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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Loch — Loe

um Wiedererlangung des aufgegebenen Grafentitels, was jedochnicht zugegeben wurde, sv. Ledebur tl. 58, wo irrig Luchocky steht.III. 305.' — v. Zedlitz.)

Lochowski, ein in Preußen seßhaftes Geschlecht, sv. LedeburII. 46. III. 363.) Wappen: Paprzyca.

-s Lochte», eine halberstadt'sche und braunschweig'schelängst ausgestorbene Familie. Im I. 1129 kaufte Burchard v. L.Abbenrode in pago Hartingow. sAbcl, Halberstadt. Chronik 210. —Brannschweig. Anz. 1755. n. 66.) Im I. 1148 übergab Burchardv. L. dem Bischöfe Rudolf zu Halberstadt die Vogtei überAbbenrode, s Abel, halberstadt'sche Chronik 223. — v. Wolframitz,Kollekt. zur Genealogie, Mspt. IV. 260.)

Lochwort, f. Marschall.

ch Loche, Locka, ein in Preußen begütertes Geschlecht,sv. Ledebur II. 46, ohne Wappen-Angabe. III. 303.)

Locker, Lockher, Georg, kais. Hofkanzleireqistrator, erlangte1630 den Adelstand. sR. T. A. R.)

Lockhord. Der österr. Oberstlieut. Jakob v. L. wurde im

I. 1762 in den Freiherrnstand erhoben. sM. v. M. 67. — v. H.)

Lockhort-Wischcart de Lee et Coniwoth. Der erste Kämmerer,Gcneralfeldwachtmcistcr Jakob Frhr. L.-W. de L. et C. wurdeim I. 1783 in den Reichsgrafenstaud erhoben.sM. v. M., Erg. 2l. — v. H.)

Locgncnghicnl, ein brabant. Geschlecht, das 1669 von seinerHerrschaft Melsbröck den frhrl. Titel erhielt. Jakob Freiherrv. L. war 1622—44 pfalz-ncuburg. Drost zu Ravenstein.Die Familie will von den alten Herzogen von Bretagne

— 1120 — abstammen und sich nach Brabant gewendet haben.sL'Ercction de toutes les terres du Brabant. — Ganhe I. 323. —

v. Zedlitz. — v. Hefner, prcuß. Adel S. 53. T. 67. — v. H. — Fahne

II. 89. - Bernd, T. UXX1V. >48. — v. Ledebur II. 47. III. 303. —Taschenb. der frhrl. Häuser >859. — Kneschke, Wappen II.)

Locquct, eine gräfliche brabant. Familie, die durch Anton

L. Ritter und Herrn von Jmpel zur Grafenwürde gekommen,

welche diesem Kaiser Karl VI. im I. 1722 für die dem Hause

Oesterreich geleisteten Dienste ertheiltc.

sButkens, troph. de Brabant. Suppl. p. 437. — v- H.)

Lockstedt. Die v. L. gehören zum vorzüglichsten Adel von

Pommern. Sie sollen in früheren Zeiten Schlvßgesessene zu

Molden bürg gewesen sein. Die Familie erscheint seit 1430

und besizt Lehne seit 400 Jahren.

)Genealog. Beschreib, des Geschlechts v. Lockstädt 1742 oder >744. —Brüggemann, Bcschr. des Herzogth. Pommern. — Siebmacher V. 170.

— Bagmihl II. T. XUIII. - v. Ledebur II. 46. III. 303. — Kneschke,Wappen I. 276.s

Locte v. Monsono. Der österr. Hauptmann Alois L. wurdeim I. 1791 mit dem Beinamen v. M. geadelt.sM. v. M., Erg. 364. — v. H.)

ch Lade, Loden, eine der ältesten und reichsten pommer'schenFamilien. Das Geschlecht ist auch in Liefland u. auf der InselOcscl begütert und blühte in Esthland schon zu Ende des12. Jahrhunderts. sHupel, liefländ. Anz. n. 7. S. l>6 —22. Dessenöscl'scher Anz. n. >0. — v. Firks, Urspr. des Adels in den Ostseeprov.S. >25. — v. Ledebur II. 47. III. 303. — C. v. Simmcrn, Beschreib,von Pommern l>93. — Ganhe II. 643 u. f. — Hupel's Mater. 1789.187. — v. H.)

Lodek v. Aiigustciltnirg. Der österr. Oberlicutenant Josef L.wurde im I. 1818 mit dem Beinamen v. A. geadelt.sM. v. M. 222. — v. H.)

