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Land — Lang
Landcjftn, s. Laudaß. — Landes-Stall, s. Fröhlig.
1. Landgraf, Nikolaus, kais. Regimentskanzleiverwandter, wurde1625 geadelt. sR. T. A. R.^j
2. Landgraf aus Haidhof. Der Kriegsrath und KreiskassierKristian L. wurde am 9. März 1824 mit „auf Haidhof" in denbaycr. Adelstaud erhoben. sRggs.Bl. v. 1824. — v. Hefner, bayer.Adel S. 92. Taf. 198.s
si Lnndgrcff, eine im Kreise Holland in Preußen angesesseneFamilie, so. Ledebur II. 5, ohne Wappen-Angabe.)
Landin, mark. Adel. fGrundmann 145. — v- HZsi Landols, eine im Trier'schcn begütert gewesene adl. Familie,aus welcher in der Mitte des 17. Jahrhunderts Wilhelm v. L. Amt-mann zu Dyk im Kreise Heilsberg war.sFahne ll. 84. — v. Ledebur II. 5-sLandrczy, s- Cyprcs.
Landriani. Joh. Baptist L. aus Mailand wurde im Jahre1798 in den Reichsfreiherrnstand erhoben.sM. v. M., Erg. 73. - v. H.s
Landsbcrg, eine westfäl. Familie, welche Rürner oft anführt,und die im 15. Jahrhundert bedeutende Güter in der GrafschaftSchaumbnrg besessen hat. Sie führt in G- einen silbergegit-tertcn Balken, v. Ledebur II. 5. III. 298. - Sachs. Wppb. III. 31.
— v. Mcding I. n. 456. — Siebmachcr III. 178. V. 299, wo die Familieirrig zum schweizer Adel gerechnet wird. — Münster. Stiftskal. v. 1784.
— Gauhc I. 859.1 Dieses Geschlecht thcilte die Güter des erlo-schenen Geschlechts v. Erwitten mit denen v. Droste, v. Zedlitz,Ad. Lex., gibt schwankende Nachrichten. — Klemens August v. L.heurathete eine v. Vehlen und nahm deren Namen zu dem seinigen.Am 13. Juni 1792 wurde derselbe vom sächs. Reichövikariat inden Freiherrnstand erhoben und am 15. Okt. 1849 erlangte derFrhr. v. L.-Vehlen oder Velen den preuß. Grafcnstand mitBeschränkung. sDipl. Jahrb. f. d. preuß. Staat >841. Nbth. 2. S. 42.
— v. Firks, Urspr. des Adels in den Ostseeprov. 158.s Bei Fahne,Gesch. der köln. u. berg. Geschlechter, ist die Geschichte dieser Fa-milie ziemlich vollständig zu finden. sFahne I. 238. 466- II. 231. —v. Hefncr, preuß. Adel S. 16. T. 18. S. 51. T. 65; sächs. Adel S. 12.T. l l.s Auch bei v. Steinen, westfäl. Geschichte. sGrote, hanndv.Wappenbuch. — v. dem Knesebeck. — Kueschke, d. Grafenh. II. 7.s
Landsderg, s. Campen; Schenk.
Landsbueg, s. Wilander.
Landschad v. Stcinach, ein zum rheinländ. und fränk.Adel gerechnetes, am I.November 1653 ausgestorbenes Geschlecht.sBiedermann, Odenw. Tab. 364 u. ff. — Süibmacher I. 122; Supplcm.VI. 29. — V .Zedlitz. — Zedier XVI. 486.Z N. N. L. soll in desBischofs von Worms Diensten aus Mailand gekommen seinund Steinach am Neckar zu Lehen von ihm bekommen haben.Sein Sohn Bleikard L. v. S. Pflanzte seinen Stamm fort; seinSohn Konrad aber ward Bischof von Worms, gestorben 1163.Ulrich L., gestorben 1377, der einen heidnischen König in einerSchlacht erschlagen, führte — und nach ihm alle Nachkommen —zum Andenken daran einen gekrönten Menschenkopf mit langenfliegenden Haaren als Helmzierde, welche vorher aus zwei Ochsen-Hörnern bestand. fDipl. Jahrb. für den preuß. Staat 1841. Abth. 2.S. 196, wo eine ziemlich große Beschreibung zu finden ist. — v. HI
Landschicn, Georg, kais. Hof-Speiß-Zergädncr, erhielt 1644ein Adelsdiplom. sR. T. A. RZLandscron, s. Quad.
