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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Licho — Licht

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führt und mit derselben nicht verwandt zu sein scheint. (OkolSki, !orb. Pol. II. 413. — Ganhe I. 897.) Sinap, l. 366, glaubt ^jedoch an einen gleichen Ursprung und meint, daß das Wappenvon dem nach Schlesien sich gewendeten Zweig nach damaligerSitte geändert worden sei. Wappen: In Blau ein s. dreifachesKreuz, welchem auf der rechten Seite der unterste Arm fehlt, aufdem gekrönten Helme drei Stranßfcdern. so. H.)

Lichow. Hanns Kristof v. L. hat die Hofmark Mendorfcr-buch (Bnrglcngenfeld) 1664 besessen, sv. Ncisach 153.)

Lichtbcrg, s. Toussaint.

1. Lichtcinni, Lichtnow, eine schwäb. Familie, im StifteAugsburg begütert. Hübner in Hist. Polit., VII. T. 376, sagt,daß sie im I. 1517 gänzlich ausgestorben sei. Dieses ist entwederunwahr, oder der im I. 1633 noch zu Regensbnrg vorkom-mende Kommandant hat zu einer anderen Familie gehört.

sGauhe II. 626. - Zedier XVII. 845. - v. H.s

2. Fichtenau. Die Mutter des Grafen und der Gräfin vonder Mark (natürliche Kinder König Friedrich Wilhclm's II.),geb. Enke, wurde als v. Lichtenau (einem ihr geschenktenGute dieses Namens in der Nenmark) am 28. April 1794 zurprenß. Gräsin erhoben, sv. Zedier- — v. Ledebur II. 33. — v. Hefner,Preuß. Adel S. 17. T. 18. — v. H.s

3. Lichtenau, ein bayer. Geschlecht.

(Zedier XVII. 845.)

Lichtenau, s. Parier; Salza.

1. -s Lichtenberg, eine alte abgestorbene Ritterfamilie inSchwaben; der Erste erscheint 1165 und der Lezte starb 1348.Ihre Burg lag bei Oberstenfeld unweit Marbach. (GriesingerS. 819.) Vergl. Liechtenberg.

2. -s Lichtenberg, ein freiherrliches, nachher gräfliches Geschlechtin Niederclsaß, dessen gleichnamiges Schloß nach seinem Ab-gänge an die Grafen von Hanau kam. Auch Liechtensteingeschrieben. Wahrscheinlich folgendes Wappen: In S. mit rothemSchildeSrand ein zum Streite gerüsteter r. Löwe.

(Siebmachcr II. 28. — v. Meding III. n. 493. — Ganhe I. 898.II. 626. — Zedier XVII. 845. — v. H.)

3. Lichtenberg. Nachdem Franz v. L., der Lezte seinesStammes in Steher mark, im I. 1541 gestorben war, kamendas Wappen und die Güter durch Erbhenrath an die FamilieWagensbcrg.

(Schmutz II. 421. — v. H.s

4. ch Lichtenberg, ein tiroler Geschlecht, das auch im Fulda'-schcn seßhaft gewesen, aber im I. 1451 ausgestorben ist. IhrWappen ging durch Vermählung mit einem Grafen v. Span eran dieses Geschlecht über. Wappen: W. n. bl. geschachtet, darüberein r. Querbalken.

(Durchl. Welt I. 3. Abth. S. 86. — Siebmacher III. 104. n. 6. -Schannat, fnld. Lehnhof 122. — Zedier XVII. — v. H.s

5. Lichtenberg, Liechtenberg, Lichtenburg, eines der ältestenthnring., besonders schwarzburg. Geschlechter, das auch inFranken Bcsizungen hat, welches aber Gleichenstcin, n. 51, mitder Familie dieses Namens in Krain verwechselt. Wappen: InBlau zwei schw. Gcmshörner, nach Andern zwei schw. Stcinbock-Hörncr in S., welches wahrscheinlicher ist.

(Salver 235. — Ganhe I. 898.— Mclissantes n. XllVIII. — ZedierXVII. 863. — v. Ledebur II. 33. — v. Hefner, sächs. Adel S. 37.Taf. 41. — v. H.s

Stammbuch des Adels in Deutschland. II.

