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sollte aus Westfalen stammen. Wann beide vorstehende Ge- .schlechter geadelt worden, weiß man nicht anzugeben.
sWisgrill V. gg. — v. H.)
Kcllcrsbcrg, s. Kaymnnd.
Kcllerspcrg, eigentlich Keller v. K., ein frhrl. Geschlecht inOesterreich. Georg Keller, inncrösterr. Buchhaltereivcr-walter, erhielt 1567 einen Wappenbricf, nnd sein Sohn KasparKeller, kais. Hofpfennigmeistcr, erlangte 1625 den Adel. DessenSohn Joh. Kaspar v. Keller wurde 1666 mit v. KcllerSbcrgin den Ritterstand erhoben. Sein Urenkel, Josef Kellerv. Kellersperg, k. k. Rittmeister, erlangte 1779 die Freiherrn-Würde. Die Familie ist in Kärnthen und Step ermark be-gütert. (Zedier XV. 413. — Sicbniacher III. 90. V. 6Z. (SicbmacherV. 133, und Zedier, XV. 414. 415, betrifft die Keller, gen. Sluin-graven v. Kell erb erg.) — Schmutz II. 207. — M. v. M., Erg. 70.
— v. H. — Taschenbuch der frhrl. Häuser von 1853.s
Kcllcy, sonst auch Talbot genannt, ein Kristallgucker undGoldkoch, war zu Worche st e r in England geboren, nahm denKaiser Rudolf II. (sowie mehrere Große) für seine Trugkunst soein, daß er ihn im I. 1596 adelte und zum Ritter schlug.
(Gesch. der menschl. Narrh. VII. 76. — Jochcr, Gelehrt. Lex. II. 2859.
— Vehse, Gesch. des österr. Hofes u. Adels III. 26. — v. H.s
Kcllingdorpc, Kcllingthorpe, ein Holste in'sches, schon 1230vorkommendes Geschlecht. (Staphorst, Hamburg. Kirchengesch. I. ggg.s
Kellinghausen, ein adliches Hamburger Geschlecht.
sSiebmacher II. 291. — Zedier XV. 4l9.s
1. ff Kellner, eine frankfurter, zum adl- Hause Alten-Limpurg gehörige Familie. Sie stammt ursprünglich aus Thü-ringen; ihre ältere Geschichte ist nicht bekannt, da 1472 ihrePapiere durch eine große Fcuersbrunst zu Erfurt verloren ge-gangen sind; spater wurden sie Mitglieder des Patriziates daselbst.Nach dem Aufruhr der Zünfte von 1509 begaben sie sich abergrößtentheils nach Frankfurt a. M., wo Johann v. K. 1518Ganerbe zu Alten-Limpurg wurde. Die thüring. Linie er-losch schon 1585 mit Balthasar K., Sohn des Mar v. K. undder Anna v. Utzberg, und die frankfurter am Ende des18. Jahrhunderts.
sSiebmacher I. 211. - Neues geneal. Handb. 1777. S. 263.)
2. Kellner v. Källenstein. Kristof K. stammte aus dem Fürsten-thume Schwarzburg-Sondershausen. Er wurde alsk. k. Hauptmann am 14. Aug. 1822 geadelt, und sein SohnFriedrich, geb. 1802, am 22. Juni 1353 in den Freiherrnstanderhoben. Derselbe war k. k. geh. Rath, Feldmarschalllieutenantund Generaladjutaut des Kaisers.
sM. v. M., Erg. 335. — Frhrl. Taschcnb. von >857. — Oesterr.Milit.Schemat. von 1853.)
3. Kellner v. Ztcinach. Der k. bayer. quittirte HauptmannRuprecht Heinrich K. erhielt vom König am 14. Mai 1817 einEdelndiplom, das am 20. Juni desselben Jahres immatrikulirtwurde, sv. Hefner, bayer. Adel S. 88. T. 103. — v- Lang, Suppl. 115.
— Bayer. Wappenbuch VI. 45. — v. H.)
4. Kellner v. Zinncndors, ein schwäb. Geschlecht. sZedlerXV. 420. — Siebmacher I. 1204 Die Gebrüder K. erhielten1589 einen umgefertigten Adelsbrief mit dem Beinamen v. Z.sR.T.A.R.) Erloschen um 1730. sv. Ledebur I. 423. III. 285.)
