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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Olb Old

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Vtbmi. Der Hofkammerrath Joh. Franz v. v. O. wurde imJahre 1709 in den Reichsfreiherrnstand erhoben.

M, v. M. 74. v. H.sMeesdorf, s- Ullersdorf.

4 Olbrumowih, sonst Czcicka v. Vtdcnlioccum, eine alte Familie,die wahrscheinlich im 16. Jahrh. in der Grafschaft Mark ausge-storben ist. sGauhc l. 1131. v. H.ss

Vlbrecht o. Lindcnhcim. Friedrich Franz O. wurde im Jahre1762 in den böhm. Adelstand erhoben.sM. v. M,, Erg. 393. - v. HIVldakowski, in Ostpreußen auf Kl. Retzien. Wappen:Rawicz. sv. Ledebur III. 318.)

Gldccop, Oldekopp. Im preuß. Heere befinden sich zweiOffiziere v. O. Hermann O. erlangte am 4. Januar 1681 denschwcd. Adel. sv. Ledebur II. 165. III. 3l8.)

Vldcnbochmn, eine aus der Grafschaft Mark vom HauseGrimberg abstammende Familie, welche sich auch mit demdeutschen Orden nach Liefland gewendet hat. sv. FirkS, Urspr.des Adels in den Ostseeprov. 156.) Möchte wol einerlei mitAldenbockum sein.

Oldenburg. Die adliche Familie v. O. ist eine der ältesten imHerzogthume Bremen, Mecklenburg und Vorpommern.Wedekind v. O., Famulus, 1364 zu Minden.

fMußhard, Theatr. nobil. Brem. Zedier XXV. l 137 39.Micrälius, Pommerl. VI. Hamelmann, oldenburz'sche Chronik.Gauhe I. II3I u. f. v. Zedlitz. Mecklenburg. Wappenbuch.v. Ledebur II. 165. v. Hefner, Mecklenburg. Adel S. 16. T. 13. t4. v. H. Urk-Buch für Rieders. III. 25.)

Vldcndors, Oldendorpe, ein altes, im 13-, 14, u. 15. Jahrh.in Hameln vorkommendes Geschlecht. Sifridus de VeteriVilla testis in einem Brief des Bischofs Adelhoch von Hildes-heim 1171. Sybodo de antiqua Villa in einem walken-rieder Brief 1236. fllrk.Buch für Niedcrs. II. 19. 131. ZedierXXV. 1146. Lüdersen's Samml. v. H.j

Vldttisteth, ein 1617 ausgestorbenes Mecklenburg. Ge-schlecht. Dominus Johannes de Oldenflete, miles, im Ge-folge des Markgrafen von Brandenburg 1299. sCod. Brand.XIII. I3l. Gauhe I. 1132. - - Lüdersen's Samml.) Der Namewird auch Oldenflieth, Aldenvlete geschrieben, sv. Ledebur II.S. 165. v. HI

Vldcrogge, Dettlev Georg, ruf f. Rent- u. Proviantmcister,Wurde 1758 in den Reichsadelstand erhoben. sR. T. A. R.)

Vlbcrshoufen, Oldershausen, Ollcrshausen, ein sehr altes frei-herrliches, auch in einer, aber erloschenen, Linie gräfl. Geschlecht,das erst Westerhofen geheißen, bereits in den ältesten Zeitendem Herrcnstande angehörte, und besonders in Nicdcrsachsen,Thüringen und auf dem EichSfeldc begütert ist. Der Ersteaus diesem Geschlechtc, der O. genannt wurde, war Heinrich I.(geb. 999), genannt der Lange, welcher im 1.1639 auf der Jagdseines Vetters Otto I. Reißigcn erstochen hatte und deswegen vondem Bischöfe Dittmar zu Hildes heim in den Bann gethanwurde. Seine Vorfahren hatten nämlich, als K. Ludwig I. dasBisthum Hildesheim stiftete, die freie Allodialherrschaft Wester-hofen aus Andacht zu Lehn angetragen, und waren daher dessenBasallen. Jener erhielt zwar auf Vorspräche seines VetterS imJahre 1641 Verzeihung, mußte aber auf die Herrschaft Wester-hofen verzichten und seinen Geschlechtsnamcn und Wappen ändern.

