Kay — Kef
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Rath am 19. Sept. 1786 vom König von Preußen in den preuß. >Grafenstand erhoben. Im I. 1744 wurden die v. K. in Preußenals Freiherren anerkannt. Der russ. Gesandte am dresdenerHofe, Hermann Karl v. K., der sich seit 1734 Baron genannthatte, wurde 1743 vom sächs. Neichsvikariat in den Neichsgrafen-stand erhoben.
sJm allgem. Anz. der Deutschen von 1828. Nr. 218. S. 2768 stehenauch Nachrichten von dieser Familie. — Mecklenburg. Wappcnbuch- —v. Ledebur I. 413. — H. A. I. Frhr. v. Kayscrlingk, Stammtaf., Nachr.u. Urkunden von dem Gcschl. der v. Kayserlingk. Berlin, 1853. 4. —Frhrl. Taschenb. v. 1856 u. >862. — v- H. — Wappen u. Stammtaf.der v. K. befinden sich in der lindncr-jakob. Sammlung. — Siebmacher,Suppl. VI. 17. — Tyroff l. ltll). II l25. — v. Hefncr, preuß. AdelS l4. T- 15. S. 48. T- 61- — Sächs. Wappenb. III. 28. — v. Zedlitz.
— Dienemann, vom Joh. Orden 173. — v. Meding III. n. 395. —Gauhe II. 519. — Kohne's Notizen.)
Kaylcrstciii, Khayser v. K., eine österr. und böhm. frciherr-lichc und gräfliche Familie, die ursprünglich Kays er (Khayser)geheißen, erst in der Rheinpfalz, nach Andern in Bayern,und dann in Oesterreich und Böhmen seßhaft war. JohannKaiser oder Kayser lebte um 1549. Sein Sohn Tobias K.ging zuerst nach Oesterreich und erlangte 1542 einen Wappen-brief. Der Sohn von Tobias K. erhielt von K. Ferdinand II.am 12. Aug. 1629 den rittermäßigen Adel mit dem Beinamenv. Kahserstein. Die Nachkommen wurden von K. Friedrich III.am 5. Nov. 1655 zum Thcil, und zum Theil von K. Leopold I.am 9. Sept. 1665 in den Freihcrrnstand erhoben, ihr Wappenauch mit dem flashard'schen vermehrt. K. Karl VI. erhob denFrhrn. Joh. Franz K. am 13. Mai 1724 in den Grafen- undden Freiherrn Johann Wenzel v. K. im I. 1774 in den Reichs-Grafenstand. (Gauhe I. 732 u. f. - Wisgrill IV. 47-56. — v. LangS. 163 u. f. — Taschenb. der frhrl. Häuser 1849 unter Kaiserstein.
— v. H .f Auch im I. 1744 wurde ein Johann v. K. in denGrafenstand erhoben, (v. Hefner, bayer. Adel S. 42. Taf. 40. 41;Erg. Bd. S. 15. — M. v. M. 17.)
KaiMer, Efraim, wurde 1764 von K. Franz I. geadelt.
(R. T. A. R.(
1. Kazinczq, östcrr.-ungarisch. Titus v. K. stand 1835bei der ungar. Leibgarde zu Wien. Vielleicht eines Geschlechts mit
2. Kaziurzy de Szcphiilom. Emil K. de S. war 1857 Ritt-meister im 12. k. k. Hus. Neg.
Kczcwski. Die v. K. gehören einer altadl. Familie in West-Preußen an. Sic zeichneten sich in neuerer Zeit im preuß.Kriegsdienste aus. (v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 420. III. 285-1Auch Ex au genannt.
Kclier, Oberlandgerichtspräsident in Königsberg, wurde ^1849 vom König von Preußen geadelt.
(Dipl. Jahrb. f. d. preuß. Staat >841. S. 103. — v. Ledebur l. 420.)
Kcchcl v. Köhla«. Der Doktor der Arzncikunde und mark-gräflich onolzbach'sche Rath und Anatomiker Georg Samuel K.wurde 1753 mit v. Köhlau in den Adelstand erhoben.
(R. T- A. R.)
Kcchlcr v. Ichwaiidorf, eine alte schwäb. Familie, die 1469Vorkommt und noch blüht. (Bucelini stemmat. IV. — Bürgermeister,vom schwäb. ReichSadcl. — Gauhe I. 733. — Cast, Adclsbuch vonWürttemberg. — Dorst, württ. Wappcnbuch. — Tyroff, Wappcnbuchvon Württemberg. — Griesinger 736. — v. Hefncr, württemb. AdelS. 3. T. 10; Erg.Bd. S. 37. — v. H. — Frhrl. Taschenb. f. 1860.)
