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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Sand Sani

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1733. S. 670. - Zcdlcr XXXIII. 1965.) Die Familie ist im18. Jahrh. erloschen, sv. Hfl

Sandizel, Sandicell, Santizell, eines der ältesten bayerischenTurniergeschlechter, das schon im 11. Jahrh. bekannt mar. WolfDietrich v. S. wurde um das I. 1640 Freiherr und der FreiherrAnton Josef Maria v. S., damals Hofrath n. Pfleger zu Rain,wurde vom Kurfürsten Karl Theodor am 26. April 1790 in denGrafenstand erhoben.

(Taschenb. der gräfl. Häuser auf >844 u. f. Jahrb. des deutschenAdels auf >848. v. Hefncr. bayer. Adel S. IS. Taf. >4; Erg. Bd.S.S. T. 3. Kneschke, deutsche Grafenh. W. Hund II. 27480.- Gauhe I. 1478. Zedier XXXIII. ,974. - Durchl. Welt I. Th.Z. Abth. >69. Siebmacher l. 76. n. >5. v. Meding III. n. 707.Tyrosf, Tab. 214. Sicbcnkecs III. 226. v. Lang 67 u. f. v. Hfl

Sandol-IIoy. Wegen der Verdienste des Bürgermeisters IsaakS. wurde dessen Sohn und Enkel Abraham unter dem NamenS.-R. (Lczterer hatte die Lukretia de Roy, die Lezte ihresStammes, gehcnrathet) am 23. Nov. 1754 in den preuß. Adel-stand erhoben, sv. Hfl

Slilidor v. Izlalniiczli. Der österr. Kämmerer und HofrathAnton Frhr. S. v. S., ans un gar. Geschlechte, wurde im Jahre1788 in den Grafenstand erhoben. Die Familie kam früher unterverschiedenen Prädikaten vor, alS: S., gen. Czibak de Baba,de Rhode, de Varos Dobos, de Szucha, de Kisdi,de Matzfalva. Kaspar S. de S., ein Sohn Jvhann's, ließsich 1422 zu Selpe im preSburger Komitat nieder. Im Jahre1706 erlangte ein anderer KaSpar die Freihcrrnwürde.(M. v. M. 28. Taschenb. der gräfl. Häuser auf 1844 u. f. v. Hfl

4 Sandow. Wahrscheinlich vor Ausgang des 16. Jahrhundertserloschen. Die Familie war in Sachsen und Brandenburgbegütert. Wappen? sv. Ledebur II. 338fl

Sandoz, ein vornehmes Geschlecht in Stadt u. Gebiet Neuf-chatel, aus welchem im I. 1537 Johann Jakob S. den Adelerhielt, sv. Zedlitz, Ad. Lex., wo die weitere Literatur zu findenistfl Nach der NeichstaramtSrechnnng wurde jedoch Klaudins FranzS., General und Oberst deS Schweizergarderegiments in Hol-land, im I. 1776 geadelt. Im Jahre 1824 hat der König vonPreußen dem Neffen des Staatsrathspräsidenten in Neuf-chatel, v. S., dem Friedrich Heinrich Alfons Franel, gestattet,Namen u. Wappen des adl. Geschlechts v. S. führen zu dürfen.(E. S. v. Ledebur II. 338.)

Iaiidrart. Der nürnberger Kupferstecher Johannes S.wurde vom Papste Alexander VI. in den Adelstand erhoben undmit der Herrschaft della Scala und Fay begnadigt. Die Fa-milie blüht in Preußen. - Die Gebrüder Joachim Peter undJakob S., ursprünglich aus Bergen im Heergan, dann imHerzogthnme Neuburg seßhaft, erhielten 1653 die Bestätigungihres alten Adels mit dem Beinamen ihres Gutes, v. Stockau.

sv. Ledebur II. 339. - R. T. A. R. - v- Zedlitz. - v. H.Zedier XXXIII. I98> u. ffl

Ilindrchki, Heinrich Friedrich, Lieutenant im RegimentHessen-Kassel", wurde am 12. Nov. 1770 geadelt- Das Wappen istverschieden von jenem des alten schles. Geschlechts v. S-

sv. Ledebur II. 339. Dipl. Jahrb. für den preuß. Staat 1343.S. 269fl

Slindrcuthcr, f. Sandcrsberg.

