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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Osch Ost

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Oschtsndal v. Miraberg. Der österr. Hauptmann Anton O.erlangte 1851 den rittermäßigen Adelstand mit obigem Beinamen.sA. A. Zeit, von 1851.j

Oscgovits, ungarisch. Emmerich v. O. war 1835 Bischofzu Zeng und Modrussa.

Vkcii, Lieutenant, wurde am 15. Jan. 1770 in den prenß.Adelstand erhoben,sv. Zedlitz. Prenß. Wppb. IV. 14. v. Ledebur II. 169.)

Vsthki, Osecki, ein 1720 in Obcrschlesten zu Ober-Ruptauansässiges Geschlecht. Wappen: Ostoja. sv. Ledebur II. 169J

Osseck!. Der alte polnische Rittcrstand der O. wurde demösterr. Obcrlieut. Friedrich O. bei der Arcicrengarde 1859 aner-kannt. sA. A. Zeit., Mai 1859.) Auch im preuß. Heere be-fand sich 1821 ein Lieutenant v. O. Wappen: Pomian.sv. Ledebur II. 169.)

Ostecskvwski, auf Gruber im Kreise Kulm. W.: Ostoja.jv. Ledebur II. 169.)

OssnsKi. Dieses Namens gibt es zwei Geschlechter: I. Mitdem Wappen Wonz, auf Brylewo; II. mit dem WappenNalencz, auf Pierzycc. sv. Ledebur II. 169.)

Oslawski ». Kanowcee. Der Advokat Mathias Valentin O.wurde im I. 1808 mit dem Beinamen v. I. in den Nitterstanderhoben. sM. v. M., Erg. 184. v. H.)

Oslevcsscn. Blos das Wappen, nach einem Siegel vom Jahre1342 beschrieben, hat v. Meding III. n. 589. sv. HI

Oslowski, v. Kalkstein-V., in Westpreußcn angesessen,sv. Ledebur II. 169.)

Vsiiuuui, Karl Ernst, ein Mahometaner, erlangte nebst demJnkolate 1794 den Reichsadelstand. sR. T. A. R.)

Osmialowski, ein preuß. Geschlecht, auf Koßlau undRein swein. sv. Ledebur II. 169. III. 319-)

Osmolski, wahrscheinlich galizisch. August v. O. stand 1857als Kadet im 50. k. k. österr. Inf. Regiment.

Wsoppo, s. Garlik.

Ostrowski, Ozarowski, ein in Schlesien, Posen undWestprenßen begütertes Geschlecht. Wappen: Rawicz.sv. Ledebur II. 170.)

Osta, eine elsass. Familie, die auch früher in Meißenseßhaft gewesen ist. sGauhe I. 1140. v. H.)

Osseckcn, im Lauenburg'schcn. sv. Ledebur II. 170.)

Ossel, s. Assel.

Ossenkrnch, Osseubroich. Die v. O. gehören dein immatriku-lirten Adel der preuß. Rheiuprovinzen an.

sv. Zedlitz. Fahne 1.315. II. 109. Siebmacher II. Ilö-Bernd, T. XLII. v. Ledebur II. 170. Kncschke, Wappen II.)

Vsscnbrugg, österreichisch. Karl v. O. war 1796 k. k.Kapitänlicutenant und Premicrwachtmeister der Are. Garde.iWiencr Adreßbuch 1796 )

Wssczkis, österreichisch. Friedrich v. O. war 1796 Regi-straturdirektor bei dem k. k. tri est er Gubernium.sWicncr Adreßbuch 1796)

Wssik, s. Wacek.

f Osftngcr v. Haibach, ein Münchner Patriziergeschlecht,welches am 2. April 1670 den bayer. Adel erworben hat und1780 abgestorben ist. Im Schild ein Felsenberg,sv. Hcfner, -s bayer. Adel S. 22. T. 18.)

Stammbuch des Adels in Deutschland. Iii.

