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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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San Sar

mit einer bl. Traube; es ist verschieden von dem pommer'schenGeschlechte und ist in der Ncnmark u. im Posen'schen begütert,sv. Ledebur II. 340. III. 336.1

Saulcquc, wahrscheinlich nicdcrländ. Abstammung. KarlFrhr. v. S. stand 1857 als Oberlicutenant im 47. östcrr. Jnf.-Regiment.

-s Zaune, eine im 14. Jahrh. erloschene adliche Familie inder Mark Brandenburg, sv. Zedlitz. v. Ledebur II. 340-1Saliner, Gebrüder, wurden 1569 geadelt. sR. T. A. R-1Sonnig, ein schlcs. Geschlecht, das besonders im Breslau'-schen begütert ist. sSinap I. 805. Zedier XXXIII. 2046.v. Ledebur II. 340. v- H .s

Sansoni, Johann, kais. HofmusikuS, erhielt 1623 ein Adels -Diplom. sR. T. A. R.sSanta Crocc, s. Ceschi.

Santcn, wahrscheinlich Xanten; in Westfalen zur mün-ster'schcn Ritterschaft gehörig 1399. sv. Ledebur II. 340. III. 336.1

4 Jantcrsiebcn. Henricus de Santcrsleve testis in einemwalkenricder Brief 1246. sUrk.B. f. Nieders. II. 173-1

-s Zantini, ein bayer. gräfliches Haus.sNanft's gcncalog. Archiv v. >735. S. 57g. und gencal. histor. Nachr.29. Th. 462. 479. - Zedier XXXIII. 2078. - v. H .sSaiito zu Itochcidcrg, s. Nicolo.

4 Sanhcnbach, ein altes, um 1382 erloschenes schwäbischeseidliches Geschlecht, welches seinen Siz auf dem Schlosse gleichenNamens am Kocher hatte. Siegfried v. S. war der Lezte desGeschlechts und verheurathcte seine Schwester Anna an Kraftv. Haimbcrg, wodurch das Schloß S. an leztere Familie kam.Anna stiftete 1382 eine Kapelle. Eberhard v. Horneck besaßdas Schloß im I. 1541 und nahm die Äbtissin von Gnaden-thal, eine geb. Nothhaft, zur Ehe. Später überkamen es diev. Ehr er. sCrusius, schwäb. Chronik I. 861. SiebmachcrV. 255-1 Schild r., w. Querbalken, darin ein gehender r. Löwe.

Sopicho, ein altes lithauen'scheS, im Posen'schen begütertesGeschlecht, welches am 6. Jan. 1572 die Reichsgrafenwürde er-hielt und am 17. Mai 1699 die NeichSfürstenwürde. Bestätigungder Grafenwürde erfolgte von Polen am 4. Mai 1572. Schon1512 war ein Grafenanerkennungsdiplom über ein Grafendiplomdes Königs Wladislaus Jagiello mit der Erklärung ertheilt wor-den, daß die Familie S. von Narimnnd, dem zweiten Sohnedes Großherzogs Gedimin von Lithauen, abstamme. Am22. Mai 1768 wurde von Preußen die fürstliche Würde inSchlesien anerkannt, sv. Ledebur II. 346-1 Von Oesterreichanerkannt am 25. Febr. 1846. sv. Hcfncr, galiz. Adel S. 26.Taf. 28.1

Soponore. N. N. v. S. wurde um's I. 1667 in den Neichs-Freiherrnstand erhoben. Der Herzog v. S., Generalpostmcistcrauf Sizilien, aus dem Hause Thurn u. Taxis stammend,erlangte 1723 die reichsfürstliche Würde. sR. T. A. R.s

4 Saporta, aus Saragossa in Arragonien stammend, warenMarquis' v. Moni-Sali er, und zogen unter Karl VIII. nachFrankreich, Navarra, zulezt nach Bayern, sv. Lang S. 68.Taschenbuch der gräfl. Häuser auf 1839 u. f.s Am 4. Mai 1853 inDeutschland erloschen, sv. Hefncr. bayer. Adel S. >9. T. >5; Erg.-Bd. S. 9. v. H. Kncschkc, deutsche Gräfenhausens

Slipper, österreichisch. Der Oberst v. S. befand sich 1796unter den Rittern des k. k. militär. Elisabcthenordens.sWiener Adreßbuch >796-1

Sara. Florian Dietrich v. S. erlangte 1622 die freiherrlicheund 1628 die gräfliche Würde. Er stammte aus den kais. Erb-Landcn. Theodor v. S. wurde 1622 ebenfalls Graf. sR. T.A.R. Siebmachcr IV. 161, unter den Geadelten.1 Ein cinköpfigerAdler im Schilde.

