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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Ratz Rau

Lauenburg als Lehen und nach deren Absterben im I. 1689an das Haus Lüneburg fiel.

(Pseffinger, braunschweig-lüneburg. Hist. I. Zedier XXX. 1193.

Hamelmann, oldcnburg. Chronik. v. H.j(

's Natzcnberg, ein dem fränk. Ritterkanton Odenwald ein-verleibt gewesenes, 1459 erschienenes u. 1593 erloschenes Geschlecht.

(Biedermann, Odenw. Tab. 399. v. H.s

Natzeiiliergcr v. Nützenberg, eine in den kaiserl- Erblanden im18. Jahrh- meist in österr. Militärdiensten stehende Familie.(Zedier XXX. 1949 .js Möchte mit Ratze nberg einerlei sein.

1- Natzcnricd, ein schwäbisches uraltes, aber in der zweitenHälfte des 14. Jahrhunderts ausgestorbenes Geschlecht, dessenStammburg im O.A. Wangen liegt und in neuester Zeit denGrafen v. Bero Idingen gehört. (Griesinger 1979.jj

Natzcrbcrg, L., GutSbesizer, erlangte 1854 den österreich.Adelstand. (A. A. Zeit. v. 1854.s

1. Uli», Kristof Fried., sächs. Untcrlieut., wurde am 11. Sept.1799 vom sächs. Ncichsvikariat geadelt, sv. Hellbach, Samml.sWahrscheinlich ist es sein Sohn (Karl Fcrd. v. R.), welcher sichspäter im preuß. Kricgshcere als Major befand, indem von dem-selben gesagt ist, daß er aus Sachsen nach Preußen gekommensei. Er starb 1833. sv. Zedlitz. Sächs. Wappenbuch IV. 68.v. Ledebur II. 259. Itl. 329. Kncschke, Wappen IV.s

2. IIa» v. Horhausen, eine der ältesten adl. u. frhrl. Familienin den Rh ein landen, besonders in Hessen. Heinrich R. v. H.war im I. 1394 Domherr an der Mctropolitankirche zu Mainz.Verschieden von den frankfurter v. Holzhausen.

sHumbracht. Sinap lt. 694. Zedier XXX. 1196 u. f.v- Mcding t. n. 662. Gauhc I. 1324. v. Ledebur II. 259.v. Hcfner', Hess. Adel S. 22. T- 24. v. H. Frhrl. Taschenb. von1862.j

Naubcnbach, f. Raab.

1- Naubcr, eine alte schwäb. Familie auf der Burg gleichenNamens im Württemberg. O.A. Kirchheim. Die Familie scheintsich im 14. Jahrh. nach Gemünd gewendet zu haben, wo manden Namen in den dortigen Magistratöstellen wieder findet.

(Griesinger 1979.s

2. Naubcr, Freiherr, v. Plankcnstcin, eine aus dem Herzog-tum Kr ain in die kais. Erblandc sich wendende österreichischeund steyerische Familie, welche von Blankenstein u. Karl-stedten seit 1516 den frhrl. Titel führt. Sie sollen vor ZeitenEngelschalk geheißen und ihren Namen vom vielen Rauben be-kommen haben. Mathias E. kommt im I. 1378 vor.

(Brandis, tiroler Ehrcnkr. Seifert I. Tab. 41.42; AhnentafelnTab. I. 2. v. Wurmbrand, Coll. Austr. gen. Valvasor, Ehre desHerzogth. Krain. Lazius, de migr. gent. Lib. VI. p. 294. Neuesgeneal. Hdb. 1777. S. 317 u. f. 1778. S. 364. Schmutz III. 285. -Zedier XXX. 1959. Siebmacher V. 17. n. 4. Gauhc I. 1325.v. Mcding III. n. 649. Taschenb. der frhrl. Häuser 1849 u. f. >855.

v- Hefner, kärnthner Adel; krainer Adel S. 17. T- 16. v. H.ss

1. Nauch, Jakob Kristof, kais. Lieutenant im RegimentErz-Herzog Leopold Wilhelm", wurde 1659 geadelt. sN. T. A. R.s

2. Nauch, Johann Georg, wurde 1743 geadelt.

sR. T. A. R.s

3. Nauch, Hauptmann, trat 1778 in preuß. Dienste; erwar aus Bayern gebürtig und von Adel (?!). Sein ältesterSohn war 1835 preuß. General der Infanterie, sein zweiterOberstu. Flügeladjutant, sv. Zedlitz.^ Prinz Albrecht von Preußen,welcher sich von seiner Gemahlin scheiden ließ, heurathete 1859

