Druckschrift 
2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
204
Einzelbild herunterladen
 

204

Hut Hys

Huth v. Dcjscndors, eine baycr. adliche Familie, von welcherv. Hefner, baycr, Adel S. 87. Taf. 101, mir das Wappen bei-bringt. Siehe v. Hefner, Mecklenburg. Adel S. 11.

Hutschciireitcr v. Glmzendorf. Franz H., österr. Hauptmann,erlangte 1817 den Adel mit v. G. HM. v.M., Erg, 327. - v. Hl

st Hutstockr, Huetstocker, ein in Wien durch mehrere Jahrhun-derte seßhaft gewesenes Geschlecht, welches am 4. Dez. 1575 vonK. Maximilian II- in den Nitterstand erhoben und 1585 in dienied er österreichische Landmannschaft aufgenommen wurde; im17. Jahrh. ist dasselbe erloschen. sWisgrill IV. 470. v. H.)

Hutten, ein altes fränk. Geschlecht, aus welchem schon imI. 930 Ehrenreich als Heerführer Kaiser Hcinrich's gegen dieHunnen bekannt ist. Sie theilte sich in drei Hanptlinien, in diestackclberg'sche, frankenberg'sche und stolzenberg'sche.(v. Gleichenstein, n.43. Gauhe 1.694. Salvcr I46.369.37t.408.430.655. 658. 666. 702. 730- v. Hnmbracht, Taf. 167- 170. - Spangen-berg, Adelsspiegel II- B- 6. K. 10. S. 46. Bucclini III. 124.Biedermann, Baunach Taf. 72 94 v. Mcding II. n. 399 400.Gattercr, Hdb von t762. Köbler, Wappcnkal. 1751. v. HattsteinI. 316. III. 250. Neues gem Hdb 1777. S. 115; 1778 I. 123.Schannat, fuld Lchnhof 99. Struv, hist. Archiv I. 299. Stell-macher I. 100. n. II. 12. v. H. v. Ledebur I. 387. III. 280.)

In Bayern als Freiherren eingetragen, iv. Hefner, bayer. Adels

Hutten -Czopski, sind ganz verschieden von den fränk. v. H.Sic führen in R. zwei g. Schräglinksbalkcn. Vergl. Czapski.sSiebmacher I. 100. v. Ledebur I. 387.s

1. si Hutter. (Schild wie Breisach, doch der Hut blau unddas Feld golden.) Meraner Geschlecht. (O. S.)

2. st Hutter, Huter, ein bayer. Geschlecht, das um 1520abgestorben ist. Primus: Albert H. 1241, alter: Albert 1324im Kapitel zu Regensburg. Das Wappen kam darnach andie st Vöhlin v. Frickenhausen, sv. Hefner, st bayer. AdelS. 16. Taf. 13.s Vergl. oben Hott er.

3. Hutter, Melchior, kais. Oberstlieut. vom mansfcld'scheu

Regiment, wurde 1676 in den rittermäßigen Adelstand erhoben.sR. T-A. R.s

4. st Hutter zu Hainmsluich. Im Schild ein Zelt. Hund, III. 397,rechnet den Kanonikus Albert 1241 zu diesem Geschlecht.

Huttcrn, österreichisch. Friedrich v. H. war 1835 Jn-grossist bei der k. k. Münzhofbuchhaltung zu Wien.

Huhe, österreichisch. Hermann Edler v. H. war 1835k. k. wirkl. Hofsekretär zu Wien.

st Huusbnch, Nassauer Adel, dessen Stammhaus H. im AmteRunkel lag, und das 1476 st. (Vogl, Top. 143 ff. Arnoldi307 ff.) Im Schild ein Hirschkopf mit einer Rose zwischen denStangen. (O. S.)

Hnqdccopcr. Jean H. van Maars even wurde als Bürger-meister von Amsterdam 1637 von Schweden geadelt. DieFamilie blüht gegenwärtig in drei Zweigen, dem genanntenvan Maarseven, dem van Zeist und dem van Nigtevecht inHolland und am Niederrhein.sO. S. Rietstap, Handboek 399-s

st Huygc», Hingen, ein in der ersten Hälfte des 18. Jahr-hunderts erloschenes kölner Patriziergeschlecht, sv. Ledebur I. 387.)

