284
Sala — Sali
Solomon, österreichisch. Michael Frhr. v. S. war 1835k. k. Rittmeister.
Jolot, österreichisch. Josef v. S. war 1736 k. sieben -bürg. Hofagent zu Wien. (Wiener Adreßbuch v. 1796.)
1. Jolomo, ein schles. Geschlecht mit dem Wappen Abdank.
(v. Ledebur II. 333. - V.Zedlitz.)
2. Solowo, Szalawa. Wappcnbeschrcibuug.
(v. Ledebur II. 333. III. 336.)
JoloWr, österr. - italienisch. Lorenzo Conte S. war1835 k. k. östcrr. Kämmerer.
Zolcho», Eva Nosiua, Gattin des Generalmajors v. Werdeck(oder Wordcck), ist am 30. Juni 1725 ohne Ertheilung einesWappens in den prcnß. Adelstand erhoben worden.
1. Solcher v. Ehcnmold. Der Hauptmann Josef S. wurdeim I. 1807 mit dem Beinamen v. E. geadelt.
sM. v. M., Erg. 432. - v. H.)
2. Solcher ». Zöthen». Der östcrr. Buchhalter Joh. S. inTirol wurde 1839 mit v. Dalheim geadelt. (E.S.)
Joldopcnno, s. Dcbrauz.
1. Soldcr», eine in Nied er fachsen und in der MarkBrandenburg begüterte Familie, deren Stammvater Sieghardde Rosis gewesen, der 718 mit dem hl. Bonifaz von Romnach Deutschland gekommen sein soll. Im Jahre 1827 erhieltHermann v. S. aus dem Hause Platten bürg vom König vonPreußen die Erlaubniß, Wappen und Namen der 1326 erlo-schenen Familie v. Ahlimb den scinigcn beifügen zu dürfen.Emil Edmund v. S.-A. auf Rügen Walde (vorstehender Her-mann) wurde am 15. Okt. 1840 mit Beschränkung in den preuß.Grafenstand erhoben, (v. Zedlitz. — Taschcnb. der gräfl. Häuser aus1842 u. s. — Dipl. Jahrb. f. d. preuß. Staaten 1841. Abth. 2. S. 55.)Kaspar v. S., rnss. geh. Rath u. Minister am dän. Hofe, unddessen Bruder Karl Heinrich v- S.-Günth er oth, Amtmann zuBiel und Bordes Holm, wurden am 3. Juli 1763 in dendän. Grafenstand erhoben. Diese gräfl- Linie ist aber am 10. Okt.1788 wieder erloschen. (Dän. Ad. Lex. 2. Th. — Mecklenburg. Wppb.XDIII. — Hanno». Wppb. L. 61. — Siebmacher I. 182. — v. LedeburII. 333. III. 336. — v. Hefner, preuß. Adel S. 24. T. 27; Mecklenburg.Adel S. 18. T. 16; hannöv. Adel S. 24. T. 27. - Kneschkc, deutscheGrafenhäuscr. — Pauli III. 45—43. — Pfeffinger I. >94. — Behrensim Anh. der stcinberg. Genealogie n. 14. 35 u. f. — Spangcnberg II.— Zedier XXXIII. 866 n. f. — Gauhe I. 1446. — Lüdersen'« Samm-lung. — v. H.)
2. -( Soldcr». Am 23. Dez. 1744 wurden durch kais. Diplomdem Obcramtmanu Joh. JuliuS v. S. zu Neuhauß die adlichenVorzüge seiner Vorfahren wieder beigelegt. Die Familie ist er-loschen. (v. dem Knesebeck.) Nach Lezterem gehörte die Familienicht zu denen v. S. in der Mark Brandenburg.
(Grote, hannöv. Wappenbuch.)
Zolcck, f. Schenk.
Solcge, f. Selig.
Jolcmsels oder Solcmftld, österreichisch. Edmund Karlv. S. stand 1857 als Nnterlieutenaut im 9. k. k. Ul. Regiment.Als k. k. Oberstlicutenant hat er in der Schlacht von Magcnta1859 eine Fahne wieder erobert, welche die Franzosen schon ge-nommen hatten. Er ist israelitischen Glaubens.
(A. A. Zeit., Juni 1859.)
Jolcnjlcin, s. Schenk v. S.
Solcri. Der Doktor Johann S. erlangte 1846 den österr.Adelstaud. sE.S.)
