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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Rau -

Baunach immatrikulirte Familie. Sie erschienen 1231 u. starbenum 1559 ab. ^Biedermann, Baunach Tab. 211. v. H.)

Umnnhcim, s. Raab.

Umur ». Uauhenliurg, österreichisch. Viktor R. v. R. stand1857 als Unterlieutenant im 6. k. k. Inf. Regiment.

Uauffcnbcrg, s. Schwarz.

Muster. Der Rath :c. Franz Anton Karl R. in Bayernerhielt vom Kurf. Karl Theodor am 6. Juli 1792 ein Adels-und Ritterdiplom. sv. Hefner, bayer. Adel S. 105. T. t27. Bayer.Wappenbuch VII. 97. v. Lang 189. v. H.)

1. st Uaugraftn oder Ulihgraft». Dieses alte adliche u. gräf-liche Geschlecht hatte seine Güter in der Pfalz unweit Kreuznach,welche nach dessen erfolgtem Abgang an den Kurfürsten von derPfalz fielen. Zuerst kommt Einer im I. 1256 vor. Einigeseiner Nachkommen schrieben sich auch R. v. Bayenburg ausHessen, und da das Hess. Geschlecht v. Boyneburg in denalten Zeiten sich auch Bayenburg geschrieben, so rechnet diesesjene R. auch zu seinen Angehörigen. Sie scheinen zu Anfang des16. Jahrhunderts ausgestorben zu sein. Jedoch sollen nach AndererMeinung die im Stifte Lüttich noch lebenden R. Abkömmlingevon denselben sein. Siehe Nougrave in v. Zedlitz's Ad. Lex.,wo ausführlich über dieses Geschlecht geschrieben wird. Wappen:Schild gespalten von R. und G.

sZedler XXX. 1001. v. H. Diesten, gcneal. herald. :c. Par. 1757.p. lll. Sicbmacher II. 13. Jmhof, notit. proc. Jmp. Lib. 2. c. 9.z. Iii. Gauhe I. 1327 29.1

2. st Uaugraftn. Dieser Name wurde auch den 13 Kinderndes Kurfürsten Karl Ludwig von der Pfalz beigelegt, die er mitFrl. Maria Luise v. Degen feld gezeugt hat, welche derselbe nachVerstoßung seiner Gemahlin sich an die linke Hand trauen ließ,und die im I. 1667 mit dem 14. Kinde schwanger verstarb. NachAnfang des 18. Jahrhunderts erloschen. sGauhe I. 1327 29.Zedier XXX. II 03. - v. H.s

1. Uaulv, ein in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zuBerlin in dem Generaldirektor der Marine vorkommender Name;von der Familie Herkunft oder Fortgang ist dießorts nichts be-kannt. Wappen? sv. Ledebur II. 269.)

2. Umstc, Dr. Fr., Handclsgerichtspräsident in Wien, wurde1854 in den rittcrmäßigen Adelstand erhoben. Im I. 1861 erlangtederselbe die Frciherrnwürde.

sA. A. Zeit. v. 1351 u. 1861. Frhrl. Taschcnb. v. I863.j

Uaumlmrgcr, Maximilian, erlangte 1743 die R. Adelswürde.sR.T.A.R.1

Uaumcr, eines der anhalt. Geschlechter, das auch in Bayernund Schwaben seßhaft war; es stammt aus der Oberpfalz.Der Zufall führte Georg N. nach Dessau; er ergab sich derTheologie und wurde zulezt Superintendent; er starb 1691. SeinSohn Friedrich Gottlicb R. erhielt nach v. Zedlitz, Adelslexikon,1693 ein Erneuerungsadelsdiplom für sich u- seinen Neffen. Vondiesen beiden stammen alle jezigen Herren v. R. ab. In derReichstaxamtsrechnung, mithin amtlich, heißt eS ausdrücklich, daßGottsried It. 1693 oder 94 in den Adelstand erhoben worden sei.Die Angaben der übrigen Schriftsteller läßt man dahingestellt sein.

sv. Hesner, bayer. Adel S. 105. T. 127. v. Ledebur II. 260. III. 329. Dorst, schlcs. Wappenb. III. 166. Zedier XXX. 112332, ausHandschrift!. Nachr. Allgem. hist. Lex. IV. 36. Aventini, bayer.Chronik (1580) Lib. 8. S. 123^. Bruschii Chrono!, monaster. Münst.

