Sali — Salin
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derselben Familie zu gehören und das Diplom nur eine Bestäti-gung oder Erneuerung zu enthalten. sTyroff, preuß. Wppb. IV. 42.
— Oestcrr. Wappb. XIV. 92, wo das frhrl. Wappen befindlich ist. —Siebmacher I. 294. — Bncclini. — R. geneal. Hdb. 1777 u. 1773.Nachtr. >61- — Zedier XXXIIl. 927. — Tuschend, der greift. Häuserauf 1837, 1860 n. f., auch besonders 1344. — v. Ledebur II. 334. —Bernd 6IX. 217. — v. Hefner, preuß. Adel S- 62. T. 80. — Kneschke,deutsche Grafenhanser; ders, Wappen III. — Frhrl. Taschcnb. v. 1862,wo ein vollständiger Stammbaum zu finden ist. — M. v. M., Erg.S. 95. - v. H5
Zatisch, ei» altes schlesisches freihcrrlichcs und seit demJahre 1741 zum Theil grast. Geschlecht, dessen altes Stammhansgleichen Namens im Fürstenthume Glogan gelegen, das ursprüng-lich aber ans Polen stammt, wo es Dzialoscier, Dzalos-zicr Sa lisch er geheißen. Nachdem es sich früher in mehrereLinien vcrtheilt hatte, thcilte es sich in neuerer Zeit in die gros-gabncr, stiebcndorfer, nassadel'schc u. schreibersdorf'scheLinie. Ihr Stammvater lebte um das I. 1140 und bekam vomKönig von Böhmen die Herrschaft Rogow, von der Einige seinerNachkommen sich Rogowskcr nannten. sSinap I. 794 — 97. —Gauhe l. 1470 — Zedier XXXIII. 935-33. — Stellmacher I. 68.n. >5. - v. Mcding II. n. 749.ss Ernst Heinrich S. v. Groß-grabcn wurde am 24. März 1728 in den b ö h m. Freiherrnstandund am 6. November 1741 bei der Huldigung Fricdrich'S II. vonPreußen in Breslau in den preuß. Grafenstand erhoben, sowieauch Karl Ernst v. S. u. Nassen griff, herzoglich kurländ.Landeshauptmann und Bevollmächtigter, ebenfalls bei der Huldi-gung am 15. Oktober 1786 in den preuß. Grafcnstand erhobenwurde. Die Familie befindet sich zum Theil auch dermalen imGotha'scheu, sv. Zedlitz. — Taschenb. der gräfl. Häuser auf 1844 u. f.
— p. Hefner, sächs. Adel S. 5. Taf. 4; preuß. Adel S. 24. Taf. 27. —Taschenb. der frhrl. Häuser auf 1858- — Sächs. Wappenb. III. 7. —v. Ledebur II. 334. III. 336. — Kneschke, deutsche Grafenhäuscr. —v. H. — M. v. M., Erg. 95si
Iatir v. Fctlicrthat, österreichisch. Josef S. Edler v. F.war 1835 Werkmeistcrsadjnnkt bei dem k. k. Hauptmünzamte zuWien. Ludwig S. v. F. war 1857 Unterlieutenant u. Gebäude-Jnspektionsoffizier zu Trcviso.
SMoviö v. Knstio, kroatisch oder dalmatisch. EduardS. v. K. stand 1857 als Major im 8. österr. Grenz-Infanterie-Regiment.
Zatkowski. W.: Salamandra. Der Adclstand zweifelhaft.1854 Stadtrath in Posen, fv. Ledebur II. 335.sj
Jaltalia. Der österr. Rath und ständische Buchhalter inBöhmen, Joh. Kasp. S., wurde im I. 1781 mit „Edler von"geadelt. sM. v. M. 255. — v. H.j
Zelte. N. N. La Salle erlangte 1763 den Reichsadelstand.sR. T. A. R.1 Sali ist in den Württemberg. Wappenbüchernvon I. A. Tyroff und Konrad Dorst aufgeführt. Da sich dieFamilie de la Sall schreibt, so mag wol die vorstehende gemeintsein, zumal in Deutschland keine andere Familie dieses Namensbekannt ist.
Selsiiijsii», s. Salocher.
