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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Rod — Rod

RodicM v, Wcirclburg, eigentlich Noditzky v. Sipp, Frei-herr v. Wcirburg, ein ungar. Geschlecht. Der Major undTheresienordenSritlcr N. wurde im Jahre 1819 mit v. W. in denFrciherrnstand erhoben. >M. v. M., Erg. 93. — v. H.f

Rodishcim, s. Rodi.

Rodncck, s. Rodank.

Rodavski, Radosski v. Husiirga», cincö der ältesten böhmischenGeschlechter, das seit 1389 bekannt ist. fBalbin, stemmat. Tab. III.

— Gauhc I. 1403. II. 900. — Zedier XXXII. 234. — v. H.j

-s Rodt >>. Rodcnhaus (?). Dieser Name erscheint nur in derPerson des Theodor N. o. R., Landrcntmcistcrs zu Rodenhaußim Berg'schen. so. Ledebur II. 392Z War wol gar »icht adlich;fügte seinem Namen den Wohnort bei.

Nöbc, Friedrich, wurde am 22- Jan. 1837 vom König vonPreußen geadelt.

sPreuß. Wppb. IV. 36. - v. Ledebur II. 237. III. 332.)

1. Rölirl, ein märk. Geschlecht, das schon um das I. 927daselbst u. in neuerer Zeit auch in der Nicderlausitz bekannt ist.

sAngcli, märk. Chronik. — Grosser, lausitz. Merkwürdig!. III. 50. —Gauhe I. 1403. II. 960. - Zedier XXXII. 247. - I. W. BcrgeriPr. de gcntc Rocb. Vit. 1713 in dessen StromatcnS academ. Lips. 1744.S. 372—77. — v. Ledebur II. 297. — v. Hcfncr, prcuß. Adel S. 60.T. 78. - v. H>.)

2. Hödel. Der Handelsmann Thomaö R. zu Breslauwurde im I. 1725 in den böhm. Adelstand erhoben. Am 6. Nov.1741 wurde Joh. Thcofil v. R., Kammerherr, in den prcuß. Frci-herrnstand erhoben, nachdem derselbe 1733 böhm. Ritter gewor-den war. (M. v. M., Erg. 198. 425. — v. Zedlitz. — v. LedeburII. 298- — Kncschke, Wappen I. — v. HI

liöbcr. Dieses Namens führt v. Ledebur, II. 298, drei Ge-schlechter an:

I. Die v. R. auf Benkwitz im Breslau'schen. Andreasv. R. lebte 1614; sein Sohn starb 1669 unvermählt.

II. Die v. R- auf Arnoldsmühle in Schlesien; wahr-scheinlich aus dem uämlichen Geschlcchte von I. Diese erlangtenam 11. Juni 1673 von K. Leopold I. den böhm. Rittcrstand.Sein Sohn starb 1798 in der Neumark.

III. Die v. R. in Ostpreußen; sie sollen aus Sachsenstammen und sind in Preußen begütert.

so. Ledebur II. 293. III. 332.s

Röck v. Greistnbcrg. Sebastian R. wurde im I. 1758 mitdem Beinamen v. G. geadelt. (M. v- M., Erg. 250. — v. H.)

1. Rockel. Der NegimcntSrath Joh. Georg Josef N. wurdeim I. 1798 in den böhm. Adelstand erhoben.

sM. v. M., Erg. 425. - v. H,)

2. Rockel. Der Negiernngsrath Johann Georg Josef N. inLands Hut erhielt am 4. April 1758 von K. Josef I. ein Edcln-Diplom. so. Lang 506. — v. Hefncr, daher- Adel S. >07. Taf. 130.

- v. H.)

Röddcrsthal, s. Ritter.

Rödel, Johann Lukas, kais. Waldamtsverwalter, und seineBrüder, wurden 1642 geadelt. sR. T. A- N.sj

Rödcn, s. Spiegel-

1. Röder, Räder, Ncder. Diesen Namen führen mehrere Fa-milien, die vielleicht alle Eines Ursprungs, in dem Wappen auchzum Theil gar nicht verschieden sind, als ein r. Querbalken, aufdem Helme ein Thurm; oder in R. ein mit 3 Rosen belegterschw. Schrägbalken, auf dem Helm ein thurmartiges Gefäß; oder

endlich dreimal qnergetheilt in S., N. u. Schw., auf dem Helmedaö Gefäß mit einem Querbalken. Es gab und gibt ihrer imAnhalt'schen, im Brandenburg'schen, im Elsaß, in Fran-ken, Magdeburg, Oesterreich, Preußen, Sachsen,Schlesien, Thüringen und im Voigtlande :c. Das be-kannteste und am meisten verbrciletstc Geschlecht sind die v. R. imVogtlande. Man sagt, daß Kaiser Heinrich der Vogler einenHannibal Reinhard N. zum Ritter geschlagen habe und betrachtetdenselben als Stammvater. Als Stammgütcr werden angegeben:Dörnfeld, Schönhcyde und Barigau.

