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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Lob — Loch

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Lobcnstcin, s> Hofer; Maison; Purtscher.

Lobenthai, eine in der Altmark ansässige adliche Familie.Stefan Schumann, Hofrath in Gedern, dann Kanzler inWernigeroda, wurde vom Kaiser unter dem Namen v. Loben-that geadelt. Sein Sohn, geh. StiftSrath zu Quedlinburg,starb 1775. sv. Ledebur I. 46, wo auch das Wappen angegeben ist.

— v. Zedlitz.;

Lobes, s. Güldener.

Lobgesang v. Lcrchcnheii». Der Landesadvokat und Kammer -Proknratoradjunkt in Mähren, Val. Jgnaz L., wurde 1760 mit„Edler v. Lerchenheim" geadelt. sM. v. M. 222. — v. H.j

1. Lobkowitz, eine der ältesten, vornehmsten und reichsten Fa-milien in Böhmen, Oesterreich u. Schlesien, deren Stamm-Vater v. Lobez geheißen und um das Jahr 861 gelebt hat. Siethcilten sich schon vor 360 Jahren in die zwei Hauptlinien, in diehassenstein'sche und in die popel'sche, wovon die crstere im13. Jahrh. erloschen, die zweite aber, als sie am 17. Aug. 1624den sürstl. Karakter erhielt, den Beinamen Popel fahren ließ.Am 36. Juni 1653 wurde sie, nachdem von ihr das HerzogthumSag an von Kaiser Ferdinand III. erkauft worden war, in denReichsfürstenstand nnt Siz und Stimme aufgenommen, und nach-dem Sagau im I. 1786 wieder an den Herzog Peter von Kur-land verkaust wurde, Raudnitz zu einem Hcrzogthum erhoben.sSinap ll. 141—43. — v. Sommcrsberg, Sites, rer. Script. II. 1730.

— Hilbner's gcn. Tab. 249. — Gauhe I. 914—22. — Zedier XVIII.S-32—45. — Allgem. gcncalog. Hdb. I. 331—34. — Balbin T. III-P. II. p. 90. 238. P. IV.'p. 258. 274. 296. — Gotb. gcncal. Hofkalenderv. 1825. S. 103-105. — M. v. M. 1. - Masch 87. — v. Zedlitz.

— Genealog. Staatshdb. 65ster Jahrg. S. 470. — v. Schdnfeld, Adels-Schemat. II. 25. — v- Hst

2- Lobkowitz, Freiherren in Bayern, welche Eines Stammesmit den Fürsten v. L. in Oesterreich sind. sSiebmacher I. 32.jIn Bayern eingetragen 1846. sv. Hefncr, bayer. Adel S. 45. T-44.

— Taschenb. der frhrl. Häuser 1358. — Sächs. Wppb. II. 25.)

Lobming, s- Zach. — Lobschütz, s. Lüschwitz.

Localbir v. Rosa. Klemens L. zu Brescia wurde 1839 inden österr. Ritterstand erhoben. sM. SZ

Locatelii. Der k. k. Kammerdiener Joh. Baptist v. L. wurdeim I. 1762 in den Reichs- und erbländ. Freiherrnstand erhoben.sM. v. M- 67.) Franz Karl v. L. wurde im I. 1769 in denFreiherrnstand erhoben. Joh. Baptist LocatelluS, kais. Offizier,erhielt 1634 Adelsbestätigung mit Vermehrung des Wappens undVerleihung des Beinamens v. Eulen bürg; am 26. Mai 1647erlangte derselbe sammt seinen Söhnen Andreas und Anton denFreiherrnstand mit v. EUlenburg u. Schönfeld. Die Familie(von der man nicht genau weiß, ob sie einerlei mit den 1762 ge-freiten Locatelli ist), soll aus Bergamo stammen und schon1229 erscheinen, zu welcher Zeit ein L. von Kaiser Friedrich II.zum Ritter geschlagen worden. Sie ist in der österr. GrafschaftGörz zu Cormons seßhaft. sTaschenb. der frhrl. Häuser <853. —R. T. N. R. — Vehse, Gesch. des dsterr. Hofes und Adels VI. 43. —Frhrl. Tasckcnb. von >855. — v. Hcfner, kraincr Adel S. 13. Taf. 12.S. 29. T. 26. — M. v. M., Erg. 75. — v. H.s

Locelia. Der k. k. Rath und italien. Postrcferent Benediktv. L. wurde im I. 1744 in den böhm. Ritterstand und, nachdemer Hofkammerrath geworden war, im I. 1764 auch in den Frei-hwrnstand erhoben. Das Geschlecht stammt aus Sardinien,w» dasselbe im Markgrafthum Finale mehrere Befizungen hatte,

1351 urkundlich erscheint, 1429 Familienstiftungen machte, Dom-herrnstcllcn bekleidete und dem Adel angehörte. Benedikt v. L.kam 1676 zuerst nach Oesterreich.

sTaschenb. der frhrl. Häuser 1854 u. 1855. — M. v- M. 67; Erg.S. 173. — v. H.)

