Rath
Rathkcal, s. Herbert.
7 Nathlom, Ratlow, ein abgegangenes m ecklenbnrg'schesund holstcin'schcs Geschlecht, das mit denen v. Bernecktin,Nagcndanl' und Plüskow einen Ursprung gehabt haben mag.Im I. 1392 kommt es zuerst in Urkunden vor. sSiebmacher III.S. 154. n- 9. — Bncelini stemmat. I. — v. Meding III. n. 597. —Spangcnberg, Adclsspiegel. — Angeli, Holstein. Chronik 299. — GauheI. IZ2I u. f. — Zedier XXX. >917. — v- H.s Der Name ist durchErbgang an die Familie v. Schack, jezt an die v. Holsteingekommen, welche denselben noch fuhrt.
Rathmamisfeld, Andreas, wurde am 16. Juli 1669 in denböhm. Ritterstand erhoben. sM. S.^f
7 Rathfaiiihlnisiil zu Cchenmeyr, R. zum Stein, Ratzman-hauscn, Ratzenhausen, Notzenhausen, Rathsamshausen, auch Notzen-hausen zuweilen geschrieben, eine rheinländ. Familie, welcheursprünglich ans dem Elsaß stammt, sich aber auch iu Schwa-ben verbreitet hat. Im I. 935 wurde Eberhard v. N. zur Be-rathschlagung der Turniere von dem Pfalzgrafen Konrad gebraucht.Im I. 1819 ist das Geschlecht erloschen.
sSiebmacher l. 192. n. 4. — v. Meding III. n. 647. — Gauhe I.S. >321. — Burgermeister, vom schwäb. ReichSadcl. — Zedier XXX.S. 1949. — Taschenb. der frhrl. Häuser auf 1348. — v. H.s
Nathlchillcr, Natschcllcr. Der innerösterr. GnbernialsekretärJosef R. wurde im I. 1818 geadelt.sM. v. M. 247. — v. H. - Schmutz III. 283J
Rathsäsitz. AuS diesem Geschlechte kommt nur Bernhard v. R.vor, welcher den Prinzen Severin von Sachsen, Herzog Hein-rich's des Frommen Sohn, als Hofmeister führte.sMüller's sächs. Annalen 83. — Zedier XXX. 965. ^ v. H.fRathschitzburg, s. Huschka.
7 Rathshauscu, ein altes schwäb. Edelngcschlecht, mit gleich-namiger Burg im O.A. Spaichingen, welches 1462 erloschen ist.sGriesinger I969.s
7 Rathstock, Rodestock, Rostock, ein in der Niederlausitz,Brandenburg und Sachsen begütertes Geschlecht, das schon1496 daselbst vorkommt. Bei der Unkenntniß des Wappens istnicht zu bestimmen, ob die Familie mit denen v. Rostock inSchlesien Eines Ursprungs und Stammes ist.sv. Ledebur II. 259.sRatibor, Natiborski oder NadiborSki v. N. Nikolaus v. R.,Einer aus dem adlichcn, zu der ehemaligen herzogl. Familie inVorpommern wol nicht gehörenden Geschlcchte, der zwischen 1348
— 1360 als Kommenthur des Ordens des St. Johannisspitals inZittau vorkommt. Der Stammfiz dieser böhm. Familie istRatibor. Adam v. R. lebte um 1490. Die Familie hat sichauch zu Hof im Voigtlandc niedergelassen.
sCarpzov, Annal. histor. Zittau. III. 16. — Zedier XXX. 527. 995.
- Gauhe I. 1399. - v. H.s
Rutislow v. Carlsfeld. Der Rittmeister bei der Prag er Montur-Kommission, Karl N., wurde im Jahre 1810 mit dem Beinamenv. C. geadelt. sM. v. M. 247. — v. H.sf
Rutke v. Schwanbcrg. Der Kommissär des Kommcrzweseus imFürstenthume Bremen und Verden, Albert R., wurde am27. Mai 1654 mit dem Beinamen v. S. geadelt. In Schwe-den ist diese Familie wieder erloschen, in Liefland blüht sie noch.sHnpel, lieft. Anz. n. 165. S. 679 .fRatky v. Jalamonsa, wahrscheinlich ungarisch. N. R. v. S.
