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Keu — Ker
Kcnih, ein in der Uckermark ansässiges Geschlecht. Wappen:Laufender Hirsch, dahinter ein Baum. sv. Ledebur I. 423. II. 286.f
Kciikome, ein brandenburg. Geschlecht, welches schon 1315in Urkunden vorkommt, sde Ludwig, reliq. Mspt. IX. 5t2.fKciinazam, ein schles. Geschlecht, welches 1294 vorkommt.sSinap II. 7I8,f
Kennedy, erscheint nnr um 1896 als Besizer des GutesRuhlsd orf im Kreise Teltow, sv. Ledebur I. 423.f
Kenncscy, ein ungar. Geschlecht, aus dem Peter v. K. 1768als Stabsrittmeistcr in preuß. Diensten war.sv- Ledebur I- 424.s
Kcnsowski, ein altes poln. Geschlecht, welches in Posenseßhaft ist. sv. Ledebur I. 424-f
Kenszycki, ein polnisches, im Posen'schcn begütertes Ge-schlecht. sv. Ledebur I. 424. III. 286.ss Vergl. Kemszycki.
Kcnhcn, ein von der schweizer. Familie Kenzingen ver-schiedenes fränk. und thüring. Geschlecht.fZedler XV. 466. — Siebmacher V. 96. I39.s-s Kenzingen, eine im 14. Jahrh. ausgestorbene Familie amRhein, die ihren Namen von dem am Elzflusse gelegenen Schlossegleichen Namens erhalten. Nach ihrem Absterben fielen deren Güteran die v. Uscnberg, und nach deren Ableben an Baden. sv. H.ssKcnzingcr v. oder du Ucrger- Der österr. OberstwachtmeisterJohann Anton K. wurde im I. 1767 mit dem Beinamen v. oderdu V. in den Reichsadelstand erhoben. sM. v. M., Erg. 336.^Im 1.1835 war Karl Frhr. v. K. ö st' e r r. GeneralfcldwachtMeister.Ob derselbe dieser Familie angehört, ist ungewiß, sv. HI
Keöszcghy, eine adliche ungarische und siebenbürgischeFamilie, aus welcher Mitglieder in die Dienste Friedrich's II. vonPreußen traten; sie führen den Beinamen Schaumagh undihre Nachkommen verblieben in den preuß. Staaten,sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 424. III. 286.f
-j- Kepccho, ein altes, wahrscheinlich ausgestorbenes Geschlecht,von dem 1257 Gerhard K. in einer Magdeburg. Urkunde vor-kommt. sde Ludwig, reliq. Mspt. VII. 49.s
1. h Keppel, eine theils freihcrrliche, theils gräfliche Familiein Geldern. sGauhe I. 736. — Fahne II. 78-1 Es gab vierGeschlechter dieses Namens am Rhein, deren verschiedene WappenFahne anführt, v. Ledebur, I- 424, führt jenes Geschlecht derbei Fahne beschriebenen v. K. an, welches schrägrechts gestellteWecken im Schilde hat, und gibt solches als erloschen an. sv. H.sj
2. Keppel, Martin und Philipp, erlangten um 1699 denReichsadelstand. sR. T. A. R.sj Von den Grafen v. Keppel inGeldern sind sie wol verschieden, lieberLeztcre s. Fahne II. 231.
ch Keppcnlmch, ein schwäb. Geschlecht.sCrufius, schwäb. Chronik III. B. I. c. 4. S. 734.f
Ker v. Kcrsscld, ein Tonrist, wurde 1724 geadelt.sVchse, Gesch. des österr. Hofes u. Adels VII. 6.s
Kcrberg, ein im I. 1673 ausgestorbenes Mecklenburg.Geschlec ht, v. Ledebur gibt an, daß dieses Geschlecht, auch Kohr-berg, Kerkberg genannt, erst mit Jsabe Katharina K. am11. April 1742 ausgestorben sei; die Familie hatte Besizungen inder Priegnitz, als Kchrberg 1433, Garz, Krams undandere, und war auch in Mecklenburg begütert.
sv. H. — v. Westphalen, monum. med. I. 5. — v. Meding I. n. 497.— Angeli. — Klüver 62II
Kereclis, wahrscheinlich kroat. Abstammung. Adolf v. K.stand 1857 als Kadet beim 5. kais. österr. Grenz-Inf. Reg.
