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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Ors Osch

Wiste de Zlnnetich, kroatisch. Robert Graf O. de S. war1857 Oberlicutenant beim 6. k. k. Grenz-Inf.Reg.

st Orsingen, Stammhans im Hegau, B.A. Stockach. Megen-fridns de O. 1101 und 1106.

Vrsini, f. Ursini.

Orsamski, eine adliche poln. Familie, die auch in West-Preußen begütert ist. sv. Zedlitz.)

Ortenberg, auch Artend erg, Ortcnburg, ehedem Artcn-burg. Diese bayer. Grafen brachten durch Vermählung mitRichard Herzog von Kärnthen dieses Hcrzogthum, sowie dieGrafschaft Span heim auf einige Zeit an sich, und sind mitdiesen Eines Geschlechts. sGothacr Hofkal. für 1834 u. f. I. F.Huschberg, Gesch. des hcrzogl. u. gräfl. Hauses Ortenburg. Sulzbach,1827. gr. 6. v. Zedlitz. Einzinger v. Eiuzing, bayer. Löwe II. 534.

Allg. histor. Ler. III. >65. Gebhardt, geneal. Gesch. der erbländ.Rcichsstände. Halle, 1776. Siebmacher VI. T. 9. Dnrchl. WeltII. 10. v. Meding II. n. 61519. Tyroff, Wappenw. III. 57.Bayer. Wppb. I. 84. Siebenkces 11627. Rudolfi, her. cur. II. 32.

Trier, Einleit. in die Mappenkunde 527. Geneal- stachst. Handb.65stcr Jahrg. n. f.j Die längst wieder erloschenen Gr. v. Orten-burg, Freiherren v. Salamanca, sind gänzlich verschieden vonden Gr. v. Ortcnburg in Bayern. Gabriel v. Salamancawar ein Spanier, welchen Kaiser Karl V. mit der GrafschaftOrtenburg in Kärnthen belieh u. in den Grafenstand erhob,auch 1524 mit der großen Komitiv begnadigte. Mit seinem Sohneerlosch dieses Geschlecht wieder und O. kam an das HauS Portia.sVehse, Gesch. des österr. Hofes u. Adels II. 202. Kneschke, Grafenh.

Spcncr, hist. insign. 758. Epitaphia quorundam comitum eranti-quissima Ortcnburg. samilia oriundornm. Nurnb. 1598. 4. (auf I0Bg.)

Hübncr II. 559 62. Europ. Herold I. 631. 12 Personen.v. Lang, über die Vereinigung des bayer. Staats II. Abth. 52. Allg.genealog. Hdb. 700702, dessen Nachr. unmittelbar aus dem gräflichenHause mitgetheilt wurden. v. Lang 54 u. f. Gauhe II. 83235.

Hartmann'sche Sammlung. Seifert's recht aufeinanderfolg. Ahnen-Tafel Tab. 3. Spener, op. herald. Lib. 3. c. 48. Zedier XXV.S. 2040 u. f. - W. Hund II. 1343. Jmhof, nolit- proc. Lib. 6.c. 11. Henning, Theat. gen. T. III. P. I. 246 u. ff. v. Hefner,bayer. Adel S. 16. T. ll; sächs. Adel S. 3. T. 3. - v. H.)

Ortenberg, s. Grafs.

1 Ortcndorsf, ein schwäb. adliches Geschlecht, deren nun zer-störtes Schloß oben am Kocherfluß lag. An diesem Schlossehatten im I. 1342 die Edlen Müller v. ASP ach ein Drittel,nachgehcnds die v. Spieß; der lezte v. Spieß, Heinrich, wurdeam 31. Okt. 1549, alt 75 Jahre, begraben. Vom Schild derv. O. waren 2 Theile w. oder s. und 3 schw.; auf dem Helmeaber 2 Hörner mit eben denselben Farben.fCrusius, schwäb. Chronik I. 800.fVrtcnscts, s. Schicker.

Ortcnhoscn, besaßen fast 100 Jahre hindurch die HerrschaftLimburg in Stehermark. (Schmutz III. 80.) Der inner-österr. Negierungsrath Joh. Karl Ernst v. O. wurde im Jahre1725 mitEdler von" in den Ncichsritterstaud erhoben.sM. v. M., Erg. 184. v. H.)

Ottenstein, s. Hassenmüllcr.

