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Langcgg. Der wiener Landgerichtsrath F. Jnnkcr wurde1862 mit v. Langegg geadelt. sA. A. Zeit, von 1862.)
Langejahr. Ernst Zacharias u. Gottfr. L-, Brüder, wurden 1618in den Adelstand erhoben, sv. Ledeb. II. 10. III. 299. — R.T.A.R)
Langclair. Kristian Ludwig L., Rittmeister im Kürassicrregi-ment Priuz Wilhelm, wurde am 1. Juui 1731 vom Königvon Preußen geadelt, jv. Zedlitz. — v- Ledebur II. 6. — v- H.j
Langete. Ludolfuö de L. testis 1265 in einem walken -rieder Brief. Ricard de L. 1219.jllrk. Buch für Niedcrs. II. 52. 99.)
si Langclingcn, Lauglen, Langelgeu, Langleghe, ein ehemaligeslüneburg. Geschlecht, dessen Wappen die v. Sporke, welcheschon seit vielen Jahren die Güter jener besessen haben, führen.
jSchannat, suld- Lchnhof 122. — v. Meding I. n- 459. — Pfcffingcr,lüneburg. Hist. II. 291. 629. — Gauhe II. 619. — v. HZ
1 Langeln, eine rheinländische, aus dem Braunschweig'-schen stammende, daselbst und in der Mark Brandenburg vor-mals blühende, aber längst ausgestorbene Familie.
fv. Ledebur II. 7. — v. H. — Humbracht, Tab. 165. — Gauhe I.S. 863. — Fahne I. 239. II. 84.1
Langem»»». Ludwig Kristof Frhr. v. L., geb. 1743, gest. 1797,besaß die Güter Bollmeck und Spitzkuhn im Mecklenburg'schen.(Möchte wol Lang ermann heißen.)
1. si Langen, ein geldern'sches, auch müuster'sches Ge-schlecht, welches fünf rechtsschräg herabsteigende Rauten im Wappenführt. Die geld. Linie schreibt sich L. v. Sau ernbürg undhat andere Farben im Wappen, die Rauten golden, der Schildblau, als die münster'sche, die Rauten silbern. sFahne I. 239,wo ein kleiner Stammbaum, u. II- 84.) Die Familie erscheintbereits 1184 und brachte zwei gelehrte Domherren, Hermann undRudolf v. L., zu Münster hervor, sv. Ledebur II. 7.)
2. 1 Lange», ein westfälisches Geschlecht, das auch imLüncburg'schen ansässig ist, ehedem auch zu Oberstadt imsachscn-gotha'schcn Amte Themar begütert. fSpangcnberg, Adels-spiegel II. 188^. — Gauhe I. 86l u. f. — v. Westphalen, monum.incdit. IV. Tab. 29. n. 87. — Harenberg, Cod. diplomat. Gandersh.Tab. 32. n. 15. — Siebmacher I. 187. n. 2. — v. Ledebur II. 7. —Fahne I. 239. - v. Meding III. n. 453.j Da das westfälischeGeschlecht die rothc Schafscheerc im silbernen Schilde führt, wiedas lüncburg'sche oder braunschweig'sche, so mögen beidewol Eines Ursprungs sein. Biedermann, Rhön und Wcrra, führteine abgestorbene oder weggezogene Familie v. L. nur dem Namennach an. Von ihr ist nichts bekannt. Doch möchte ziemlich gewißanzunehmen sein, daß darunter das westfäl. Geschlecht gemeint sei,aus welchem — wie hier noch bemerkt wird — Einer 1364 bis1386 Bischof zu Verden war. Franz Friedr. v. L., kurmaiuz.Kämmerer, wurde am 13. Febr. 1717 in den ReichSfreiherrnstanderhoben. Die Familie besaß auch Weisendorf im Kanton Alt-mühl, Alsheim, Gerolzheim und Kirchheim. Im Jahre1771 starb dieselbe aus und die drei Güter wurden als Reichs-Lehen eingezogen. sRebmann, Mspt.j
3. Langen, Eberhard, wurde 1665 geadelt. sR. T. A. R.)
4. Langen oder Lang, David und Jakob, wurden 1614 ge-adelt; sie waren Vettern des Probstes zu Herzogburg.
sR. T. A. R.)
