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Ogi — Olb
von Braunau, 1704. Besaß Schloß Herzheim bei Trostberg.1730 ebenso Adam Ludwig v- O. sOberbayer. Archiv VII.s
Vgilvy, Ogylvy, eine freiherrlichc, nun gräfliche, aus Schott-land stammende Familie, die in Böhmen und Deutschland,besonders in Sachsen bekannt ist. Der GeneralfeldzeugmeisterHermann Karl v. O- wurde im I. 1739 in den Reichsgrafen-stand erhoben. sGauhe I. 1130. II. 821. — Zedier XXV. 952—59-
— M. v. M., Erg. 23. — v. H.s
Oginski, ein adlichcs und auch fürstliches Geschlecht, welchesin Preußen begütert ist- Wappen: Brama.so. Ledebur II. 164. III. 3>8.s
Vgoiiczyck- v. Ledebur, II. 164, Wappcnbeschreibung.Ogonock, eine im Jnsterburg'schen u. Johaunsburg'schenbegüterte Familie. Wappen? sv. Ledebur II. 164-sVhaym, s. Pabst.
Vhcimb. Es gibt zwei Familien v. O., welche auch zwei ganzverschiedene Wappen führen. I. Der Sekretär des Kommerzkolle-giums, Joh. Leonhard O., wurde im I. 1727 in den böhmi-schen Adelstand erhoben. Diese Familie ist in Schlesien ange-sessen und führt in N. oder B. einen Kranich. II. Eine Familieim Lippe-Schauenburg'schen, welche in S. einen durchschnit-tenen r. GcmSkopf führt. Die Familie gehört zu dem alten ritter-schaftlichen Adel von Westfalen, hat ehedem Ohm oder Omgeheißen und verschiedene Güter — von 1250 —1333 — besessen.Von da springt die Geschichte auf 1716 über, wo zwei O. inbrannschwcig. Kriegsdiensten standen und von da nach Hessensich ausbreiteten. Der Vater der jezt lebenden O. starb als Oberstauf seinem Gute Holzhausen bei Münden, welches schon seit1390 der Familie zusteht. Seine Söhne sind preuß. Kammer-Herren. sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 164. III. 318- — Dorst, schles.Wppb. III. 179. - v. Hcfner, Hess. Adel S.21. T. 22. - M. v. M-,Erg. 393. — v. H.s
Ohcral. Der Direktor des Distrikts Lezacs in Galizienwurde im I. 1717 in den Ritterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 183. - v. H.s
Ohl und Adlcrskron, eine uralte Familie, welche von dempoln. Gcschlechtc Jastrzembiec abstammen soll, deren Uran-herr schon 999 in einem Gefechte mit den Heiden Sieg und Adelerworben hat. Am 2. Mai 1672 erhielt die Familie ein Diplomüber den NeichSadel mit v. Adlerskron und am 3. April 1699wnrde dieselbe in den Freiherrnstand erhoben. Jezt theilen sich dieOhl in zwei Hauptäste, in jenen v- Masselwitz und in jenenv. Eisdorf. sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 164. III. 318. — Dorst,schles. Wappb. I. l2. II. 148. — v. Hcfner, preuß. Adel S. 56. T. 72.
— Sinap. — Gauhe, Anhang 1687. — v. H .s
Ohle, Ohlau, von der, eine alte schles. Familie, aus welcherPeter v. d. O. 1348 am fürstlich licgnitz'scheu Hofe war-sSinap I. 683. — Gauhe, Anhang 1687. — v. H .sOhlcnhuscn, s. Götz v. O.
Ohm, gen. Januschavsky, eine im schles. Fürstenthume Teschenund Oppeln begüterte Familie, die aus Polen stammt; 1364kommt Henning v. O. zuerst vor.sOkolöki, orb. Polon. — v. Zedlitz. — v. Ledebur II. 164. — v. H.