Jassir», ein Holstein. Geschlecht. Vielleicht Saldern?sRanft's gencalog. Archiv von 1736 u. 1733. — Zedier XXXIII.S. 963 u. f. — v. H.s
si Jalsit. Edelleute dieses NamenS kommen in Schlesienbei Frankenstein und Nimptsch vor. In Preußen waren diev. S. im 13. Jahrhundert begütert, fv. Zedlitz.sj Des Alexander
v. S. adlichcn GeschlechtSbewcis mit ausgemalten Wappen bcsiztHerr v. Spiller. so. Ledebur II. 335. III. 336si
Jallci), Saley, Adam, kais. Kammerkanzlist, erhielt 1622 dieReichöadelswürde. sR. T. A. R.sj
si Saltgast, Salcgast, eine sehr alte schles. Familie, die imWolau'schen begütert, wol aber erloschen ist. Wahrscheinlich warsie früher in der Niederlausitz, wo das Rittergut dieses Na-mens ihr Stammgut gewesen sein mag. fo. Ledebur II. 334. —Sinap II. 949. — Gauhe II. 1001. — v. H.sj
Zallmiirk v. Wcnzctjsiin. Der Sindikns der schwäb.-österr.Stände, Franz Josef S., wurde im I. 1758 geadelt.
fM. v- M. 255. — v. Ledebur III. 100. 358, wo das Wappen ist.- v. H.s
Sali», in den ältesten Zeiten Salmo genannt. Einer ausdiesem gräfl. Geschlechte wird schon 76 Jahre vor Kristi Geburtangegeben <?). Im 11. Jahrh. thciltcn sich diese Grafen in Obep-und Nieder-Salm. Des Elfteren Lande kamen bei dessen Aus-sterben durch Vermählung an einen Zweig der Wild- u. Rhein-Grafen, der den Namen desselben mit dem seinigen vereinigte unddessen Nachkommen sich in S.-S. und in S--Kyrburg ab-theiltcn. Auch die Wild- u. Nheingrafen zu Grumbach, welcheden Namen S.-Horstmar haben, sind mit jenen gleicher Ab-kunft. Auö diesem Geschlechte wurde Philipp Otto im I. 1623in den NeichSfürstenstand erhoben, dessen Linie aber im I. 1738ausstarb. Aus der Linie S.-S. wurde Nikolaus Leopold am14. Jan. 1739 und von der kyrburg'schen Johann DominikusAlbert und dessen Bruder Philipp Josef am 21. Febr. 1743 inden Neichsfürstenstaud, die s.-horstmar'sche Linie aber im Jahre1817 in den preuß. Fürstenstand erhoben. Nieder-Salm hat1) die s. - reiferscheid'sche, 2) die s. - rciferschcid - dhk'scheLinie zu Nebenbranchen. Erstere theilte sich wieder in die kraut-heimer und in die jüngere s.-reiferscheid'sche, die KaiserLeopold II. am 9. Okt. 1796 in den Fürstenstand erhob. Vonder Linie S.-Dyk erhielt Josef Franz im Mai 1816 den preuß.Fürstenstand. Der Reichs- und Altgraf Franz Wilhelm S.-R.erlangte im I. 1864 den Neichsfürstenstaud mit dem Ucbergangeauf den Erstgebornen und die Erhebung der Herrschaft Kr Nüt-heim und Gerlachsheim zu einem Reichsfürstenthum unterdem Namen Fürstenthum Krautheim. Am 12. Nov. 1316ward dem Altgrafen Franz v. S--R.-Dyk vom König vonWürttemberg erlaubt, die ihm vom König von Preußenertheitte Fürstcnwürde in den königl. Staaten führen zu dürfen.sRggs.Blatl von 1816. Nr. 53. — Genealog, u. stallst. Hdb. v. 1827.65ster Jahrg. u. f. — Die württ. Wappenbücher von K. Dorst u. I. A.Tyroff. — Fahne II. 126. — v. Hefner, preuß. Adel S. 24. Taf. 27;vorzüglich beim „hohen Adel". — v. Zedlitz, wo eine vollständige Be-schreibung. — AdelSb. v. Württemberg. — Gräfl. Taschenb. v. >844 u. s.sIm Preußischen gibt es auch Herren v. Salm-S. EtwasNäheres liegt nicht vor. sv- Ledebur II. 335. — Kneschke, deutscheGrafenhäuscr. — Hübncr I. Tab. 251. II. T. 450-51. — Bncelin I.p. 236. — Nie. NcnSncri Anathemata s. aras scpulchraleS familiae Sal-mensis. Slrasb. 1586. f- — Masch 145-49. — Zedier XXXIII. 976— 983. — v. Schdnfeld, Ad.Schcmat. I. 32—34. — Gotha'scher geneal.Hoskal. v. 1825. S. 125—29 n. f. — Allgcm. geneal. u. stallst. Handb.I. 753—56. — M- v. M. 8; Erg. 5. — Hartman»'« Sammlung. —v. H.
si SlitnilUidingc», ein altes schwäb. Geschlecht, dessen Leztcr,Georg v. S., 1528 starb. Die Burg S. tag im sigmaringen'schenAmte Trochtelfingen. sGricsingcr 1176.sj