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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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des Oberstlieutenants R. in Worms und Darmstadt von denR. v. Diersburg — welche bisher für erloschen gehalten wur-den — wurde 1839 vom Großherzog von Hessen als Herren

v, R> anerkannt. sCast, Adelsb. v, Baden. — Genealog. Jahrb. desdeutschen Adels für 1816 u. f. — Zedier XXXIl. 261. — Freiherr!.Taschenb. von 1855. — v. Hcfner, Hess. Adel S. 23. T- 25. — v. H.sRöder, Rödern, Rcdern, s. Rcdcrn.f Rödern, Rädern, Röder, ein schlesisches und nachherösterr. Geschlecht, mit dem s. Wagenrad in B. Friedrich v. R.erlangte am 17. April 1565 den Rcichöfrei- u. Panncrherrnstaud;weitere Frciherrndiplome erhielt die Familie 1598 und am 29. Juni1612 mit Ausdehnung auch ans den österr. Zweig der mark.Familie v. Redern, und 1646. Georg Heinrich und seine Brü-der und Vettern erhielten am 4. Aug. 1669 mit dem Titel Ncichs-Grafcn v. R., Frhrn. zu Krappitz u. Herrn zu Pcrg, mitErtheilung cincö Wappens, welches die v. R. und v. Redernverbindet und als ein Geschlecht darstellt, ein Grafendiplom.

sSiedmacher I. 56. — v. Ledebur ll. 361. ^ Taschenb. der grafl.Häuser für 1839 u. 1852. — o. Mcding l. 669. — v. Hoheneck ll. 184.— v. Hefner, prenh Adel S- 24. T. 26. — Kneschke, Grafcuhäuser.s

Rödinghosc». DeS Kurfürsten von der Pfalz geh. Rath undsubdelegirtcr Bevollmächtigter bei der Neichskammcrgerichtövisitation,v. Rödinghofcn oder Redinghofen, wurde 1799 in denFreiherrnstand erhoben. fR. T. A. R.fj Die v. N. sind ein altesjülich'sches Geschlecht, welches schon 1213 erscheint und mehrfachin den Stammtafeln vorkommt. lFahne I. 353. II. ll4, wo einStammbaum, und 233. — v. Ledebur II. 269.j

Rödl. Der Advokat Karl Lorenz N. zu Egcr wurde imJahre 1791 in den b öhm. Nittcrstand erhoben. In der Reichs -Taramtsrechnnng ist der Name Rödel geschrieben. Er war zu-gleich Justitiar der Herrschaft Königsberg.fM. v. M., Erg. 198. - v. HIRödlich v. Dcrliiicnkampf. Der Obcrlieut. Daniel N. wurdeim I. 1785 geadelt. sM. v. M., Erg. 456. — v. H.j

Rögcr. Der Major Joh. Kristof R. wurde im I. 1799 geadelt.fM. v. M. 256. — v. HI

1. Röggla li. Ichmithal. Der Landgerichtsschreiber AntonValentin N. zu Kaltern wurde im I. 1894 mit obigem Bei-namen geadelt. fM. v. M., Erg. 425. — v. HI

2. Nöggln ». Mqnithal. Der tiroler Gubcrnialsckrctär JosefN. wurde im I. 1893 mit „Edler v. M." geadelt

fM. v. M., Erg. 425. — v. H.sR öhl. Ern st And reas v. R., auS Schweden oder Elsaßstammend, Generalmajor, hat mit seinen Brüdern 1789 vomKönig von Preußen den Adelstaud erneuert erhalten. Der Fa-milie gehört die Burg zu Salzwedcl. Wappen: Gespalten;rechts in S. ein halber schw. Adler, links in B. 2 in's AndreaS-Krcuz gestellte g. Stämme mit je 6 abgestumpften Arsten.

fPreuß. Wappb. IV. 36. - Dorst, allg. Wppb. 213. — ».LedeburII. 364. — Kneschke, Wappen IIIRöhrschcid, s. Rohrscheid.

Rölants, Klaudius, aus Brabant, erlangte 1716 den Neichs-Adelstand.

