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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Ray Ras

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Napaiv v. Niihinwertls, kroatisch. Emanuel R. v. R. befandsich 1857 unter den k. k. österr. unangestellten Obersten.

Rapin, eine französische, wegen der Religionsunruhen nachHolland und Deutschland ausgewanderte adliche Familie; impreuß. Heere finden sich von 1756 an mehrere Offiziere diesesNamens, und auch 1836 kommt der Name mit v. N.-Thoyrasdaselbst vor. sv. Zedlitz. v. Ledebur II. 255.)

1. Napp, Rappe. Diese sollen um das I. 1466 aus Lief-land nach Preußen und früher aus Thüringen sich dorthinbegeben haben; auch sind Einige aus Kur- oder Liefland nachMecklenburg gegangen. Otto R. verkaufte im I. 1335 dieEinkunft von Eisenberg an das Kloster daselbst. Sie warenauch im fränk. ehemaligen Nitterkanton Nhön-Werra begütert,und bedienten sich des Wörtchensvon" nicht. sGlcichenstein 64.Sinap I. 364. Hartkuoch's Preußen n. 4ZI. Biedermann, Rhön-W-rra I-Verz. Zedier XXX. 868. Gauhe I. 1319. II. 934,welcher wahrscheinlich irrig aus jenem Geschlechte zwei verschiedene, Rappund Rappe, macht. v. Zedlitz, Ad. Ler- v. Ledebur II. 257. sWappen: In S., auch in B. drei schw. Sparren. sNeimbts, kur-länd. Wappb. 31. v. H.s

2. Napp i>. Fraiiciiftis. Der Hauptmann Ludwig R. wurdeim I. 1813 mit v. F. geadelt. sM. v. M., Erg. 416. v. H.s

si Happach. Als Adliche kommen diese im I. 1339, als Frei-herren in der ersten Halste des 17. Jahrhunderts und bald daraufals Grafen vor; sie besaßen den gleichnamigen Ort u. den Thal-Hof bei Strechan in Steh ermark, zogen aber nach Oester-reich, wo sie unter die zwölf ältesten und alleredelsten Familiengerechnet werden. Nach Vehse, Gesch. des österr. Hofes u. AdelsIV. 345, hatte die Familie den Grafenstand nie erlangt, obgleichsie sich so schrieb. Sie ist 1781 erloschen.

sv. Ledebur II. 256. Hübner III. T. 994. Schmutz III. 273. Zedier XXX. 865 68. Bucelin, Germ. v. Wurmbrand,Collect, geneal. C. 8. p. 15 seq. Gauhe I. T. t318- Seiferts adl.Eltern u. Kinder. v. H.s

Aappard. Die v. R. gehören Westfalen an. Im preuß.Civil- und Militärdienste kommen viele Mitglieder dieser Familievor. Man findet den Namen auch zuweilen Rappert geschrieben.Schon 1737 wollte König Friedrich Wilhelm I. von Preußen dieFamilie in den Adelstand erheben. Dieses geschah jedoch erst spätermit den Enkeln u. Bruderssöhnen des 1742 verstorbenen Kammer-Präsidenten zu Cleve, Heinrich Wilhelm R., und durch die Di-plome des rhein. Reichsvikariats vom 26. Sept. 1796 und desKönigs von Preußen vom 22. April 1791.sPreuß. Wappb. IV. 28. v. Ledebur II. 256. v. Zedlitz. s

Rappen, aus Thüringen, wo sie 1335 ansässig waren, sichaber nach Preußen, Pommern u. Schlesien wendeten undsich daselbst ansehnlich begüterten. Wappen: In B. ein Stierkopf,halb roth, halb weiß.sSiebmacher I. 145. v. Ledebur II. 257.s

NappcraM, s. Widnmann.

