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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Keg Kel

hatte, im I. 1860 von Preußen mit v. Ascheraden in denFrciherrnstaud erhoben wurde. Gerhard Kevenbrink v. Rhenenverließ 1567 seine Güter im Stifte Münster nm der Religionwillen. Dessen Sohn Hanns Kevenbrink v. N. kam nachSchweden. Andreas Kevenbrink wurde am 5. Okt. 1650daselbst naturalisirt. Nach Taschenbuch der gräfl. Häuser 1853,S. 347, ward Andreas Kcffenbrink am 19. Okt. 1650 vonder Königin Kristine von Schweden geadelt. sMecklenb. Wap-penbuch. v- Ledebur I. 42». III. 285. v. Hefuer, preuß. AdelS. t4. Taf. 15. S. 48. Taf. 6l. Freiherrl. Taschenbuch von I862ZIn Pommern erhielt dieses adliche Geschlecht am 18. Juli 1744ein preuß. Anerkennungsdiplom. Der Rittergutsbefizer FreiherrEhrenfried Heinrich August v. K. auf Gricbenvw in Vor-Pommern wurde 1847 vom König von Preußen mit Be-schränkung auf den Gutsbesizer in den Grafenstand mit dem Na-men v. K.-Griebenow erhoben, (v. Zedlitz. v. HZ

Kegel, wol einerlei mit Keghel, dem alten sächs. Geschlechte.sAbel, sächs. Altertl). C. 2. §. 25. S. 587 .s Ei» v. K. war 1696Reichskammergerichtsbeisizer zu Spei er, dessen Wappen beschreibtZedier XV. 384. (Siebmacher V. 114Z

Kcgelcn, österr. Adel. Karl v. K. stand 1857 als Haupt-mann beim k. k. Pioniercorps.

Kcgcler, Kögeler. Die v. K. gehören Ostpreußen an. DieFamilie besaß im Anfange des 18. Jahrhunderts Nenschendorfund Regalien, (v. Zedlitz.)

Kcgeth. Der Oberrichter K. in Winds heim erhielt am15. Nov. 1708 von Kaiser Josef I. das Adelsdiplom.

(v. Lang 398. v. Hefner, bayer- Adel S. 88. T. t03. v. HZKcghuct, Tobias und Julius, in k. böh m. Diensten, wurden1652 geadelt. (R. T. A. RZ

Kchlau, s. Schmidt, Schmitt.

Kchtdorf, s. Brasseur.

Achter, ein schles. Geschlecht, dessen Güter im Fürstenthume

Schweidnitz gelegen, (v. Krohne II. 167.) Der Bürgermeister

zu Schweidnitz, Gottfried K., wurde im I. 1740 geadelt.

(M. v. M., Erg. 335. - v. Zedlitz. - v. Ledebur I. 420. III. 285.v. HZ

Kehraus, ein sächs. Geschlecht, aus welchem Einer NamensAndreas bei Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen in Dien-sten stand. (Müller, sächs. Annalen 278ZKchrlicrg, s. Kerb erg.

Keib, ein rheinländ. Geschlecht, dessen Wappen Zedler,XV. 389, beschreibt. (Siebmacher I. 127Z

1. Kcil. Der k. k. Rath und Kommissionskanzleidirektor K.

zu Regensburg wurde im I. 1720 in den N.Adelstand erhoben.

sM. v. M., Erg. 335. v. Zedlitz. - Zedler XV. 391. Sieb-macher V. 60. v. Ledebur I. 420. v. HZ

2. Keil, Heinrich, österr. Hauptmann im Geniestab, erlangte1855 die rittermäßige Adelswürde.

sA. A. Zeit, von 1855. Oesterr. Milit. Schcmat. von 1856Z

Kcilhamcr, ein österr. Geschlecht.sSiebmacher V. 3t. Zedler XV. 405Z

Kcilholz, Johann, neuburg. Rath, wurde 1623 geadelt.sR. T. A. RZ

Keim. Der Generalfeldwachtmeistcr v. K. befand sich 1796unter den Rittern des österr. Maria - Theresienordens.sWiencr Adreßbuch von 1796. sKeilcnbcrg, s. Kaisenberg.