1. Vrth, Wilhelm Friedrich, gräflich fugger'scher Kanzler,wurde 1753 geadelt. sR.T.A.R.)

2. Orth, August Moriz Benjamin, Kaufmann in Heil-bronn, wurde 1804 in den Adelstand erhoben.

sCast, Adelsbuch v. Württemberg. Württemberg. Wappcnbücher vonK. Dorst u. I. A. Tyroff. v. Hefner, württ. Adel S. 17. Taf. 22;Erg.Bd. S. 38. T. 18. Kneschke, Wappen I. 317.)

Ortheim, s. Merkle.

1. Wrthmaisr, Arsatius, wurde 1623 geadelt. sR.T.A.R.)

2. Orthmaifr. Der Hofkammerrath Mathias Thaddäus O.erhielt am 5. Mai 1770 ein pfalzgräflich zeil'sches Edcludiplom,welches am 19. Aug. 1790 ausgeschrieben ist.

sv. Hcfner, bayer. Adel S. 101. T. 121. v. Lang 463. v. H.f

Vrtigosaq Cicfucntcs, s. Sanchez.

1. Ortlicb. N. O. testis 1260. 1332 haben 18 O. zu Nürn-berg jeder in eigenem Haus gewohnt; im nämlichen Jahre kommenHanns nnd Heinrich als Nathsglieder urkundlich vor. In U. Frauen-kirche war ein alter Todtenschild mit dem Wappen und der Umschrift:Anno lllClXlOUVIIll an aller seelen tag uerschied der jung hannßOrtlicb der letzt diß gcschlechtö." Doch hatte noch Peter Haller,der 1525 st, eine Ortlieb in zur Ehewirthin. Jedenfalls kamendie O. aber seit 1430 nicht mehr in den Rath.

Wappen: Von R. u. S. schräggetheilt mit zwei Linden-Blättern in verwechselten Farben, deren Stiele aus dem Plaze derentgegcugesezteu Farbe herauswachsen.

Auf dem Helm zwei Hörner, s. r., mit Blättern in ver-wcchseltrn Farben besteckt. (Man findet auch als Kleinod einenFlug wie der Schild.) Decken: r., s.

2. Ortlicb. Vom Kurf. Maximilian Josef erhielt JohannMathias O., Stadtamtmann zu Ravensberg, am 10. Juni1745 ein Adelsdiplom, sv. Hefner, bayer- Adel S. 101. Taf. 122.v. Lang 463. v. H.)

Wrtmann, Johann Peter, kurmainz. Sekretär, wurde 174Zgeadelt. sR.T.A.R.)

Ortowitz. Der Sekretär der böhm. - österr. Hofkanzlei,Franz Josef O., wurde im I. 1776 mitEdler von" geadelt.sM. v. M., Erg. 394. v. H.)

Vrtt. Kurfürst Mar Josef belehnt den Josef Abrahamb v. O.mit dem Schloß Kolenpurg. München, 25. Aug. 1746.lO. S.j

Ortutliq, ungarisch. Julius v. O. war 1857 Unterlieutenantim 37. k. k. österr. Inf. Regiment.

Vrvillc und O. v. Löwenclau. I. Isaak O. wurde 1743 inden rittermäßigen Adelstand erhoben. sR.T.A.R.) II. In denpreuß. Staaten blüht eine Familie d'O. v. L. Ihr gehörte der1842 verstorbene preuß. Regierungs- und Fvrstrath d'O. v. L.au, der zwei Söhne hinterließ, v. Ledebur, II. 169, gibt dasWappen. III. Bertha d'O., Verlobte des großherzoglich hessi-schen Hauptmanns Frhrn. Friedr. Ferdinand Wilhelm Schäferv. Bernstein, wurde am 27. Juni 1823 geadelt, sv. Hefner,Hess. Adel S. 21.)

Vrtwcin, s. Molitor.

Orzechawski, galizisch. Anton v. O. war 1835 k. k. Ratham österr. Kriminalgericht zu Wisznitz.

Orzclski, auf Bozejewice. Joh. O. war 1610 Kastellanvon Rogassen und Starost von Kosten. W.: Drya.sv. Ledebur II. 169. III. 318.)

Vrzon. Der Freiherr Heinrich Andreas O. wurde im Jahre1721 in den Grafeustand erhoben. Die Familie wurde 1563 inGörz laudständisch.sv. Hesner, görzer Adel S. 29. v- H. M. v. M., Erg. 24.)

Oschinski, um 1700 in Schlesien mit Alt-Hammer ange-sessen. Wappen: Wieze. sv. Ledebur II. 169.)