Ossolüiski,, eine ursprünglich' polnische Familie, die inSchlesien begütert, auch die deutsche rcichsgräfliche u. fürstlicheWürde erhielt. sOkolski, orb.Polen III. Gaubc, Anh. 1694-98.Zedier XXV. 2197.) sDer Graf Michael O. erhielt im I. 1785die Bestätigung des galiz. Grafenstandes. sM. v. M., Erg. 24.v. Ledebur II. 170.) W.: Topor. sv. Hefncr, galiz. Adelst

Ossowski, ein preuß. Geschlecht. Wappen: Doleuga.sv. Ledebur II. >70. III. 3l9st

Vstangc, ein in Preußen auf Sakautschcn angesessenesgräfliches Geschlecht. Wappen? sv. Ledebur II. 170.) Die Fa-milie schreibt sich de l'O. und möchte wol französ. Ursprungssein.

1. Ostasgcwski, in Westpreußen auf Cubicszyn.sv. Ledebur II. 170. III. 3I9st

2. OstasMiski. Michael O. wurde im I. 1785 in den galiz.Adelstand erhoben. sM. v. M., Erg. 394. v. Ledebur II. 170.v. Hst

Vstan, ein seit dem I. 1434 in Preußen bekanntes Geschlecht,sv. Zedlitz. v. Ledebur II. 170. Kncschke, Wappen II.Hartknoch, Dissert. de variis reb. Pruss. Gaube II. 835. ZcdlcrXXV. 2201. v. Hst

j- Vstci», eine rheinländische frhrl. u. gräfl. Familie, ausder Karl Ferd. v. O. im I. 834 schon das Schloß Ostein imElsaß erbaut hat. Im I. 1711 wurde Johann Franz SebastianO. am Krönungstage K. Karl's VI. in Frankfurt zum Ritterdes hl. röm. Reichs geschlagen und im folgenden Jahre mit allenseinen Desceudenten in den Grafenstand erhoben. Sie sind außerElsaß und am Rhein in Böhmen, Mähren und Westfalenbegütert. sBicdermann, Odenw. Tab. 141. Humbracht, Tab. 259.v. Hattstein l. 40810. III. Suppl. 120. Tyroff I. 41: das adl.u. gräfl. Wappen der Familie ist in nichts verschieden. Gauhe 1.1141.II. 836. Genealog, schemat. Kal. 82. Zedler XXV. 2202, welcherein also betiteltes Manuskript von dieser Familie angibt, aber nicht, woes sich befindet: Ausführliche Herleitung der Familie der Grafen v. O.bis auf das Jahr 1740 incl., so viel man noch wegen vcrschiedenenmalenin Kriegszeitcn verlornen Briefschaften zusammengebracht. SalverS. 593. 610. 675. 679. 733. Allgem. gencal. u. stallst. Handb. 702stUm 1807 ist die Familie der Grafen v. O. erloschen. In B. eins. Windspiel. S. Dalberg, sv. Hst

Osten, von der, ehedem Osta, Osthen, Oeste, Oste, auch Oost.Bethekynus de Oost, miles, testis in einem Brief des KlostersChorin von 1344; 1359 wird er Betckinus de Ost genannt;1367 Kindryck van der Osten in einem Pommer'scheu Brief.Es ist eines der ältesten Geschlechter in Rügen, in Vor- undHinterpommern und in der Neumark Brandenburg, woes unter die Schloß- oder Burggcsessenen gezält wird. Das Ge-schlecht soll wahrscheinlicher Weise aus dem Erzstifte Bremenstammen, wo es seine ersten Rittersize an der Revier die Oste ge-habt, woraus die Benennung v. d. Osten entstanden. Gewiß ist,daß das Geschlecht im 13. und 14. Jahrh. im Erzstifte Bremenblühte. Von da ans verbreitete sich die Familie erst nach Hol-stein, Pommern und Mecklenburg, wo sie im 14. Jahrh.vorkommt und bedeutenden Befiz und große Macht erlangte. Umdieselbe Zeit findet man sie schon in Polen. Später wendetensie sich auch nach Dänemark, Preußen u. Württemberg.

Die Linie v. d. O--Sacken stammt von Heinrich v. d. O.,einem Abkömmling von Friedrich v. d. O. (um 1330), welchereine Tochter des Fürsten der Wenden und Herrn zu Rostock

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