Loder. Der geh. Rath, Leibarzt n. Dr. Med. Just. Krist. L.in Berlin, vorher Professor in Jena, wurde am 27. Nov.1809 in den preuß. Adelstand erhoben, so. Ledcb. II. 47. — Preuß.Wppb. III. 88.) In kais. russ. Diensten befindet sich ein JosefKristian v. L. sOcsterr. Staatsschcmatismns von 1835. — Kneschke,Wappen IV. — v. H.)

Lodetti. Anton v. L. war 1857 kais. österr. Rittmeister inPension.

Lodgmoii» v. Auen, s. Logdmann.

Lodi v. Cravi. Der österr. Major Maria Oktavins L. wurdeim I. 1786 mit dem Beinamen v. C. in den Ritterstand erhoben.sM. v. M., Erg. >72. — v.. H.)

Lodro», Ladron, Ladronc, Laterano, Loteron. Diese Reichs-Grafen sollen vom röm. Konsul Plautius oder von den Late-ranenscrn abstammen, besaßen das Erbmarschallamt im ErzstifteSalzburg und mehrere Güter in Stehermark. Am 6. April1452 erhob sie Kaiser Friedrich in den Grafenstand, welche Standes-Erhöhnng ihnen von den folgenden Kaisern und zulezt von KaiserKarl VI. unterm 27. März 1714 bestätigt wurde. Seit vielenJahren besaßen sie das aus zwölf Dörfern bestehende Thal ValediVestino. Erst theiltcn sich diese Grafen (die in den ältestenZeiten sich auch Laterano und Lodroneschi schrieben) in dieältere und in die neuere Linie. Die neuere Linie theilte sich wiederin die tiroler, böhmische, steh ermärkische und baye-rische ab. sSiebmacher)!. 18. Taf. VII. Suppl. 2. Taf. - TyroffI. B. 143—50. Taf. >70. II. Th- — Allgem. genealog. Hdb. I. 661—66.

— v. Krohnc II. 285-87. — Ganhe I.'849.'II. 599-60l. — Hübncr,genealog. Tab. III. Tab. 8>1—>6. — Valvasor, Ehre des HerzogthnmsKrain XV. 452. — Brandis, tiroler Ehrenkr. II. 40. — Zedier XVIII.S. 145—48. — Siebcnkces I. B. I. Abschn. 5. Heft. S. >43-50. 203.

— v. Lang 46 u. f. — Schmutz II. 449. — v. Schönfeld, Adelsschem.I. 21 l. — Hartmann's Sammlung. — Bayer. Wappenbuch I. 7li —Taschenb. der gräfl. Häuser >844 u. f. - Einziger v. Sinzing, bayer.Löwe 334. — Allgem. histor. Ler. III. >73. — Siebmachcr, Supplcm.VII. 2. — v. Hefner, tiroler Adel S. II. Taf. 12; bayer. Adel S. 15.T. 3; Erg. Bd. S. 7. T. 2. - v. H. — Kneschke, d. Grafcnh. II. 47.)

Lodro», s. Ladron.

Lody, eine schlesische frhrl. Familie, die wahrscheinlich mitden v. Lodc einerlei Stammes und ans Schweden stammt.

sSinap II. 37!. — Ganhe II. 644 u. f. - Zedier XVIII. 148. —v. Ledebur II. 47. — v. H.)

Lod)ia. Wappenbeschreibung, sv. Ledebur II. 47.)

Lod)i»ski, in West Preußen ansässig. W.: Radwan.sv. Ledebur III. 303.)

Loc zu Wisse», eine rheinländ. frhrl. Familie. Sic erlangteam 15. Okt. 1840 vom König von Preußen die Grafenwürdemit Beschränkung auf Erstgeburt. Das Geschlecht erscheint schon1200 in Urkunden und war bereits 1808 in dem LandkommandeurFrhrn. v. L. nebst dessen Bruder und Descendenz von Napoleon I.in den Grafenstand nach Erstgeburtsrccht erhoben worden, dessendie Familie sich aber nicht bediente. Die Lezte der v. Winkel-Hausen war mi-t Friedrich Krist. v. L. vermählt, worauf derselbe sich

— einer Ucbereinkunft zufolge — Frhr. v. L., Graf v. Winkel-hausen schreiben sollte. Im I. 1741 wurde Namen u. Wappenbestätigt und 1629 war Degenhard Bertram L. in den Nieder-landen Freiherr geworden. sR. T. A. R. — Taschenb. der gM.Hänser 1853. — Fahne I. 257, wo eine Stammtafel.) Es gab archLoe zu Staden. sFahne ll. 39. - v. Ledebur II. 47. — Reimarnihist. lit. gcneal. Sect. II. p. 38. — Zedier XVIII. 149. — v. Heller,