Druckschrift 
3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
201
Einzelbild herunterladen
 

Nack Rad

201

unter Rägnitz. v. Hefner, württ. Adel S> lv, T, 12. Kneschke,Wappen III- Bucelin, stcmmat. III. v. Hattstein ll. 261.Gauhe I. 1238. - Dithmar 12. n. 37. Zedier XXX. 4SS u. f. 636.

v. Meding III. n. 636. Schmutz III. 242 u. f. v. Lang 263u. f- ^ v. H-i

Nockwitz, eine schlesische, besonders im Glogau'schen seß-hafte Familie. sSinap I. 745. Zedier XXX. 499. Spener,cheor. insign. I. 71. n. 3. Gauhe I. 1239. Siebmacher I. 7t.n. 3. v. Meding II. 676. v. Zedlitz. v. Ledebur II. 247.

- v. H.s

1. Mc). Nikolaus v. R. stand 4357 als Unterlieutenant imZ. k. k. äste r r. Hus. Regiment.

2. Rac^ v. Ehrcnstättc», österreichisch. Franz FerdinandR. v. E. stand 1357 als Major im 11. k. k. Grenz-Inf. Reg.

3. Näc) v. Galgo, siebenbürgisch. Peter R. v. G. war1835 Kanzlist und beeideter Notar bei der siebenbürg. Hofkanzleizu Wien. Diese drei v. R. mochten wol Eines Stammes sein.

Rac;cck, eine adl. Familie in Obcrschlesien, die im 18tenJahrhundert den Rittersiz Iasten bei Tost besaß; die Familieblüht noch. Wappen: Waruia. sv. Ledebur II. 247. III. 323.

Dorst, schles. Wppb. II. 152.j Eigentlich Dluhosch v. Ko-penitz, genannt Raczeck. sv. Zedlitz.jj

Narzcnski. Marimilian Emanuel v. R. war 1760 Herr aufSagewitz, k. preußischer Landrath vom breslauer Kreise,sv. Zedlitz.jj Unzweifelhaft einerlei mit Raczinsky.

Racstn v. Racstii. Georg Wenzel R. v. R. wurde im Jahre1732 in den böhm. alten Freiherrnstaud erhoben.sM. v. M., Erg. 90. - v. HstNacstnsky, Adam, Handelsmann zu Breslau, wurde imJahre 1734 in den böhm. Adelstand und seine Wittwe Susannav. R. im I. 1733 in den böhm. Ritterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 194. 414. - v. Zedlitz. - v. Ledebur II. 247.

- v. H.f

NacMSki. Die Grafen v. N. sind ein vornehmes polnischesGeschlecht, von dem eine Linie dem Hause Jastrzembiec, eineandere dem Hause Nalencz angehört und von dem HerzogePozielo abstammen soll. Seit der Theilung von Polen gehörtdiese Familie auch dem preuß. Staate an. Preuß. Grafen 1834;1824 in dem preuß. Grafenstaud bestätigt. Graf Athanasiuswar preuß. Gesandter am däu. Hofe in neuerer Zeit. DasHaus der Grafen v. R. theilt sich in den Ast Rogalin und injenen von Obrzhcko. Athanasius gehörte lezterem an.

sv. Zedlitz. Taschenb. der gräfl. Häuser auf 1344 u. f. v. LedeburII. 247. v. Hefner, preuß. Adel S. 22. T. 25.f

Rad, Kristof, des inneru Raths zu Augsburg u. k. sächs.Hofjuwelier, erhielt den Adel von Kaiser Franz I. im I. 1753;wahrscheinlich Bestätigung; denn man findet schon 1685 einenKristof v. Rad unter den Mehrcrn-Geschlechtern zu Augsburg.

sv. Hefner, bayer. Adel S. 104. T- 26. v. Langenmantel, Gesch.von Augsburg. v. Lang 437. v. HI

Nadaiiowich v. Windschacht. Der österr. Hauptmann SimonR. erlangte 1851 den rittermäßigen Adelstand mit v. W.sA. A. Zeit. v. 1851. Ocsterr. MilitzSchcmat. v. 1853.f

1 Radau, ein preuß. Geschlecht. Wappen?sv. Ledebur II. 248.1Raday de Rada, ein österr. adliches, darauf freiherrliches,endlich gräfliches Geschlecht. Des Grafen Gideon's R. de R.Anentafcl und 16 Anen stehen in v. Schönfeld's Adelöschcmatismusll Jahrg. 223. sv. H.jj

Stammbuch des Adels in Deutschland. IN.

