Ichlandcubcrg, Schlandersberg, eine gräfl. Familie in Tirol,welche den Namen von dem Schlosse Sch. im Vinstgau hat, dassie seit 1599 wieder an sich gebracht, nachdem es lange andere

Herren besessen hatten. Schon im I. 1296 kommt Philipp v. S.beim Turnier zu Schweinfurt vor. fGauhe I. >536- — Sieb-machcr II. 41. n. 5. — Brandis, tiroler Ehrenkr. II. — v. MedingIII. n. 733. — Zedier XXXIV. 1769. - v. H.sSchlandersberg, s. Sch landend erg.

Schlangcnbcrg, v. u. zu. Die Brüder und LaudrcchtsbeisizerGeorg Kristian u. Friedrich Jakob v. n. zu S. wurden im Jahre1733 in den Freiherrnstand erhoben. sM. v. M. 83. — v. H.sSoll vielleicht Sch lau derb erg heißen.

st Ichlangenlmrg, Bestzer der in Ruinen liegenden Burg diesesNamens unweit des neuhauser Bades in Step ermark gelegen.sSchmutz III. 488. — v- H.s

Schlniigcnftld, Wilkcrih. Die Brüder Franz Ferdinand, Gott-hard uud Jguaz S. wurden am 12. Aug. 1697 in den böhm.Adelstand erhoben, sv. Ledebur II. 371. — v. H.sIchlangciifcld, s. Mick« sinovich.

Zchlangensurth, s. Weiß.

Schlaiigenheiin, Hanns Jakob, fürstlich fürstenberg. Stall-meister, wurde um's I. 1654 geadelt. sR. T- A- R.s

Schlattcr, Schlattern, Thomas, des Erzherzogs Karl vonOesterreich Kammerdiener, wurde 1679 geadelt. sR. T. A. N.s

1. st Schlau», eine köln. Patrizierfamilie, welche von denS. v. Linden wol zu unterscheiden ist. Ersterc führt eine Wolfs-Angel im Schilde u. auf dem Helm einen wachsenden Hund. Sieblühte noch um 1695. sFahne I. 389. — v. Ledebur II. 371.s(Es wäre möglich, daß der 1546 geadelte S. sv. Linden) vondiesen Patriziern, deren Adel nicht immer anerkannt wurde, ab-stammte, und zwar um so mehr, als die S. v. L. häufig inkurköln. Diensten standen.) Vergl. Schlaun 2.

2. st Schlaun (auch Schlaun v. Linden). Jodok S. erlangtevon K. Karl V. wegen ihm geleisteten Kriegsdiensten u. Tapferkeitam 12. März 1546 den R-Adelstand mit dem Beinamen v. Linden,einem bei Münster gelegenen Erbgute, und sein mit Maria de laHamaide d'Auvyu, st 1594, erzeugter Sohn, Joh. MaternS. v. L., mit seinem Bruder Arnold, kurtrier'schein Rath undHofgerichtsdirektor, d.d. Wien, 15. Dez. 1622, von K- Ferd. II.eine Bestätigung darüber. Sein Urenkel, Joh. Konrad S. v. L-,geboren 1695, ein Sohn von Heinrich S. v. L. und der AgncSde Bernardi-Bernardis, und Enkel von Joh. S. V.L. undder Anna Niemaher v. Lindenschmied, war kurkölnischcrGcnerallieutcnaut und Gouverneur von Meppen; er hinterließvon Anna Katharina v. Jehnmann einen Sohn, den GebhardMoriz v. S. (v. Linden), k. k. Gencralfeldwachtmcister, geborenam 11. Okt. 1742, welcher am 6. April 1791 in den österr.Freiherrnstand erhoben worden ist, und gestorben am 21. Sept.1825, von seiner Gattin, Gräfin Josefa Krist. Julie v. Kegle-vics de Buzin, eine einzige Tochter hinterlassend, welche an denk. k. Kämmerer u. geh. Rath Franz Xaver Frhrn. v. Ottenfels-Gschwind am 9. Mai 1816 vermählt wurde. Obgleich diesesGeschlecht von dem Hess, st Gcschlechte v. Linden (welches sichzuweilen S. v. L. geschrieben haben soll) nicht abstammt, so kamdoch das Hess.-lindcn'sche Wappen — drei s. Lindcnblätter inR-— in das frhrl. sch laun'sche Schild als Herzschild; die Wolfs-Angel der köl n. S. ist darin nicht befindlich. sOestcrr. WappcnbuchXV. 58 (XII. 79 ist unrichtig). — Goth. freiherrl. Taschcnb. für 1849.S. 535-s Bemerkenswert!) ist 1) daß weder bei M. v. M-, S. 83,