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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Schenk

Stammschloß Nydeghcn unwcit Mastricht liegt, stammt. W.:In Schw. ein s. Löwe,sv. Ledebur II. 360. — Fahne I. 38». II. 123. — Gauhe I. 1510 u. f.

— Zedier XXXIV. 1275. - v. H4

37. ch Schenk v. Meggen. Dieses Geschlecht führt seinenNamen von dem im 13. Jahrhundert von ihm verwaltetenSchenkcnamte der Grafen von Jülich, deren Residenz dasberühmte Schloß Nhdcggen war. Als Erster des Namenserscheint „ChristiannS pinccrna deNidekc" 1225 —1275 ur-kundlich. Sein Sohn Wilhelm war bereits im Geldern'scheubegütert. Hier erlangte die Familie großes Ansehen und großenNeichthnm. Sie erwarb die Herrlichkeiten Afferden, Wolbeck,Arssen, Gribbenforst, Swalmen, Asselt u. die SchlösserBlyenbeck, Hillenrath n. a. Otto S. begründete um dasJahr 1599 die Linie zu Wolbeck, welche später nach dem Hcr-zogthnme Berg übersiedelte, wo sie Vorst, Horst und das Erb-Schenkcnamt besaß und Mitte des 18. Jahrhunderts ausstarb.Arnold S. stiftete die Linie zu Hillenrath, Swalmen undAsselt, die späterhin wieder Affcrden, Blyenbeck n. Grib-benforst erwarb, unter Arnold III. am 21. Dezember 1695 vonKarl IV., König von Spanien, in den Marquiscnstand erhobenwurde und mit ihm ausstarb. Diederich S. war Stammvater derLinie zu Blyenbeck n. Äff er den; von seinen Söhnen warDerick S., welcher mit Aelheit CüsterS, seiner Magd, im Kon-kubinat lebte, der Urgroßvater des berüchtigten Obersten MartinS. v. Nydcggen, Feldmarschalls des abtrünnigen kölner Kur-fürsten Truchseß, gestorben 1589. Die Linie starb mit den vorge-nannten Söhnen ans. Das Wappen der S. hatte im schw. Feldeeinen g. Löwen, als Helmzicrde den Löwen wiederholt und alsSchildhaltcr zwei Löwen. Dasselbe Wappen führte eine von einemMartin S., der mit dem Obigen nicht zu verwechseln ist, stam-mende Bastardlinie, welche zu Sevennm im Amte Kessel wohnteund mit Adrian Franz Josef im I. 1859 ausstarb. Er hinterließeine Tochter. Sein Bruder ist Priester der Diözese Ruremund.fGesch. der Familie Schenk v. N., insbesondere des Kricgsobristen MartinS. v. N. (v. Ferbcr). Neuß bei Schwann, >8603

38. 1 Schenk v. Wjterwih, ein altes Herrengeschlecht in Karn-itz en, wo es daö Erbschenkenamt besaß, ingleichen in Steyer-mark, wo es schon im I. 1199 vorkommt, aber 1415 ausge-storben ist. sSchmntz III. »7». — Hartmann 's Samml. — v. H .j

39. 1 Schenk v. Ucichcncck, Nhcineck, Reineck, ein sehr altes,meistens Kay er. Geschlecht, daö wahrscheinlich von denen v. Kö-nig sie in abstammt, wenigstens führen beide einerlei Wappen.Walthcr S. v. N. lebte 1289 und Friedrich S. v. R. soll alsder Lezte des Geschlechts um das I. 1412 gestorben sein. Wappen:In S. eine r. Rose.

sJ. W. Oetter's Wappcnbclust. VI. St. — Sicbmacher II. 6». n. I.

— v. Falkcnstein, Antiq. Nordg. 203. 212. — Gauhe II. 1768 u. f. —Glück'S Bcschr. der Stadt Nürnberg 63. — Zedier XXXIV. 1267 u. f.

