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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Kein Ken

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Kcinnicg, Kemnitz, Chemnitz, ein schles. Geschlecht, aus demauch Einige den Beinamen Stenschowsky fuhren; erscheint schon1312. sSinap I. 506. Siebmacher I. 65. n. 3. v. Meding II.n. 429. s S. auch Blankenstein u. Stentzsoh. ;v. Zedlitz.v. H.s

Kemnitz, ein in der Provinz Brandenburg und in Pom-mer n seßhaftes angesehenes Geschlecht, welches von der schlesi-schen Familie gleichen NamenS verschieden ist. Die schles. Fa-milie führt in G- ein schw. halbes Rad mit 3 Kolben besteckt; dasbrandenburg. Geschlecht aber in R. einen mit 3 r. Rosen be-legten s. Querbalken, sv. Drephaupt, Taf. XXVII. v. LedeburI. 423. III. 285.s Die Familie erhielt am 16. Juni 1864 einenAdelserncuernngsbrief.

Kempclcn. Wolfg. v. K. war 1796 k- k. Hofrath beim Direk-torium in Wien, und Karl v. K. supernnmerärer Hofkonzipistdaselbst. Emerich v. K- war 1857 Lieut. im 1. k. k. Kür. Reg.

sWiener Adreßbuch 1796.s

1. Kempen. Dieses Namens soll es zwei Geschlechter inPreußen gegeben haben, worüber jedoch nichts Näheres bekanntist. sv. Ledebur I. 423.s

2. Kempen v- Fichtcnstamm. Der österr- Rittmeister HeinrichK- wurde im I. 1815 mit dem Beinamen v. F. geadelt. JohannK. v. F., österr. Feldmarschalllientcnant, erlangte 1854 denFreiherrnstand. sOesterr. Milit-Schemat. v. 1354. M. v. M. 208.

- v. H.s

ft Kcmpendorf, ein preuß. ausgestorbenes Geschlecht.

sv. Ledebur I. 423. III. 285.s

1. 's Kcmpenich, ein Dinastengeschlecht, welches im altenMaiengau seßhaft war, zwei Querbalken mit einem rechtssehcn-den Löwen belegt führte und im Anfange des 15. Jahrhundertserloschen ist.

2. Kcmpenich, ein Nittergcschlecht in Köln, welches im gold.Felde zwei r. Querbalken führte; die jüngere Linie hatte noch einenbl. Tnrnierkragen. Vielleicht könnten solches die Scheitz v. K- sein.

sFahne I. 214. 2l5. II. 7l.s

1. Kemps v. Angret, ein im Elsaß, in Schwaben undNieder öfter reich seßhaftes frhrl. Geschlecht, das, und zwar dieBrüder Bernhard DiSmaS und Jgnaz K., beide k. k. Hofräthe,am 23. Juni 1759 in den crbländ. österr. Freiherrnstand erhobenwurde und im I. 1767 in Oesterreich ausgestorben ist, blühtaber in Südd entschland noch.

sv. Hefner, Hess. Adel S. 15. Taf. 16. Wisgrill V. 69 u. f.M. v. M. 62. - v. Hattstcin II. 169 u. f.; Suppl- 31-36. - v. H.s

2. Kcmpf >>. Hartenkamps. Gottlicb K., österr. Hauptmann,wurde 1858 mit v. H. geadelt. sOesterr. Milit-Schemat. v. I858 .s

3. Kemps v. Manskerg. Der österr. Oberstlieut. FriedrichAnton K. wurde im I. 1758 mit obigem Beinamen geadelt.

sM. v. M., Erg. 336. - v. H.s

Kcmpfimsetd, s. Fleischer.

