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Rand — Nap
erloschenes Geschlecht auf gleichnamiger Burg im O.A. Kirch-Heim, hoch auf der Alp. ^Griesinger 1067. f
ch Randcgg im Rieß, ein von Nandeck wenigstens dem Wap-pen nach verschiedenes Geschlecht. sKostnitzer Wappenbuch u. nach ihmv. Meding III. n. 642. — v. H.f Wappen: Rothes Schildeshaupt,dann in B. einen schrägrechten Balken. sSiebmacher II. 3V.f
si Randerath, ein im Jülich'scheu und Kölnischen aufge-schwornes Rittergeschlccht. Das Geschlecht v. d. Aa stammt ausdiesem Hause. Wilhelm v. R. tödtcte seinen Bruder, flüchtete zuseinem Anverwandten, dem Grafen v. Egmond, und nahm denNamen v. d. Aa an, welcher auf seine Nachkommen durch neunGenerationen fortgesezt wurde, worauf Gerhard v. d. Aa alsLezter der Linie 1632 starb, fv. Ledebur II. 255. — Fahne I. 351.III. t!4. — Nobens I. 361-64. - v. H.f
Randsachcr, Nandesacker, eine ausgestorbene, im deutschenOrden aufgenommene, in dem frank, ehemaligen RitterkantonSteiger wald immatrikulirte Familie, aus der auch Eberhardv. R. im I. 1345 fulda'scher Vasall war.sBiedermann, Steigcrwald Tab. 239 u, f. — Estor's Ahnenprobe 76.
- v. H.f
Randwick. Der Frhr. Stefan v. R. wurde im I. 1731 vomKaiser in den Neichsgrafenstand erhoben.sZedler XXX. 799. — v. H.f
Ransstlhovrn. Der Landr. Josef Anton N. in Kärnthenwurde im I. 1751 in den Freiherrnstand erhoben.sM. v. M., Erg. 90. - v. H.f
Ranssy, ungarisch. Sigmund v. R. war 1835 Hofsckretärbei dem ungar. Hofrath und Kanzlei zu Wien. Adolf v. R.stand 1857 als Unterlieutenant im 5. öfter r. Art. Regiment.
Ranst, Freiherren v. Wjjscthat, erhielten im Jahre 1659 diesteh er. Landmannschaft. sSchmutz III. 263. — Hartmann's Samml.
- v. H.f
Ranger, Anton Jgnaz, aus Tirol, wurde im I. 1740 geadelt.fM. v. M., Erg. 4l6. — v. HO
Ranghl v. Rangstein. Der mähr. Landesadvokat Jgnaz R.wurde im I. 1781 mit „Edler v. Rang st ein" geadelt.sM. v. M., Erg. 416. — v. H.f
Rango. Dieses sehr alte Haus stammt aus Griechenland,von wo eS im I. 532 schon nach Italien kam, und darauf nachDeutschland, besonders im I. 1340 zuerst in der Person desNikolai v. N. nach Sachsen, als er den sächs. Fürsten Kriegs-Völker zuführte. Dessen jüngster Sohn wendete sich nach Pom-mern und sezte sich in Kolberg, wo sich dessen Familie bis indie neuesten Zeiten verbreitet hat. fNcucS genealog. Hdb. von 1777.S. 316 u. f. Dessen II .^TH. S. 363. — v. Zedlitz. — v. Ledebur II. 255.III. 329. - v. H.f
Nangonc, wahrscheinlich italienisch. Bonifaz Graf v. R.wurde 1315 unter die k. k. österr. Kämmerer aufgenommen.
Rangstcin, österreichisch. Josef Edler v. N. war 1835Appcllationssekretär zu Brünn.
1. Raning v. Lcwcnast. Die Gebrüder Georg u. Paul Nötzel,in böhm. Diensten, erlangten 1612 die Adelswürde mit obigenBeinamen. sR. T. A. R,j
2. st Raning und Rotenburg, Roninge und Rotenburg, altebayerische, wahrscheinlich ausgestorbene Grafen, welche diegleichnamigen Orte, und zwar das zwischen der großen u. kleinen
Laber gelegene Burkstal Raning, und das an der großen Labergelegene Schloß und Gericht Rotenburg im 12. Jahrh. besessenhaben. sW. Hund I. 121 u- f. — v- H.f
Nanu, Raner, besaßen in Steh er mark die gleichnamigeHerrschaft und kamen schon im I. 1165—1739 vor.sSchmutz III. 263. — v. H-f
Ranncr. Diese Familie erhielt am 29. Nov. 1697 von KaiserLeopold I. den Adel. sv. Lang, Suppl. 135.f Vergl. Renner.Ransoss, s- Gervasi.