- Ratz 211
war 1835 k. k. Kommissär bei der Grenzwache zu Götzcndorf.Alexander N. de E. et S. stand 1857 als Rittmeister im 3tenk. k. österr. Hus. Regiment.
Natkovsky, ungarisch. Karl v. R. war 1857 k. k. österr.Medikamentenvcrwalter zu Verona.
Ratio», Rathlov, s. Rath low.
7 Ratmaiinsdors, Rattmansdorf, Rathmansdorf, Ritter, Frei-herren und Grafen von der gleichnamigen Herrschaft in Ste Her-rn ark; sie wurden am 2. März 1606 in den Freiherrnstand undder Freiherr Wilh. v. N. am 16. Juli 1613 in den Grafeustanderhoben. Die Familie war von 1293 bis zum Ausgange desvorigen Jahrhunderts bekannt, wo Graf Walram das Geschlechtbeschloß. An seine Schwester, die mit dem Grafen v. Althanvermählt war, fiel hierauf seine Grafschaft.
fBucelin. — Spangcnberg II. — Zedier XXX. 1938. — SchmutzIII. 279. — Gauhe I. 1322. — Hartmaun's Samml. — v. H.s
Ratoliska. Der Hofrath der k. k. Polizcihofstelle wurde imI. 1810 in den Nitterstand erhoben. sM. v. M. 139. — v. H.f
Ratschcz, s. Schecken.
7 Rntschiii, Nctschin, eine alte sch lesische adliche, nachherfrciherrliche Familie, die sich auch in Böhmen verbreitet hat.Jeschko v. N. war im I. 1393 Kaplan zu Krakau. Joachimv. R. war es, welcher 1656 in den Freiherrnstand erhoben wor-den ist. sSinap I. 769. II. 917. — Zedier XXX. 1919. — SiebmacherI. 59. n. 3. — Gauhe I. 1322. — v. Ledebur II. 259. — R. T. A. R.
— v. Meding II. n. 471. — v. HI
Rutfchihlmrg, österreichisch. Franz Ritter v. R. war 1835Registrant bei der k. k. nieder österr. Landschaftseinnchmerei.
7 Nattenheim, waren einerlei Ursprungs mit den Diedcn-hofen und im fränk. Kanton Altmühl begütert, sind aber aus-gestorben. fBiedcrmann, Altmühl Tab. 181. — v. H.s
Nattenpcrgcr, ein steyermärk. Geschlecht, von dem dasWappen bei v. Meding, II. n. 637, beschrieben ist. sv. H.ff
Rattiiaw, s. Rathenow.
Ratuld. Wappcnbeschreibung bei v. Ledebur II. 259.
1. Ratz, I. K., österr. Präsident des Kreisgerichts Feld-kirch in Tirol, erlangte 1855 den rittermäßigen Adclstand.
sA. A. Zeit, von 1855J
2. Rah v. Cismainisbcrg, ein fränk. Geschlecht.
sSalver 149. Tab. 15. n. 59. — v- Meding III. n. 653. — v. H.fs
v. Ledebur, II. 259, führt eine Familie v. Ratz an, vonder ihm aber nur eine Person bekannt ist; er fügt bei, daß dieFamilie im Oesterreichischcn und Preußischen angesessensein soll. Ein Wappen ist nicht angegeben.
Rahbar, gen. Duntfch, ein schles. Geschlecht, dessen Besizun-gen besonders im Steinau-W olau'schen u. im Oelsnischen,auch im Fürstenthume Oppeln gelegen. Es schrieb sich zuweilenauch umgekehrt Buntsch, genannt R. Heinrich v. R. kommt imJahre 1505 als fürstlich münsterberg-ölsni scher Rath vor.sSinap I. 759. II. 993. - Ganhe I. 1332. — Zedier XXX. 1939. —v. Meding II. n. 688. — v. Ledebur II. 259. III. 144, unter Wunsch,genannt RatzbarJ M. s. auch Buntsch.
7 Rahkburg. Die Grafen der Stadt dieses Namens stammenvon Heinrich v. Badewide her, welcher von Herzog Albrechtdem Bär im Jahre 1139 Holstein bekam. Der Urenkel diesesHeinrich Bernhard III., war der Lezte seines Geschlechts, das im13. Jahrh. ausstarb, worauf die Grafschaft an die Herzoge vom
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