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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Lit — Lob

Kämmerer aufgenommen worden; desgleichen 1833 Marchcse AloisVitalin» L.-M.; ebenso 1792 Marchcse Joh. Baptist L>-M.

Littcnberg, ein in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhundertsim Würzbnrg'schen ansässiges Geschlecht.

sEcisen's Hpst. der B. zu Würzlmrg in v. Ludwig, würzburg. Gcschicht-schr. S. 510.)

Littcrsfcid, s. Hollenga.

Littighos. Wenzel Jgnaz Plunder v. L. wurde im I. 1792in den Nittcrstand erhoben, so. H.jLittih, s. Fl eißner.

Litirow, gali zisch. Franz v. L. war 1857 Hauptmann imö st er r. Gcncralstab und wurde als Major und Ritter der eis. Krone1361 in den Nittcrstand erhoben. sA. A. Zeit., April 1861.1Heinrich v. L. Korvettenkapitän.

f Littmag, ein erloschenes fränk. Geschlecht, daS im KantonAltmühl Besizungcn hatte.sBiedermann, Altmühl Tab. 225. — v. H.j

Lituvitrc, ein hessisches, in der Mitte des 13. Jahrhundertsbekanntes Geschlecht. sEstor, decrept. er geogr. vet. Hass. in Küchen-bcckcr, Ann. Hass. Col. 2. p. 246.1

Litwih, Littwitz, Lüttwitz, Luttwitz, Lctewitz, s. Lüttwitz.Lih. Der kurpfälz. Oberstlieut. Jakob Theodor L. erlangte1737 den Ncichsadelstand. sR. T. A. R.sjLihciiraidc, s. Lutze rode.

Linde», ein adlichcs Geschlecht in Kärnthen, welches im12. Jahrh. in Urkunden vorkommt. sZedler XVII. 1715-1

Liubibrotich v. Trcbinya. Der ö st err. Oberst HieronimuS L.wurde im I. 1769 mit dem Beinamen v. T. in den Frciherrn-stand erhoben. Die Familie stammt aus Dalmatien, wo ihreVorfahren im I. 1919 als Conte di L. bekannt waren. Ihreununterbrochene Stammrcihe fängt von dieser Zeit au und gehtdurch 18 Generationen. sM. v. M. 66. — v. H.1

Liubimircsko v. Sicgbcrg. Der kais. oft err. Hauptmann GeorgL. wurde 1829 mit v. S. geadelt.sOesterr. Milit. Schemat. v. 1857.1

LivKlo. Walter v. L. erlangte um's I. 1799 den Reichs-Ritterstand. sR. T. A. N.1

Livingsto», Lcvingston. Der kais. Oberstlieut. Frhr- Wilhelmv. L- wurde im I. 1741 in den böhm. Grafenstand erhoben.Nach der Reichstaramtsrechnung war er schon 1725 in den Grafen-stano erhoben worden. Siehe auch Linstow-sM. v. M., Erg. 21. — v. H.f

Livizzani. Diese wurden nach nachgewiesenem 199jährigemBesizstande als daher. Grafen am 5. Febr. 1814 immatrikulirt.

so. Lang, Suppl. 24 u. f. — Siebmacher. Suppl. VII. Taf. 2. —Bayer. Wppb. Taf. 70. — v. Wölkern, 1. Abth. S. 145. — v. HstLivoncgg, s. Schmauß.

Livonius, G., AmtSrath und Rittergutsbcsizer auf Seegen-feld, Kreis Deutsch - Crone, wurde 1869 in den preuß. Adel-stand erhoben. sA. A. Zeit., Juni 1860. u. Okt. >861.1

1. Likstidt, eine rheinländische, aus dem Homburg'-scheu stammende Familie. Sie gehört zum Uradel.

sv. dem Knesebeck. - v. H. — Zedier XVII. l738.j

2. Likfcldt. Der Postmeister Anselm Franz Benedikt L. wurdeim I. 1737 in den Reichsadelstand erhoben.

sM v. M., Erg. 363. — v. H.1

Ligi v. Uoscnau. Der ob eröst err. Regimentsadvokat, auch

Stadtschreibcr und Sindikuö L. zu Innsbruck wurde im Jahre1741 mit dem Beinamen v. R. geadelt.sM. v. M., Erg. 363. — v. H.s