Ransonct. Josef Hubert v. R., gewesener Domänen- undFinanzrath in den Niederlanden, wurde im I. 1803 Freiherr.sM- v. M., Erg. 90. — v. Hfl
Nantcr v. Lcitencgg. Franz Andreas R. aus Tirol wurdeim I. 1736 mit v. L. geadelt. sM. v. M.. Erg. 416. - v. H.f
Nanhcnbergcr v. Löbciihcim. Der Hauptmann Wilh. R. wurdeim I. 1816 mit v. L. geadelt. sM. v. M., Erg. 4l6. - v. H.f
Ranzow, Rantzau, Ranzau. Der Stammvater dieses sehralten Geschlechts soll ein gewisser Cuno gewesen sein, der inJütland große Güter, besonders das also genannte balsamerLand, das sein Ur - Nr - Urenkel Wipprecht mit Groitsch ver-tauschte, besaß. Dieser Wipprecht war ein großer Kriegsheld undwurde im I. 1083 von K. Heinrich IV. zum Burggrafen vonLeißnig und im I. 1086 zum Markgrafen zu Laußnitz ge-macht, starb aber nach seiner Abdankung als Mönch im KlosterPegau. Von seinen Urenkeln hat Heinrich III. die Burggrafenvon Leißnig fortgepflanzt, die im I. 1538 ausgestorben; derzweite Urenkel Otto aber ging wieder nach Holstein und bautedaselbst das Schloß N. in Wagrin und nahm den NamenRanzau an; von dessen Nachkommen sind im I. 1594 120 amLeben gewesen und haben 150 adliche Häuser und Güter besessen.Im I. 1694 wurden die v. R. von Ferdinand III. in den Reichs-Grafenstand erhoben, sowie früher K. Kristian V. am 25. Mai1671 den Otto v. R. in den dän. Grafenstand erhob.
sHenr. Somit- a Ranzow, Gencalogia Ranzow. Hamb. 1585. 1530. sol.Coeln. Helmstädt. Wittenb. 1608. 4. Auch deutsch, 2 Mph. — Hier.Hennigcs, Gen. familiar. aliquot, nobil. in Sar., was man für die aus-führlichste Genealogie über dieses Geschlecht hält- — Joh. Moellcri Jntrod.ad Histor. Chersonesi Cimbrigae I. 218 seqq. Auch sehr ausführlich undbis auf die damalige Zeit vollständig. — Seifert'« adl. Elt. u. Kinder.
— Petr. Albini Geneal. Comit. Lisniccns. — Ganhe I. 1307—18. II.930 -34. — Zedier XXX. 834 —44. - Durchl. Welt II. 728. -Hübner II. Taf. 664 u. f. — Allgem. genealog. Hdb. I. 726. 1302. —Siebmacher I. 180. n. I. III. 154. n. 8. — Spener, hist. insign. 306.
— v. Meding I. n. 657 — 59. — Lüdcrsen's Samml. — Jakobi, geneal.Handb. auf 1800, II. 233, gibt ziemlich ausführliche Nachrichten vonverschiedenen Zweigen der gräflich ranzow'schen Familie. — Von demUrspr. der Gr. v. Rantzau, ein französ Brief des G. M. v. Greifenkranzan den Grafen v. Ranzau, vom 15. Febr. 1638, in Joh. Fr. Moser'«diplom. u. genealog. Belust. II. 329. — Histoire de la Fam. de Rantzowin den Portr. hist. des hom. illust. de Dannem. par Ticko Hofmann II.p. 1—53 mit Bildn., Wappen, Stamm n. Ahnen. — Taschenb. dergräfl. Häufer auf 1839. — I. Fr. Noodt, Vers. hist. Nachr. über dieFam. v. Ranzow. Schleswig, 1733. 4. — Geneal. Jahrb. des deutschenAdels auf 1845 u. f. — Mecklenburg. Wppb. — v. Ledebur II. 255.
— v. Hesncr, Mecklenburg. Adel S. 17. T- 15; württemb. Adel S- 17.T. 23. — Kneschke, Grafenhänser. — v. H.f
Raonl. Diese adliche Familie stammt aus Frankreich; sie
ließ sich vorzüglich in Preußen nieder; auch in Schlesien hat
sie Besitzungen erworben, fv. Ledebur II. 256. - v. Zedlitz.f
Rapactn, Rapaczki, Rapatzki, ein im Großherzogthum Posen
und in Westpreußen — 1804 — ansässiges Geschlecht. W.:
Warnia. sv. Ledebur II. 255.f