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Licht — Lie
S. 81.216, 225, — Zedier XVII. 873. — v, Ledebur II- 33. —v. Hefncr, sächs. Adel S. 37. T- 41. — v. H.)
2. Lichtenhain» cm preußisches, noch im I. 1735 vorkom-mendes Geschlecht. fZcdler XVII. 880. — v. Zedlitz.)
Lichtciihcim, s- Lichtstock.
Fichtcichos, s. Nuck, Pectz.
Fichteiikrou, s. Zosscln.
Fichtenstcg, s. Turcder.
Lichtciistcigcr, ein östcrr. Geschlecht.
fSiebmacher III. 66. — Zedier XVII. 881. j
1. Lichtcnstciii, Liechtenstein. Das sürstliche Hans L. gehört-nicht in den Plan dieses Buchs, da dieses eines der deutschenbundesfürstl. Häuser ist; dessen genealog. Stammtafel und die zuseiner Genealogien. Wappenbeschreibung, auch Abbildungen gehörigeLiteratur sind in andern Werken zu suchen. Doch sollen hier nurbemerkt werden: Hyrtl, die fürstl., gräfl. und frhrl. Familien inOesterreich, 1850. I. Bd., und Hübner, genealog. Tabellen. DasStammwappen ist ein Schild von R. u. G. gnergctheilt.
Iv. Meding III. 496. 497. — v. Hefncr, Wappeub., deutscher BundS. 48. T. 109 ff. — Sachs. Wappenb. 1. 7. — v. Zedlitz. — v. H.j
2. Lichtcnstciii, eine fränkische, vormals im Kanton Baunachund im Koburg'schen ansässige Familie, die aber von dem fürstlichlichtenstcin'schen Hause ganz verschieden ist. sSiebmachcr I. 199.n. 7. II. Supplement. Taf. 17, wo auch das Wappen dieser Familie zufinden ist. - v. Hattstcin III. 297. - Zedier XVII. 905-908. —Biedermann, Baunach Tab. 97—l01. — Tyroff 146. — v. Meding I.479. 11.729. — Gauhe I. 901.) Wappen: Ein von S. und R.auf jeder Seite durch drei kleine Spizcn gcvierteter lcdiger Schild.Iv. Ledebur II. 34. III. 301.) In Bayern Freiherren, fv. Hefner,bayer. Adel S. 45. T. 44; preuß. Adel S. 53. T- 67. — v- H.j
3. ch Lichteiistci». Herren v. L. waren noch im 14. Jahrh.Herren des auch so benannten Schlosses im Schönburg'scheu,sind aber darnach abgestorben. (Gauhe I. 901. — v. H.)
4. Lichtcnstciii. Auch in Preußen war nach Hartknvch'sAngaben eine Familie dieses Namens, die aber wol nur ein Zweigder jezigen Fürsten v. L. oder der Grafen v. L. zu Castelcorno,oder selbst der fränk. L. sind. fv. H.)
5. i Lichtcnstciii, ein schwäb. Geschlecht, welches von 1244 bis1550 blühte. Es kam herab; der lezte L. verkaufte im leztgcnanntenJahre seine Besizungen an Reuttlingcn. (Crusius, schwäb.Chronik. — Griesinger 820.) Graf Wilhelm von Württemberghat die durch ihre Lage auf einer Fclsenspize merkwürdige Burgneu aufgebaut. Der Name findet sich auch Liechtenstein ge-schrieben. Die Familie führte einen w. Adlerflügel im bl. Felde.
fv. Hcfner, 1 schwäb. Adel S. 12. — v. H. — Salver 619. 620.630. 638. — Sicbiuacher II. 84. n. II. V. 70. n. 9. — v. Meding III.n. 489. — Hencl 767. — Sinap 779. — Zedier XVII. 904.)
6. Lichtcnstciii. Die Grafen v. L. stammen aus Graubündtenin Tirol, wo sie auch den frhrl. Titel v. Castelcorno führen undn Böhmen ebenfalls Besizungen haben. fHübner's Genealogie III.Tab. 749. — v. Wurmbrand, Coll- Cap. 63. l51. — Brandis, tirolerEhrenkr. — Zedier XVII. 900—904. — Gauhe I. 900. — SiebmacherI. 18.— v. H.j Wappen: Geviertet, nebst Mittelschild, in lezteremeine absteigende w. Spize in Blau; dann 1. u. 4. F. r. und darinein s. Löwe; 2. u. 3. F. quergetheilt, oben S. u. wachsender Löwe,unten Schwarz.