List», Alexander, und seine beiden Schwestern erhielten nebendem Jnkolate 1772 den rcichsrittcrmäßigen Adelstand.sR. T. A. R.s

1 Lhnick. Schwarz vermengt sie in seinem Memor. priScor.Com. et Burg. Leisnicens. mit dem Gr. u. Burggr. von Lcisnig.Um das I. 1375 sind sie wahrscheinlich ausgestorben. Ihre Güterlagen um Naumburg herum. sKreysig, Vers einer Historie derabgestorb. Herren v. Liznik; in dessen Ii. Thl. der Beiträge zur Historieder sächs. Lande 61—75. — v. H .s Fredericus de Lizinik, tcstisin einem Brief des Bischofs von Naumburg 1133. sllrk.Bnch fürNicders. II. 6.s

Ljubocviö, wahrscheinlich kroatisch. Daniel Edler v. L. stand1857 als Oberstlicuteuant im 6. kais. ö st err. Grenz-Inf. Reg.

Lnibiri, v. Gstau-L., ein preuß. Geschlecht,sv. Ledebur Ii. 44, wo Wappen u. Bcsiz angegeben sind .s

Lob. Die Brüder und Licentiatcn der Rechte, Johann GeorgPeter und Peter Paul L., erhob der Kaiser im I. 1734 in denAdelstand. sM. v. M., Erg. 363. — v. H.s

1 Lobdcburg, Lobdaburg, Herren und Grafen, die mit denv. Berga, Berge u. Burgau, welche einen geflügelten rothenFisch im Wappen führen, einerlei Herkommens und Besizer deran der Saale unfern Jena gelegenen Stammsize Ober-, Mittel -und Nieder-Lobdeburg waren, aber mit Ausgang des 14tenoder Anfang des listen Jahrhunderts ausgestorben sind. Schonim I. 959.und 996 finden sich diese Herren und Grafen in Ur-kunden. Von ihren fünf Hauptlinien führte nur die erste denGrafentitcl. In einem aneinanderhängeuden Striche besaß diesesGeschlecht außer Lobcda, In na, Kahla mit der Leuchten-bnrg, Roda und Burgau noch 72 Dörfer.

sStruve, polit. Archiv III. 257. — Zedier XVIII. Ig. — Schultest,dir. dipl. I. — Limmer, Entwurf einer Gesch. des Vogtlandcs I. 136.

— v. Falkenstein, thüring. Chronik II. B- IV. Classe. XV. Kap. 874—81.

— Albini, werthcrn'schc Hist. 66. — v. Meding II. n. 503. III. n. 841.

— Gauhe II. 642 u. f. — Salvcr 218. — v. H-j

Lobcck. Dieses Namens findet sich 1855 ein Lieutenant impreuß. Heere, dessen Wappen v. Ledebur, II. 44. III. 393, an-gibt; seßhaft in Pommern.

1- 1 Lobccke, ein ausgestorbenes lüneburg. Geschlecht, ausdem Joh. v. Meding den Namen L. zuerst angenommen, dessenNachkommenschaft aber im 15. Jahrh. abging.

sLüderscn's Samml. — v. H. — v. Meding I. ». 487.s

2- f- Lobccke, ein ausgestorbenes brem. Geschlecht, daö vonden v. Düring herstammen soll.

sv. Meding I. n. 488. — v. H.s

Lobcnscls, s. Limbeck.

Lobcnhiuncr, Hanns, erhielt 1559 Adelsfreiheit. sR. T. A. R.f

Lobcichaiisc», eine Burg im württ. O.A. Gerabronu, dieeinst der Siz der Ritter v. LOdenhausen war; das Geschlechtmag im 14. Jahrh. erloschen sein. Dieser Name, Lobenhausen,wurde 1856 einer Fräulein v. Landzert mit dem Grafentitelvom König von Württemberg ertheilt, da sich dieselbe am17. Juli 1856 mit dem Prinzen Heinrich v. Hohenlohe-Kirchberg, ehemaligen Württemberg. Gesandten in Peters-burg, morganatisch vermählte. sGräfl. Taschenb- von 1858 -1Die Ehe blieb ohne Nachkommen. sGriesinger 831 -1