Druckschrift 
2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
259
Einzelbild herunterladen
 

Kirchs — Kis

259

Kirchstetten Kirchstätten, ein sehr altes österr. Geschlecht, daszwischen 1161 und 1759 vorkommt und von Kaiser Ferdinand II.1623 in den Herreustand, von Kaiser Josef I. am 9. Aug. 1709auch in den Ritterstand erhoben wurde.

sWisgrill V, 158-62. - v. H. — M. v. M., Erg. 162.s

Kirchwald, s. Knopp.

Kirland ». Langenfeld. Den Serdar in der Wallach ei,Kristian Theodor K., erhob Kaiser Leopold II. mit dem Beinamenv. L. in den Freiherrnstand. sM. v. M., Erg- 70. — v. H .s

ch Sirmayr. Hr. Joh. Kaspar K. zu Burg-Gut Eschenbachist auf dem Landtag zu Amberg persönlich erschienen 1707.

Kleinreuth. Vincenz Michael K., Rathsvcrwaudter zu Olmütz,erhielt im I. 1709 die Bestätigung des Neichsadels. fM. v. M.,Erg. 333.) Er wurde 1699 geadelt, was nach Andern 1709 ge-schehen sein soll. sR. T. A. R.)

1. Kirn, k. k- Major, erhielt 1792 den rittermäßigen Adelstand.Sein Sohn, nass. Jngenieurhauptmanu, starb ohne Kinder, woraufsein Neffe, der preuß. Jng.Hauptmann Wilhelm Jakob Lohr,am 22. Dez. 1847 unter dem Namen v. Kirn geadelt wurde.

sv. Ledebur III. 286.s

2. Kirn. Die vier Brüder, Franz Auselm K., Regiments -Quartiermeister, Will). Emerich K., Hüttenverwaltcr, Karl KristianK., Oberamtmann, und Ernst Alexander K., aus Oberschwaben,wurden 1336 in den Württemberg. Adelstand erhoben.

sCast, Adelsb. von Württemberg. — Archiv für Geneal., Gesch. undDipl. S. 87. — Dorst, Wappenb. v. Württemberg. — Tyroff, Württem-berg. Wappcubuch. — v. Hefner, Württemberg. Adel S- <6. T. 21. —v. Ledebur I. 433. III. 286.s

7 Kirncck, eine alte ausgestorbene Familie in Schwaben.sZedlcr XV. 776. - Siebmacher IV. 110. — Griesinger S. S87.sErscheinen von 1254 bis 1444 in Urkunden.

Kirsch, Kirschky. Georg Wilhelm K., NittergutSbesizer inKursachsen, wurde 1792 vom sächs. Reichsvikariat geadelt. Erwar mit einer v. Zeutsch verheurathet und zog in die Gegendvon Dan zig. Es scheint, daß er den Namen Kirschky ange-nommen hat. sv. Beust, sächs. Staatsanz. Is Heft. — (Tyroff, I. 205,mochte nicht hiehcr gehören.))

1. f Kirschbaum, ein schlesisches, aus Polen stammendesGeschlecht, ans welchem Hanns Georg K., ein tapferer Haupt-mann, 1273 von Kaiser Rudolf I. zum Ritter geschlagen wurde.Im I. 1648 kaufte sich die Familie in Schlesien an; wahr-scheinlich ist das Geschlecht 1779 erloschen.

sv. Zedlitz. — v. H. - Sinap I. 513. II. 725. — v. Meding II.n. 448. - Gauhe I. 762. s

2. ch Kirschbaum, ein bayer. Geschlecht, dessen Stammvaterder k. bayer. geh. Rath, vormaliger Hofmeister des Kronprinzenvon Bayern, Franz Josef v. K., am 2. Sept. 1814 ein Adels-Diplom erhielt, sv. Lang 402. — Bayer. Wappcubuch. — v. Hcfner,bayer. Adel S-88. Taf. 104. — v. H .s Die Familie ist erloschen.