Landscc, ein uraltes schwäb. Geschlecht, welches sich früherDietrich v. Landsec nannte. S. Dietrich v. Landsee.sKncschke, Wappcnb .s
Landsseld. König Ludwig von Bayern hat am 14. Aug.1847 die aus span. Adel geborene Maria v. Porris u. Montez(Lola Montez) unter der Benennung v. Landsfeld in den Grafen-stand erhoben. (Er Dipl.s am 17. Jan. 1861 zu Ncuyork.Die kurze Geschichte dieser Abenteurerin siehe illustr. Zeit. v. 2. März1861. S. 151.
Landshüttcr, ein österr. und Hess. Geschlecht.sHencl 767. — Sinap II. 764. — Siebmachcr V. 43. — v- LedeburII. 5. - v. H.s
ft Landsidlcr, oberbayer. Uradel, der um 1529 abgestorben ist.sv. Hefner, -s bayer. Adel S. 18. Taf. 15.s
Landskarn, ein im Kreise Neidcnburg in Preußen seßhaftgewesenes Geschlecht, sv. Ledebur II. 5, ohne Wappen - Angabe.)
Landskeon, ein schlesischcs, auch schwäbisches, Pfäl-zisches und rheinisches Geschlecht, das auö Polen abstammt,den Beinamen Brzie führt und seine Güter in Podolien undin der Woiwodschaft Krakau hat. Es führt 2 s. Leoparden inSchwarz. sFahne I. 237, wo sich ein Stammbaum befindet, u. II. 83.— v. Ledebur II. 6. — Sinap I. 567—73. II. 763 u. s. — SiebmacherI. 62. n. 8. — Gauhe 1. 869; Anh. 1631 u. f. — v. H.)
Landskronc, ein sächs. Geschlecht, welches auf einem Quer-Balken zwei Stangen und in der Mitte eine Lilie führt. Esstammt von der Landescrone bei Görlitz und kommt schon1213—1369 vor. Kristof v. L. war noch 1586 Amtmann vonSenftenberg. sv. Ledebur II- 6.)
Landtsperg, Landsberg, im Elsaß ansässig. sScifert, Geneal.hochadl. Elt. u. K. — Hoppenrodt 53. — Siebmacher I. 192. n. 5. —v. Meding I. n. 458. — Gauhe I. 858. — Bucelini II. — v. H.sDas Geschlecht wendete sich, wie gesagt wird, auch nach Oester-reich. Wappen: Quergctheiltes Schild, oben in Gr. ein g. Berg(3 unten, 2 in der Mitte, 1 oben), unten S. ohne Bild.
Landwehr v. Wchrhcim, österreichisch. August L. v. W.war 1857 Kadct im 46. k. k. Inf. Reg., und Hugo L. v. W.Untcrlieutenant im 16. Inf. Regiment.
Landwnji, eine alte sächs. Familie, deren Stammhaus wahr-scheinlich das im Voigtlande gelegene Gut dieses Namens ist.
sKönig I. 883. — Gauhe I. 861. — v. Ncchtritz, dipl. Nachr. von1699—1783, aus d. göstewitz. Kirchenb., VI. 36—42. — v. Zedlitz. —v. Ledebur II. 6. — v. Hefncr, sächs. Adel S. 36. T. 49. - v. H .s
Lallt, Johann Kristian Julius, sürstlich nassau-oranien'-scher Lieutenant, wurde am 14. Juni 1762 von Kaiser Franz I.geadelt. sR. T. A. R.)
Lancck, f. Land eck.
Lansrcy. Der k. k. General Anton v. L. wurde 1825 in denösterr. Freiherrnstand erhoben. sE. SZ
1. Lang. Die Brüder Joh. Baptist L., Sekretär der Militär-Akademie, und Philipp L., Offizial der geh. Kabinetökanzlei, wur-den 1774 geadelt. sM. v. M. 216. — v. H.s
2. Lang. Der Inhaber der erbreichsd orfer Ziz- undKattunfabrik, Franz Xaver L., wurde im 1.1791 mit „Edler von"geadelt und im I. 1795 in den Freiherrnstaud erhoben.
sM. v. M. 64. 216. — v. H.s
3. Lang. Der Kamcral- und Kriegszalmeister Franz AntonL. wurde im I. 1899 geadelt. sM. v. M. 216. — v- H.s
4. Lang. Der Hofrath Joh. Baptist v. L. wurde im I. 1816