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Ost — Oste
zur Gemahlin hatte. Heinrich zog 1479 nach Kurland undvermählte sich daselbst mit der Lezten des reichen Geschlechtsv. Sacken, welches mit dem deutsche» Orden dahin gekommenwar und nahm Wappen und Namen zu den seinigen an. Seinesechs Söhne stifteten verschiedene Speziallinien. Ans dem HauseBathen zog Heinrich 1568 nach Esthland und wurde Anhcrrdes liefländisch - csthländ. Zweiges. Seine Nachkömmlinge er-langten 1797 den russ. Grafenstand, und diese Würde wurde1891 auf andere Familienglicder ausgedehnt. Aus dem Zweigedeö jüngeren Bruders des Heinrich gelangte Karl nach Sachsenund war zulezt preust. Obcrkammcrherr und Kriegsminister; ererhielt 1786 die preust. Fürstenwürdc, starb aber ohne Nach-kommen. Aus derselben Linie wurde der Sohn des Wilh. Ferd. !v. d. O--S-, russ. Generalfeldmarschall, 1821 in den Grafen-und 1823 in den Fürstenstand erhoben- Die Nachkommen vonAnton, dem Bruder des Wilhelm Ferdinand, sind in Preußen,woselbst sie am 1. März 1763 die Grafenwürde erlangten, ange-sessen. jv. Zedlitz. — R. T- A. R. — Gen. Jahrb. des deutschen Adelsfür 1846 u. f. — Taschenbuch der gräfl. Häuser 1839 n. f — Grote,haunöv. Wppb. — Mecklenburg. Wppb. — v. Hefner, württem. AdelS. l». T. 12; bayer. Adel S. I0l. T. 122; prcuß. Adel S. 20. T. 23.S. 57- T. 73; Mecklenburg. Adel S. l li. T. 14. — Frhrl Taschcnb. von1859. — Kneschke, Grafenhäuser. — Beehr 1646. — Klüver <>33. —C. Amandi Vausclo Descript. h. fam. Starg. 4. lg Bg. — Woken 57.
— Mierälius, A. P. Lib. lt. §. 3. Lib. III. ß. 35. Lib. VI tu catalog.nobil. — Vanselo, gencalog. Beschr. des hochadl. Geschlechts der v. O.1738. 4. u. in d. adl. Pommern w. Kolb. 1742. 4. — Dicnemann 340—386. — Gauhe I. 1142-45. — Zedier XXV. 2206 ^57, also über6 Bogen aus Familiennachr. — Siebmacher I. 168. u. 8. — Tyross215. 217. — v. Ledebur ll. 170. III. 319. — Ludersen's Sammlung.
- v. H.s
Im I. 1855 erlangte der Württemberg. Salinenverwalterv. d. O. aus vorstehendem Geschlechtc die Freiherrnwürde.sA. A. Zeit, von I855.s
2. Osten. In her Grafschaft Ravensberg ist oder war einGeschlecht v. d. O., welches aber mit dem pommer'schen Ge-schlechte keine Verbindung hat, auch ein verschiedenes Wappen führt.Es blühte im 15. Jahrh. sv. Steinen, wcstfäl. Gesch. III. l6.s
Vjtcn, s. Prokesch v. O.; Schmidt v. O.; Tschammerv. O.
Gjtcnnu, s. Brosche.
Ostcnhageii, s. Dreves v. O.
Wjterau, Johann Karl, kais. Feldartillerieoberkommissär, wurde1687 in den rittermäßigen Adel- und 1695 in den Frcihcrrnstanderhoben. sR. T. A. R.s
Ein anderer v. O. erlangte 1795 auch die Freiherrnwürde.
Vstcrlicrg. Johann Anton v. O. wurde im I. 1739 in denböhm. Frciherrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 83-s JohannMichael A- v. O. und seine Schwester Johanna Maria wurdenam 2. März 1712 von K. Karl VI. in den Freiherrnstand erhoben.sM. v. M., Erg. 83. — v. Lang 193.s Es möchte wol anzuneh-men sein, daß diese v. O. Abkömmlinge des Paschasius v. O. sind.Vergl. Paschas ins v. O- sv. Hefner, bayer. Adel S. 49. T. 49.sVergl. auch Pasqualatti v. O- sKncschkc, Wappen II. —v. H.s
1. Ostcrdurg, ein altes fränk. adliches Geschlecht, dessengleichnamiges Schloß nicht weit von Bischofsheim vor der Rhöngelegen, vor mehreren hundert Jahren aber zerstört worden ist.