1. Keck. Der österr. Hauptmann Gottfried K. wurde im I.1767 in den Adelstand erhoben. (M. v. M., Erg. 335. - v. H.)
Stammbuch des RdelS in Deutschland. II.
2. Keck v. Keck, österreichisch. Michael K. v. K. war1835 k. k. Oberst beim 3. mähr. Feldart.Neg. Ob solcher vondem 1767 geadelten österr. Hauptmann Gottfried Keck abstammt,ist dießorts unbekannt.
3. st Keck, Köckh, zu Pinn und Mauerjlättcn, eine alte adlicheFamilie, von langen Zeiten her in Bayern begütert. KurfürstMaximilian hat solches durch Urkunde vom 4. Mai 1761 bestätigt.Die Familie scheint erloschen zu sein.
(Rcbmann, Mspt. — Speuer, hist. insign. P. I. S. 2. p. 203. 366. —Zedier XV. 373. — Siebmacher I. 95.)
4. Keck v. Ichwarzbach. Kaiser Ferdinand I. ertheilte am2. Nov. 1561 dem Hanns Khcckh nebst dessen Sohne Michaelvon neuem einen erblichen Wappenbricf wegen treu geleisteter Dienste,welche er dem Kaiser Maximilian I. gcthan. Dem Sohne Michaelwurde von K. Rudolf II. sein uralter Adel am 12. Sept. 1589auf's neue bestätigt und das Wappen gebessert. Auch der Buch-halter bei der böhm. Hofkammer, Peter K., erlangte 1611 Adels-Bestätigung. Die Familie ist im böhm. Kreise Spremberg
seßhaft. (R-T. A. R. — Dorst, allgcm. Wappenb. I. 95 — 98. —Sachs. Wappenb. II. — v. Ledebur I. 420. III. 285. — v- Hefner,sächs. Adel S. 34. T. 37.)
Kcckcrmanii, ein pommcr'sches Geschlecht.
sZedler XV. 373. — Siebmacher III. 166.)
Kcdcnburg, s. Kettcnburg.
Seding, Johann Hermann, aus dem Mecklcnburg'schen,wurde am 21. Febr. 1746 geadelt.
(Genealog. Staatshdb. von 1748. S- 327.)
Kediugc, ein altes adliches Geschlecht in Pommern, welchesdaselbst schon 1299 vorkommt.
(Micrälius, Pommerlande VI. 47. S. 328. — Zedier VI. 377.)
Kedrowski- Die v. K. gehören zu den polnischen undwestpreuß. Adclsgeschlcchtern. Die Familie ist auch im Fürsten-thume Camin in Pommern begütert. (Abel, preuß. Rittersaal inder preuß. u. brandenburg. Staatsgeogr. — v. Ledebur I. 430.)
Keimes, österr.-sieb enbürgisch. Stefan v. K. war 1835Domherr zu Karlsbnrg.
stKecr, im» der, Khere, Kere, Keher, ein fränkisches, imNitterkanton Bannach immatrikulirtcs Geschlecht, das nach sei-nen verschiedenen Linien verschiedene Beinamen hat, nämlich: zuEiuhartshauscn, Ellingshausen, Frankenburg, Keeru. Roßhcide, Roßdorf, Roßheld u. Schweickerhauscn,von den am 15. März 1643 ausgestorbenen Truchsessen v. Henne-berg abstammen soll, indem ein nachgeborner Truchseß v. H. im13. Jahrh. ein Schloß zu Henneberg auf dem Berge an derKeer baute, dabei seinen Namen umänderte und so Stifter diesesim I. 1583 abgegangenen Geschlechts wurde.
(Biedermann, Baunach T- 225 -34. — Siebmacher II. 72. n. 10. —Tyroff >33. - Salver 146. 254. 255. 267. 272. 308. 317. 380. 400. 406.— v. Meding I. n-884. III. u. 396. — v. H.)
Kcesj. Joh. Georg K., ans Schwaben gebürtig, Professordes kanon. Rechts in Wien, nieder österr. Ncgiernngsrath,und sein Sohn Franz Leonhard, k. k. Ncgiernngsrath, wurdensammt Abkömmlingen von der Kaiserin Maria Theresia am 39. Dez.1764 in den Nittcrstand des hl. röm. Reichs und der Erblandeerhoben. (M. v. M. 123; Erg. 335. — Wisgrill V. 59-65. — v. H.)
Kcssciilirüik. Die K. sind ein altes pommcr'sches, nach An-dern westfälisches Geschlecht, aus welchem der Rittmeister W.Fr. E. v. K., welcher die ascheraden'schen Güter erworben
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