Huym, Huhn, zu Geelen und zu Amstenrad, ein altes,schon im 13. Jahrh. in Urkunden vorkommendes rhcinländi-sches Geschlecht, welches ein Schlangenkreuz mit einem Herzschild,worin drei Kugeln, in S. führt. Dieses Wappen wurde jedochbei Erhebung in den Grafenstand, 1697, gänzlich verändert. Die

Familie theilte sich in die Zweige: zu Geelen, welcher um dieHälfte des 17. Jahrhunderts erloschen ist, und in jenen zu Amsten-rad, welcher noch in Oesterreich blüht und das veränderteWappen führt. Die Erhebung von 1697 betrifft diesen Zweig;

der andere war schon früher in den Grafenstand erhoben.

sFahnc I. 181 II. 68- v. Ledebur I. 387. III. 280. SiebmacherII 115. V. 304. Graft. Taschenb. von 1840 u. 1357.)

Hiiysten. Der kais. russische Hofkriegsrath und Minister amkais. Hofe zu Wien, Heinrich v. H., erhielt 1707 ein Reichs-freiherrndiplom. Derselbe war ein Bruder von Arnold H., Bürger-meister zu Essen. Der Adel dieser Beiden, deren Urgroßvater ihnsoll haben fallen lassen, wurde am 5. Mai 1706 erneuert, wiev. Ledebur, I. 383, sagt, wogegen in der Ncichstaramtsrcchnnugsteht, daß sie die Freiherrnwürdc erlangt hätten: v. Ledebur III. 280:Huyssen v. Kattendik. (R. T. A- R.)

Hqc v. Muuelt. Der Doktor A. H., österr. Rath im Mini-sterium, wurde 1854 mit v. G. in den rittermäßigen Adelstanderhoben. (A. A. Zeit. v. 1854.)

st Hymel, altbayer. Geschlecht. Im Schild ein Fraucnrumpf.Joannes H., thcolog. Dr., erhält 1438 ein Kanonikat zu Frei-sing. Er sezt drei adliche Bürgen, Stefan v. Schmihen, Wil-helm Praunstorffcr und Heinrich Adclzhauser, den jüngcrn.sO-S. Geiß, Series:c., Mspt.)

Hymincn. In dieser cleve-mark'schen Beamtcnfamilie fan-den verschiedene Standeserhöhungen statt mit verschiedenen Wappen,als: Mit einem gevierteten Schild: 1. u. 4. in Schwarz zweigegeneinander gesezte g. Sparren; 2. u. 3. in S. eine durchbrocheneschw. Raute. Joh. Peter Arnold H., geh. Rath zu Cleve, undsein Vetter, Joh. Wilhelm H., Justizrath, wurden am 2. Okt.1786 in den preuß. Adelstand erhoben. Wappen: Im goldenenSchildeshaupt ein halber r. Adler. Erfolgt war ein R.Rittcrstands -Diplom vom 11. Febr. 1770. Richard v. H. starb am 21. Aug.1722 als cleve-mark. Kanzler. Joh. Heinrich v. H., k. preuß.geh. Rath, Herr zu Grondstein bei ReeS, starb am 4. Sept.

1757. jv. Ledebur I. 388. - Bernd, Taf. UXIII. 125. - Preuß.Wappenb. III. 58. v. H. v. Zedlitz. Dipl- Jahrb. für denpreuß. Staat 1841. S- 101. Fahne II. 68.)

Hynck. Michael v. H., des Wappens Topor, ist 1782 indie galiz. Adelsmatrikel eingetragen worden. (Poczct Szlachty.)

Hynitsch v. Hof. Joh. H., Arzt, wurde im I. 1728 mit v. Hofin den b öhm. Ritterstand erhoben. jM. v. M., Erg. 158. v. H.)

Hqpf, Hapf, ein uiederösterr. Geschlecht, welches um 1513in der Ritterschaft erscheint; das Wappen ist unbekannt.

(Wisgrill IV. 473. v. H )

HiMolit, Baptist, aus dem Tridcntischcn, wurde 1686 inden rittermäßigen Adclstand erhoben. (N.T.A.N.) S. Hippolitis.

Hqrth, Franz Jgnaz Josef, fürstl. öttingen - wallcrstei n'-schcr Oberamtmann, wurde 1798 geadelt.

M. v. M., Erg. 327. - v. H.)

1. Hynis, Andreas, in kais. Diensten, erlangte 1612 denAdelstand. (R. T. A. N.)

2. Hqriis v. Homburg. Adliche und Patrizier zu Konstanz,

die zwischen 1380 und 1624 vorkommen. (Bucelini, stcmmat. II. 3.- Zedier XIII. 1504. Siebmacher 1. 121. III. 174. V. 192- 279 )

3. Hqrus v. Schöiio«, wahrscheinlich ein Zweig der H. v. Hom-burg. Mone 1.199. VI. 124. 371.)

Hijsliig, Georg, k. schw ed. Dragonerhauptmann, erhielt 1769ein Reichsadelsdiplom. fN.T.A.R.)