3. Kirschbaum. Die hintcrlassene Wittwe und die Kinder desverstorbenen k. bayer. Generallieutcnants v. K. erhielten den vonihren Vorfahren geführten Adel 1854 erneuert.

sv. Hefner, bayer Adel S. 88. T. 104. — A- A. Zeit. v. 1854.s

7 Kirschdorf, kommen in Preußen zu Schachen vor.

sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 433.s

1. 7 Kirschenstcin, ein schles. Geschlecht im Ocls nischen,welches um 1437 geadelt worden sein soll. Sie erhielten unterm14. Mai 1631 eine kaiserliche, den alten Adel anerkennende Ur-

kunde. sv. Zedlitz.) Um 1678 wurde der Adelstand des Ludwigv. K. bestätigt. sR. T. A.N.) Daniel v. K. wurde am 30. Nov.1652 in den böhm. Rittcrstand erhoben. sZcdler XV. S. 795. —v. H. — v. Ledebur l. 433. III. 237; im Posen'schen.s Man s. auchdie Freiherren v. Paczensky zu Reiche. sOlSuograph.I.S. 824. — Sinap l. 512. — Siebmachcr III. 93. u. 7. — v. MedingII. n. 449. — v- H.s

2. f Kirschcnstein, ein schles. Geschlecht, welches von demelfteren verschieden ist. sSicbmacher III. 93. — v. Ledebur I. 433. s

Kirschiugcr, s. Kürsinger.

Kirschlagcr v. Frcilciten. Andreas K. wurde 1605 mit v. F.in den Adclstand erhoben. sR. T. A. R.)

Kirschner v. Dadcna». Der österr. Sekondrittmcister JohannK. wurde im I. 1800 mit dem Beinamen v. B. geadelt.sM. v. M. 209. — v. H.s

Kirschring, Kirschrinck, ein in der lübecker Zirkclgescllschaftbefindliches adliches Geschlecht; auch in Westfalen u. Mecklen-burg gab es dergleichen. sZedler XV. 775.)

Kirschwcgcr, Johann, niederösterr. Regimentskanzleiver-walter, wurde 1629 geadelt.sN .T -A .R. - Zedier XV. 776. - Sicbmacher IV. uo.s

Kirsky, Kirschy, wahrscheinlich ein schles. Geschlecht, dessenschon Henel, siles. 637, erwähnt. In neuerer Zeit standen mehrereOffiziere dieses Namens im preuß. Heere, sv. Zedlitz.)

Kirsowski, imSoldau'schenangesessen; eigentlich Kierznowski.Wappen: Pobog. sv. Ledebur I. 433. III. 287.)

Kirstcin v. Kirsten»». Der Rittmeister Daniel K. wurde im

I. 1706 in den böhm. Adelstand, und der Dircktorialregistratur-Adjunkt Johann Franz K. (7 1753), beide mit dem Beinamenv. Kirsten au, in den Adelstand erhoben.

sM. v. M., Erg. 338 u. f. - Sinap II. 726. — Zedier XV. 603.— v. Ledebur I. 433. — v. H.s

Kirtorfs, Kirrtorph, ein hessisches, um 1254 vorkommendesGeschlecht. sKuchenbcckcr, amr. hast. col. IX. p. I61.s

Kis v. Ucincske'r, österr.-ungarisch. Paul K. v. N. war1835 k. k. Kämmerer u. wirkl. Hofsekretär beim ungar. Hofrathund dessen Kanzlei. Jgnaz v. K. war Substitut des Provinzial-Kommissärs im presburger Distrikt. Ludwig v. K. war Landes-und Gerichtsadvokat zu Wien.

Kiseghcm, insgemein Kiesecken, eine alte adliche, jezt frei-herrliche und gräfliche Familie, die eine Branche von den van derNoot ist. sButkens, troph. de Brabant. Suppl. II- P. 123. — Gauhe

II. 529 u. s. - v. H.s

Kisel, s. Khißl.

7 Kisclckkc, Kisilckke, Chisilckke, Kisleck, ein schwäbischesfreiherrliches altes Geschlecht, welches schon 1272 vorkommt.sSpcner, op. her. P. spec. P. 564. — Griesinger 750.)

Kisfaluby v. Kissalub, österr.-ungarisch. Josef K. v. K.wurde 1811 unter die k. k. österr. Kämmerer aufgenommen. Jo-hann v. K. war 1835 k. k. Major und Adjutant beim ErzherzogJosef.

Kisielnicki, Kiestelnicki, ein westpreuß. Geschlecht. Wappen:Topor. sv. Ledebur I. 433.)

Kistelowski, Kisclowski, sollen aus dem Geschlechte Demritzstammen. Wappen: Leliwa. sSiebmacher I. 75.) Die Familieist in Schlesien zu Kisielow und Wysoka ansässig,sv. Ledebur I- 433. — v. Zedlitz.s

33*