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Leys — Lich
(nach Vehse, Gesch. des österr. Hofes u. Adels, III. 10) bestätigtworden sein. Im I. 1790 ward der säch s. geh. KabinetssekretärAug. Polikarp v. L. vom sächs. Neichsverweser in den Freiherrn-stand erhoben. Die Bcsizungen liegen inSachsenu. Pomm ern.
sSächs. Wppb. II. 87- 1.57. — Spcner, op. her. I. 27l. Part. spcc.I. 52. S-2. — v. Krolme II. 232. — I. A. Laurentit. Denk- undEhrenmal. Aua. v. Lchser's. Leipzig, >713. fol. — Gauhe I. 896 u. f.— v. Wurmbrand, Collect, lll. — Tyroff, Tab. 225. — Serfcrt'shochadl. Slammtafeln II. n. >0. - Siebmacher I. 18. IV. Iß. Snppl.IX. 30. — v. Zedlitz, Ad.Lcr. III. 230. I ö Suppl. 307. — GriesingerS. 318. - v. dem Knesebeck. — v. Ledebur tl. 32. — Preuß. Wppb.III. 84. — Weidlich, Gesch. des Rechts 527. — v. Hcfner, preuß. AdelS. 53. T. 67; säcks. Adel S. 12. T. II. — Kneschke, Wappen III. -v. H.)
2- Leister, nie der österr. Barone,sv. Wnrm brand, Collect, gen.IM. Cap. 53. p. III. — Zedier XV II.S. 725. - v. H.s
Leisj v. Leimtziirg, österreichisch. Alois L. v. L- stand 1857als Oberlicutcnant im 56. k. k. Inf. Reg.
1. Letzter, Johann Kristof und Rudolf, Brüder, in Tirol,wurden 1669 geadelt. sR. T. A. R-)
2. Letzter v. Wliidtzurg u. Göriuiig. Der tiroler GutöbesizerJoh. Venerand L. wurde im I. 1701 mit den Beinamen v. W.und G- geadelt. sM. v. M., Erg. 359. — v. H.)
Lctzthcntzach, s. Schemcrl.
Lczaak- Die v. L. gehören zum rheinpreuß. Adel,sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 32. — Bernd, Taf. b,XXIV. 147.)
Lezodt. Die v. L. sind eine adliche Familie in Aachen,sv. Zedlitz.)
Lczzciii. Der k. österr. Oberste Josef L. wurde im I. 1767in den Freiherrnstand erhoben. Josef L. wurde 1688 geadelt undist ohne Zweifel mit Vorstehendem Eines Stammes.sM. v. M., Erg. 74. - v. H.)
L'Hosie, s. Sorriot.
Lhota, Lhotta, ein böhm. Geschlecht, das mit dem folgendenwahrscheinlich einerlei ist. sv. Zedlitz. — v. H.)
1. Lhotsktz, Lotsky, Ligotzky, Lcgoth und Masanizowske, einschlesisches, mährisches u. böhmisches, von den v. Lhotskyu. Pteny ganz verschiedenes Geschlecht, wie Gauhe und Sinapsagen. Es scheinen beide Familien jedoch Eines Stammes zu seinund die Beinamen Masanizowski und Pteny von den Be-sitzungen entlehnt zu sein. Diesem steht nur der Umstand entgegen,daß beide Geschlechter verschiedene Wappen führen, sv. Zedlitz. —v. Ledebur II. 32.) Wappen: In B. drei mit den Köpfen zu-sammengebundene g. Fische, und in jedem der beiden oberen Eckendes Schildes eine w. Lilie.
sSinap I. 594.618. II. 372 u. f. — Siebmacher l. 75. n. 7. — PaprociiSpec. Morav. 332. — Gauhe I. 896. II. 625 u. f. — v. Meding II.n. 495. — v. H.)
2. Lhotskq u- Ptciitz, ein mähr. Geschlecht, das seit 1460bekannt ist. jPaprocius in Spec. Morav. 332. — Sinap II. 372. —Zedier X VII. 745.) Sie führen ein Einhorn im Wappen, sv. H.)
Lhottok v. Lhottz. Der österr. Hauptmann K. L. wurde1858 mit v. Lhoty geadelt. sA. A. Zeit. v. 1858.)