6. Lichtenberg, eine adliche Familie im Hcrzogthumc Krain,welche im I. 1666 den freihcrrlichen, nachher den gräflichen Ka-raktcr erhielt und ihren Ursprung von der Familie der v. SchwabenSwabcn, herleitet. Heinrich v. L. hat sich im I. 1296 und Ber-thold 1338 ausgezeichnet. Joh. v. Schwab, welcher im I. 1546Margarethen v. L., die Lezte ihres Geschlechts, gcehclicht hatte,brachte dadurch deren Güter und Namen auf sein Geschlecht.(Zedier XXXV. 1728. — Taschenbuch der gräflichen Häuser 1838. —Jahrb. des deutschen Adels 1848. S. 396. — v. Hcfncr, kraincr AdelS. 13. Taf. 12. — Kneschke, deutsche Grafcnhänser II. S. 37. —Schönleben, stemmat. P. I. tit. I. — Ganhe l. 899. — Zedier XVII.S. 864.) Der Krcishanptmann in Krain, Franz Xaver Freiherrv. L., erhielt im I. 1781 die Erlaubniß, Namen und Wappenseines (Sties-) Bruders Josef Frhrn. v. Janeschitsch mit demseinigen führen zu dürfen. (M. v. M. 66. — Throff II. 52.)Stammwappen der Schwab-L.: In S. ein bl. zum Streit ge-rüsteter Löwe. (v. H.)

7. Lichtenberg, Friedrich August, geh. Staatsrcfcrendar, nach-her StaatSministcr z» Darmstadt, wurde 1869 vom Großhcrzogvon Hessen in den Adel- und Freiherrnstand erhoben. SeinSohn war Regierungspräsident zu Mainz.

(v. Hcfncr, Hess. Adel S. 13. T. 18.)

Lichtenberg, s. Cavalchini; Zandl.

Lichtenburg, Leuchtenbnrg, Lichtenberg, Leuchtenbcrg, Luchten-burg, s. Leuchtenbcrg; Schiller; Willimowsky.

ch Lichtenclk, Ueidlingc» und Nnndeck, welche Eines Stammessind; die v. R. sind 1431 und die v. L. 1469 erloschen. Sie ge-hören zu den ausgestorbenen schwäb. Geschlechtern. (Zedier XVII.S. 875. — Siebmacher II. 99. — Crnsius, schwäb. Chronik III. 469.842. V. 948—59. VII. 56.s Das Geschlecht blühte von 1289 bis1486 und hatte seine Burg bei Hepsigau im Württemberg. O.A.Kirchhcim. (Griesinger 819. — v. H.) Auch in Oesterreichoder Krain soll nach Valvasor's Ehre des HcrzogthumS Krain,IX. 116. XI. 346, ein Geschlecht dieses Namens vorgekommen sein;möchte wol einerlei mit dem schwäbischen sein. sv.Hcfncr, s-schwä-bischer Adel S. 12.) Siehe auch Neidlingen-

Lichtcneck, s. Zschenlohn.

Lichtcncgg, s. Ecker v. Köpfingen.

-s Lichtenscld, eine alte schwäbische, im 14. Jahrhundertvorkommende Familie, die ihren Siz zu L. im Württemberg. Ober-Amt Saulgau hatte. (Griesinger 826.)

Lichtenscld, s. Lederer, Luret ich.

1. Lichtcnfcts, ein schwäb. Geschlecht.

(Salvcr 638, wo es irrig Lichtenstein heißt. — Siebmachcr 11.88.n. 7. — v. Mcding III. n. 483. — Zedier XVII. 877. — GriesingerS. 329. — v. H.s

2. Lichtenfels, ein österr. Geschlecht, welches schon im 13tenJahrhundert vorkommt. (Zedier XVII. 876.) Vielleicht daS schwä-bische Geschlecht gemeint.

Lichtenfels, s. Pcithner v. L.

1. Lichtenhain, Liechtenhan, eine sächsische und thüring.Familie, deren Stammschloß das bei Jena gelegene Dorf diesesNamens gewesen. Etliche 46 Lehnbriefc und andere Urkunden vonden Jahren 1433 —1651 sind in untenstehenden Schriften auf-geführt.

(v. Schönberg IV. 665—79. — Albini, gräslich wcrthern'sche HistorieS. 66. — Siebmacher I. 149. n. 6. — Seifert's Genealogie 329. —Ganhe I. 399. — v. Meding I. n. 473. — Avemann, kirchberg. Historie

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