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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Lein Leit

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s- LeinM, alte, längst erloschene schwäb. Edellentc, seßhaftim O.A. Gmünd. ^Griesinger 810. sLcinzcii, s. Lange.

s- Lcipe, Lippa. Das im Hussitenkriege zerstörte Schloß undStädtchen dieses Namens hat diesem Zweige vom Hause Howorain Böhmen den Namen gegeben. Howora, ein Jäger deöHerzogs Jaromir in Böhmen, rettete diesen von einem grau-samen Mordanschlag, und wurde von diesem reichlich dafür belohnt,auch im I. 1003 vom Kaiser zum Freiherren in Böhmen er-hoben. Das Geschlecht starb im I. 1632 auS.

sHist. Howorcac I. Sinap II. 392. Gauhc I. 879 u. f. Sieb-machcr I. 28. v. Ledebur II. 22. v. H. Hartman»'« Samml.sLciphai». Nur drei und eine halbe Zeile Wappcnbeschreibungaus dem Wappenbuche der kostnitzer Familien stehen in v. Me-ding, III. n. 472. so. H.s

Lcipolt, s. Leupolti. Lcipoltsheim, s. Schütz.

Leippert. Der Pens. Oberstlicutcnant Josef L. wurde im I.1798 geadelt und 1861 in den Nittcrstand erhoben. Ist vielleichtsein Sohn. sA. A. Zeit-, Jan. 1861. M. v. M. 218. v. H.sLeipziger, ein sächs. Geschlecht, sonst Liptzk und Leipziggenannt, das in die becrwald'sche und in die zwctau'sche Liniegethcilt ist. Becrwalde besaß die Familie schon 1410. sv. Zedlitz.

v. Hcfner, sächs. Adel S. 37. T. 41. - v. Ledebur II. 22. III. 300.

Peckenstcin, theatr. Saron. I. 11820. Siebmacher I. 156. n. 4.

v. Mediug I. n. 467. II. 729. Gauhe I. 830 u. f .s Im Brau li-sch wcig'schcn soll es eine Familie v. Leipzig geben, welche nachSiebmacher, I. 182, ein Einhorn im Schilde führt, während dersächs. Leipziger Schild einen Fuchsen mit Hahnenschweif zeigt.Auch sagt Nebmann'ö Handschrift, daß die Familie sonstSchwarzburgcr oder Stern er geheißen habe; in Folge einergewonnenen Schlacht hätten sie Güter bei Leipzig und denNamen erhalten, sv. H.s

1. Lcischncr (Lcischncrn). Der Rcgistrator und Erpeditor dermähr. Landtafel, Joh. Karl L., wurde am 13. Febr. 1706 inden böhm. Nittcrstand erhoben. sM. v. M., Erg. 170. v. H-I

2. Lcischncr v- Lenchtciiau. Der österr. Oberlieut. Math. L.wurde 1839 mit v. Leuchtenau geadelt. sM. S.s

Leiscntritt v. Zuiiiisbcrg. Diese kamen im 16. Jahrh. ausMähren in die Lausitz und »ach Schlesien. Leopold L.,schles. Kammcrsekretär, wurde 1638 mit v. I. geadelt.

sCarpzow, vberlaus. Ehrcukranz I. 30. Zcdler XVI. >4. XVII.15 v. Ledebur II. 22. III. 300. R. T. R. R. - SiebmacherI V. 118. Sinap II- 774. v. H.s

Lcisnich, aus Holstein stammende Grafen, aus dem Ge-s chlechte der v. Ranzov, Ranzau, die sich von da nach Meißenund dann wieder nach Holstein wendeten, bis Burggraf Hugov. L. im I. 1533 als der Leztc starb.

sPctri Albini Genealogia comitum Lisniccusium deducta a majoribusViperti Bellicosi comitis GroiccnsiS. 1537. 8. cum accessiouib. Chr. Gottl.Schwarz in Ateukeu S. R. G. Tom. III. n. 13. p. 8331184. Seb.Meyer, Nachr. von den Burggr. v- Leisnich, 1540; in Struv's histor.-polir. Archiv. I. Jahrg. Nr. 9. S. 123, und in Menke, mit nachfolg.S. R. G. III- 114580. Hieron. Henningen'« Duac tabulae genca-logicae Comitum LeiSuicensium Mcmoriae priscorum Comit. et Burg-grav. Leisniceus. Lips. 1730. f., ein Mspt. Nie. Hobcrus, dc^familiaLiSniccnsi. P. M. Sagittariuö de burggrav. Leisniceus. et Starken-bcrgcnsib., Mspt. C. Schneiders lcisniger Ehreus. Torgau. 1668. 4.

