338
Leid — Lein
I». Lang 43. — Pfeffinger ad Vitr. 780. — N.T. AN- — v. Hefner,bayer. Adel S. >4. T. 8. 9. — Gräfl. Tascheub. v. l85l u. f. — Bayer.Wappenb. 67. — Kneschke, deutsche Grafcnbäuser ll. 33. — v. H)
Lcidcnburg, s. Stockzesch. — Lcidenseld, s. Wabst.
Lcidcnfcls, s. Pfleger; Sch mauser.
Fcidciikron, s. Fluck. — Leidcnthal, s. Steinberg.
Lcidcsdorffcr v. Pcunmll. Der Großhändler Markus L. zuWien wurde im I. 1817 mit „Edler v. N." geadelt.
IM. v. M. 218. — v. H.I
1. Leidl. Der k. k. österr. Hauptmanu K. L., Ritter dereis. Krone, wurde 1861 in den Rittcrstand erhoben.
fA. A. Zeit., Jan. 1861.)
2. Leidl v. Äapcllciiscld, österreichisch. Heinrich Ritter L.v- K. war 1857 k. k. Hauptmann beim 16. Art. Regiment. Erwar 1855 geadelt worden.
sA. A. Zeit. v. 1355. — Oesterr. Milit. Schemat. v. 1856.l
Leisscnliurg, s. Stanchina.
Leilcrsbcrg v. u. zu L. v. Grien feis, Obcrstlieutenant undKommandant zu Patrina, wurde im I. 1745 mit obigen Be-nennungen in den Freihcrrnstand erhoben.
IM. v. M., Erg. 74. - v. H.s
Leillcr. Der Mauthamtsgcgenschreibcr Franz Anton L. zuPontaffel wurde inr I. 1818 geadelt.
>M. v. M., Erg. 357. - o. H.s
1. -s Fcimdlich (im Schild drei Beile), waren Bnrgmänner zuMontabaur, Nassau. Vergl. Nr. 2. im folgenden Art.
sHist. tre». II. 7.s
2. Leimdach, Leymbach, Lembach. Deren gibt es drei verschiedeneFamilien: 1. Grafen v. L. n. Scharding, aus denen Einer(Adalbert) im Jahre 1461 u. f. Bischof in Würz bürg gewesen.2. Die in Oesterreich, Meißen und in den Rh ein landenansässigen. 3. Die in Franken um Koburg gewohnt und wahr-scheinlich ausgestorben sind. Wappen: Von Schw. u. S. schräg-rcchtS getheilt. (Hönn, kodnrg. Chronik I. 61. — Salver 253. —v. Meding 11. n. 488. — Gauhe I. 615. — v. H.s
s Lcimdcrg, eine ausgestorbene Familie, deren Stammburggleichen Namens bei Gruibingen, Oberamts Göppingen, stand.
f Lcimlnirg, alte schwäb. Ritter, deren Burg im ObcramtGeißlingen lag, und die von 1346 bis 1496 blühten.
(Griesinger 809.)
Leimlnirg, s. Lcyß.
-s Leinach, eine im fränk. Kanton Rhön-Werra begüterteFamilie, welche um 1136 mit Konrad v. L. die Stammreihe be-ginnt; Hanns v. L. beschloß 1442 das Geschlecht.
(Biedermann, Rhön n. Werra Tab. 408. — Salver 219. 221. 225.229. - v. H.s
ch Leiiilmch, ihr Stammhaus im nassau'schen Amte Hachen-burg, waren nassau'sche Vasallen, kommen seit 1221 urkundlichvor und sind 1581 f. Führten auch den Beinamen Mant v. L.Ihr Schild: In R. ein g. Glevenrad. sO. S. — Vogl 693.)
Leindcnhcimb. Friedrich Albrecht v. L. wurde am 29. April1762 in den böhm. Adelstand erhoben, sv. H.)
1. ch Lcincck, fränk. Adel, der mit Urban Kaspar v. L. imI. 1666 erloschen ist. sv. Hattstein III. 289—96. — Siebmacher I.S. 103. n. 7. — Salvcr 444. — Biedermann, Geburg 323 u. f.—Griesinger 809. — v. H.s
2. ch Lcincck, eine adliche Familie, deren Stammschloß imO.A. Welzheim stand; Joh. v. L. lebte noch 1384.
Lcincr. Der k. k. Rath und Direktor des Oberstencramts inBöhmen und nachherige böhm. Gubernialrath Johann Josef L.wurde im I. 1774 mit „Edler von" geadelt und im I. 1784 inden Ritterstand erhoben.