Saracini v. Dclfort. Leonhard Sigmund Kajetan S. v. B.wurde im I. 1731 in den Neichsgrafenstand erhoben.

>M. v. M., Erg. 29. v. Hefner, tiroler Adel S. 15. T. >8; Erg.-Bd. S. 25. T. II. - v. H.s

Zaracstiiics v. Dobar. Der Senator Anton S. zu Possegawurde im I. 1785 mit v. D. geadelt.sM. v. M., Erg. 433. v. H.s

Sorbski, ein adl. Geschlecht in Pommern, welches Antheilean dem Dorfe Sarböki im Lauenburg'schen hatte. Die Fa-milie war um 1836 nicht zahlreich an Mitgliedern. sSicbmacherV. 167. V .Ledebur II. 341. III. 336-1 Auch Szarbki ge-schrieben. sv. Zedlitz.1

Sarckstcdt, ein halbcrstadt. Geschlecht, dessen Stammhauswol das gleichnamige im Halberstadt'schen gelegene Dorf gewesensein mag. Im I. 1291 kommt Hugo Ritter v. S. in Urkundenzuerst vor. sMeybaum's Chronik des Klosters Maricnbcrg 43 u. f.Zedier XXXIV. 74. v. H-1

Sorbogno v. Dönberg und Hohenstein, Johann Baptist, kaiserl.österr. Obcrstlieutenant, erlangte 1838 den Frciherrnstand; des-gleichen der General Josef v. S. Die Familie stammt aus Ita-lien und ist im 15. Jahrh. zu Sar dag na bei Trient ansässigund im Besize des Patriziats von Trient. Am 1. Okt. 1579will sie von Oesterreich den Adel nebst Wappenbestätigung er-halten haben. Sie theilte sich in zwei Aeste, nach Jakob undFranz; der jakob'sche wieder in zwei Linien; die eine begreift diein Tirol ansässigen Grafen v. S. und die hier in Frage befan-gene trient'sche. sJahrb. des deutsch. Adels für 1848. v. Hefner,tiroler Adel S. 15. T. 17; Erg. Bd. S. 25. T. >1. Oesterr. Wappb.XII. 76.s

4 Sorcmiic. Johann Friedrich v. S., kurbayer. Kornet beider mnggenthal'schcn Kompagnie zu Pferd, 1689.

Sorc». Wilh. Arnold v. S. wurde 1744 in den Ritterstanderhoben. Das Diplom wurde aber erst 1746 bestätigt und aus-gefertigt. sGenealog. Staatshdb. v. >748. S. 327. R-T.A.R.sSarcnbach, s. Rinna.

Sürkögi) v. Aildosd, ungarisch. Stefan S. v. N. war1835 Substitut bei der simegher Gcspanschaft.

Sari, Ritter und Besizcr der Herrschaft Froudsberg inStcycrmark. sSchmntz III. 44- v. H.s

Sarnccki, Sarnicki, in Westpreußen. W.: Slcpowron.sv. Ledebur II. 341-1

Zarnawski, ein in Pommern und Westfalen einheimischesund begütertes adliches Geschlecht. Ein Ast dieses Hauses führtden Namen Helden v. S. Die Familie ist begütert in Preußen,Pommern und Wcstpreußcn. S. auch Helden v. S.sv. Ledebur II. 34>. v. Zedlitz-1Sarnthcii», s. Särntheim.

Sari»;. Der Kammerdiener K- Karl's VII., Johann AloisMarim. Josef Taffin, wurde am 2. Okt. 1751 vom Kurfürsten