200
Rab — Nack
Raticnhorst, Bernhard, Kriegsministcr seit 1849 in Dresdenerlangte 1856 den sächs. erbt- Adelstand.
sA. A. Zeit, v- 1856. - v- Hefner, stichst Adel S. 43. T. 43.s-j- Ral'enprcis!, Nossig ». R. Der k. preuß. Jagd- n. lnstigeRath Johann Erdmann Nossig erhielt am 5. Sept. 1732 einFrciherrndiplom mit v. Naben-Preist. Zugleich wurde er mitden Haus bruchmühlen'schen Lehen in der Grasschaft Ravens-berg belehnt. Er starb 1766 ohne Kinder,sv. Ledebur II. 246.s
-s Roliciislierg. Sie besaßen die gleichnamige Feste im Cillier-Kreise in Stchcrmark, sollen aber schon zu Anfang des 14tenJahrhunderts ausgestorben sein. sSchmutz III. 239. — v. H.sRolicnsliurg, s- Prenner.
Raticiiscisncr v. Raliensets. Der Pontonierhauptmaun Josef R.wurde im I. 1804 mit obigem Beinamen geadelt.
IM. v. M., Erg. 414. — v. H.s
-st Rabenspiirg, ein ehedem sehr berühmtes freiherrl. Geschlecht inFranken, dessen Schloß gleichen Namens unweit Würzburg ge-legen ist. Ihr Stammvater soll ein gewisser Günstling K. Fried-richs I- gewesen sein, dem er seine von ihm geschiedene GemahlinAdelheid (eine Markgräfin von Vohburg) vermählte. Aus dieserEhe entsproß ein Sohn Konrad, der und dessen Nachkommen v. N.genannt wurden. Leztcrer mußte sich aber in der Folge Rein-st ein nennen, wovon Friese in der Würzburger Geschichte beiLudwig, S. 541, die Ursache umständlich aufführt.sZedlcr XXX. 462. — v. H .s
1. s- Ralicnstcin, ein sehr altes märk. und fränk. Geschlecht,aus dem Einer schon im I. 1080 zu Augsburg turnirte, undwelches das Küchenmeistcramt in Kärnthen hatte, aber im Jahre1412 ausstarb. Ihr Stammschloß dieses Namens lag im StiftBamberg, s Biedermann, G. Tab. 360 —63. — Dienemann 256.2g4. — Gcneal. u. Wappen. — Beehr 1619. — Siebmacher I. 105.
^ v. Hattstein III. 356 — 69. — Gauhe I. 1295. II. 318. —Schmutz III- 240 u. st — Zedier XXX. 463. — Salver 213- 229.438. 499. 504. 515. — v. Meding l. n. 653. — v. H.s
2. 's Roliciistcm, ein frhrl. Geschlecht, das von den v. Pflugabstammt und das gleichnamige Schloß u. Städtchen im Saatzer-Kreisc besessen hat. Erloschen im 18. Jahrhundert.
sv. Ledebur II. 247. — Zedier XXX. 463. - v. H.s
Rabcnstci>icr-Gnoi>»ickc, ein westpreuß. Geschlecht. Wappen:Drogomir. sv- Ledebur II. 247.sRlckcnstciim, s. Geuder.
ch RolicnLwaiim (Nabinswalda), eine Seitenlinie der Grafenv. Kävernburg, deren AnHerr Sizzo v. K. war.sv. Falkenstcin, thüring. Chronik II. B. IV. Kl. XX. Kap. 906— 11.
— Avemann's kirchberg. Gesch. 186. — I. E- Böhmcn's Todtheil. mitihren Folgen in Thüringen, aus der gräfl. kävernburg.-rabinswald'schenFam. Gesch. Leipzig, 1735. gr. 8. S-3, bes. S. 14. — Albini, Hist. derGr. v. Werthern 67. — v. Meding II. n. 673. — v. H.s
Rabies, ein sächs. Geschlecht, dem Knauth in prodr. Misn.den Beinamen Tieffensee gibt; es besaß die Hälfte der inMeißen zwischen Leipzig und Wittenberg gelegenen HerrschaftPouch. Melchior R- hat im I. 996 dem Turnier zu Braun-schweig beigewohnt. sLucä, Grafensaal 362. — Zedier XXX. 466.
— Gauhe I. >236. — Siebmacher I. >59. n. 14. — v. Meding II. 454.
— v. Zedlitz. — v. Ledebur II. 247. — v. H.s
blödstem, s. Procopp v. R.