Kcisstcr, österreichisch. Josef Ritter v. K. war 1835Domherr zu Brünn.

1. Kcith. v. Ledebur, preuß. Ad.Ler. I. 421, sagt über die-ses Geschlecht, daß Jakob K., ein Sohn des Grafen WilhelmMarishall (Marschall von Schottland) Lord Keith u. Altree,am 18. Sept. 1747 als Gcneralfeldmarschall in preuß. Dienstegetreten und am 14. Okt. 1758 in der Schlacht bei Hochkirchgeblieben sei. Er war am 11. Juni 1696 in Schottland ge-boren. Sein Bruder Georg Graf Marishall von Schottland,Lord K. u. A., starb am 25. Mai 1778 zu Potsdam alspreuß. Staatsministcr. Er ist unter dem Namen Lord Marshallbekannt. Eine andere Linie dieses berühmten schott. Geschlechtskam über Schweden in den preuß. Staat. Andreas Lord K.und Baron v. Ding wall verließ 1568 Schottland, undward 1593 unter die schwcd. Freiherren aufgenommen. SeinesBruders Georg K. Herrn zu Edmistone Sohn William K.war schwed. Rcichsritter und Freiherr, und dessen Sohn JohannKristof Frhr. v. K. mit Nachkommenschaft in Pommern, sowie dasGeschlecht in Brandenburg u. Preußen, ansässig, (v. Zedlitz.)Wappen: Im r. Schildeshaupt drei g. Pfähle. S. Marschall,wo Wappen und Beschreibung verschieden angegeben sind.

(v. Ledebur Iii. 285Z

2. Kcith, Georg Friedrich, aus Kurland, erlangte 1799den Neichsadelstand. (R. T. A. NZ Ob derselbe mit den schott.Lord K. in Verbindung steht, weiß man nicht anzugeben.

Kcih, soll ein adlichcs Geschlecht in Hessen sein. (v. Hefner,Hess. Adel S. 15 ohne Wapp. Aug.) Möchte sehr zu bezweifeln sein;1829 waren die K. nicht adlich.

Kcibcra. Gerhardus de Kclwera testis in einem walken-rieder Brief 1183. (Urk. Buch für Nieders. II. 30Z

1 Kclbcrhardtcr, richtiger Kalbcrharter, alte Oesterreicher vomRitterstande, die zwischen 1339 und 1559 vorkommen, und vondenen Georg, Johann und Bernhard die Lezten ihres Geschlechtswaren. (Wisgrill V. 65. v. HZ

Kcllira. Hunoldus de Kclvera, Deutschordensritter, 1268.iUrk. Buch für Nieders. II. 253Z

Kclchcn, österr. Adel.

(v. Hefner, schwarzburg. Adel S. 58. Taf. 3Z

Kclcz v. Mctincz, österr.-ungarisch. Adam K. v. F.war 1835 k. ungar. Hofrath zu Wien.

Kcldunk, ein uiederrhcin. Geschlecht, dessen Spener inhist. insign. I. 139 u. 179 gedenkt. (Siebmacher II- 118.)

Kclcmcn, österr. - ungarisch. Johann v. K. war 1835Direktoriatsfiskal für Ungarn zu Ofen.

Kvler, österr. - siebenbürgisch. Sigmund v. K. war1835 k. k. wirkt. Hofsekretär bei der Hofkammcr. Sigmund v. K.war 1857 Hauptmann im k. k. Generalquarticrmeisterstab. Gott-fried v. K. war 1796 Vicercgistrator bei der siebenbürgischenHofkanzlei zu Wien. (Wiener Adreßbuch 1796Z

KcUcch, ein thüring. Geschlecht, dessen Wappen Zedier,XV. 406, und Siebmacher, I. 147, angeben.

1. ch Kcllculmch, ein rheinländ. Geschlecht, sv. Hattstein III.Suppl. S. 87 u. f. v. Meding II. n. 427. Humbracht, Tab. 166. Gauhe I. 733Z Um 1650 erloschen, fv. Ledebur I. 422. - v. HZ2. KcUciibach, Kristian Ludwig Josef, Oberst in Stuttgart,wurde 1814 in den Württemberg. Adelstand erhoben.