Loch, vou u. zu. So schrieben sich anfänglich die Lochner.sBiedermann, G. Tab. 152. — v. H.)

Loch, s. N am Ist ein.

Lochau, Lochow, ein brandenburg. Geschlecht, das nochim Magdeburg'schcn u. in der Niederlausitz viele Befizun-gen hat. sEiler's beltzigcr Chronik 281—83. Nene Aufl. 522—26. —Siebmacher I. 175. n. 9. — v. Meding ll. n. 504. — Grosser's lausitzerMerkwürdig!. III. 38. — Gauhe I. 922 u. f. — Sinap II. 786. —Zedier XVIII. 96 u. f. — v. Zedlitz. — v. Ledebur II. 46. - v. H.ZWappen: In B. 3 MannSköpfc mit Eiscnhüten.

Lochau, s. Scheel.

Lochaw, von der, ein anhalt. Geschlecht. sBeckmann, anhalt.Historie VII. Tab. B. n. 10. — v. Ledebur ll. 46. — v. Hefncr, sächs.Adel S. 38. T. 42. > Wappen: Ein schw. aufgerichteter Bär. sv.H.)

Locher v. Lilidcnheii». Der österr. Hauptmann Franz AntonL. v. L. wurde im I. 1739 in den böhm. Ritterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 172.) Kommt auch unter dem Namen Lochlerv. Li ndenheimb geschrieben vor. Wahrscheinlich gehörte selbigerzu jener Familie, welche 1765 vom Fürsten von Eggen borgden Adel erhalten hat. sv. Hefner, Erg. Bd. S. 24. — v. HI

Locher, s. Honrichs.

Lochercr, wurden 1653 geadelt. sR. T. A- R.)

Lochhauscn. Hcrm. Werner Gottlob L., geh. Rath in Hildes-heim, wurde am 16. Juli 1863 vom König von Preußen geadelt.

sv. Zedlitz. — v. dem Knesebeck. — Grote, hannöv. Wappenbuch. —v. Ledebur II. 46. — Kneschke, Wappen I. 276. — v. H.s

p Lochinger, Lochingcn, v. Archshofcn, ein fränk. Geschlecht,das mit Kristos Heinrich v. L. im I. 1683 abgestorben ist.

sBiedermann, Odenw. Tab. 386 u. ff. — v. Hattstein III. 318 — 21.- v. H.s

Lochlcr v. Lindeichciniü, s. Locher v. Lindenhcim.

Fachmann. Mehrere v. L. befanden sich um 1776 bis 1861im preuß. Heere, v. Ledebur, II. 46, glaubt, daß die Familieaus der Schweiz stamme, nach Siebmacher, 1.363. sv. Zedlitz.)Vielleicht einerlei mit Logdmann v. Auen.

1. Lochncr v. Hippcnbach, von den L. v. Hüttenbach ganz ver-schieden, ein freihcrrlichcs, jezt bayer. Geschlecht. (?? v. Hfr.)

sBiedermann, Geb. Tab. 152 — 65: Suppl. zu Altm. u. SteigerwaldVorrede. — v. Lang 179. — Tyroff, Tab. 43. — v. H.s

2. Lochncr v. Hüttcubach, ein fränk. Geschlecht, das vom

vorigen, wie gedacht, ganz verschieden ist.

sBiedermann, Geb. Tab. 152—66. — v. Hattstein III. 322. 326. —Siebmacher I. 107. n. 15. — Büsching in der Erdbeschr., III. Th. 3. B-S-596 der 5. Aufl., schreibt Lahn er. — v. Meding II. n. 506. —Taschenb. der frhrl. Häuser 1854 u. 1856. — v. Hefner, bayer. AdelS. 45. T. 44. — v. H.s

3- ch Lochncr zu Klccbcrg. Wilhelm L. zu K. steht in derbayer. Landtafcl 1496. Kierberg Hofmark im jezigen Land-Gericht Griesbach (Niederbayern).

Lochocki, ein polnisches Geschlecht, welches von einem ausSchlesien nach Polen gekommenen Aste der v. Schafgotscheabstammt, und welche in Polen nach dem Wappenbilde Junoszaoder Baron Schaaf, Widder genannt wurde. Sie baten um 1789

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