— Gauhe I. 1139 u. f. — Sinap I. 1I3l.s
Vhmcycr. Der Advokat und Notar Josef Franz O. wurdeim I. 1811 mit „Edler von" geadelt. sM. v. M. 237. — v. H.s
Ohms. Der Hofrath Anton O. in Wien wurde im Jahre1816 geadelt und 1838 in den östcrr. Ritterstand erhoben.sM. v. M. 237. - v. H .s
Ohnesorgc. Es gibt zwei geadelte Familien dieses Namens;die eine führt ein zweimal quergethcilteS Schild, oben r., in derMitte s., unten bl. mit drei Sternen; zu Bremenhain, KreisRothenburg. II. Ernst Traugott Leberecht O. wurde am 8. März1805 von Kaiser Franz II. geadelt; in der Obcrlansitz; erstarb 1839 ohne männliche Erben, sv. Ledebur II. 164.s
ch Ohrcnstock, ein erloschenes adlichcs crfurter Patrizier-Geschlecht. sv. Zedlitz.s
Vidtmann. Dießorts ist von diesem Namen nur bekannt, daßzwei Lieutenants v. O. 1856 im preuß. Heere standen. W.:?sv. Ledebur II. 164.s
Vkacz. Der k. k. Rath und Polizeidirektor Johann O. inMähren wurde im I. 1786 geadelt. sM. v. M. 237. — v. H.sO'Kearni, wahrscheinlich irländ. Abstammung. Franz v. O.war 1835 Amtsschreiber bei dem k. k. österr. Grenzzollamte zuBruck an der Laytha.
1. O'Kelly ab Agni». Der Reichsherold Wilhelm O. ab A.wurde im I. 1707 mit dem Titel „Comes Palatinus" in denReichSritterstand erhoben. Er stammte aus altadl. irländischemGeschlechte. Wahrscheinlich ist Festus O'Kelly v. Gallagh u.Tywoly von demselben Geschlechte. sM. v. M. 133. — v. H.s
2. O'Kelly v. Gallagh und Tywolq. Festus O'K. v. G. u. T.
wurde im I. 1767 in den Grafenstand erhoben.
sM. v. M, Erg. 24. — Tyroff, Taf. 41. — Siebmacher, Suppl.VI. 6. — v- H.s
O'Kelly, s. Mac-Neven.
Oklopsia v. Kugburg. Der Oberlieut. Johann O. wurde imJahre 1783 geadelt. sM. v. M.. Erg. 393. — v. H.s
Vkolicsstny de Vkolicsiia. Alexander v. O. de O. stand 1857als Oberlientcnant im 34. k. k. österr. Inf. Regiment. Vielleichteinerlei mit Folgendem.
Okolitsünyi, ungarisch. Anton v. O. war 1335 Beisizerder Distriktstafel zu Eperies.
Oksza. Wappenbeschreibung bei v. Ledebur III. 318.OKulicz, ein posen'sches Geschlecht, welches 1648 und 1671an den poln. Königswahlen Thcil genommen und 1676 seinenAdel bestätigt erhielt, sv. Ledebur III. 318-s W.: Topor.
Otuilowih, ein 1716 in Preußen mit Leegen, Norden-thal, Perkappen u. A. ansässiges Geschlecht. W.: Ostoja.sv. Ledebur II. I64.s
Olah v. Nonas, ungarisch. Jakob O- v. N. war 1835k. k. österr. Generalfcldwachtmeister zu Kaschau.
Wland, Georg und Hanns, Brüder, wurden 1560 geadelt.sR. T. A. R .s
-s Olawski, ans Golkawe, im militscher Kreise von Schlesien.Wappen? sv. Ledebur II. 165.s
Wlbcr, Johann Franz, dessen Vater des innern Raths zuWien Mitglied gewesen, wurde 1692 in den Reichsritterstand er-hoben. sR. T. A. R.s Vielleicht mit Olbern einerlei.
Vlberg, Eduard, Hauptmann, wurde in neuerer Zeit vonK. Friedrich Wilhelm III. von Preußen in den Adelstand erhoben,sv. Zedlitz. — v- Ledebur II. 165. — Preuß. Wppb. IV. 14. s