— o. Hs

49. Schenk n. Riebt, eine steyer. Familie, von der Einer imJahre 1462 Pfleger der Herrschaft Steyer gewesen ist.

fPrcvenhueber's Annal. Styrens. 113. — Zedier XXXIV. 1227. —v. H.s

41. Schenk v. Roßberg, ein fränk. Geschlecht. Schild quer-gctheilt in Schw., S. und N.sSalver 226. 235. 236. 211. - Sicbmacher II. 73. n. 10. — v. H.s

42. Schenk v. Saalbach oder Salbach. Machen mit den S.v. Geyern eine Familie aus. sv. H.s

43. Schenk v. Salcck. Diese thüring. S. kommen von1225— 1711 vor. Ihr Stammschloß S. liegt an der Saale beiNaumburg, im I. 1345 an das Stift zu Naumburg ver-kauft. Sic gehören zu der Linie.der S. v. Mohlaw n. Wiede-bach, d. h. Varila. Harlmannus advocatus de Salcck testiSin einem Brief des Bischofs Udo v. Naumburg 1149. Her-mannns advocalns de Saleche 1215.

sllrk. Buch für Nicdcrs. II. 10. 77. — v. Falkenstein, thüring. ChronikII. 1370. — Lepsii gcncal. Nachr. von den Schenken zu Saalbeck, einBruchstück einer Geschichte des Schlosses n. der ehemal. Dinasticn diesesNamens. Naumburg, 1800. 3. — v. H.s

44. Schenk v. Salensiciii. 1197. Albertus Pinccrna de Sa-lnnstein und seine Brüder E. n. H. die Schenken v. Salen-stein, altes Geschlecht unter den Dienstlenten zu Konstanz.

45. Schenk v. Salsa, ein fulda'schcs Geschlecht, wenigstenswird es beim I. 1454 aufgeführt von Schannat, Client. Fuld.p. 152. sv. Meding I. n. 749.s Wappen: In S. einen schräg-rechten bl. u. s. Schachbalken, sv. H.s

46. Schenk v. Salzburg. Nach sichern Urkunden mit Schenkv. Geyern ein und dasselbe Haus.

sZedler XXXIV. 1215. - v. H.s

47. f Schenk zu Jam unb Lobcrshciin, Georg, in der Kay er.Landtafcl 1499.

48. st Schenk ». Schenkenberg, ein aus der Schweiz stam-mendes Geschlecht in Tirol, das im 14. Jahrh. ausgestorben ist.M. s. auch unten den Art. Schenken dorf. ^Griesinger 1198.sWappen: In S. drei bl. linke Schrägbalkcn, im rechten s. Ober-Eck eine Kanne, sv. H.s Wurstisen gibt ein anderes Wappenan, nämlich gctheilter Schild, oben ein halber Adler, unten einSparren. Daö Stammhaus soll im Aargau'scheu liegen, dieFamilie einen Herrenadel gehabt haben, nach dessen Abgang dessenMinisterialen, die Schenken v. Sch., daö Schloß bekommenhaben. Hiernach erklären sich die verschieden angegebenen Wappen.

sBrandis, tiroler Ehrenkr. II. 89. — Gauhe II. 1763.s

49. st Schenk v. Schcnkcnborff, eine erloschene brandenburg.Familie, die aber von den S. v. Schenken dorf in Schlesienganz verschieden ist und die nur zwischen 1323 u. 1332 vorkommt.

sGanhe II. 1770. — Angeli, mark. Chronik 132. — Zcdler XXXIV.S. >220. 1277. — v. H.s

59. ch Schenk v. Schcnkcnstein. Diese frciherrliche Familie inSchwaben scheint »ach dem Wappen von den S. v. Castclabzustammen. Die Familie erscheint 1466 und scheint 1572 er-loschen zu sein. Wappen: Gcvicrtet; 1. u. 4. ein schw. Hirsch-Horn in S.; 2. u 3. g. u. r. geschachtet.

sBncelini stemmat. IV. — Zcdler XXXIV. 1277. — SiebmacherI. 116. n. 3. — Gauhe I. 1511. — Biedermann, Allm. Tab. 240. —Griesinger 1198. — v. H.s

51. 4 Schenk v. Schmalcgg, auch Schmnlncgg, ein altes schwäb.Edelngeschlccht, welches 1149 vorkommt und noch 1352 blühte. DieBurg lag im O.A. Ravensburg. ^Griesinger I217.ss

52. Schenk v. Schniidberg, Schmicdburg, ein rhcinländischeS,österreichisches und hessisches Geschlecht, daS im I. 1336schon das Erbschenkenamt im Stifte Trier hatte, so. Hattstein I.482 — 88. — v. Hnmbracht, Tab. 257 n. f. — Estor's AhnenprobcS. 72. - Gauhe I. 1511 u. f. — Zcdler XXXIV. 1278. — v. Schonfcld,AdclSschcm- I. 161 u. f. — Fahne l. 384. — v. Ledebur II. 360. 337. —