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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Rams Rand

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zu Breslau, Maximilian v. N., wurde im I. 1725 in denböhm. Freiherrnstand erhoben. Zacharias v. R. u. Rammen-stein, 1674 württemberg.-ölsnischer Rath, soll am 31. März1683 den böhm. Adel erlangt haben.

lSinap II. 302. Gauhe II. 926. - M. v. M., Erg. 90.v, Zedlitz. v. Ledebur II. 255. III. 329. v. H.s

Namsaner, s. Rambhauser.

f Namsdach. Im Städtekrieg 1456 wurde den Edlen Lam-part er v. N. ihre gleichnamige Burg im O.A. Hall zerstört.

Namsch, Hauus und Georg, wurden am 9. Sept. 1655 ind en Freiherrnstand erhoben und hatten in St eh ermark mehrereVesizungen. sSchmutz III. 262. Sinap I. 746. v. H.ssEs scheinen die v. R. in St eh ermark verschieden zu sein von denen1563 in Schlesien vorkommenden v. Rambsch, Rampschel.

Namschwag, ein schwäbisches, ursprünglich aus der Schweizstammendes Geschlecht, dessen Stammhaus in der Grafschaft Mont-fort gelegen. Schon 919 soll Salomen v. N. Bischof in Kostnitzgewesen sein. Friedrich Ulrich v. N. war 1676 Hauptmann zuGuttenberg und Franz Kristof 1746 kais. wirkl. geh. Rath undeichstädt. Oberhofmeister. sSicbmacher II. 139. n. 9. v. HattsteinIII. 370-75. - v. Mcding I. n. 656. - Gauhe I. 1305. - v. H.s

st Nemsdorf, eine sächsische und fränkische, wahrscheinlicherloschene Familie, wovon Einer unter den Turniergenossen imJahre 1362 zu Bamberg vorkommt, deren Stammst; das inMeißen gelegene Dorf gleichen Namens gewesen sein mag. Da-bei ist zu bemerken, daß mit diesem Namen auch die Wolframs-dorf genannt werden, sv. Zedlitz. v. H. Pastorii Franconiarediv. Gauhe II. 297.s

f Namseidcil. Stammhaus war Rani seiden im Piuzgau;sie erscheinen 1395 und erlöschen 1579.

sv. Hefner, st bayer. Adel S. 6.s

Namsty. Der k- k. Rath und Feldstabsarzt Dr. Josef R.wurde im I. 1826 mitEdler von" geadelt.

IM. v. M. 246. v. H.s

1. stNamfiei», ein altes schwäb. Geschlecht mit gleichnamigerBurg im O.A. Oberndorf; eigentlich waren sie ein Nebeuzweigder Dinastcn v. Falken stein; das Geschlecht scheint im 14. Jahrh.erloschen zu sein. Später gehörte die Burg denen v. Lindenund neuerlich den Grafen v. Bissingcn-Nippenburg. sGrie-singcr 1667.s Möchten wol einerlei mit Türk v. Rain steinsein.

2. f Nnmstcin. Das Stammschloß in Basellandschaft.Es ist dieses (Ramstein) gar ein alter Edler Stamm, welchersich zeitlich getheilet, also das der eine Zweig gestehet vnd zuHerren gemacht worden, die überigen sinnd Edelknechte blieben".Führten beide Linien die geschrägten Gilgen- oder Lilienstäbe, dieFreiherrn weiß in Schwarz, die Edeln roth in Gold. RudolfFrhr. v. R., Herr zu Gilgenberg u. Malberg, uror Ursulav. Geroldseck, 1 1459, war der Lezte seines Stammes, hatnur Töchter gehabt, von denen die lezte 1514 als Nonne inBasel gestorben ist. 1523 kam das Schloß Ramstein kauf-weise an die Stadt Basel und steht noch.

