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Schenk — Schep
vorher Ralsko geheißen. Sie ist Eines Stammes mit denenv. Waldstein oder Wallerstein, hat 1337 das böhm. Erb-Schcnkenamt erhalten nnd ist zu Anfang des 30fährigen Krieges,um 1630, ausgestorben. Sie soll schon vor 500 Jahren frcihcrr-lich gewesen sein. Wappen: Gespalten, der Länge nach von G.und Schw. sGauhe I. 2053. — Sinap I. 269. — v. Meding lll.n. 757 und 9l7 am Ende. - v. Ledebur III. 82. - Buccliui. —Schleimen Fragm. de Waldstcin et Wartcnbcrg. stirpe p. 122, et Diplo-matar. Wald. Wart. p. 226 in Dobncri mou. hist. Bohem. I. — Sieb-macher I. 32. n. 5. — Zedier XXXIV. >365. — v. H.s
66. Schenk v. Wiedebach, eine meißnische adliche Familie,die von den Schenk v. Tautenburg abstammt, wie dieses ausden fast ganz gleichen Wappen hervorgeht. Sie kommen in Ur-kunden vom I. 1437 vor. Ihr Stammhaus W. liegt im AmteWcißenfels, eine Meile von dieser Stadt, und kommt schonim I. 1466 Rudolf S. v. W. vor; der Lezte soll Joh. HeinrichS. v. W. gewesen sein und noch 1722 gelebt haben. Ucbrigenssind sie eine Nebenlinie der S. v. Mo lau. Wappen wie Schenkv. Apolda.
sHonn's koburg. Chronik II. 124. — v. Falkenstein, thüring. ChronikII. 1371. — Gauhe I. l5>7. — Zedier XXXIV. >305. — SicbmachcrI. I6l. n. 5. — v. H-i
67. st Schenk v. Wintcrstiidten, eine uralte adliche, jezt frei-herrliche Familie in Schwaben und Braun schweig, derenStammsiz W. bei Biberach und Ravensburg liegt. Daß diesesGeschlecht turniermäßig gewesen, darüber stehen mehrere Zeugnissein Lünig's Neichsarchiv, P. Spec. Cont. III., schon vor demJahre 1479 w. Bucclin führt ihren Ursprung von den Grafenv. Thann oder Truchsessen v. Waldburg her und gibtHesso v. Th. u. W., der 945 verstorben, zum AnHerrn an.Wappen: Geviertet; im 1. und 4. w. Felde ein schw. Wolfszahn,im 2. und 3. g. Felde drei bl. Tannenzapfen.
sGauhe I. 1518. II. 1011 u. f. — Zedier XXXIV. 1305 — 7. —Lüd ersens Samml. — Estor's Ahnenprobe I. 497. — SicbmacherZi. Ol.n. 5. II. 28. — Griesinger 1576. — v. Ledebur II. 360. — Spener,bist, insign. p. 564. 25. Kupfcrt. — v. Meding I. 744. — v. H.sSchenk, s- Krünhub er.
Schenk v. Düren, s. Schenk v. Land eck.
Schenk v. Castcii, s. Castel, Gr. v. Castcl-Dischingen.Schenk v. Flügcisbcrg, s. Schenk v. u. aus der Au.
Schenk v. Gräfenberg, s. Schenking.
Schenk v. Limpurg, s. Limburg, Schenke v. Limburg.Schenk v. Gunst, s- Quast.
st Schcnkbecr, eine westfäl. Familie, die 1514 und spätervorkommt, sv. Steinen XXXIV. 2. — v. Ledebur II. 36l.s
Schenke, kommen in dem preuß. Major v. S. und einemLieutenant v. S 1854 vor. sv- Ledebur II. 361. s
Schenkel. Der Landsasse und Rittergutsbesizer Joh. SamuelGeorg S. erhielt am 25. Nov. 1786 ein Adclsdiplom.