Memoria priscorum comit. el burggrav. LeiSuicensium. Lips. 1730-fol. mir K. I. Henninge« Gcueal. familiär, nobil. in Saron. 1417.

Christ. G- Schwarzii Pr. de priscis dominis burggraviisgue Leisnicii.Alld. 1725. 4. Nov. lit. circ. Franc. II. 6567. Albini, Werth.

Chronik 65. 383. Siebmacher II. 21. n. I. Spencr, histor. iusign.p. 503. v. Meding I- n. 468. v. Schöuberg I. 35059. v. H.s

1. Leister, ein steyermärk. Geschlecht, daö im I. 1642in den Freihcrrnstand erhoben wurde. David L. war Erbzeug-mcister, welches Amt er aber, da er Protestant wurde, abgebenmußte. sSchmutz II. 395.s Eine Familie Leyser blüht jezt inSachsen; sie erlangte 1739 den Adel mit demselben Wappen,welches die steh er. L. führten, sv. Hcfner, Erg. Bd. S. 47.sSiehe Leyser. sv. H.s

2. Leister v. Lilicnthai. Der österr. Rittmeister Michael L.wurde im I. 1796 mit dem Beinamen v. Lilienthal geadelt.

sM. v. M., Erg. 357. - v. H.s

Leister, s. Leysser-

Leist (Lehsten?). Claus Lyste und Henrik, sein Sohn, ver-kaufen ihre Güter in Flieth (Uckermark) 1427.

(Cod. Brandend. XIII. 345 fs.s

Leiste», s. Lehsten.

Lcistucr. Der k. bayer. Major Jakob Franz L. erhielt vomKönig am 19. Juni 1818 daö Freihcrrndiplom sv. Laug, Suppl.S. 56s, starb aber ohne Erben. Der König von Bayern be-stätigte am 4. März 1317 die dem pfalz-snlzbach. Appell. -Gerichtsrathe Johann Nep. Anton L. unterm 13. Okt. 1740 vomKurf. Karl Philipp von der Pfalz ausgestellte Adclsurkunde.sv. Hefncr, bayer. Adel S- 93. T. <09. v. H.s Dem Wappen nachsind die v. L. wol Bastarden von Pfalz-Sulzbach,sv. Lang, Suppl. 1I9.s

1. Leist v. Laimlnirg, ein tiroler Geschlecht, welches ausdem Innthal stammt, 1531 geadelt wurde, und 1624 vonKaiser Ferdinand Bestätigung erhielt, sv. Hefncr, tiroler Adel S. 10.T. t2; Erg.Bd. S. 24. T. 10. Siebm. IV. >18. - Zedier XVII. I.sIn Bezug auf Bestätigung, R. T. A. R.

2. Leist v. Plischinich, ein tiroler Geschlecht, welches 1613in den Adclstand erhoben wurde und Wappcnvermchrung vomErzherzog Maximilian erhielt, sv. Hefncr, tiroler Adel S. 10. T. I2.s

Leistncr. Der böhmisch - östcr r. Hofkanzlciregistrator MariofilFranz L. wurde im I. 1771 in den Rittcrstand erhoben.sM. v. M., Erg. 170. v. H.s

Leite»»», s. Leitner.

Lcitciilicrgcr, österreichisch. Wilhelm v. L. war 1857Oberlieutenant beim 16. k. k. Inf. Reg.

Lcitcnburg. Karl Anton L., Mitglied der Gesellschaft desAckerbaues und der Künste zu Görz, wurde im I. 1792 geadelt.sM. v. M., Erg. 357.s Eine frhrl. Linie si. sv. H.s

LeiteiiW, s. Ranter.

Leiter, Laitcr, Laitter, Leytcr. Die v. d. L. waren einHerrengeschlecht, welches aus Italien stammte, auch unter demNamen de la Scala bekannt, aber im I. 1600 ausgestorben ist.Sie führten im Schilde eine Leiter, au der zwei Bracken auf-springen. Heinrich u. Sigmund Grafen v. Schala oder Schall,die Söhne Heinrich's de Schala und Neffen Sieghard's Grafenv. Burghausen (s. oben), kommen 1186 zum leztcnmalc inDeutschland vor. Diese Söhne zogen wahrscheinlich im kaiser-lichen Dienste nach Welschland und ließen sich dort nieder. Imersten Viertel des 13. Jahrhunderts sind die della Scala bereitsmächtige Edelleute in Verona. 1257 wurden die Brüder Fried-rich und Bonifaz della Scala unter der vorgewandten Beschul-digung, sie hätten Verona den Mantuanern überliefern

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