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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Schenk

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Siebmachcr V. — Frhrl, Taschenb. von 1857. — v, Hefncr, kraincrAdcl S. 17.s In die krainer Landstandschaft aufgenommen 1822.Wappen: In Schw. eine s. Spange, sv. H. — Siebmachcr I. 128.n. 1. — v. Mcding II. n. 768. — Jahrb. des deutsch. Adels auf 1847.)

53. Schenk zu Schwcinskcrg, v. Ichlvciiislnirg II. Hermnnnsbergund Ichw.-Höllrich, Kestrich, ein Hess. Geschlecht, welches dasErbschenkenamt im Hessischen besizt und seinen Namen vondem Hess. Städtchen Schweinsberg hat. (v. Lüters, Nachrichtenvon adl. Geschlechtern, aus dem Stamm- u. Ahneubuche der v. d. Thanvon 1397 in Estor's Ahnenprobe S. 125. Tab. 1. 7. 8. — JG. Estor'sAbhdl. von den Erbschcnkcn in Hessen, Schenken zu Schwcinöberg, mit1 Stammtafel; in dessen kl. Schriften I.B. 1—74, wo von dem Ur-sprünge, Namen, Linien, Theilnng, Geschlcchtsverfassnng, Gütern,Wappen, Religion und den ihm von ihren Hintersassen zu leistendenDiensten. — Siebmacher I. 134. n. 3. — v. Meding I. n. 741. —v. Hattstein I. 489—97. III. 454 u. f. — Biedermann, Rhön u. WerraTab. 264-72. - Gauhe I. 1512. - Zedlcr XXXIV. 1278. - Ave-mann's Bcschr. von Kilchberg 246. — Taschenb. der frhrl. Häuser ans1854. — v. Hefner, Nassauer Adel; bahcr. Adcl S. 56; prcutz AdelS. 62. Taf. 81; Hess. Adcl S. 24. Taf. 27. — v. Ledebur II. 360.sWappen: Qnergetheilt; oben in Bl. ein schreitender g. Löwe, untenin S. vier r. Rauten, 3. 1. sv. H.s

54. Schenk v. Sips (Schips). Waren mit den S. v. Lim-burg :c. einerlei Geschlechts. WalteruS de Scipfe, pincerna,im Gefolge Kaiser Otto's IV. in Italien 1209. Derselbe alsSchenk (pincerna) von Schipfen 1215 bei König Friedrich II.

sUrk. Buch für Nieders. II. 62. 75. — v. H.)

55. Schenk z» Springe, ein braun schweig. Geschlecht.

(Lüdersen's Sammlung. — v. H.s

56. Schenk n. Itnin. Von diesen ist blos Georg S. v. Stain,der im I. 1363 vorkommt, aus v. Falkenstein's Annal. Nordg.,l. bis VI. 301, bekannt. sZedler XXXIV. 1279. — v. H.s

57. Schenk v. Itnnffcnbcrg, eine schw ab. Familie, die ehedemdas Erbschenkenamt der Herzoge von Schwaben hatte. Ihrgleichnamiges Stammhaus liegt in der Grafschaft Zollern beiHechingcn und sie haben sich außer Schwaben besonders auch inFranken und Bayern ausgebreitet. Ihr Freihcrrnprädikat istvon 1692 an durch Urkunden her in Bayern zurllckerprobt.sBiedcrmann, Odenw. Tab. 157; Stcigcrw. I. Verz. — Neues gencal.Handb. v. 1777. S. 146. 1778. S. 182. — v. Hattstein I. 493—500.III. 456-58. — Bucelini stemmat. I. — Crusii Annal. Suev. III. —Stammbuch, Sebast. Sch. v. Staufenberg, Domherr zu Bamberg undWürzburg, 1596. — Siebmachcr I. 115. u. 4. — v. Meding I. n. 742.

— Zedier XXXIV. 1279 u. f. — Gauhe I. 1513 u. f. — Salver 241.

— v. Lang 227.) Die Grafen dieses Geschlechts führen als ehe-malige Ministerialen und Schenken der Hohenstaufen denhohenstanf. Herzogshut im Wappen und erhielten von KaiserLeopold II. am 15. Aug. 1791 das Grafendiplom. Die gräflicheLinie ist wieder erloschen. (Die württ. Wappenbüchcr von K. Dorst u.I. A. Tyroff. — Taschenb. der frhrl. Häuser auf 1854. — v. Hefncrdaher. Adcl S. 20. T. 15. S. 58. T. 61; Erg. Bd. S. 9.) W.: In S.ein r. Querbalken, über und unter demselben je ein schreitenderblauer Löwe, sv- Lang 70. — v. H.s

58. Schenk !>. Syboni, eine obersächs. Familie, von derv. Mcding, III. n. 726, vcrmuthet, daß sie mit denen, die inEstor's Ahnenprobe, S. 404, Scydau u. Sumen, Tnbitz w.genannt, einerlei sei- sv. H.s

59. Schenk n. Synum, Suma, Ganerben, auf dem Rothen-berg in der Oberpfalz und in Franken begütert, sv. Falkcnstein,

Annal. Nordg. I —VI. 461. — Biedermann, Baunach Tab. 246—48.