Einer aus diesem Hause war zu Anfang des 13. JahrhundertsBischof zu Würzbnrg. sSalver 214. — Hendrich, der die Markbetr. Sachen II. 6. — v. H.s
2. Osterlinrg. Die alten Grafen zu Osterburg n. Alten-hausen im Brandenburg'schen, die von dem adl. Geschlechtcder v. Zern abstammen sollen. Sifridus comes de O. testis ineinem halberstadt'schen Brief 1219.
jllrk.Buch für Nicdcrs II. 90. — Andr. Angcli, Annales MarchiaeBrandenburg. 1. n. 4. — Chr. Engel's altmärk. Chronik Kap. 22. —Waltheri singul. Magdeburg- XI. 614. — Beckmannvr. Topogr. March.P. V. Lib. 1. c. 7. — Zedier I.XI. 1654. — v. H.s
Osterhausen, ein sächsisches, besonders thüring. Geschlecht,das hauptsächlich in Meisten und Thüringen begütert war.
sv. Ledebur II. 173. — v. Hefner, sächs. Adel S. 41. T. 46; Hess. AdelS. 21. T. 23. — Kneschke, Wappen III. — Glcichenstein n. 61.—König I. 680-700. — Sicbmacher I. 144. n. 12. — Rudolphi, Herald,curios. 95. — v. Mcding lll. n. 591. — Gauhe I. 1145. — ZedierXXV. 2278 — 81. — Hartmann's Samml. — v. H.s
si Osterholz, ein in der Altmark mit Osterholz undSchwarzenholz begütertes Geschlecht. Im I. 1562 wurdendie Brüder Mathias und Kristof v. O. belehnt. Die Familie istam Ende des 16. oder Anfang des 17. Jahrhunderts erloschen,sv. Ledebur II. 173.s Wappen?
1. Vstcriiiaim. Der bekannte russ. Großadmiral Graf Andreasv. O. ist einem bürgerlichen Geschlechtc der Stadt Bochum inder Grafschaft Mark entstammt. Im I. 1721 wurde er in denFreiherrnstand erhoben und am 9. Mai 1739 erhielt er das Grafen-Diplom. sv. Ledebur II. 173. — v. Steinen, westfäl. Gesch. III. I46.s
2. Ostcemaii». Der Pens. Oberstwachtmeister Georg O. wurdeim I. 1808 geadelt. sM. v. M. 251. — v. H.s G- B. I.v. O-, Statthaltcrcirath, Ritter der eis. Krone, wurde 1861 inden Ritterstand erhoben- sA. A. Zeit., Juli 1861.s
Ostcrnnircy, ein altes sächs. Geschlecht, dessen Rittersiz Alt-Kötitz bei Oschatz war. jKnauth, prodr. Misn. 546. — v. H.s
Ostern. Der Gesandtschafrssekretär Joh. Mich. O. wurde imI. 1797 in den Reichsadelstand erhoben.sM. v. M., Erg. 394. - v. H.sOstcrnliu, s. Poppo.
si Vstcrrode, ein altes ausgestorbenes braunschweig'schesGeschlecht, das wahrscheinlich die Bergstadt dieses Namens ans demHarze besessen hat. Basilius de O. verkauft seine Güter an dasKloster Walken rieb 1224. sllrk. Buch für Nieders. II. 105. -Pfeffingen, braunschwcig'sche Historie 757 u. f. — Gauhe II. 837. —Lüdersen's Sammlung. — v. H.s
Vstcrwih, Ritter, welche im 15. Jahrh. die gleichnamige Herr-schaft in Steyermark besaßen. sSchmutz III. 85. — v. H.sVstcrwih, s- Schenk.
si Osterwolde, ein gegen das Jahr 1519 ausgcstorb. Mecklen-burg. Geschlecht, sv. Mcding III. 592. — v. H.s
Osterwisk- Dieses Namens scheint es zwei Geschlechter (inWestfalen) zu geben. I. Das eine führt in S. einen r. Schräg- sBalken. sSiebmacher V. 129-s II. DaS andere führt drei Lilienim Schilde, sv. Ledebur II. 173.s
Osteschlin, ein mähr, rcichsgräfl. Geschlecht. Der Laudrechts-Beisizer Franz Karl Josef Frhr. v. O. wurde im I. 1719 in denböhm. Grafen - und Herrenstand erhoben.sM. v. M., Erg. 24. — Zedier XXV. 2328. — v. H.s