5. Langen, ein eidliches Geschlecht, welches am 12. Jan. 1766von K. Josef I. in den Adelstand erhoben, nach Andern um 1756
- Langen
von Schweden geadelt, 1866 unter den schwed. Adelstand auf-genommen und 1836 unter die m ecklenburg. Ritterschaft recipirtwurde. Am 17. Dez. 1839 erlangte dasselbe in der Person desRegierungsrathcs Friedrich Karl v. L. den preuß. Frciherrnstand.Die Familie besizt n. A. Parow, Belitz, Neuhof, und aufRügen Aeselitz und G rabo w. Sie führt ein geviertctes Schild,im 1. und 4. bl. Felde einen s. Greif, eine brennende Granate inder einen, in der andern Pranke drei Rosen haltend; im 2. und3. r. Felde ein f. Schräglinksbalken von zwei Sternen begleitet.
sv. Ledebur II. 8. III. 299. - Bagmihl II. Taf. I-IX. — Masch,Mecklenburg. Wappenbnch n 198. — Frhrl. Taschenbuch von 1857. —v. Hcfner, preuß. Adel S. 51. T. 65; Mecklenburg. Adel S- 12. T. 19;Erg-Bd. S. 32. — Kncschke, Wappen.)
6. Langen. Der Hof- und Negierungsrath Joh. Baptist L.in Douaueschingen erhielt am 18. Okt. 1757 ein psalzgräf-liches AdclSdiplom vom Fürsten v. Fürstenberg, das der Königvon Bayern am 1. März 1813 bestätigte.
jv. Lang 423. — Cast, Adelsbuch v. Württemberg. — Dorst, württ.Wappcubuch. — Tyrofs, Wappenbuch v. Württemberg. — v- Hefner,württ. Adel S. 16. Taf. 25; bayer. Adel S. 92. T. 198. - Kneschke,Wappen. — v. H.j
7. Langen. Der k. k. Generalfeldmarschall Johann L. wurdeim I. 1791 geadelt. sM. v. M., Erg. 353. — v. H.)
8. Langen, Ludolf Josef, kurtrier'scher Hofrath, wurde1792 vom rheinischen Reichsverwescr geadelt. Die Familie sollschon früher adlich gewesen sein; sie blüht jezt im HerzogthumNassau, sv. Hefncr, nassauer Adel S. 12. T. 13.) Wappen:In B. ein w. Hahn auf g. Hügel. sKneschke, Wapp. III.)
9. Langen. Georg u. Otto Jakob L., Gebrüder, Sergeantenin kais. russ. Dienst, wurden 1794 in den R.Adelstand erhoben.
sR. T. A. N.)
16. Lange» v. Langenau. Valentin Langen wurde 1662 mitv. Langenau geadelt. sR. T. A. R.)
11. Langen v. Langenthall- Der Proviantverwaltcr JohannJosef L. zu Esscgg wurde im I. 1762 mit Edler v. Langen-thall geadelt. jM. v. M., Erg. 353. — v. H.j
Langen-Zteinkcllcr, f. Lange u. Münchof.
1. si Langenau, ein rheinländ. Geschlecht, welches im Jahre1613 erloschen und dessen Geschlechtsreihe Humbracht, Tab. 174,von 1244 an liefert. Sie waren Burgmänner zu Lahn eck.IFahne I. 246. — v. Ledebur II. 8.j W.: In R. ein s. Schräg-rechtsbalken. (Hontheim II. Taf. Vlll.j Ihr Stammhaus bei Nas-sau a. d. Lahn kam nach ihrem Absterben mit Philipp Andreasv. L. 1613 an die Eltz, dann an die Wolf-Metternich und zu-lezt an die Mariott (f. d.), nach deren Abgang es in de» 46erJahren dieses Jahrhunderts in ein Nettungshaus verwandelt wurde.
sv. H. — O. S. — Siebmacher II. 198. n. 5. — v. Meding I.n. 469. — Gauhe I. 864. j
2. Langenau, ein schlcs. Geschlecht in den FürsteuthümernJauer, Liegnitz und Oels. jSinap I. 573—76. 11.766—68. —Siebmacher I. 55. n. 19. — v. Meding I. n. 461. - Lucä, schles.Chronik.— Gauhe I. 864 u. f.j Der sächs. Zweig hat im Jahre1796 die reichsgräfliche Würde erlangt, und zwar aus demselbender geh. Finanzrath Friedrich Hermann Karl L. durch das sächs.Reichsvikariat, si ohne Erben. sTyrofs, Tab. 89 d- freiherrl. W. —König I. 569—77. — Allgem. gen. Hdb. I. 641. — v. Uechtritz, dipl.Nachr. von 1734—1792 aus den Kirchenb. zu Petzsch, Oberrcißen undDresden. VI. 43—48. — v. Ledebur II. 8. — Frhrl. Taschcub. v. 1855.
— Sächs. Wappenb. I. 36. — v. Hefner, preuß. Adel S. 51. T. 65.)