Hur — Hut
203
st Hurcnbuch, kommen 1120—1294 in Briefen bayer. Klöstervor. sM.B. III. 518. VI. 551. XII. 36 ff.)
1. st Hurlach, ein Adelsgcschlecht zn Bozen, aus dem derLezte, Namens Bernhard, im I. 1372 starb. (Brandis, tirolerEhrenkr. 67.) Nach v. Mayerhofen, Mspt., lebte Jakob v. H.noch 1393.
2. st Hurlach, Wassnes voii, waren wappengenossene Bürger zuKlausen, Tirol, haben um 1550 den Siz Hurlach zn Bozenerworben und den Namen nebst dem Wappen der st v. H. 1. da-von angenommen, sv. Mayerhofen, Mspt.)
st Hurlbach erscheinen um 1050 in Briefen des KlostersPrüfling. sM. B. XIII. 39 ff.)
st Hurliiigcii, ein altes schwäbisches, auf der Burg Herr-lingen im Württemberg. O.A. Rottenbnrg hausendes Geschlecht,welches aber schon im 13. Jahrh. erloschen sein mag.
(Griesinger 623.)
st Hurloch, Hurnloch. Erscheinen zuerst mit Liutolt undWernhcr 1192 in Wessobrunn er Briefen. 1290 wurde einZweig des Geschlechts Rathsgenossen zu Augsburg uud kommtdaselbst bis gegen Ende des 14. Jahrhunderts vor. Ihr Schildroth-stlber gewckt mit schwarzem Haupt.
(M. B. VII. 368. - v. Stetten 117 ff.)
st Hünningen, ein gräfliches Geschlecht in Schwaben undElsaß, aus dem die alten Grafen v. Hohenberg entsprossensein sollen. (Lucä, Fürstensaal 176. — Zedier XIII. 1276.)
st Hurrcllmch, ein schwäb. Geschlecht, das sich v. Altdorfund Hurrelbach schrieb. (Crusius, schwäb. Chronik III. 863.)
st Hurslogowe, eine alte sächs. Familie, aus der bloö Hart-wich 1291 als Zeuge in einer Urkunde vorkommt.sHorn, Handbiblioth. VII. 746.)
st Hnrt, stammen von dem Orte Hurt bei Köln; sie führeneinen s. rechtssehenden Adler in Schwarz und besaßen das Erb-marschallamt in Jülich. Die Familie mag im Anfange des17. Jahrhunderts erloschen sein.sFahne I. 182, wo ein Stammbaum. — v. Ledebur I. 386)
Hinter, ein am 19. Juli 1789 in den preuß. Adelstanderhobenes Geschlecht in der Rh einprovinz. Im I. 1345 lebtezu Elberfeld ein Advokat v. H. sBernd, Taf. UXII. 124. —v. Ledebur 1.386. III. 276.) Sollen Freiherren sein. sv. Hefner,preuh. Adel S. 48. Taf. 66.)
Hinter-Amniaiili. Der österr. Hofrath H. erlangte 1852den Adelsstand mit Beifügung des Namens seiner Frau, geb. Am-mann. Auch Franz H., Hauptmann beim Geniewcsen, erlangte1852 den Adelstand mit v. A.sA. A. Zeit, von 1852. — Oesterr. Milit. Scheinst, von 1853.)st Husan. Der Mecklenburg. Kanzler Heinrich H. wurdeim 16. Jahrh. in des h. röm. Reichs Adelstand erhoben; sein Ge-schlecht starb aber mit seinem Enkel 1671 aus.sv. Meding I. n. 381. — v. d. Knesebeck. — v. H.)