Er hatte sich das WortOldward" angewöhnt, und da nannteman ihn dann lange schon Oldw.ard v. Westerhofen. SeinVetter Gunzel I. baute unweit der Hoppelburg einen Rittersizmit einem Dorfe, das Oldward Ahausen geschrieben, aberOlldershausen, Ollcrshausen genannt wird. Endlich wurdendiese Ritter mit dem Bischöfe wieder vereinigt und erhielten einenTheil ihrer Güter und Zinsen zu Lehn wieder. Das Geschlechterhielt in der Folge das Erbmarschallamt im ganzen HerzogthumBraunschwcig - Lüneburg, nämlich in Wolfcnbüttel, Kalen-berg u. Gruben ha gen, womit es im I. 1478 belehnt wurde.sKöhlcr, von den erbländ. Hofämtcrn.) Sie stammen von dem im16. Jahrh. ausgestorbenen gräfl. Geschlechtc Harz Horn, die zu-weilen auch mit dem Beinamen V.Düderode geschrieben wurden,indem die Tochter des Leztercn in diesem an einen Memo v. Wcster-hoven vermählt wurde. Auch sind sie noch heutiges TagcS mitder Grafschaft Düderode beliehen. I. G. Leuckfeld hat inseiner Antiguit. Blankenburg. (Quedlinb. 1768. 4.), fünf Stamm-Tafeln von diesem Geschlechte, wovon die erste die v. Harz Hornund die Grafen v. Düderode, die zweite die v. Westerhofen,die dritte die v. W. u. O., die vierte und fünfte die v. O. alleinbetrifft. fGauhe I. 1132 u. f. Zedier XXIII. 114656, aus Leuck-feld u. erhalt, schriftl. Nachr. Falke, Cod. tradit. Corbej. T. 16.Spener, theor. insign. 269. Siebmacher I. 183. n. 8. v. Meding

I. n. 596. I. A. Weppcn's Heinrich der Lange, ein histor. Gedicht.1778. gr. 8. 74 Seiten u. 6 Seiten kurze, histor. u. genealog. Noten dazu,die von dem I. 841 an bis auf's I. 1777 gehen. N. gencal. Hdb.von 1777. S. 365. <778. S. 156. 354-56. - I. Wolfis eichsfcld. Urk.-Buch nebst einer Abhdl. über den eichsfcld. Adel. Göttingen, 1319. 4.

Lüdersen's Samml. Mspt. v. dem Knesebeck. Joh. Letzncr,geneal. Stammbuch 1665. Grote, hannöv. Wppb. v. Ledebur

II. ,65. - v. Hcfner, preuß. Adel S. 57. T. 73; Erg.Bd. S. 38; Hess.Adel S. 21. T. 23. - v. H. Kncschke, Wappen 1. 316. Klink-hardt's Anlagen zu der Gesch. des adl. Geschlechts v. Oldershausen, gr. 8.,von welchem Geistesprodnkte v. Hcllbach seiner Zeit nur 3 Bogen, welche31 Urkunden, nämlich 7 aus deni 13. und 23 ans dem 14. Jahrh. ent-halten, davon die erste von 1266 u. die 3lstc vom I. 1362 ist, bekanntworden sind.)

Mersheim, s- Oldersum.

si Vldcrshuscn, Olderelcshusen, ein längst ausgestorbenes Ge-schlecht im Lüneburg'schen, welches nach der Versicherung desder braunschweig-lüneburg. Adelsgeschichte sehr kundigen Kammer-Nathes Lüdersen in Brauuschweig von Oldershausen ganz ver-schieden sein soll. Auch der verstorbene v. Meding, der das Wappendieser aus einem Siegel vom I. 1351 beschreibt, macht zwischenbeiden einen Unterschied, sv. Meding I. n. 589 u. f. Lüdersen'sSamml. Zedier XXV. 114656, aus schriftl. Nachr. v. H.)

4 Oldersum, Holdcrsum, Oldersheim, eines der ältesten ost-friesländ. ausgestorbenen Geschlechter, dessen sogen. Herrlichkeit,Schloß und großer Flecken, eine Meile von Embden gelegen, zu-lezt der Magistrat von Embden gekauft hat.sGauhe I. 1 >33 u- f. Knauth 's Sar- Vet. et magn. in parvo 379.

- Zedier XXV. 1157. - v. H.)

Vldhofs, Olthosf, in Schwedisch-Pommern vorkommenderschwed. Adel. Justus Ludwig v. O. war 1716 k. schwcd. Re-gieruugsrath in Pommern; auch in neuerer Zeit befanden sichnoch Offiziere v. O. im preuß. Heere,sv. Ledebur II. 166. III. 318.)

Vidi, österr.-italienisch. Ferrante Conte O. war 1835Direktor des Wohlthätigkeitsvereins zu Crema.

Vldoftcdi. Der österr. Oberstlieut. Girolamo Nobile Contedi O. wurde 1857 in den Grafenstand erhoben. Die Familie

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