1. Radda i>. Doskowstciii- Der k. k. österr. Miuisterialrath imFinanzministerium, Dr. I. R., wurde 1859 mit v. B. geadelt.

sA. A. Zeit. v. 1859.1

2. Radda v- Ehrenstel. Der Oberlieut. Antou R. wurde imJahre 1767 mit v. E. geadelt. sM. v. M., Erg. 414. v. H.j

Rade, Nhaden, eine Pommer'sche Familie, im Wolgast'-schen und auf Rügen wohnhaft, die zu Anfang des 16. Jahr-hunderts vorkommt. sMicrälins, Pommerl. I. 6. - Zedier XXX. 512.

v- Zedlitz. v. Firks, Urspr. des Adels in den Ostsecprov. 159.v. Ledebur II. 218. III. 328J Gleich mit Rhaden.

Nadcliandt, Georg Magnus, kais. russ. Oberstlieutenaut, wurde1772 in den ReichSadelstaud erhoben. sR. T. A. R.j

st Radcdronncr. Stefan R. zu Mülheim (Pfarrkirche^ stehtin der bayer. Landtafel 1493.

Radcck- In Schwaben, in der Schweiz, in Schlesienund Polen, aber im Wappen und sonst ganz von einander ver-schieden. Auch in der poln. Woiwodschaft Ka lisch ist ein Ge-schlecht dieses NamenS bekannt. Zuerst kommt Rüdiger v. R. alsBischof zu Kiemsee im I. 1233 vor. sOkolski, orb. Polen. II.Zedier XXX. 514. - Sinap I. 746. Siebmacher l. 58. n. 6. II. 138.

III. 114. V. 185. v. H. v. Meding II. n. 677. Gauhe I.S. 1299. v. Ledebur II. 248. v. Zedlitz.!

Nadcckc, Kristian Sigmund, Lieutenant, wurde am 24. Dez.1733 von Preußen in den Adelstand erhoben und dieser Adelam 5. März 1743 auf seine zwei Brüder, Daniel Georg, vor-mals Fändrich, und Johann Georg und ihre Nachkommen ausge-dehnt. Am 29. Mai 1811 hat König Friedrich Wilhelm III. vonPreußen den Lieut. R. und dessen Bruder, Land- und Stadt -Gerichtsdirektor, mit von dem obigen verschiedenem Wappen inden Adelstand erhoben, sv. Ledebur II. 249. III. 328. Preuß. Wppb.

IV. 27. Dorst, schles. Wppb. II. 231. - Siebmacher I. 58.f

Radecki, ein poscn'sches Geschlecht. W.: Gozdziemba.

sv. Ledebur II. 249st

Radc^ky v. Radccch Dieses Geschlecht gehört zu den altenritterbürtigen Familien Böhmens. Schon 1329 erhielt N. v. R.Bestätigung seines alten Adels und Wappens. Johann Georgerlangte 1684 die Freiherrnwürde. sJahrb. des deutschen Adels auf1847. Hyrtl, die fürstl., gräfl. n. frhrl. Fam. der österr. Monarchie1851. Taschenb. der gräfl. Hänser für 1844 u. f. Gauhe II. 921.

Zedier XXX. 524.s Gauhe glaubt, daß das Geschlecht ursprüng-lich aus Schlesien nach Böhmen gekommen sei. Jedenfalls istdie Familie von denen v. Nadeck ganz verschieden. sSiebmacher,Supplem. VI. 7. VIII. 6.f Der Name wird öfters Radetzkyv. Radctz geschrieben gefunden, wie denn in älteren Zeiten dieseSchreibart auch gebräuchlich war. sSinap II. 900. v. LedeburII. 249. III. 328. - Kneschke, Grafenhäuser.f Der Freiherr WenzelLeopold v. R. wurde im I. 1764 in den Grafenstand erhoben.sM. v. M., Erg. 27. v. Schönfeld, Adelsschem. I. 221. - v. Hst

Radcgast. Dieser Name wurde dem Sohne des Fürsten GeorgAribert von Anhalt, der sich mit der Tochter des anhalt'scheuHofmarschalls Kristof v. Krösig vermählte, von dem ihm gehö-rigen Schlosse gleichen Namens gegeben. Ebenderselbe wurde her-nach in den Grafenstand erhoben und schrieb sich Graf zu Beh-ringen, Fürst Georg Aribert's zu Anhalt ehelicher Sohn,.Herr zu Waldensee u. Radegast und starb im I. 1677.

(Zedier XXX. 516. Gauhe II. 920. v. H.j

26