Rabutin, eine der vornehmsten gräfl. Familien in Oester-reich, welche mit dem Gr. Jvh. Ludwig v. R.-Bussy, k. Gcneral-
! Feldmarschall w-, aus Frankreich nach Wien gekommen. GrasAmadäus R-, Kämmerer und Generalseldwachtmcister, erhielt imJahre 1724 die-Bestätigung des NeichSgrafcnstandes.
sGauhe I. 1297. II. 913. — Zedier XXX. 475 u. ff. — Allgem.histor. Lexikon. Forts. 1057. — M. v. M. 27. - v. H.s
-j- Rabwald, eine adliche Familie in Preußen, die im IgtenJahrh. daselbst noch blühte, sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 247.s
Rachas ». Nachasigerbcrg. Martin Rachazie, Pinger ge-nannt, kais. Hofkammerkanzlcischrciber, wurde um 1613 mit lez-terem Beinamen geadelt. sN. T. A. R.s
Rachazck und Adlcrskroii. Diese Familie erlangte am 14. Juni1660 den böhm. Ritterstand, sv. Hcllbach, Samml.s
-st Rache, Georg Anton, ständischer Sindikus zu Glogau,wurde im I. 1725 in den böhm. Adel- u. 1729 in den böhm.Ritterstand erhoben. sM. v. M., Erg- 194. 414. — v. Ledebur II. 247.III. 327, wo das Wappen angegeben ist. — v. H .s
Rachel o. Löwmaiiiisegk. Johann Thomas R., Bankier zuDresden, wnrde nebst seinen drei Brüdern, Joh. Kristof, PaulMoriz und Georg Mathias im I. 1744 vom Kaiser mit v. L.geadelt, welche Standescrhöhung 1748 in Sachsen ausgeschriebenwurde. sR-T. A. R.s
s- Rachncr, Johann, gewesener kais. Soldat, erhielt 1651 dieRcichsadelswürde und am 23. Jan. 1660 wurde er in den böh-mischen Adelstand aufgenommen,sv. Ledebur II. 247. — R. T. A. R.s
Rachut, mähr. Freiherren, die im 17. Jahrh. vorkamen.sPrcvcnhueber's Annal. Styrcns. 351 u. st — Zedier XXX. 494. —v- H.s
Rachowin v. Roscnstcrn. Peter Anton R. wurde 1792 mit demBeinamen v. Roscnstern und „Edler von" in den Ritterstanderhoben. sR. T. A. R-s
Racket. Das bei Barut unweit Bautzen gelegene Dorf diesesNamens ist das Stammhans dieses in der Oberlausitz und inSchlesien, besonders in den Fürstcnthümern Sagauu. Crossenbegüterten Geschlechts, das aus dem Hause Ebsdorf im Fürsten-thume Glogau abstammt. Im I. 1553 kommt Franz v. R.als Landesältestcr im sagan'schen Fürstenthume vor.
sv. Ilcchtritz, dipl. Nachr. VI. 74-82- — Sinap I. 745. II. 900. —Zedier XXX. 497. — Gauhe I. 1297. — Estor's Adelspr. 403. —v. Meding II. n. 674. — Sicbmachcr I. 64. — v. Ledebur II. 247.— v. H.s
1. Rackmaiin, August Wilhelm, k. preuß. Kriegsrath, erlangte1793 den Adelstand. sR. T. A. R.s
2. Rackmaiin ». d. Dongard. Friedrich Kristian R. wurde 1768geadelt, im I. 1787 mit dem Beinamen v. d. B. in den Frci-herrnstand erhoben, und 1794 erhielt derselbe Frhr. R. v. d. B.zum Münzhof das Erbschenkenamt vom kais. freien NeichsstiftHervor den; desgleichen eine Wappenbesscrung.
sTaschenb. der frhrl. Häuser auf 1848. — R. T. A. R.s
Räcknitz, Ragknitz, ehedem Ragnitz, besaßen in Steyer-mark ein gleichnamiges Gut und kommen schon im I. 1379 vor.Moriz v. R. wurde im I. 1550 von Kaiser Ferdinand I. in denFreiherrnstand erhoben. Erzherzog Karl vermehrte am 21. Aug.1570 das Wappen nochmals. Sie sind auch in Oesterreich, inder Pfalz, in Schwaben und in Sachsen begütert.
lCast, Adelöb. v. Württemberg; desgl. v. Baden. — v. Zedlitz. —Dipl. Jahrb. für den preuß. Staat 1843. S. 299. — Die Württemberg.Wappcubücher von K. Dorst und I. A. Tyroff. — Sicbmachcr I. 23,