7. Lichtcnstciii in Murau, ein frhrl. Geschlecht in Steher-ne ark, das von der steyermärk. Stadt Murau den Namen an-
genommen und das Erbmarschallamt in Kärnthen u. das Erb-Kämmereramt in Steyermärk besaß, welches aber, nachdem es942 Jahre geblüht (?), im 17. (?) Jahrh. ausgestorben ist. (SinapII. 138. — Zedier XVII. 908—10.) Das Geschlecht führte zwei(vier) g. Schrägbalken im schw. Felde. fSiebmacher III. 81. —v. Meding I. 480.) Nach Andern sollen die jezigen Fürsten v. L.,bcigenannt zu Nikolsburg, Eines Ursprungs mit den Freiherrenv. L. zu Murau sein. Hartmann v. Liechtenstein-Nikols-burg soll — nach Erlöschung der v. L.-Murau — um 1580die sämmtlichcn Besizungen beider Zweige wieder vereiniget haben.
(Genealog. Staatshdb. 66stcr Jahrg. Frankfurt, 1835. Varrcutrapp.- v. H.)
Lichtcnstcrn, s. Rcisncr v. L- und auch Liechtenstern.
Fichtciithlirii, ein frhrl. Geschlecht in Krain. fValvasor, Ehredes Herzogth. Krain IX. 107. — Zedier XVII. 91 Ist M. f. Aschauerv. Aschenraiu u. Lichtenthuru. fv. Hefuer, krainer Adel S. 13.Taf. 12. - v. H.)
Fichtsusi, ein thorner Patriziergeschlecht, aus welchem AegidL., Burggraf der Stadt Thorn, von König Sigismund I. vonPolen 1527 geadelt wurde; begütert in Preußen.
fv. Ledebur II. 34.)
1. Lichtucr, W., österr. Major in Pension, Ritter der eis.Krone, wurde 1861 in den Nitterstand erhoben.
fA. A. Zeit-, Sept. 1861.j
2. Lichtucr v. Lichtculirand. Johann Kaspar L-, kais. österr.Kapitänlieutcnant, wurde 1842 mit v. Lichtenbrand geadelt.
fE. S.)
Lichtstock, Liechtstock, v. Lichtcnhcii», ein steyermärk. Geschlecht.
sSiebmacher V. 64. — v. H.j
Kiciui, dalmatisch. Anton v. L. war 1835 Mitglied desWohlthätigkeitsvereins zu Zara. (Oesterr. Staatsschcmat.)
Licinius, Julius Kamillus u. Fabius, wurden 1572 geadelt.
fR. T. A. R-I
Licka, s. Seal ich.
Lickcfcld. Der Amtssekretär Niklas Justus L. zu Glog auwurde im I. 1737 in den böhm. Adclstand erhoben.
IM. v. M., Erg. 360. — v. Ledebur II. 34. — v. H.j
Lickowih, s. Neckheimb.
fi Lidel, ansässig im Geldern'schen zu Well an der Maas.Chevalier Wilhelm de L. erhielt Well 1771 von der WittweGräfin Pas. Sein Sohn Peter Wilhelm, von Napoleon I. baro-nisirt, hcurathete eine Freiin v. Schloisnig, während dessenSchwester einen Frhrn. v. Schloisnigg hcurathete. Mit PeterWilhelm's Sohn Wilhelm Joh. Baptist Baron v. L, Ritter vomniederländ. Löwen, starb die Familie auS.
(Gesch. der Fam. Schenk v. Nydeggen S. 98.)
Lidcrih, ein schles. Geschlecht, dessen Geschichte oder wenig-stens dessen Wappen Henel, Siebmacher, V. 72, und Sinap, II.S. 779, gedenken, beschreiben und darstellen, fv. H.)
Lidcrscro», s. Lied er er.
Fidl. Der Wechselnegociant Josef L. wurde im I. 1728 inden Ncichsadelstand erhoben.
(M. v. M., Erg. 360. — R. T. A. R. — v. H.j
Lidt, s. Liedel.
Ficb v. Licbcnhcii». Elisabetha L. v. L., Pflegerstochter vonGalling, -f zu Hallein 1824, alt 16 Jahre.
1. Licbc, eine schlesische, aus Meißen in das Fürsten-