Liogiio. Der König von Preußen hat 1820 den Adel desBibliothekars Alvar Augustin v. L. zu Berlin, Sohn des Ober-Lieutenants, Jutendanten und Ritterö von St. Jago, Jgnazv. L.-Sanchez u. der Gertrud Lopez v. Aguilar zu Velez-Malaga, nach geschehener Prüfung der desfallsigen Urkunden
dahin anerkannt, daß der gedachte v. L. und seine eheliche Desceu-dcnz den Adel in Preußen führen dürfen,sv- Zedlitz. — v. Ledebur II. 32. — Preuß. Wppb. III. 85.)
Lnwkluim, Liaukema, ein wcstfäl. Geschlecht.sZedler VIII. 220. XVII. 750. - Siebmachcr I. 189. - v. H.s
Libcrt v. Paradies, österreichisch. Leonhard L. v. P.war 1857 k. k. Oberst und-Kommandant dcS FeldarlillcrieregimcntSNr. 10.
si Litzgajiih, Lubcgastiz, Luboscitz, Lobegastizs, Loboastiz,Libcgastiz, Lvbegcstitz, ein unfehlbar längst ausgestorbenes Ge-schlecht, aus welchem in kirchberg. Urkunden zwischen 1253 und1308 Mehrere als Zeugen vorkommen.
sArmaun, Beschr. d- R. I. B. — Graf v. Kilchberg, Anh. d. Dipl.S. 19. 25. 35. 37. 42. 43. 46. 54.)
Libics, Karl, Gütcrdirektor beim Erzherzog Karl von Oester-reich, wurde 1826 geadelt. sM. S.)
Litziii, s. PaczowSky.
Litzis. Theodoricus de Lipeze tcstiS in einem walken -rieder Brief 1229. Derselbe wird 1236 „de Libiz" genannt.sUrk. Buch für Nieder). II. 125. 150.)
Litzis)owski, ein polnisches, im Posen'scheu ansässigesGeschlecht, mit dem Wappen Wieniawa.sv. Ledebur II. 32 )
Litzoszemski, in Ostpreußen seßhaft. W.: Wieniawa.sv. Ledebur III. 18. 350 unter Tibnlschewski.)
Libottaii. Nikolaus Joh. v. L. erlangte 1750 die Neichsritter-Würdc. sN. T. A. R.)
Lichanowsktz, s. Lichnovsky.
Lichcm. Der österr. Oberlieut. Josef L. wurde im I. 1786geadelt. sM. v. M., Erg- 360. — v. H.)
Lichcn. Henricus comes de L. hat Lehen von Mainz 1233.sUrk. Buch für Nieder). II. 142.)
Lichnicwski, Linicwski, ein westpreuß. Geschlecht,sv. Ledebur II. 32.)
Lichnavski, LichanovSki, eine theils adliche, theils freiherrlicheFamilie in Schlesien, die den Beinamen Möschlitz führt.sSinap II. 366—68. — Paprocii Spcculum Moraviac 445. — GauheI. 697. — Seiferts Genealogie hochadl. Eltern 323. — v. Meding III.n. 486. — Zedier XVII. 824a — o.) Franz Bernhard v. L. wurdeam 12. Aug. 1702 böhm. Freiherr und 1727 Graf. sM. v. M.,Erg. 20.) Joh. Karl Graf v. Lichnowski auf Grabowka,Lubom, Nieboltschau besaß 25 Dörfer im Preußischenund 32 im Oesterreichischen und in Schlesien, war 1773Fürst, 1774 Rcichsfürst. sGothaer geneal. Hofkal. von 1825. S. 102.— M. v. M., Erg. 20.) Maximilian Ladislaus v. L. wurde im I.1707 in den böhm.Freiherrustand erhoben. sM. v. M., Erg. 75.)Im I. 1847 gestattete Kaiser Ferdinand I. von Oesterreich,daß die Kinder des Fürsten v. L. den Namen Grafen v. Wer-denk crg und Herren v. Woschtiz führen , auch daß der erst-geborne Sohn des Fürsten noch bei Lebzeiten seines Vaters sichdes fürstl. Titels bediene, sv. Ledebur II. 33. — Gräfl. Taschenbuchv. 1856. — Dipl. Jahrb. des preuß. Staats 1843. S. 228. — Handb.zu dem gräfl. Taschenbuche.) Stammwappen: In R. zwei nebenein-ander gestellte Weinreben. sPrcuß. Wappenb. I. 8. — Dorst, schles.Wappcnbuch.) Im sendomir'scheu Kreise in Polen befindet sicheine adliche, aus dem mächtigen Hause Pilawa stammende Familiev. L., welche ein von der schlesischen ganz abweichendes Wappen