Huslirzcwski. Karl Anton v. H. wurde am 31. Mai 1816in den preuß. Grafenstand erhoben. Die Familie stammt ausPolen, woselbst sie 1676 den poln. Adel erlangte. Ludwigv. H. stand im preuß. Staatsdienst als Regierungsrath zn Kalischund zulezt beim Kammergericht zu Berlin, woselbst er 1823starb. Das Wappen der Familie ist ein in der oberen Hälfterothes, in der unteren Hälfte blaues Schild; im rothcn befindet
sich ein Passionskreuz, im unteren ein halber g. Mond, überwelchen drei g. Sterne gelegt sind. v. Wolframitz in seinen Col-lekt., Mspt., sagt, daß diese Familie wahrscheinlich von einemnatürlichen Sprößlinge des Geschlechts PruS herstamme; dennman sehe es dem husarzewskischcn Wappen an, daß das preußischeWappen a la Campagne verändert sei. Das preuß. Wappen istein Pasflonskreuz im r. Felde. Taschcnb. der gräfl. Häuser 1844 u. f.— v. Zedlitz. — v. Hcfner, preuß. Adel S. 13. T. 14. — Dipl. Jahrb.f. d. preuß. Staat 1843. S. 258. — v. Ledebur I. 387.) Zwei Preuß.Grafen v. Hussarzewöki (mit ss) sind 1823 und 1840 inGalizicn immatrikulirt worden. sPoczet Szlachty.)
Huschka v. Natschitzburg. Die Brüder Johann und Franz H.,Gutsbesizer in Mähren, wurden im I. 1804 mit dem BeinamenV. R. geadelt. )M. v. M., Erg. 158. — v. H.)
st Hustlstein, ein fulda'sches, zwischen 1222 und 1328 vor-kommendes Geschlecht. sSchannat, diocc. hierarch. fuld. p. 86.)
st Hustlsstci». Heinrich v. Slitze, genannt v. H., in einemPfälz. Brief 1410. sMone II. 123.)
1. st Hustll. Deren gibt es zwei verschiedene Geschlechter, diejedoch beide erloschen sind.
1. Eine in Westfalen begütert gewesene Familie, welche inder Grafschaft Mark um 1600 Beck, Hamm und Kelling-hausen besaß und in G. einen schräg gezogenen Strom, worinein Fisch, führte, sv. Steinen, westfäl. Gesch. Taf. TIX. 2.)
II. Ein thüring. Geschlecht, welchem Aspach, Farnroda,Husen 1216 und Sumeringen gehörte. Ein Wappen ist nichtangegeben.
III. Die v. H., d. h. Hausen, in Pommern (SiebmacherIII. 156) möchten die heutigen Hüser sein, welche dasselbe Wap-pen'führen. sv. Ledebur I. 387.)
2. st Hustll (Schild wie Haslang), waren nassauer Adelund kommen 1242 —1380 vor. (O. S. — Vogl, Top. 72 ff.)
Hustn, s. Hausen.
Hustiiitz, s. Hotowetz.
1. Hustcr. Karl Anton H., österr. Appell. Rath, wurde imI. 1791 geadelt. sM. v. M., Erg. 327. — v. H.)
2. Hustcr u. Adlcrkron. Franz Leopold H., Pächter der Herr-schaft Landsberg:c., wurde im I. 1788 mit Edler von geadeltund im I. 1796 erlangte derselbe das Prädikat „Ritter".
)M. v. M. 158; Erg. 327. — Schmutz II. 168. — v. H.)
1. Huß, eine alte adliche Familie, aus welcher Agnes v. H.unter den Anen Hcnnig's Philipp v. Marenholz auf Schwülchcrvorkommt.
(Leichenpredigt auf denselben von Br-Dätrius. Braunschw. 1656. 4.)
2. Hilst. Joh. Hclfreich H., minden'schcr Regierungsrathund Magdeburg. Kammerrath, und dessen Brüder, Karl Adolfund Gustav Adolf, wurden am 27. Nov. 1702 geadelt.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 387- — v- H.)
Hustuuuili, österreichisch. August v. H. war 1857 alsk. k. Oberst zur Verfügung gestellt.
HusM. Der kais. österr. Ministerialrath Val. v. H. wurde1849 in den Freiherrnstand erhoben. sE. S.)
Huszthq - liisgko, ungarisch. Josef de H.-R. war 1857Oberlieutenant im 9. k. k. Hus. Reg.
Hutberg, s. Capellaris.
26"