Druckschrift 
2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
260
Einzelbild herunterladen
 

200

Kis — Kla

fl Kisieln», Kiseleben, ein altes, im Lüneburg'schen begü-tertes Geschlecht, daS nach Siebmachcr auch zum thüring. Adelgerechnet wurde. Im I. 1782 ist der Mannsstamm ausgestorben.Das Stammgut dieser Familie, Groß- und Kleinkißleben,lag im Fürstenthnme Wo Isenbüttel und ist jezt eine wüste

Dorfstättc. sSiebmacher l. 149 n-3; Suppl. V. 25. — Zedier XV.S. 895. — v. Ledebur I. 434. — Seifert'« Genealogie adl. Ell. u- K.

— v. Meding I. 417. tl. 723. — Gauhe l. 763. — v. H.s

Kispai v. Scpft Zzt Iminy, österr.-siebenbürg isch. Ladis-laus K. v. S. Szt I. war 1835 Beisizer bei der Gerichtstafelzu Maros-V-Isarhcly.

Kistawski, ein westpreuß. Geschlecht. W.: Drzewica.sv. Ledebur I. 434. III. 237. — v. Zedlitz.)

1. Kißling, Anton, erlangte 1541 vom Kaiser einen Adels-und Wappcnbrief. ich. Ledebur I. 434, ohne Wappen-Angabe.)

2. Kißling, Kristof, Senator zu Heiligenstadt, wurde1796 in den Adelstand erhoben. sR. T. A. R.)

3. Kißling, Karl Heinrich, Advokat in Zittau, wurde am15. Sept. 1805 von Kaiser Franz II. geadelt.

sv. Ledebur I. 434. — Sachs- Wappenbuch IV. 5>-s

4. Kißling v. Hartenstein. Simon K., kais. Hofbuchhalterci-RechnungSdiener, dann dessen Bruder Raimund K. erlangten 1623den Adelstand. Ersterer erhielt als kais. Hofkriegszalmeister 1639Bestätigung seines adl. Standes und den Beinamen v. H.

sR. T- A. R.s

5. Kißling n. Kißlingstci». Valentin K. wurde im I. 1736mit dem Beinamen v. Kißlingstein geadelt.

sM. v. M., Erg. 339. — v. H.)

6. Kißling v. Kißlingstcin. Joh. Michael K. wurde 1793 mitdem Beinamen v. Kißlingstein geadelt. sR. T. A. R.)

Kißlinger, Josef, kais. österr. General, wurde 1850 in denrittermäßigen Adclstand erhoben.sE-S- — Oestcrr. Milit.Schcmat. von >859.s

Kißweldt, Kisewald, ein Geschlecht, ans welchem wahrscheinlichFriedrich K. 1461 den Herzog Wilhelm zu Sachsen nach dem ge-lobten Lande begleitete.

Müller, sächs. Annal. 34. - Zedier XV. 826.)

Kihelenyi, Lsterr.-ungar. Geschlecht. Eduard v. K. war1857 Lieutenant im 37. k. k. Inf. Reg.

Kifsting, österr.-un garisch. Joh. v. K. stand 1835 beider ungar. adlichen Leibgarde zu Wien.

Külitz, Kittlitz, eine uralte freiherrliche Familie in Meißen,Preußen, Böhmen, Schlesien und in der Lausitz, auchfrüher in Polen, sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 434. — v. Hefner,preuß. Adel S. 49. T. 62. — v. H. — Sinap I. 192—299. II. 348—359.726. — Balbini Proem. stemmat. VII, 33. — Gauhe I. 763 — 65.II. 539—32. — Hartknoch, preuß. Historie 459.s

Kitnowski, v. Kintcmni-K., alte preuß. Ritter,sv. Ledebur I. 434.s

1 Kitscher, ein altes adliches Geschlecht in Meißen, dessen

Stammhans gleichen Namens im Amte Borna gelegen ist.sSinap II. 726. — König III. 559—66. — v. Krohnc II. 178—89.

— Siebmacher I. 29. 153- n. l, der es Kitzschir nennt und es da zummeißnischen, in Th. V. S. 79. n. 8 aber zum schlesischen Adel rechnet. —v. Meding I. n. 418. — Micrälius 489. 435. — Gauhe I. 765 u. f.