IWurstiscn 23. Lutz 495.s

3. Nomstciil< elsasser und schweizer Adel, der auch in derPfalz seßhaft ist, aber verschieden von Türk v. R. in Schwabenist- sGauhe I. 1306. v- Hattstein. Siebmachcr II. 32. n. 5.

w^Mcdmg^III. n. 640.^ Spangenberg, Adelsspiegel II. Zedier

Nlimult. Wappenbeschreibung bei v. Ledebur II. 255.1 Namung zu Nomcck und Huglfing, oberbaher. Geschlecht,welches auch zu den Münchner Patriziern gehörte und 1656 ab-gestorben ist. sv. Hcfncr, st bayer. Adel S. 24. T. 20.s

1 Nünningen s sollen aus Frauken stammen, waren aber inPreußen angesessen. sSicbmacher IV. 151.s

Nainus de ln Nainec. Der fürstlich anhalt'sche Kanzlei- undRegierungsrath Bernhard R. erhielt seinen Adelstand mit demBeinamen de la R. 1684 bestätigt. Georg Friedrich war 1784Stabskapitän beim Kadettenkorps in Culm.sR. T. A. R. v. Ledebur II. 253. III. 328.s

Nnnchin, eine aus Frankreich stammende Familie, die sichin Preußen ansiedelte, sv. Ledebur II. 255 .s

Nanck. Kam Einer im 2. Zehend des 18. Jahrhunderts ausSchweden in Hessen-kassel'sche Dienste, woselbst die Familienicht mehr blühen möchte. sZedler XXX. 791 u. f. Gauhe II.S. >727. - v. H .s

Nanyon. Der Kriegözalmeister (Tresorier) Karl Josef R. inLandrecy wurde im I. 1698 in die französ. Adelsmatrikeleingetragen. Sein Onkel war k. bayer. Oberst,sv. Lang 488. v. Hefner, bayer. Adel S. 105. T. 126. v. H.sNnnconi, Johann, kais. Leibarzt, wurde im I. 1631 in denReichsritterstand erhoben. sR. T. A. R.s

st Nandahl ans Nnterliürg, eine holstein'sche Familie, die inBayern ihren Adel durch ein Diplom am 36. März 1814 vomKönig von Bayern bestätigt erhielt, sv. Hefner, bayer. Adel S. 105.T. 127. v. H. v. Lang 488.s

Nandau, Randow, eine sehr alte märkische Familie, derenStammhaus gleichen Namens unweit Magdeburg an der Hess.Grenze gelegen ist. Sie soll aus Sachsen in die Mark gekom-men sein, nachdem die Wenden daraus vertrieben worden.sAngeli, Annal. 39. Peckcnstein, Theatr. Sax. I. c. 10. Sinap

I. 747. II. 902. Beckmann'« anhalt. Hill. III. Sicbmacher I. >75.n. II. Hermann's Praxis hcraldico-mystica P. 3. Zedier XXX.S. 793 95- Gauhe I. 1306 u. f. Lüdersen's Sammlung.Mecklenburg. Wappenbuch Taf. XI4. 153. v. Zedlitz. v. Hefucr,Mecklenburg. Adel S. 17. T. 15. Bagmihl II. Taf. 64. v. Ledebur

II. 255. v. H. Kncschke, Wappen I.s

Nandeck, Randegg. Dieses Namens gibt es verschiedene Ge-schlechter, die auch andere Wappen führen, weßhalb Humbracht,Taf. 289, ungewiß ist, ob nicht in seine mit Dietrich v. R. imI. 1179 angefangene Tabelle eines rheinischen, im 16. Jahrh. er-loschenen Geschlechts v. N. Einige eingeschlichen, die zu ein unddemselben Geschlechte nicht gehören.sGauhe I. 1306. II. 928. - v. H .s

1. st Nandeck, waren Burgmänner zu Montabaur, Nassau.Ihr Schild: In S. ein r. Balken von drei solchen Lilien beseitet.

sHist. trev. II. 7. Arnvldi 36t.s

2. st Nandeck. In Altbayern blühte eine alte adliche Fa-milie v. R., deren Stammschloß Rand eck bei Effing an derAltmühl gelegen. Marquard v. R. war 1343 Bischof zu Augs-burg gewesen, und ein anderer Marquard v. R. 13981467Bischof in Kostniz. Es ist das Geschlecht im 16. Jahrhunderterloschen. W.: In S. einen abgerissenen r. Löwenkopf. (??)

sSiebmacher II. 91. v. Mcding III. n. 641. Gauhe.s

3. st Nandeck, ein altes schwäbisches, im 16. Jahrhundert