Druckschrift 
2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
325
Einzelbild herunterladen
 

Langen Langer

325

Wappen: In B. ein mit drei bl. Rosen belegter s. Schrägrechts -Balken, sv. Hg

1. si Lang endlich, eine alte adliche Familie im Bielstein'schen,welche 3 rcchtsschräge s. Rauten, zu jeder Seite mit 3 r. Steinenbegleitet, führte. Sie ist um 1650 erloschen.

sFahne I. 240. It. 84. v, Ledebur II. 8->

2. Langenbach. Der Reichshofrath Joh. Wilhelm L. wurde imI. 1716 mitEdler von" in den Reichsritterstand erhoben.

sM. v. M., Erg. >68. v. H.s

Langenberg, ein köln. Patriziergeschlccht, welches vom lötenbis 18ten Jahrh. vorkommt. sFahne I. 240. v. Ledebur II. 9g

Langcnbogcn, von. Von ihm werden einige Nachrichten gegebenin Walch's vermischten Beiträgen zum t. Rechte II. 18. sv. Hgs- Langenbnrg, ein altes schwäb. Geschlecht, welches 1226seine Güter dem Stifte Würzburg zu Lehen austrug. Nachdem Aussterben erhielten die Grafen v. Hohenlohe die Herrschaft.sGriesinger 796g Sie waren frhrl. Standes, und kommen von1201 bis 1253 vor. sv. Hefner, si schwäb. Adel S. 12g

1. Langciibors. Severin L. wurde im Jahre 1729 in denböhm. Adelstand erhoben. Wahrscheinlich ist Severin RemigiusLanger v. L., welcher 1754 Freiherr wurde, ein und dieselbePerson mit Vorstehendem.

sM. v. M., Erg. 73. v. Ledebur II. 9. v. H.j

2. Langendors v. Weyerbusch. Der Hauptmann Mathias L.wurde im I. 1815 mit dem Beinamen v. W. geadelt.

sM. v. M., Erg. 352. v. Hg

Langendors, s. Lange v. L.; Czastolar; Dlauboweski.Langcndorff oder Longsdorf. Finden sich unter den fulda'schcnund hanau'schen Vasallen. sSchannat, fuld. Lehnhof S. t22.Estor's Ahnenpr. 395. v. Meding III. n. 456g Balth. v. Langs-dorf half den mittelrhein-wetterau'schen Nitterverein stiften.sMadcr, Magazin I. 456. Nebmann, Mspt. v. H.sLangenfeld, s. Groß; Langer; Kirland; Popovich.-s Langcnhogen, ein altes Geschlecht, wovon Einige in sächs.und holländ. Civildiensten gestanden.sHartmanu's Sammlung- v. H.sLongcnheim, s. La Croir.

Langcnholscn, s. Kampmüller.

s- Langcnickcl. Dieses Geschlecht ging zur Zeit der Reformationaus Schlesien nach Thorn in Preußen. Johann Anton L.,fürstbischöfl. Amtöhauptmann zu Breslau, wurde am 13. März1746 vom König von Preußen geadelt.

sv. Zedlitz. v. Ledebur II. 9. Preutz. Wappenb. III. 79.v. Krahne II. 437. v. H. Kncschke, Wapp. IV.s

Fangcnniantcl v. Wcstheim und L. ». Langenthal, eine augs-burger Patrizierfamilie, deren Anhcrr Hartmann L. (LongumPallium) war, und dessen Nachkommen im Jahre 1763 undam 21. Oktober 1766 von der Kaiserin Maria Theresia ihrenangebornen alten Adel und den BeinamenEdler von" bestätigterhielten. Auch wurde am 27. Dez. 1779 der k. k. Rath undKreishauptmann Kajetan L. mitv. Langenthal" in den Frei-herrnstand erhoben. Ein Zweig davon befindet sich im Herzog-thume Krain u. in Steyermark. Schon am 17. Jan. 1562erhielt die Familie von Kaiser Ferdinand l. das 1561 vermehrteadliche Wappen, sowie 1763 u. 1766 die kais. Adelsbestätigung.

sLcupold 44451- Bucelin. Crusti Annal. Sucvic. III. 253. Gauhe II. 865 u. f. v. Lang 423 u. f. Seifert's hochadl- Stammt.