— v- Zedlitz. — v. Ledebur I. 434. III. 237. — Frhrl. Taschenbuchvon 1857. — v. H.)

st Kitschker, eine schles. Familie. sHenel, silestogr. — SinapI. 512. II. 726. — Siebmacher 66. n. 2. — v. Meding I. n. 419. —v. Ledebur I. 434. — v. H .s Man sehe auch Zegota.

1 Kittel, ein sch lesisch es, im Fürstenthume Oels begü-tertes Geschlecht. sSinap I. 513. II. 727. — v. Zedlitz, Ad. Lex. —v. Ledebur I. 434. — v. H.s

Sittel»»!»», Lazarus, kais. Generalkriegskommissariatssekretär,wurde 1651 geadelt.sR-T. A. R. — Zedier XV. 839. — Siebmacher IV. II2.s

Kitte», ein adliches pommcr'sches Geschlecht,sv. Zedlitz. — Abel, Preuß. Rittersaal in der preuß. u. brandenburg.StaatSgeogr.s

Kitzaucr, eine schlesische, im Bres lau'scheu begüterteFamilie. sHcnel 772. — Sinap II. 727.s

Kitzel. Die v. K. besaßen das Rittergut Biegnitz beiGörlitz, sv. Zedlitz.)

Kitzcnberg. Veit Nikolaus v. K., kais. Oberst, wurde 1637in den Freiherrnstand erhoben. sR. T. A- R.)

Kitzingen, ein meißnisches Geschlecht.sKnauth, prodr. Misn. 522. — v. Ledebur I. 435.

Kitzki, Kicki- Die v. K- stammen aus Preußen und stan-den im Heere, sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 435. III. 287.s

-s Kitzmägl, salzburger Adel. (Im Schild ein Bockwachsend.) Joh. K-, fürstlich salz bürg. Rath und Pfleger zuNeuhaus, f 25. Jan. 1634.

Kiwisch v. Uatterau, österr. Adel. Heinrich K. Edler v. R.war 1857 Hauptmann im 21. k. k. Inf. Reg.

Klackcr, Vasallen des Stifts Eichstätt in der zweiten Hälftedes 15. Jahrhunderts, sv. Falkenstein, nordg. Werth. II. 429.s

Kladrulisky, Kladrubsker, ein schles. Geschlecht, dessen Ur-sprung polnisch ist. sOkolski, orb. Polon. III. 141. — Sinap I.S. 514. II. 727. — Siebmachcr I. 76. n. 19. — v. Meding II. n. 459.— v. Ledebur I. 435. — v. H.s

Klädc», ein altadliches Geschlecht in der Altmark, dessengleichnamiges Stammhaus bei Stendal lag.sSiebmacher III. 141. — v. Zedlitz)

Klnmpsl (Klampfl) z» Uattenthuru. Der Verwalter zu Sauer -brunn, Franz Josef K. in Steh ermark, wurde 1766 mitEdler v. K. zu R- in den Rittcrstand erhoben. sM. v. M. 124.)Schmutz, II. 227, schreibt die Familie Klainpfal. sv. H.)

Klättc. Im preuß. Kriegsdienste stand ein Generallieutenantv. K., starb 1851 und hinterließ einen Sohn,sv- Ledebur I. 435-s

Ktain, Michael, erzherzogl. Kammerdiener, wurde 1648 ge-adelt. sR. T. A. N.)

Klaindienst, s. Klein dienst.

Ktaininger v. Klanberg. Franz Ferdinand K. wurde im Jahre1722 in den Reichsritterstand erhoben.

IM. v. M., Erg. 339. - v. H.s

Klainsträdl, Brüder u. Vettern, wurden 1589 geadelt. Wahr-scheinlich ist solches ein österr. Geschlecht.

(Zedier XV. 858. — Siebmacher III. 58.)

Klaincnstcin, Chlaminstein, ein altes bayer. Geschlecht, daszwischen 1205 und 1396 vorkommt. sWig. Hund 1. 253 u. f. —Siebmacher I. 79. — Spener n. — v. H.s

Klammer. Im I. 1456 erhielten die Brüder Hanns undKonrad K. von K. Friedrich III. einen Wappenbrief. Des HannsK. Enkel, Balthasar v. K., war 1532 fürstlicher Rath und 1542Kanzler zu Celle. Das Geschlecht ist mit dessen Enkel 1635erloschen. sZedler XV. 859. — Siebmachcr V. 114.) Die Verleihung