Kerchbcrgc, ein altes gräfl. Geschlecht in Pommern, welchesschon 1269 bekannt gewesen. sMicrälius VI. 47. S. 328.fKcrckbcrg, ein Holstein'sches Geschlecht.sZedler XV. 477. — Siebmacher V. >59, s
Kcrckhcm, Kcrkem, Kerchem, führen in S. r. Lilien gestreut.Das aus dem Hause v. War süsse stammende Geschlecht wurdespäter in den Grafcnstand erhoben. Arnold v. Kerchem erhielt1288 vor der Schlacht von Moringen vom Herzoge von Brabantden Ritterorden. 1659 besaß Philipp Wilh. Frhr. v. K. Mier-dorp und Grethem. sButkens, troph. du Brab.f
Kerckow. „Nos dominus Thcodericus de Kerckouu" ver-kauft dem Kloster Himmelpforten in der Uckermark den SeePlatekow 1339. sCod. Brand. XIII. 22 ff.fKcrdors, s. Kardorf.
Kerc, s. Keer.
Kcrccowc. Gerardus de K., testiS in einem Brief des Klo-sters Walkenricd 1236. fUrk. Buch für Nieders. II. I52 ,f
Kcrekcs. Der kais. Oberst Sigmund v. K. wurde im Jahre1761 in den Frciherrnstand erhoben. Seine Anentafel hatv. Schönfeld im Adelsschemat., I. 298, und das Wappen Megerlev. Mühlfeld, S. 62, beschrieben, sv. H.f
Kcrcsztcs v. Nagy-Daho», österr. - siebenbürgisch. Sig-mund K. v. N.-B. war 1835 Beisizer bei der Gerichtstafel zuMaros-Vasarhely.
Kcresztunn, s. Grubissich.
Kcrcsztnry. Stefan v. K. war 1796 ungar. Hofagent zuWien. sWiener Adreßbuch von 1796.f
Kergarlay. Die Brüder Gabriel und Florian K., aus derBretagne stammende und in Mähren ansässige Grafen, wur-den 1892 in den Nitterstand erhoben.fM. v. M., Erg. 169. — v- H.f
4 Kcrig, ein kölnisches, mit Philipp Jakob Josef v. K.1791 erloschenes Patriziergcschlecht.sFahne I. 217. — v. Ledebur I. 425.1
Kerknpoly, österr.-un garisch. Stefan v. K. war 1835Vicegespanssubstitut zu Spalad.
Kcrkering, s. Droste.
Kcrkcringk, Kerckeringck, ein freiherrliches westfäl. Geschlecht.Joh. Ludwig v. K. wurde 1797 in den Freiherrnstand erhoben.
fR. T. A. R. — Siebmacher, Suppl. IV. 15. — Diplom. Jahrb.für den preuß. Staat 1843. S. 294. — v. Zedlitz. - Grote, Hanno».Wappenbuch. S. Droste. - v. Ledebur I. 424. — v. H. - Gründ-liche Gegenanzeige und völlige Vernichtung der von Frhrn. v. der Reckgegen den ritter- u. stiftsmäßigen Adel der frhrl. Familie v. Kcrkerinkausgegossenen groben Verläumdung. 1745. Ohne Ort. — Münstcr'schcrStiftskal. v- 1784. — Osnabrück'scher Stiftskal. v. 1773. — v. Hatt-stein I. 335 n. f. — v. Meding I. n. 498. — Lauenstcin's HildesheimerHistorie 249 u. ff. — Gauhc II. 522.f
f Kcrkow, ein ausgestorbenes märk. Geschlecht, das auchin Pommern seßhaft war. fv. Zedlitz, Ad.Ler. - v. Ledebur I. 424.III. 286. — Gerke, Diplomat. II. 35. — Grundmann, uckermärkischeAdelshist. — v. H.f
Kerkowc. Thcodericus de Kcrkowc, miles, in bran den-burger Briefen 1398 sf. sCod. Brand. XIII. 233 ff.f
Kcrknng, Kirchring, eine adliche zur Zirkclgesellschaft in Lübeckgehörige Familie, sv. Wolframitz, Coll. Mspt.f