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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Schin —

Schir

Dänemark begeben hat, woselbst Otto v, S. im I. 1414 dasSchloß Tilem besaß; auch wird sie unter die ältesten Geschlechterin Pommern gerechnet. sAngeli, Holstein. Adelschronik II. 37. —Micrälius, Pommerl. VI. 374. 525. - v. Meding II. n. 775. -Gauhc II. 1024. — Siebmachcr V. lg», n. 4. — v. H.s

2. Schinkel, eine holst ei n'sche, mit obiger nicht zu verwech-selnde Familie, sv. Meding II. n. 775. — v. HZ

Schiiichiiiclli. Die Gräfin v. S., geb. Gräsin Borromco,Kammerherrnwittwe, war 1835 k. k. österr. Palastdame.

f Schindel, ein von den stehermärk. v. Schind tel verschie-denes schles. u. meißnisches Geschlecht, dessen Linien sich durchBeisczung der Namen ihrer Bcsizuugen, Dromsdorf im Schweid-nitz'schen, HermSdorf im Liegnitz'schen, Sasterhausen undBernstadt, auch im Schweidnitz'schen, unterscheiden, und kommensolche schon im 13. und 14. Jahrh. vor.

sNachr. von dem Geschlecht? derer v. Schindel u. Dromsdorf, im lau-sizcr Magazin I. 29. 17». IX. 198. — Sinap, schles. Curios. I. 820—25.II. 9kl. — Gauhc I. l528 u. f. — Zedier XXXIV. 1594. — Sieb-macher I. 50. n 13. — v. Ledebur II. 367. — Sachs. Wppb. V. 80.—v. H. — v. Meding II. n. 776. — v. Zedlitz.)

Schindeli», ein altes schwäb. u. brau »schweig. Geschlecht.

sGauhe I. 1528. - Zedier XXXIV. 1595. - v. H.s

1. Schindler, eine ursprünglich böhmische Familie, die nachZittau und in das Gotha'sche sich wendete, in welch lezteremHerzogthume sie zu Burg-Toma begütert war. Der gotha'scheRath Joh. Krist. S- wurde am 6. Febr. 1704 geadelt.

sv. Ilcchtritz, dipl. Nachr. VI. 93—103, wo der Adelsbrief steht, undS. 104—111, wo mehrere Nachrichten von diesem Geschlechte zu findensind. — v. Ledebur II. 368. — Siebmacher, Suppl. I. 5. — v. Hefner,sächs. Adel S. 46. T. 52. — Sächs. Wppb. V. 81. — v. H. - Carpzov,Annal. Fast. Zittau. III. 131.s

2. Schindler. Der k. Zehendncr Joh. Wenzel S. in Böhmenwurde im I. 1780 mit „Edler von" geadelt- sM. v. M. 258ZDer Oberst Joh. Edler v. S. wurde im I. 1781 in den Nitter-stand erhoben. sM. v. M., Erg. 202.s Der Bergzchnter Joh.Edler v. S. zu Ratiborzitz in Böhmen wurde im I. 1799 inden Ritterstand erhoben. sM. v. M., Erg. 202. — v. HZ

3. Schindler, Dr. K., Scktionörath zu Wien, Ritter desOrdens der eis. Krone, wurde 1861 in den rittermäßigen Adel-stand erhoben. sA. A. Zeit., Sept. 1861.s

4. Schindler ». Hohcnwnldt. Die Gebrüder S. wurden 1616mit v. H. geadelt. sR. T. A. RZ

5. Schindler v. Knncwnld. Der Gutsbcsizer Fr. E. S. zuKunewald in Mähren erlangte 1859 den Adel mit v. KZ

sA. A. Zeit, von 1859Z

6. Schindler v. Priiyendorf. Kristian Ernst S. v. P. erhieltam 26. Febr. 1738 von Kaiser Ferdinand I. die Bestätigung desseinem Geschlechtc im I. 1557 ertheilten Adels.

sM. v. M. 258. — v. HZ

7. Schindler v. Uottcnhaag. Der Hofrath der obersten Justiz-Stelle, Kristof Hermann S., wurde im I. 1321 mit dem Bei-namen v. R. geadelt. sM. v. M., Erg. 437Z Im I. 1829,nachdem er Präsident in Linz geworden war, erlangte derselbeden Ritterstand. sE. S. — v. HZ

8. Schindler v. Schindelheim. Der Dr. Joh. S., Domherr zuKrakau, erlangte am 3. Dez. 1853 den Freiherrnstand mitobigem Beinamen.