Fräulein v. R. in morganatischer Ehe, welche am 15. Juni 1853zu Meiningen geschlossen wurde. Der Herzog von Sachsen-Meiningen erhob Fräulein v. R. zur Gräfin v. Eldena».sKorreSp. v. u. f. Deutscht, v. 17. Juni 1835. Nr. 168. v. LedeburII. 259. n. I. des Art. III. 329. j v. Ledebur führt noch eine Familiev. R. unter n. II. dieses Art. an, deren Mitglieder in lippe-detmold'schen Diensten gestanden, aber 1744 in preuß. Kriegs-Dieuste übergetreten seien. Da das Wappen nicht angegeben ist,so bleibt es ungewiß, zu welchem Geschlechte solche gehört, oderob sie ein eigenes bildet. sKneschke, Wappen II. v. Hefner, Mecklen-burg. Adel S. 17. Taf..j

4. Nauch, Johann Moriz, Kaufmann in Heilbronn, undsein Bruder Gottlieb Kristian wurden 1898 in den Württem-berg. Adelstand erhoben. sCast, Adelsb. v. Württemberg. Archivfür Gesch., Geneal. u. Dipl. 84. Die württ. Wappenb. von K. Dorstu. I. A. Tyroff. v. Hefner, württ. Adel S. 17. T. 23. Kncschke,Wappen Il.s

5. Nauch, I. A., Archidiakonus zu Prag, erlangte 1858den rittcrmäßigen Adel. sA. A. Zeit. v. 1858.jj

6. Nauch v. Montprcbii. Der österr. Major N. wurde 1839mit v. M. geadelt. (M. S-s

Nauchbar, ein ehemaliges adl. meißnisches Geschlecht, ausdem der berühmte RechtSlehrcr Andreas R. mit Ausgang des16. Jahrhunderts den Adel erhielt.

sZedler XXX. 1973. Gauhe I. 1326. - v. H.s

Nauchcnbcrg, österreichisch. Joh. V.R. war 1796 Sekretärbeim k. k. Stadt- und Landrccht im Görzischen.

(Wiener Adreßbuch 1796.j

Nauchcnbcrgcr. Die Ritter besaßen die Herrschaft Hanfelderbei Zeyring in Steyermark. sSchmutz III. 285. v. H.j

Nauchcnbichlcr v. Nauchcnbichl. Der Magistratsrath:c. FranzJosef R. in Bayern erhielt von Kaiser Franz II. am 27. April18 9 7 ein Adelsdiplom.

sv. Lang 483. Bayer. Wppb. VII. 96. v. H.s

Nauchcnzcli, s. Pappus.

Nauchhaupt, ein altes, im sächs. Kurkreise, in Meißen, imMagdcburg'schen, im Anhalt'schen, auch in Franken ver-breitetes Geschlecht, aus dem Heinrich v. R. im Jahre 1389 imErzstifte Magdeburg in großem Ansehen war.

(König III. 997 18. Zedier XXX. 197577. LüdersensSammlung. Siebmacher I. 154. v. Zedlitz. v- Ledebur II. 269. v. Dreyhaupt, Saalkreis. Kncschke, Wappen IV. v. H.s

Nauchinülicr v. Ehrcnstein. Der k. k- Kammerdiener HeinrichErnst R. wurde mit dem Beinamen v. E. geadelt, im I. 1795in den Reichsritterstand erhoben und erhielt 1712 Wappenbesserung.

(M. v. M. 247; Erg. 194. Bei M. v. M. scheint ein Jrrthum unter-zulaufen. R. T- A. N. v. H.z

Nauchnagcl v. Churftid. Franz N. aus Tirol wurde im Jahre1719 mit v. C. geadelt. (M. v. M., Erg. 416. v. H.s

Nauden, s. Cleo.

Naucekcr v. Weichen». Der Hofequipageninspektor Jgnaz Leon-hard R. wurde im I. 1895 mit dem Beinamen v. L. geadelt.

(M. v. M. 247. v. H.f

Nauen, Balthasar, ritterschaftlichcr Sindikus u. Bürgermeisterzu Eßlingen, wurde 1796 in den Adelstand erhoben.

(R. T. A. R.j

7 Naucneck, eine fränkische, im ehemaligen Nitterkanton