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Cosmograph. Lib. 3. Beckmanns anhalt. Hist. VII. Tab. 9. S. 131u. f. Accesfiones. v. Meding III. 650. v. H.)

1. Uaumschüjftl, eine kölnische, 1262 daselbst schon vor-kommende Familie, welche in B- einen s. Drachen führte. Mit demWappen kommen Töchter in den cleve'schen Aufschwörungen vor.

sFahne I. 353. II. 2334

2. Uaumschüjftl, ebenfalls ein köln. Geschlecht, welches zweiPfähle mit einem Querbalken im Wappen führte. Otto Num-schottcl v. Fritztorf war 1419 Küchenmeister des Erzbischofsvon Köln. sFahne II. 114.)

3. Uaumschüjftl, noch ein drittes Geschlecht in Köln; seinWappen zeigt in einem mit Steinen bestreuten Schilde einenQuerbalken, der mit drei Sternen belegt ist. N- Rumeshüttel,Drost zu Brughe (Grevenbroich), besiegelt 1396 eine Urkunde desGerard v. Nivenheim. sFahne II. 114.)

4. Uaumschüjftl v. Schöncgg, ein freiherrliches altes, zuerst imJahre 1347 vorkommendes Geschlecht in der Grafschaft Cilly,wo ihr Stammschloß Schönegg gelegen ist. W.: Der Schildgeviertet; 1. u. 4. gr. Feld drei 2. 1 r. Ramschüsseln, 2. u.3. r. F. eine r. gekleidete, Federn oder Schilf über den Kopf hal-tende Frauensperson. sSiebmacher I. 19. v. H. Bucelinistemmst. III. Gauhe I. 1329. - Zedier XXX. 1132. - v. HI

stUaunach, eine frhrl. Familie im Herzogthume Krain, deren

Stammschloß gleichen Namens an der Poick gelegen gewesen, das

auch im I. 1313 an andere Familien gekommen ist.

sBucelint stemmst. III. Valvasor, Ehre des Herzogthums KrainI. 9. 11. - Gauhe I. 1329. - Zedier XXX. 1133.'v. H.)

Uaunachcr. Der k. k. Rath und Distriktsverwalter Jgnaz R.wurde im I. 1734 mitEdler von" geadelt.sM. v. M., Erg. 416. - v. H.)

Ummer, ein rathsfähiges augsburg. Geschlecht, das imJahre 1697 geadelt wurde. Die beiden Brüder Benedikt undWolfgang R., Wechsler in Augsburg, wurden 1752 geadelt.

sv. Hefner, bayer. Adel S. 105. T. 127. - R. T. A. N. - v. Stetten,Gesch. der augsburg. Gcschl. 330. Tyroff I. 69. Siebenkecs I. 69.- v. H.)

Ummftls, soll eine adliche Familie in der Landgrafschaft Hes-sen sein, nach v. Hefner, Hess. Adel, S. 22.

st Uaupar v. Uoftuhart, eine alte Familie in Schwaben,über deren Turnierfähigkeit und Adelsrcchtmäßigkeit ein Streitzwischen ihnen und den Marschallen v. Oberndorf 1399entstand, der aber zu ihrem Vortheil ausgefallen ist. sCramer, Tr.de jur. avit. nobil. 508. Gauhe II. 937. v. H.) Wahrschein-lich ausgestorben.

Uaupenjlrauch v. Löumisburg. Der österr. Oberlicut. JohannR. wurde im I. 1329 mit dem Beinamen v. L- geadelt.sM. v. M. 247. v. H.)

Umipoll v. Uuisch de la Toistc. Der Oberstwachtmcister Hein-rich Leonhard R. wurde im I. 1771 mit dem Beinamen v. Ruischde la T. geadelt. sM. v. M., Erg. 416. v. H.)

1. Umstch. Der k. k. Kammerfourier Joh. Paul R. wurdeim I- 1712 geadelt. sM. v. M., Erg. 416. v. H.)

2. Umisch. Der GutSbesizer Josef R. wurde am 27. Juni1819 von Bayern geadelt, sv. Lang, Suppl. 135. v. Hefner,bayer. Adel S. 105. Taf. 127.)

3. Umisch v. Trauücndcrg. Der k. k. Kammermaler u. Bilder-Gallerieinspektor R. v. T. erhielt im I. 1755 die Bestätigung desRittcrstandcs. sM. v. M., Erg. 195. v. H.s