>N. A. Zeit. v. 1854. - Frhrl. Taschenbuch v. I859Z

9. Schindler v. Wnllcnstcrn. Der österr. Hauptmann MichaelS. wurde im I. 1816 mit dem Beinamen v. W. geadelt.sM. v. M. 258. - v. HZ

Schindlöchcr, E., Oberst des 1. Dragoner-Regiments, wurde1861 in den österr. Adelstand erhoben. sA. A. Zeit., Juni 1861Zf Schindtcl, ein altes st eher. Geschlecht.sGauhe. — Zedier XXXIV. >605. — v. HZ

Schindler, aus dem Elsaß stammend und in der HansestadtBremen seit mehreren Generationen ansässig. Auch in Ungarnsoll die Familie blühen, wo sie den Namen inBsavioc verändertoder vielleicht- auck blos diesen als Prädikat angenommen hat. EinS. war 1563 bei der Belagerung von Aasborg in Jütland.sMerks, Varia curiosa. Amstelodami 1698. p. 44 fsZ

f Schinkel. In Pommern blühte noch 1639 eine adlicheFamilie v. S. sv. Ledebur III. 338. — Bagmihl V, 43. — Sieb-macher V. 16VZ

Schinnen,, s. Schöttl.

ch Schinstett. Kommen zwischen 1331 u. 1389 als kirchberg.Vasallen vor und hat in dem zuleztgedachten Jahre Dietrich v. S.seiner Lchuherrschaft, dem Kloster Kapellendorf, verschiedeneLändereien verkauft.sAveinann's kirchberg. Beschr. 81. 194. 217. — v- HZ

Ichintling. Der geh. KriegSrath, Zucht- und Arbeitshaus-Direktor S. zu Ncuberg erhielt am 26. Sept. 1790 ein Adels-Diplom. so. Hefner, bayer. Adel S. III. T. 135. — v. Lang 528.- v. HZ

Schinzcl v. Engelftld. Der kais. österr. Oberlieut. Franz S.wurde 1824 geadelt. sE. SZ

Ichioppo, wahrscheinlich ein österr.-italien. Grafengeschlecht.Alois Graf v. S. stand 1857 als Unterlieutenant im 22. österr.Jägerbataillon.

Schipf, s. Schenk.

Schipka v. Nlnmenscld. Der österr. Oberlieut. Mart. AntonS. wurde im I. 1783 mit dem Beinamen v. B. geadelt.sM. v. M., Erg. 437. — v. HZ

Schipkho v. Schihoffc». Joh. Wilh. S. v. S. wurde im Jahre1719 in den böhm. Freiherrnstand erhoben.sM. v. M., Erg. 97. - v. HZ

ch Schipo ii»d Branitz (man findet sie auch Schipa geschrieben),eine sehr alte schles. und mähr. Familie, die in der Mitte des15. Jahrhunderts vorkommt. Dieselbe scheint erloschen zu sein-Dagegen war in neuester Zeit die Familie v. Schipp in Branitzansässig, fv. Zedlitz. — v. Ledebur II- 368. — Sinap I. 825. —Gauhc II. 1024. — v. Meding II. n. 777. — v. HZ

ch Schippen, ein altes preußisches Geschlecht, auS demLudwig v. Schippen schon im Jahre 1299 Hcermeister inPreußen gewesen. Vielleicht dieselbe Familie, welche jezt dasdenen v. Schipo ehedem gehörige Gut Branitz und Schlitinbesizen. sPet. de Duisburg. Chron. Pruss. p. 144. — Zedier XXXIV.S. 1611. — v. HZ

ch Schir, Schier, Schirow, eine schlcsische Familie, welchewahrscheinlich im 16. Jahrh. abgegangen ist.

sSinap I. 825-27. — Siebmacher I. 69. n. 1. — v. Meding III-n. 732. — Gauhe II. 1020. — v. HZ

Schwach. Der Professor der Geschichte und Politik an derUniversität Hclmstädt, Gottl. Benedikt S., wurde wegen ge-