Kcmphcn, jezt in pommer'schen und preußischen Diensten,wurden am 13. Okt. 1679 geadelt. sSuea Nikes fol. 3. v- Zedlitz.

v. Ledebur I. 423. v. H.s

Kcmpinski, Kiempinski, eine freihcrrliche u. gräfliche kobnrg'scheFamilie, die aus dem poln. Hause Niesobia stammt, schon imI. 999 bekannt war, und dessen Stammvater WoidSko gewesensein soll. Eine seiner Nachkommen, Susanna Elisabeth, wurde imJahre 1688 an den Herzog Albrecht zu Sach sen-Ko bürg ver-

mählt und darauf in den Grafenstand erhoben. Das mit einerg. Bulle versehene urschriftliche Grafendiplom befindet sich in demherzoglich koburg. geh. Archiv. Gruner bezweifelte, daß die K.alte Grafen gewesen. Diesem widerspricht aber eine Stelle ineinem Schreiben des herzogt. Gesandten in Wien an den Herzog:E. D. haben mit schweren Kosten aus einem alten Grafen einenneuen gemacht." In dem Werke: Gruner, hist. stallst. Beschreib,des Fürstenthums Koburg w. Koburg, 1783. 4., kommt S. 346der Grafenbrief der v. K. vom 2. Mai 1689 vor.

sv. H. v. Ledebur I. 423. Okolski, orb. Polon. II. 277.Tenzel's curicuse Bibl. I- 1083. Höuu's koburg. Chronik II.Gauhe l. 735 n. f. Möllcr's Denkwürdigk- aus der Gesch. des deut-schen Adels 332. Biedermann, Rhön u. Werra Tab. 290 93.v. Hattstcin II. Suppl. 37. Seifert'« hochadl. Stammtaf. II. n. 6-i

Kcmpis, Peter, kais. geh. Staatssekretär, und dessen VetterKristian erhielten 1715 Adelsbestätigung. sR. T. A. R.s Schon1569 wurde Peter K. ans Sternenburg bei Bonn, Amtmannund Kommandant zu Godesberg, Kanzler zuHildesheim w.,in den Adelstand erhoben, und blühte das Geschlecht noch im An-fange des 19. Jahrhunderts. Es führt eine s. querliegende Wolfs-Angcl in Blau. Ungewiß ist, ob der berühmte Thomas a K.,der die Bücher über die Nachfolge Kristi geschrieben und 1471 ge-storben ist, diesem Stamme angehörte. sFahne I- 215, wo eineStammtafel. v. Ledebur I. 423.s

Kcmpski. Die v. K. sind poln. Edelleute, welche sich inpreuß. Diensten befinden und Schöbekirch bei Neumarkt besizen.sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 423. III. 285.s Wappen: Gryf.

Kcmptcr v. Niggbnrg. Hanns Waibl siedelte von Kemptenum 1546 nach Brun egg und erhielt dadurch den Namen K.Sein Sohn Hanns K. erlangte 1575 einen Wappenbrief und 1658erwarb die Familie den Adel, welchen Kaiser Leopold I. 1667 aufandere Familienglieder ausdehnte, sv- Hefner, tiroler Adel S- 22.Taf- 25. v. Lang, Suppl. 115. v. H.s

st Kcmptncr. Marim. K., ein vieljähriger treuer österr. Hof-Diener, wurde mit seinem Geschlechte von Kaiser Rudolf II. am26. Aug. 1586 in den Reichs- und der Erblande ritter- u. turnier-mäßigen Adelstand erhoben. Sein Geschlecht scheint in Oester-reich im I. 1663 ausgestorben zu sein.sWisgrill V. 70. v. H .s

Kcinski v. IlnrosM, österr.-galiz. Adel. Karl K. v. R.war 1857 k. k. Hauptmann und ad latus des Garnisonsspital-Kommandanten zu Lemberg. Wahrscheinlich Eines Geschlechtsmit den prcnß. v. K.

Kcmssycki, im Großhcrzogthum Posen angesessen. W.: ?Vergl. Kenszycki. sv. Ledebur III. 285.s

Kcndc, österr.-ungarisch. Sigmund v. K. war 1835Vicegcspan bei der szathmärer Gespanschaft.

ft Kcndcsy v. Mall'mmz, ein altes in Siebenbürgen ange-sessenes Geschlecht, welches 1764 die Grafenwürde erlangte, imMannsstamme aber am 12. Febr. 1834 erloschen ist.jHräfl. Taschenbuch vou 1857.s

ft Kendenich, ein adlicheö niederrhein. Geschlecht. sZedlerXV. 456. Siebmacher II. 119.s Es führte zwei r. Sparrenin S. sFahne I. 216. II. 72.s Wahrscheinlich ist das Geschlechterloschen.

Kendler. Der Münzmcister Jgnaz K. zu Prag wurde imI. 1368 mitEdler von" geadelt. sM. v. M. 208. - v. H.s