Keliniin), ein gräfl. Geschlecht, aus dem zu Ende des listenJahrhunderts Aegid Graf v. K. die Stadt Memmingen an-
— Kein
legte, aber von seinem Schwiegersohn, Grafen v. Dillingen,umgebracht wurde. sCrusius, schwäb. Chronik II. 551. III. 757.)
Keinen, ein schwäb. Geschlecht. sZedler XV. 421.)
Keltsch, ein schles. Geschlecht, das im Breslau'schcn be-sonders begütert ist. (Sinap I. 505 u. ff. — Siebmacher I- 66. n. 12.— v. Mcding II. n. 428. — Gauhe I. 734. — Spener, theor. insign.p. 280. — v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 423. — v. H.)
st Kcmnth v. lioscnlicrg, bayerisch. Leonhard v. K. zu R.war 1560 Landschaftsverordneter zu Neuburg. sv. Neisach 26.)
Kcmcni) v. Gycrö - Monostor, österr. - siebenbürgisch. GrafJosef K. v. G--M. war 1835 Thesauriatssekrctär zu Hermannstadt.
Kcnictcr, Kemmeter, Kemnater, Komcter, Kcmnather ist allesein Name, und kommt von Kemnat oder Kemmat, welches einGesäß, Haus oder eine Burg bedeutet-
Kcinmntcr v. Kcininat, Lcnhmanstain u. Ussenburg vor dem Wallt.Stammhaus Schloß Kemmat (Hohenek — zwischen Amberg undClostcr Castl gegen Negenspurg zue. Rosenburg nechst der StattSnlzbach. sPrey XVI. 135.) Anna Elisabeth v- Kemnat,geb. Zinglin, st 3l- Mt. 1662, alt 84 Jahr, liegt zu Sulz-bach auf dem Freithof. sS. 141.)
Kcmmeillorss, eine schles. Familie, aus welcher 1294 EinerNamens Niko Heinrich der Dicke als Rath zu Breslau vor-kommt. sSinap II. 718 )
Kcinnicrer, Heinrich, gräfl. solins'scher Amtmann zuBraun-fclö, wurde 1645 geadelt. sR. T- A- R.)
1. st Kcmmctcr, bei Schwandorff. Stammhaus zwischenStockenfels und Schwandorf. s145.)
2. st Kemmeter in Oesterreich. s143.)
3. st Kcmmctcr in Schwaben. sS. 149.) Das Stammhausim Allgäu nächst Kaufbeuern. sS. 147.)
4. st Kemmeter in der Schweiz. sS. 144.)
5. Kcmmctcr in Kärnthen sS. 155) ist nur das WappenNbg. III. f. 88 cit. „Waß von K- auß denen Vorgehenten 7 ge-schlechtcrn? dan in waß vor aincr Zeit vnd mit welcher gelegen-heit selbe aldahin komcn, ist mir von Prcy nit wisslich".
sW. Nbg. Buch III. f. 61.)
Kcmmihcr, österr.-ungarisch. Sigmund v. K. war 1835k. k. Honorarhofkonzipist bei dem nngar. Hofrath und der Kanzleizu Wien.
st Kemnat v. K. Stammhaus im Gericht Nabburg nächstPfreimdt. sS. 151.)
1. st Kemnatcr, Kemnatcn, ein unweit Münchroden gelegenesGut im Fürsteuthume Koburg, das diesem Geschlecht den Namengegeben, das sich sonst Truchscß v- Kemneter genannt hat.Dieses Geschlecht erlosch, nachdem der Lczte desselben, der seineneinzigen Sohn mit einem Messer erstochen, öffentlich enthauptet wurde.
sHönn's koburg. Chronik II. 229. — Gauhe I. 735. — Zedier XV. 432.XI, V. 1251. — v. H.)
2. Kemnatcr v. Kemnat. Das Stammhaus Schloß KematenNeumarkhcr Gerichts Aichstett bistums. sS. 149.)
st Kcmnath, ein altes schwäb. Geschlecht, welches 1156 er-scheint, aber bald darauf ausgestorben ist. Es mag wol dasselbeGeschlecht sein, welches die Kämmercrsstelle bei den Hohenstaufenversah. Volkmarns de Kemnatin 1264 in schwäb. Urkunden.Ob das Stammhaus bei Kausbeuern oder bei Stuttgart lag, oderob zweierlei Geschlechter? sGriesinger 737.) Ebenso blühte noch einanderes Geschlecht dieses Namens am Rhein. sFahne II. 71. 231.)