Iaiidrezki, Sandrcsky, Sandrasky und Sandreschütz, schle-

Stammbuch des Adels in Deutschland. III.

fische Freiherren und Grafen, die ans dem uralten Hause Kor-win n. Sokolowsky abstammen- Joh. Friedrich v. S. aufOberpeyle und Göttlich Ferdinand v. S. auf Langenbielewurden am 11. Febr. 1697 in den alten böhm. Herrenstand alsFreiherren erhoben. Der Kammerherr und Hofmarschall beidem Prinzen August Wilhelm von Preußen, Hanns Ferdinand

5. v. S. auf Großellguth und Panthenau, erlangte am

6. Nov. 1741 den preuß. Grafenstand. Wappen: Korwin.sTaschenb. der gräfl. Häuser auf >839 u. f. v- H. v. Ledebur

II. 339. Preuß. Wppb. I. 86. v. Hefner, preuß. Adel S. 24.Taf. 27. v. Zedlitz. Kneschke, deutsche Grafenh. Paprocii inSpeculo morav. 364. 371. Gauhe I. >473. Zedier XXXIII.S. 198587, aus schriftl. Nachr. Sinap II. 422. Diencmann,vom Johanniterorden 339. n. 33. v. Meding III. n. 709fl

Slindt. Diese Familie erhielt drei preuß- Adclsanerkennungen,am 19. Juli 1852, am 25. Jan. 1853 und am 7. Nov. 1855.sv. Ledebur II. 339. III. 336fl

Joiidllier v. Jan Ginliono. Dem kais. österr. Kapitän Joh.S. wurde 1825 der Adel mit v. S. G. ertheilt. sM. Sfl

4 Saiiduuck, Zandwyck, führen einen Löwen im Wappen, aufdem Helm ein Windspiel. Die Tochter von Hermann v. S. heu-rathetc um 1463 den Erbmarschall Joh. v. Bödberg.

(Arch. Notizcnfl

Slincck, f. Waldeck.

Zancsk, Freiherren, nachmalige Grafen von Cilli, wurden1339 von K. Ludwig in den Grafenstand erhoben.

(Schmutz III. 443. v. Hfl

si Zanfftcl, Senftl, Münchner Patrizier. Der LeibmedikuSdes Kurf. Mar. Josef, Johann de Deo S., erhielt von demselbenam 26. Febr. 1772 einen Adelserneuerungsbrief,jv. Lang 5l4. v. Hefner, bapcr. Adel S. >08. T. 132. v. Hfl7 IiuigcrlMicn, Sanger, ausgestorbene Herren und Grafen,welche die Grafschaft und Stadt dieses Namens bis 1034 gehabt,wo sie Ludwig der Bärtige von Thüringen überkam. Vondiesem bekam sie Magnus Torguatus, Herzog von Braunschweig,zur Morgengabe. Hanno (Hanns) v. Sangcrhauß, eigentlichein Herzog von Braunschweig, war im I. 1261 Land- undHeermeistcr in Liefland. jAlbini, Hist. der Gr. v. Werthern 68. Siebmachcr V. 25. n. 7. Zedler XXXIII. 2006. Throff,Tab. 249. v. Meding II. n. 750. SiebenkceS II. 208. v. Ledebur

II. 340. v. Hfl

1. Sinigilla, österreichisch. Josef v. S. war 1796 Rait-Nath bei der k. k. Staatshauptbuchhaltung in bancalibus.

(Wiener Adreßbuch 1796 )

2. Sangillli v. Frcmidslwrg, österreichisch. Alois S. v. F.stand 1857 als Hauptmann im 51. k. k. Inf. Regiment. Möchtemit S. 1. einerlei sein.

Zlingllszko, f. Czartoryski.

1. si Iliiiitz, Sänzen, ehedem Säntz, eineö der ältestenpommer'schcn Geschlechter, das seine Güter im Wolgast'schenhat und aus dem Nikolaus v. S. im I. 1373 zuerst vorkommt.Das Geschlecht soll erloschen sein. (Gauhe I. 1463. SiebmacherV. I6l. v. Meding II. n. 747. v. Zedlitz. v. Ledebur II. 340.

III. 336.) W.: In B. u. G. geschachtet, darüber in Schw- einf. Mond, von 2 g. Sternen begleitet. (Micrälius, Antiq. Pomin.Lib. VI. Thomas. Analect. Güstrow in App. p. 157. ZedlerXXXIII. 2041. v. Hfl

2. Ia»itz. Dieses Geschlecht führt in S. drei Weinstöcke, jeder

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