IM. v. M., Erg. l70. 357. — v. H. - Kneschke, Wappen Itl.s
Leineweber. In Nr. 239 des Rcichsanzeigers von 1797 wurdeeine Belohnung von 16 Rthlrn. auf die hinlängliche Beantwortungder Fragen gesezt: Gibt es, oder hat es im Anfange dieses Jahr-hunderts ein Geschlecht dieses NamcnS gegeben, wo, und welchesist sein Wappen? Eine Antwort soll nicht erfolgt sein. sv. H.)
Lewing, eine in Schlesien, besonders im Brieg'schen undLicgnitz'schcn sich befindende Familie, welche daselbst von 1539an vorkommt. (Sinap II. 774. — Gauhe I. 375. — Hcnel, Cap. 8.p. 609- — Meisncrscs in Eqniti. Sil. hvnor. acad. Fulgcnt. Der. 2. n. 3.)
1. Leitungen. Der Mannsstamm der alten Grafen v. L. starbim I. 1226 aus. Graf Friedrich, Sohn der leiningen'scheu,an den Grasen Simon v. Saarbrück vermählten Erbtochter,hatte zwei Söhne. Diese theilten 1317 n. f. I. die Vcsiznngen,und bildeten zwei Linien. Die ältere, landgräfliche Linie erloschim I. 1476, und ihre Lande kamen an die mit einem Grafenv. Westerburg vermählte Schwester des Lcztcren dieser land-gräflichen Linie (Hesso). Die jüngere Linie theilte sich im 16tenJahrh. nach Graf Emich's IX. Tode in zwei Untcrlinien, in diehardenburg'schc und in die falkenburg'sche. Die erstere vondiesen wurde im I. 1779 in den Reichsfürstenstand erhoben, er-hielt 1863 Siz und Stimme im Reichsfürstcnrath, wurde aber1866 mcdiatisirt. Die falkcnburg. Linie theilte sich zu EndedeS 16. Jahrhunderts wieder in die hcidesheim'sche und in diegnnderSblnm'sche, wovon Erstere noch in den gräfl. HäusernLciningen - Billigheim und Leiningcn - Ncudenau inBayern und Baden fortblüht.
(Goth. gen. Hofkal. 1825, wo S. 99 u. f. die sürstlichen und S- 168n. 172 die gräfl. neuesten Familicngliedcr angegeben sind. — Stemmacvmit. Leiningensinm tam Westcrburgicornm, quam Dachsburgicvrumcongestnrn, digcstnmqnc diligcntcr etc. 2 Bogen, Mspt. in dem allgem.gcnealog. Handb. 1. 328 n. f. — Hartmann's Sammlung 644—50. —v. Lang, Suppl. 24. — Siebmacher I. 16. n. 7. — Dän. Ad-Ler- 322.
— Zedier 1603. — Jmhoff, not. proc- p. 358. tab. 12. lib. VI. cap. VI.
— Durchl. Welt II. 74. — Allgem. histor. Bibl. III. 104. — Köhler,VII. 121. — Nudolfi, her. cur. II. 32. — Spener, hist. insign. 739.v. Meding III. 469 u. f. — Sicbmachcr VI. 9. n. 7. 8. — Tyroff,Wappcnw. l. 296. — Bayer. Wappenb. I. 68. — Taschcnb. der gräfl.Häuser. — Cast, Adelsbuch von Baden. — Fahne l. 244. II. 85. —v. Hefner, nasf. Adel S-3. T. 3; bayer. Adel S. 14. T. 8; Hess. AdelS. 17. T. >8; hoher Adel S. 15. T. 26; Erg. Bd. S. 8. — Kneschke,deutsche Grafenhänscr II. 20. — v. H.)
2. Leitungen. Zwei verschiedene Familien, welche in Bayern(Siebmacher V. 86; in B. ein schw. Querbalken, ober demselbendrei aufsteigende r. Spizen) und am Rhein (Siebmacher V. 127;in B. eine s. Geige, beseitet rechts mit vier, links mit drei gold.Lilien) seßhaft sind oder waren. sSinap II. 774.)
Leiningcr, ein kärnthncr Geschlecht.
(Siebmacher I. 47. — Sinap II. 774. — Gauhe I. 375.)
Lciiiingh. Eine blos kurze Wappenbeschreibung aus v. d. Bers-wordt's adlichem Stammb., S. 443, gibt von diesem westfäl.Geschlechts v. Meding, III. n. 471. sv. H.)
i Lcinstcttcn, alte schwäb. Edelleute, deren Burg im O.AmtSulz lag, und die von 1685 bis in's 16. Jahrh. blühten.
(Griesinger 8ll>.)