Nappold, Nappolt, augöburger Patrizier, aus welchenFriedrich Wilh. v. R. köthen'scher Hofrath und Amtshauptmannwar. Seine 6 Söhne standen um 1766 als Offiziere im preuß.Heere. In Schlesien haben sie Grundbesitz,sv. Ledebur II. 257. III. 329.s

si Nappoltstci», ein altes, im 17. Jahrh. erloschenes elsasserHerrengeschlecht, welches seinen Ursprung von den italien. Herzogen

Stammbuch des Adels in Deutschland. III.

v. Spoleto herleitet. Es erscheint übrigens schon 942 Ortolf(ein angeblicher Sohn des Herzogs Rochus v. Spoleto) als Frei-herr zu Rappoltstein (im Elsaß), welches Schloß er erbauthaben soll. Auf den Grund der Abstammung führte Eberhard,geb. 1576, zuerst den Grafentitel. Mit Joh. Jakob Graf zu R.ist dieses berühmte Geschlecht am 18. (28.) Juli 1673 erloschen.Es führte drei r. Schilde in S. Die Grafschaft fiel größtcntheilsan Frankreich. Fahne, I. 353. II. 114, gibt an, daß die Fa-milie unter der französ. NamensübcrsezungRibeaupierre" inFrankreich (Rußland u. Bayern) noch fort blühe. Diese N. möchtenaber wol von rappoltstein'scheu Burghauptleuten herkommen.S. Ribeaupierre.

sLucci, Grafensaal 469 u. f. Diction. geneal., herald, zc. Par. 1757.III. 138.f

Narowski, Narhowski, Rohr-R., ein in Schlesien ange-sessenes Geschlecht. S. auch Rohr,sv. Ledebur II. 257.f

Nlirrct. Der Hofkonzipist der vereinigten Hofkanzlci wurdeim I. 1796 mitEdler von" in den Ritterstand erhoben.sM. v. M. 138. - v. H.s

Naslir v. Waltcrchcim. Der Pens. Major Ludwig N. wurdeim I. 1817 mit dem Beinamen v. W. geadelt.sM. v. M. 246. - v. H.s

si Nasch, Andreas, Bürgermeister zu Plauen, wurde vonK. Maximilian I. geadelt. Sein Enkel war Herr auf Sagnitz,Seeburg :c. und starb 1645. sv. Ledebur II. 257.)

Naschau, eine hessische und thüringen'sche, zu Wechmarse ßhafte Familie, von denen Einige auch im Kursächsischen undBraunschweig'schen gewohnt haben, wie dann unter Andern imJahre 1566 Kristof v. N. als kursächs. Gencralproviant- und

Rittmeister vorkommt, sv. Ucchtritz, Geschl. Erz. I. Taf. 89. Müller,sächs. Annalen 147. 332. 403. 411. 412. 476. 515 u. f. v. LedeburII. 258. v. H. Zedier XXX. 894. Gauhe I. 1319.v. Zedlitz.)

Naschin, eine frhrl. Familie in Böhmen, die im 13. Jahrh.aus Polen dahin gekommen ist, und die zu dem weitläufigenGeschlechte der v. Strepa in Polen gehört.

sBalbini Mise. Bohcm. Lib. I. Dec. 2 u. dessen stemmat. i. Proem-p. 32. 82. Zedier XXX. 891. Gauhe I. 1319. v. H.s

si Naschitz, eine schles. Familie, die zu dem uralten HauseWieze in Polen gehört, wo sie sich Koskowsky u. Raschitzschreibt. sSinap II. 964. Gauhe I. >326. Zedler XXX. 835. v- Ledebur II. 258. v. H.s

1. Naschkc, eine im sächs. Kurkreise u. in der Niedcrlausitz,auch in Schlesien blühende Familie, die nach Sinap, II. 743u- 964, früher Rassow geheißen, und die schon im Jahre 1633vorkommt. sZcdlcr XXX. 836. Gauhe I. 1326. v. Ledebur II-S. 258. v. H.s

2. Naschkc, Jgnaz Franz, Arzt in Schlesien, wurde imJahre 1736 in den böhm. Ritterstand erhoben.

IM. v. M., Erg. 194. v. Ledebur II. 253. v. H.sNascchcil, ein altes pommer'sches Geschlecht, das zu Bcntzauf der Insel Rügen gewohnt hat. sMicräl., Antiq. Pomer. VI. 376.Zedler XXX. 897. v. H.sNasscld, s- Näsfeld.

Nasmi v. Zt. Mauchio, wahrscheinlich italienisch. GrafKarl Ludwig R. v. St. M. wurde 1819 k.k. österr. Kämmerer.

Nasniski, im Posen'schen; nur in Einer Person 1836bekannt. Wappen: Rogala. sv. Ledebur II. 258.)

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