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Rade — Rado
s- Padchcim, ein aus Franken stammen sollendes, in Preußenangesessenes Geschlecht, das erloschen ist. Wappen?sv. Ledebur II. 249.s
Padclas, ein aus Schweden stammendes Geschlecht, von demMitglieder seit drei Generationen im preuß. Kriegsdienste stehen.Wappen? sv. Ledebur II. 2494
Padcmachcr, P v. Padcnhaustii, Daniel, wurde 1766 geadelt.sR.T.A.R.js Die Familie soll aus Holland stammen und schonfrüher den Adel besessen haben. Jczt ist sie in Hessen seßhaft.Wappen: Drei g. Räder in B-
sv. Hefner, Erg. Bd. S. 48. Taf. 29; sächs. Adel S. 43. Taf. 49. -v. Ledebur II. 249. III. 328. Siebmacher V. 132.s
Padcn, verschieden von Nhaden. Es gibt zwei verschiedeneGeschlechter dieses Namens:
I. Die v. N., welche in R. einen mit drei r. Rosen belegtenQuerbalken führen; dieses Geschlecht gehört Mecklenburg an;es besizt aber auch in der Altmark das Gut Losenrade.
sSiebinacher V. 153.j
II. Die v. R., welche in B. drei w. Rosen führen; diese ge-hören Kurland an. Es befanden sich aus diesem Geschlechtemehrere Offiziere im preuß. Heere; auch sollen sie Bestzungen inSchlesien haben, sv. Ledebur II. 2494
1. s Nadeiihanscn, fritz lar'sche Vasallen, Erben der v. Wiche-ling cn. Nach ihrem Aussterben fielen die Bestzungeu an Fried-rich Alban v. Hanrlcden. sFalkcnhcimer I. 2114
2. Padciihausc», rheinländ. Adel, der auch im Braun-schwci g'schcn u. inHessen unweit Marburg begütert ist. Das Ge-schlecht ist verschieden von denen v. Rodenhausen. Schild von S.u. Schw. gespalten, belegt mit einem Adler in wechselnden Farben.
sv- Hattstein I. 4l8. — v. Meding I. n. 654. — Schannat, Client.Fuld- 141. — Siebmacher I. 182. n. 12. — v. H4
Padcnhauseii, s- Rodenhausen.
Puder, ein altes lindauer Patriziergeschlecht, 1829 in diebayer. Adelsklasse eingetragen,sv. Hefncr, bayer. Adel S. 195. Taf. 126 s
-s lladcrach, ein altes schw ab. Edelngeschlecht, welches diegleichnamige Burg im Württemberg. O.A. Tet tu ang besaß.Im 13. Jahrh. scheint es schon ausgegangen zu sein.sGriesinger 14454
Padcstock, s. Rodestock.
Padilwrski v. Patidor, s. Ratibor.
Padie, Johann, österr. Hauptmann, erlangte 1857 den Adel.sA. A. Zeit, von 1857. — Oestcrr. Milit. Schcmat. v. 1857. S. 2294lludicc, A., Munizipalassessor zu Verona, wurde 1857 inden österr. Adelstaud erhoben. sA. A. Zeit. v. 18574
Padichcvich, illirisch. Franz Karl v. R. war 1835 k. k-österr. Gubernialrath zu Trieft,lladicz, s. Radeczky.
Padicuzig v. Mcrno. Ludwig v. R., landschaftlicher General-Einnehmer zu Görz und Gradiska, wurde im I. 1761 mitdem Beinamen v. M. in den Freiherrenstand erhoben. Die Fa-milie stammt aus Bosnien. Peter R. wohnte der Belagerungvon Cauissa unter dem kais. Heere bei. 1691 erhielt er eineAnerkennung seines Adels vom Erzherzog Ferdinand. Das Ge-schlecht blüht durch Zwillinge in zwei Linien,sv. Hefncr, krainer Adel S. 39. T. 28. - M. v. M. 78. — v. H.s
f Pading, ein erloschenes preuß. Geschlecht. Wappen?sv. Ledebur II. 2594
Padis, Anton, aus Görz, wurde im I. 1716 geadelt.sM. v. M., Erg. 414. - v. H4
Padisschits, wahrscheinlich aus dem Banat. Michael v. R.war 1835 k- k. österr. Hauptmann.