II. n. 8. Schmutz II. 363. v. Hcfncr, baher. Adel S. 92. T. 198.

M. v. M. 65. t26. v. H.s

Langenmarck. Johann Otto und Valentin L. wurden 1651 inden Adelstand erhoben. sR. T. A. Rg

Langen». Der Oberstlieut. Kristian Andreas L. wurde imJahre 1733 mitEdler von" in den Reichsritterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 168. v. Ledebur II. 7. III. 299. - Wappen derdeutschen Freiherren u. Adlichen von Kneschke I. 758.) Wappen: Voll-kommen jenes bei Lange u. Münch of am Ende angeführte

Löwe und Schach. sKneschke, Wappen. v. Hg

si Langenschwarz, Langcnswarz. Sie besaßen außer ihrem Stamm-Hause gleiches Namens mehrere Dörfer im Kanton Rhön-Werra.Im I. 1778 sind sie ausgestorben. Sie waren auch fulda'scheVasallen, sv. Hefner, Hess. Adel S. 17. T. 17. -- v. H. - N. gen.Handb. 1777. S. I l9. 1778. S. 129 u. f. Biedermann, Rh. u. W.ls Verz. Schannat, fuld. Lehnhof 122. v. Meding III. n. 457g

f Langen fcc, alte schwäb. Ritter, gesessen auf Langenseeim Württemberg. O.A. Bettnang um 1230. sGriesinger 988g

Langcnstcin. Die Katharina Werner und ihre beiden Kinder,Ludwig Wilhelm August und Luise, wurden am 9. April 1827vom Großherzog Ludwig von Baden (als seine natürl. Kinder)unter dem Namen v. Langen stein in den Grafcnstand erhoben.sTaschenb. der grast. Häuser 1344 u. f. Jahrb. des deutschen Adels1848. S. 384g Ehedem gab es eine uradliche Familie v. L., dieaber längst ausgestorben ist. 1197 Hugo v. L., Ministeriale desKlosters Reichenau. Burg Langenstein bei Rodach.Wernher und Ulrich v. L. 1194. Hugo 1200.

Langcnstcyn, eine schweizerische Familie.sSiebmacher II. 146. n. 13. v- Meding III. n. 453. v. Hg

Langenthal, eine schle fische Familie, im Neissischen undBreslau'schen seßhaft. sGauhe I. 863. Henel 0.7. 371. 0.8.773. Sinap II. 768. v. Hg Aus einem von gedachter Fa-milie wol verschiedeneu Geschlechte scheint Martin Jgnaz L. es zusein, welcher am 27. Febr. 1694 in den böhm. Adelstand erhobenwurde und am 5. Okt. 1721 als Kanzler der Landeshauptmann-schaft zu Breslau die Anerkennung des böhm. alten Ritterstandeserlangte, und Ferd. Aug. v. L., der im I. 1733 in den böhm.Freiherrnstand erhoben wurde, sv. Ledebur II. 9. M. v. M.,Erg. 73. 168. v. Zedlitz. v. Hg

Langenthal, s. Langen; Langenmantel; Lutterodi.

Langcnwcrth, Vpih von, Zacharias, wurde am 29. April 1712in den böhmischen Adelstand erhoben, sv. Hg Siehe Langev. Langenwerth.

1. Langer. In Schlesien scheinen zwei verschiedene Familiendieses Namens zu eristiren. Siebmachcr, IV. 113, führt zweiganz verschiedene Wappen an, von denen jedoch unbekannt ist, obsie den schles. Geschlechtern angehören, deren Dasein selbst nochZweifeln unterliegt. sSinap II. 769. v. Hg

2. Langer, Franz Anton, wurde im I. 1727 in den böhm.Adelstand erhoben.

3. Langer- Der Sekretär und Kassier der geistlichen Salz-Administration in Böhmen, Josef Jgnaz L., wurde mit seinemBruder Johann Dominik im I. 1733 (nach Andern 1734) inden böhm. Ritterstand erhoben. sM. v. M., Erg. 168. v. Hg

4. Langer v. Dährcnthall. Der öfter r. Hauptmann Karl FranzL. wurde im I. 1779 mit v. B. geadelt.

jM. v. M., Erg. 354. v. Hg