sv. Hefner, bayer. Adel S. 110. T. 134. — v. H. — v. Lang 524.stSchenkenberg, s. Schenk; Schenken st ein-Schcnkcnbors v. Hcincrsdorf. Die natürl. Söhne des Justiz -RathcS v Schenkcndorf auf Heincrsdorf im Schwicbus'-schen, Johann Friedrich und Karl Wilhelm, wurden am Schlüssedes Jahreö 1782 unter dem Namen S. v. H. in den preußi-schen Adelsstand erhoben, sv. Zedlitz.st
Schcnkcnblnff, eine schlesische, thcils adliche, thcils frciherr-liche Familie, die von denen v. Schenk, welche in der Mark
Brandenburg das Erbschazmcisteramt haben nnd sich zu Dipenmitgeschrieben, entsprossen und wahrscheinlich eine andere Neben -Linie der S. ist, als die Schenk v. Sch enken d orff, die, wieoben gedacht, ausgestorben sind. Im preuß. Staate kommendie v. Schenkcndorf noch vor und gehört dahin der seit 1813bekannte, 1817 verstorbene Verfasser mehrerer Gedichte u. Liedern.,Mar v. Schenkcndorf. sv. Zedlitz.st Vielleicht gehört Marv. S. zu denen v. Schenkcndorf-Heincrsdorf?
sv. Ledebur II. 361. — M. Schirmcr. Pr. de nobilitatc gentis Rcich-brod, Schenckeudorf. 1665. 4. — Sinap II. 431.955.— Gauhe I. 1518u. f. — Zedier XXXIV. >250. ^ v. H s
st Schcnkciistci». Sie nannten sich Schenken v. Schenkcn-stein u. G un d elshei m. Ihr Schloß Sch enken stein lagim O.A. N eres hei m an dem Flüßchen Eger.
st Ichcnkcwald, eine Hess, ausgestorbene, in der zweiten Hälftedes 14. Jahrhunderts bekannte Familie.
sKuchcubcckcr, Aualect. Hassiac- V. 50. — Zedier XXXIV. 1270. —Schannat, Client. Fulo. 152. — v. Meding 1. n. 745. — v. H.st
Schcnkhcim, ein freiherrlichcs, wenig bekanntes, wahrscheinlichaber altes Geschlecht. sZcdler XXXIV. 1270. — v. H.st
Schcnkhcrr v. Hiiiigcnhovcii oder Hciligcnhovcn, gen. v. Waiden-bürg, s. Waldenburg.
Ichcnkhle. Der Hauptmann Franz Dominik S. wurde imJahre 1718 geadelt. sM. v. M., Erg. 436. — v. H.s
st Schenking. I- Wilhelm v. S. wurde 1662 in den Frei-hcrrnstand erhoben. sR. T. A. R.st Die Familie soll mit jenerv. Bühren einerlei sein. Sie schreiben sich Frei- und EdleHerren v. Bühren, Reichclstcin v. Schenckhing und zuBevern. sFahne II. 128. — v. Ledebur II. 361. — Siebm. I. 19l .stWappen: In R. drei s. Schenkgefäße. Sie waren Erbschenkendes Stiftes Münster.
II. Die v. S., Erbschenken der Stadt Münster; sie führtenin S. einen r., mit drei Trinkhörnern belegten Schrägbalkcn undwaren münster'sche Erbmänner, welche der ritter- und stifts-mäßige Adel lange nicht für stiftSmäßig anerkennen wollte, worüberüber 100 Jahre und bis zum I. 1708 gestritten wurde.
sBucclini Germ. sacr. 115 — Joh. v. Schencking, Tr. de militarinobilitatis Erbmaunorum Monastcr. 1576. — Zedier XXXIV. >271.
— Gauhe I. 1520. — v. Ledebur II. 361. — Sicbmacher V. 146.
— v. H.s
Schenking v. Gräfenberg. Zwei durch S-chriften bekannte Aerztezu Freiburg im BreiSgau, Johann und Georg S., Vater undSohn.
sAdami Vit. medicor. 357. 359. — Zedier XXXIV. 1274. — v. H.sSchepers. Der österr. Hauptmann S. wurde im I. 1791mit „Edler von" geadelt. sM. v. M. 257. — v. H.sSchepkc. Die v. S. leben in Stettin,sv. Ledebur III. 338.s
Schcplcr. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurdendie Gebrüder S., der geh. Rath Veit Andreas S. zu Strclitzund der hannöv. Kapitän Friedrich S., Söhne des Bürgermei-sters Heinrich S. zu Güstrow, vom Kaiser in den Adclstanderhoben, sv. dem Knesebecks
st Schcpplih, Tscheiplitz, Zschepplitz, ein obcrsächs. Geschlecht,das im I. 1695 erloschen ist. sAlbiu, Hist. der Gr. .v. WerthernS- 78. — Estor's Ahncnprobe 404. — v. Meding II. n. 769. --v. Ledebur III. 35. — v. H .s
st Schcps, Schcpsen, eine schles. Familie.