Paditsch. Der Stadtstndikuö Franz Ludwig R. zu Laibachwurde im I. 1733 geadelt. sM. v. M-, Erg. 414. — v. H4
Padiooy-Padosscvich v. Padasj. Der Hauptmann R.-R. wurdeim I. 1773 mit v. R. geadelt. sM. v. M., Erg. 414. — v. H.s
Aadkay, Freiherren, besaßen Oberlutte nbcrg in Stcyer-mark und erhielten im I. 1685 die steh er. Landmannschaft.sSchmutz III. 247. - v. H.s
PMc, ein aus dem Großhcrzogthum Posen stammen sol-lendes Geschlecht, welchem König Friedrich August von Sachsen,Großherzog von Warschau, am 17. Mai 1811 den Adel ertheilte.sv. Hcfner , sächs. Adel S. 43. T. 49.s
Padkicuiicz, in West Preußen seßhaft. W.: Tarnawa.sv. Ledebur II. 259.s
PMowctz v. Mirounh, ein böhmisches, meist in kais. österr.Militärdiensten stehendes Geschlecht.sZedler XXX. 545. — v. H.s
Padliiighaft. Kommt nur in dem Domherrn zu Breslau,Joh. Richard Gabriel v. N., 1729 vor. sv. Ledebur II. 259.s
f Padlkoscr. 1597 ist Andreas der Radlkofer als derLezte seines Geschlechts 's. sGeiß, Chiemsee 1994
Padlowski, ein im Großherzogthum Posen seßhaftes Geschlecht.Wappen: Klamry. sv. Ledebur II. 2594
Palniiannsdorf, österreichisch. Johann v. R. war IMR echnungsführersadjuukt bei der Jugenieurakademie zu Wien.
Palni v. Szcnt-Martoich, wahrscheinlich ungarisch. GedeonR. v. Sz.-M. stand 1857 als Oberstlieutenant im 11. österr.Geniebataillvn.
Padock li. Nadohki u. Padocze, Radeck, ein in Oberschlesienund Oesterr.-Schlesien ansässiges Geschlecht. sSiebm. I. 58.
— v. Ledebur II. 259. III. 3284 Gleichbedeutend mit Radeczkyv. Radecz.
Padöhi v. Padöh, ungarisch. Ludwig Ritter R. v. R.stand 1857 als Major im 18. k. k- österr. Inf.Regiment-Padojcwski, im Posen'scheu seßhaft. W.: Ogonczyk.sv. Ledebur II. 2594
Padolssrodc. Widego de Radolvcrode testis in einemwalkenrieder Brief 1144. Gunterus de Radolveroth 1215.sllrk.Buch für Nieders. II. II. 73.s
Padolinski. Die Grafen v. R. stammen aus dem alten pol-nischen Hause Lesczyc ab, welches den ersten poln- KönigLech als AnHerrn anerkennt, weil Lesczyc in der poln. Sprachegleichbedeutend mit Sohn des Lech ist. Das Geschlecht der L.kommt schon 1929 vor. Ein Zweig führte seit dem 11. Jahrh.den Namen Skarsow. Zu Ende des 14. Jahrhunderts fügtendie Söhne des Grafen Maceda ihrem Familiennamen den einesihrer Lehne, Radolin, hinzu, und Mathias auf Radolin
— um 1499 — ist der Stammvater der heutigen Grafen v. R.sv. Zedlitz. — Taschenb. der gräfl. Häuser auf 1844 u. f. — Dipl.
Jahrb. für den preuß. Staat 1841. Abth. 2. S. 49. — v. Ledebur II