Solcrno, wahrscheinlich österr. - italienisch. HicronimusEdler v. S. stand 1857 als Hauptmann im 52. österr. Inf. -Regiment.
Solcski, ein prcnß. Geschlecht, (v. Ledebur II. 334. III. 336.)S. ZaleSki- Wappen wie Czegenberg.
Jolcvclt, s. Salfeld.
Solcmlti, s. Zalewski.
st Jolftld, Saalfeld, Salevelt, ein thüring. Geschlecht.Joh v. S. war 1587 kurbrandenburg. Hauptmann zu Zinna,(v. Ledebur II. 334.)
Jolftld, s. Macula.
Jolgori v. Ehrcilkron. Der Oberstwachtmcister Joh. S. wurdeim I. 1777 mit v. E. geadelt. (M. v. M., Erg. 432. — v. H.)
Solhovftn, Sallhauscn, Dahlhausen, Saalhausen, eine derältesten sächs. und böhm. Familien, die sich auch in Mährenausgebreitet hat. K. Leopold I. erhob am 18- März 1662 denRath und Hauptmann des leutmeritzer Kreises, Gottfried Kon-stantin v. S. auf Schwaden u. Brzesez, in den alten Frei-herrnstaud des Königreichs Böhmen. In dem Diplom wird ge-sagt, daß Gottfried Konstautin v. S. von altadlichem und ritter-lichem Herkommen sei, daß solches Geschlecht bereits von KaiserFriedrich dem Andern 1517 in den Reichsfreihcrrnstand erhobenworden und daß Friedrich, Johann und Wolfgaug v. S. vonK- Maximilian I. in des hl. röm. Reichs Herreustand aufgenom-men worden sei. (v. Ledebur II. 329. — Sicbmachcr III. 167. —Taschenb. der freihcrrl. Häuser auf 1858. — A. Hoffmaun's Genealogieoder adlichc Stammchrouik des adl. röm. Geschlechts der v. Vahlhausen.Dresden, 1634. 1654. f. I. Alphab. 9. B. nebst Gottfr. Konst. Frhrn.v. Sahlhauseu'S Fortsezung. Dresden. 1662. f. 2. Alphab. 13. B. mit K.Enthält auch Silv. Styrii Urspr. u. Herkommen der Herren v- Sahl-hausen und Eh. Fr. v. Aschcnfeld's kontinuirendc Genealogie oder eidlicheStammchronik von 1515—1655. — Janoslav, Gr. v. Wesfowecz, Ana-lecta Historie» u. Autopologia über etliche Content» der durch C. Fr.v. Aschcnseld in Druck gegebenen sahlhaus. Genealogie. Dresden, 1667.f. I. Alphab. 18. B. — Genealogia Sahlhusiorum in comitatu Glaccnsiin Balbini Mise, regni Bohem. Dec. II. Lib. 2. P. 3. tit. I.. — Pecken-stein, Thcatr. L>ar. 165 u. f. — Knauth, Prodrom. Misn. — Balbinistcmmat. p. 38. — Sinap II. 948. — Sicbmacher I. 155. n. 15. -v. Mcding III. n. 767. - Gauhe I. 1467. — Zedier XXXIII. 896-895- — v. H.)
Zolhouft», s- Wellt).
Solickcn, ein im vorigen Jahrh. reich begütertes Geschlecht inPreußen. fAbel, Rittersaal :c. 228. — v. Zedlitz.)
Solionzc, s. Fröhlich.
Zolis. Der österr. Major Paul v. S. wurde im I. 1779Freiherr. Es steht zu vermuthcn, daß der Frhr. Paul v. S. zudem uralten graubündner Geschlechts gehört, welches sich indie gräfliche und freiherrliche, und Elftere wieder in die katholischeund evangelische Linie theilt. Die Freiherren schreiben sich v. S.zn Seewiß, die andern v. S.-Zizers. Eine Linie ließ sichdurch Verheurathung mit der Erbtochter des Grafen Fane inErland nieder und führt den Namen S.-Soglio. Ucberhaupttheilt sich das Geschlecht in viele andere Zweige, als: S.-Sa-maden, S.-Marschlius, S.-Maycnfeld, S.-Seewiß,S.-Gritsch ;c. Der Bcfizer von Peterwitz bei Frankensteinin Schlesien, Jgnaz S., aus einer schweizer Familie, welcheram 28. Okt. 1786 ein preuß. Adelsdiplom erhielt, scheint zu