— Zedier XXXIV. 1280. — Siebmacher I. 104. n. 11.) W.: In R.ein s. schräglinker Fluß, in welchem drei Fische, sv. H.s

60. Schenk n. Tnntcniinrg u. Vargula, Varila, eine thüring.frciherrliche Familie, die von den Erbschenken Thüringens,welche von dem drei Meilen von Erfurt gelegenen Schlosse undDorfe Vargula benannt wurden, abstammen. Schenk Rudolfv. Vargnla baute im Jahre 1232 das Schloß Tautenburg,welches nachher das neue Stammhaus dieses Geschlechts wurde,das sich in mehreren Landen, meistens aber in Thüringen,auch in Preußen ausbreitete, worauf sich die S. v. Varilavon dem 14. Jahrh. an nach ihren Besizungen nannten und sichso von einander unterschieden, daher es Schenk zu Debertzen,Dornburg, Kävernburg, Ncbra, Prießnitz n. Saaleckgab. Mit Kristian Frhrn. v. Tautenburg u. Ton na erloscham 3. Aug. 1640 das Geschlecht der S. v. Tonna. Wappen:Siehe bei Schenk v. Apolda.

(Barth. Clamorinus, kurzes Verz. vom Alter, Abkunft u. von vielenRitlcrthatcn der Edlen Freiherren auf Tautenburg. 1590. 4. 2 Bg. —Bucelini Germ. IV. 73. — Horfleder im Verz. der thüring. Schenken,ein Fragment. — Struvii oder vielmehr Jo. Chph. Friederici Histor.pincernarum Varila-Tautenburgicorum. Jen. 1722. 4. 16 Bogen. —v. Falkcnstein, thüring. Chronik II. 1364 — 75. — Peckenstein, theatr.Saron. I. 280—93. — Horu's Handbibl. I. 115—22. — Gauhe I. 1514.

— Zedier XXXIV. 1280-83. - Vulpius, Uebersicht der Gesch. derSchenken v. Tautenburg, in dessen Journal: „Die Vorzeit", und be-sonders gedruckt. — Schwabe, antiquar. Nachr. von Dornburg. — Sieb-macher I. 28. 161. III. 44. n. 4. — Spangcnbcrg, Adelsspiegel II. 328.

— v. Meding I. n. 743. — v. Ledebur II. 360. — Frhrl. Taschenbuchvon 1861. — Kurze Uebersicht der Schenken v. Trautenburg. Rasten-burg, 1857. — v. H.s

61. Schenk v. Trcbcre, thüring. Schenken, die im I. 1262zu Trebera, das an der Ilm unterhalb Weimar liegt, vor-kommen. Wappen: Wie Schenk v. Varila, als aus gleichemStamme entsprossen; s. S. v. Apolda.

sv. Falkeustein, thüring. Chronik II. 1373. — v. H.s

62. Schenk v. Menliach. Unweit Roßla lag der Siz dieserehemaligen thüring. Schenken, von denen nur Einer im Jahre1356, und zwar ohne Vornamen, genannt wird. Wappen: Siehebei Schenk v. Apolda.

(Stammt, aus dem Geschlechtc der S. v. Vargula. — Beyer, in Geo-graph. Jen. 409. — v. Falkcnstein II. 1373. — v- H.s

63. Schenk v. Vargula, Varila, eines der ersten thüring.Schenkengeschlcchter, von welchem viele andere abstammen, und dasvom Anfange des 13. Jahrhunderts bis zum 15ten am häufigstenvorkommt, aber schon in der Mitte des 14. Jahrhunderts ließenEinige den Namen V. fallen und schrieben sich von ihren Ritter -Sizen. M. s. auch S. v. Tautenburg. Wappen: Siehe beiSchenk v. Apolda.

IHortleder, von den thüring. Schenken, ein Manuskript, das Sagittarsehr rühmt. — v. Falkensteiu, thüring. Chronik II. 1364—68. — GauheI. 1514. — Zedlcr XXXIV. 1280. - v. H.)

64. Schenk u. Warkcrg. Von S. v. Wartenberg wol ver-schieden. Es kommt ans dieser Familie nur Erckinger Schenkv. W. vor, der im I. 1355 seinen Thcil der Kastellanci auf demSchlosse Wartberg an den Bischof von Eichstätt verkaufte.

(v. Falkcnstein, Cod. dipl. antig. Nordgav. 187. — Zedier XXXIV.S. 1305. — v. H.)

65. f Schenk v. Wnrtcnkcrg, Wartcnburg. Dieses böhmischeGeschlecht hat den Namen W. von einem im bunzlau'schen Kreiseliegenden Schlosse dieses Namens angenommen. Die Familie hat