(Zedier XXXII. 258. 260, ans schrifll. Nachr. -- Zlllgcm. gencalog.Handb. I. 748—50. — Siebmacher I. 145. — v. Meding I. n. 673.—Neue genealog. Nachr. 1777. L>. 192 u. f. 1778. I. 174. — BrücknerII. Th. V. St. 65. VI. St. 69. XI. 73. — Bucellni stemmat. T. II.P. III. fol. 430. — Gauhe I. 1404. II. 962. — Grosscr's lausitz. Merk-würdig!. III. 41. — Trommler, Samml. der Hist. v. Voigtlande 184.- r>. Ledebur II. 300. — v. Hcfner, Mecklenburg. Adel S. 18; sächs.Adel S. 44. T. 50; daher. Adel >s. 107. T 130; Wappen: Von S., R.u. Schw. gcthcilt; auf dem Helnc der Hut oder Thurm ebenso; Württem-berg. Adel S. 11. T. 13, wo sie die Freiherrnwürde erhielten. Wappen:In R. ein mit drei Rosen belegter schw. Schrägbalken, ans dem Helm einThurm, schw-, r. u. s. — Dorst u. Tyroff, württ. Wappenbüchcr. — v. H.j

2. Röder, Reder, soll es auch im Anhalt'schen u. Magde-burg'schcn gegeben haben, welche schon 1218 erscheinen und mit ver-schiedenen Gütern daselbst belehnt wurden. Ein besonderes, von denandern Familien v. Röder oder Rcder abweichendes Wappen istnicht angegeben; und obgleich daö Geschlecht noch 1599 in Blüthewar, so findet man doch nichts weiteres Bestimmtes von ihm auf-gezeichnet. fZedlcr XXXII. 262. — Beckmann, anhalt. Hist. VII. 261,wo selbst von diesem genauen Aufzcichner nicht viel über diese R. ange-geben werden kann.s Nicht weniger Ungewißheit besteht über die-jenigen v. Rcder oder Röder, welche sich in Preußen vor-finden, die schon 1261 daselbst erscheinen und noch 1739 daselbstgeblüht haben sollen. Von dem Unterscheidungszeichen der altenFamilien, vom Wappen, ist nirgends etwas zu finden. sZcdlerXXXII. 265. — Hartknoch, prcuß. Hist. 459.) Man vermuthct,daß diese R. von jenen in Thüringen (in der Mark) abstam-men; doch verliert sich diese Vcrmuthnng im grauen Alterthume.sv. Zedlitz.) Möglich ist es, daß die R. in Thüringen, im Vogt-lande, in Anhalt und in Preußen eines in dunkler Vorzeit sichverlierenden gleichen Ursprungs sind.

3- Röder, Regiernngörath in Magdeburg, wurde 1798von Preußen geadelt. Wappen: Gespalten; vorn in B. eineg. Lilie, hinten in S. ein schw. Rad. jPreuß. Wappb. IV. 36. -v. Wolframitz, Collckt. zc. — v. Ledebur II. 301)

4. Röder, ein adliches, auS dem Reiche stammen sollendesGeschlecht, dessen Mitglieder in prcuß. Kriegsdiensten stehen. Esführt in Grün einen s. Baum mit 2 belaubten und 2 unbelaubtenAesten. fv. Ledebur II. 301. III. 332. — Dorst, schles. Wppb. III. I62.fWahrscheinlich gehört die Familie Schlesien an.

5. Röder v. Dirsbnrg (Röderer v. Tiers perg schreibtv. Hattstcin), ein cl sassisch es Geschlecht, mit dem vielleicht diev. Erti ngen wegen Gleichheit des Wappenbildcs und die Rö-derer v. Rod eck im Elsassisch cn wegen Namcnsähnlichkeiteinerlei Ursprung haben. Auch nach der Morden au hat sichdieses Geschlecht verbreitet, wo es schon 1392 erscheint. DasWappen ist ein w. Balken und ein nach der Breite des Schildesausgebreiteter w. Adler. fSicbmachcr I. 193. n. 5. — v. Meding III-n. 683-j Der Adel und die direkte Abstammung des Obersten und