-f Nölih, ein alteS sächsisches, aber ausgestorbenes Geschlecht,dessen Rittersiz das im Weissenfels'schcn jenseits der Saale ge-legene Rittergut Mark Röhlitz gewesen zu sein scheint.sSiebmachcr I. 154. n. 9. — v. Mcding III. n. 685. — v. H.sRöll, Röhl, ein westfäl. Geschlecht, welches auch in Schlesien

angesessen ist. In Westfalen gehört ihm Dölberg bei Unna1654, und in Schlesien Gr.Neichen, 1764. W.: In G. einaufgerichteter schw. Bär mit s. Halsband. Der erste bekannte AnHerr,Joh. v. N., soll aus Frankreich, welches er auS Religionsgründenverließ, sich 1629 in's Hessische begeben n. Dölberg gekauft haben.Zwei seiner Söhne oder Enkel gelangten zu hohen Militärehren inPreußen und sollen den Rcichöfrcihcrrnstand erlangt haben. EinAnderer soll sich nach Utrecht begeben haben und der Stifter derBarone v. Röll daselbst geworden sein. fv. Ledebur II. 392.fj

1. Römer, ein voigtländ. und meißnisches Geschlecht,aus dem die Brüder Martin u. Niklas von K. Friedrich am 3. Febr.1479 in den Adelstand erhoben wurden, und steht ihr AdclSbrief indes Grafen I. Fr. v. Benst's Bcitr. zur sächs. Gesch. I. 19—24.In der N.T.A.Ii, sind die Gebrüder N. aufgeführt, welche 1571geadelt wurden, fv. Ledebur II. 397. I .j Ans diesem Geschlcchtcsoll Ciprian v. R. auf Chyzow in Galizien 1818 in denGrafcnstand erhoben worden sein. fv. Hefner, sächs. Adel S. 44.Taf. 56: Hess. Adel S. 23. T. 25. - Kneschke, Wappen IV. — Knauth,prvdr. Misn. — Gauhe I. 1469. — Zedier XXXIl. 346. — v. H.j

2. Römer, eine auS Düren im Jülich'schen stammende adlicheFamilie, welche 1639 geadelt und 1711 gefreit wurde. Sie führtim Schilde ein springendes Roß. fFahnc I. 367. — v. Ledebur11 .397. II. — Siebmacher V. 32.fj Zum österr. Nitterstande jcztgehörig.

3- Römer, Andreas August, in Liefland, wurde 1792 vomsächs. Rcichsvikariat in den Rcichöadclstand erhoben,fv. Hellbach, Samml.j

4. Römer. Der Rechnungsrath w. Franz Karl R. wurde imJahre 1893 mit „Edler von" geadelt.

fM. v. M. 251. — v. HI

5. Römer. Der österr. Hauptmann Jgnaz R. wurde mitseinem Bruder Konstamin im I. 1811 in den rittermäßigcn Adcl-stand erhoben. fM. v. M., Erg. 198J

6. Römer v. Ravenstein, österreichisch. Anton R. v. R.w ar 1857 k. k. Kassaoffizial zn Zara und Franz Edler v. RömerRittmeister im 13. Gcnd. Regiment.

7. Römer v. Römcrsbcrg. Elias und Tobias R., kais. Hof-Diener, erhielten 1695 einen adlichen Wappenbesserungsbrief, mitdem Rechte, sich v. NömcrSberg zu schreiben. fR. T. A. R.j

Römcrstali, eine altadliche Familie, von welcher Bucelinus,II. 262, eine Ancntafcl beibringt. Die Familie war in Schwa-ben seßhaft, scheint aber erloschen zu sein; um 1655 lebte nurnoch ein Sprößling.

Römig. Ein v. R. erscheint 1854 als preuß. Hauptmann.Wappen? fv. Ledebur II. 398.fi Vielleicht Neinig?

Römisch. Der Befizcr der Herrschaft Kleinskall in Böh-men, Franz Zacharias N., wurde im I. 1822 mit „Edler von"geadelt. fM. v. M., Erg. 426. — v. H.j

Römling, ein pommcr'sches Geschlecht.fRanft, gencalog. Archiv 1736. S. 655. — Zedier XXXII. 446. —v. Ledebur II. 367. v. H.j

Rimlingen, Heinrich, wurde 1771 in den Adelstand erhoben.fR. T. A- R.j

Rönne, eine sehr alte Familie, die sich vor mehreren Jahr-hunderten in Licfland, Kurland und Dänemark, besondersaber im Herzogthume Bremen verbreitet hat und wovon sichDietrich v. R. im I. 1459 sehr auszeichnete.

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