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Hun — Hup
init einem Ring in verwechselten Farben), ursprünglich MünchnerGeschlecht, später landsäsfig, um 1680 st. sv> Hcfner, st bayer. AdelS> 16. T- 13; derselbe, Münchner Geschlechter.)
st Hundhuuscu, ein altes ausgestorbenes thüring., meistschwarzburg. Geschlecht. sFr. Chr. Lesscrs histor. Nachr. von demalten ausgestorbenen adl. Geschlecht der Herren v. H., so ehemals in dergüldenen Aue im Amte Heringen gelebt haben. Nordhausen, i. I. 1752. 4.
— v. H.)
1. st Hundhcim, rhcin. Geschlecht. (Mone VII. 415.)
2. Hundhcim, eine seit dem 6. April 1600 in den Adclstanderhobene Familie, welche Ilvesheim im Großherzogthum Badenbesizt. (Cast, Adelsb. v. Baden.)
st Hundheimer zu Aresnig (im Schild ein halber Wind), alt-bayer. Adel. Friedrich H. zu A. 1377. Wilhelm 1452 ZollnerHu RegenSburg. sO-S. — Hund III. 337. — M. B. in indicesub vocibns Hunheim et Hunt ha im.)
1 Huudlin. Schwäbisch. 1378 siegelt Konrad H., Edel-knecht, mit einem Kübelhelm, darauf ein Hnndsrumpf. (O. S.)
st Huudlingc» (im Schild ein Ankerkreuz), luremburg. Ur-adel, dessen Stammhaus bei Arlon liegt. Johann v. Hunde-lingen 1484. Philipp v. H. verkauft 1508 sein Dorf Es peit-sch cid im Nassau'schcn. sO. S- — Vogl 605; dessen Top. 6t.)
st Hundpiß u. Uahcnriedt un!> Waltrums, schwäb. Geschlecht,das 1828 in Bayern als freiherrlich eingetragen wurde. Dr. Jo-hanns Franz H., Thumherr zu Augsburg, st 1665.
sO-S- — Bucelini, stemmat. — v. Hattstein III. 245—49. —v. Hefner, bayer. Adel S. 41. Taf. 33. — Siebmachcr I. III. n. 10.
— Estor in der Ahnenprobe schreibt Hundpis oder Humpis v. Waltrams.
— v. Mcding II n. 334. — Gauhe I. 694. — v. Krohne II. 148 u. f.
— Hartmann, Samml. — v. Zedlitz, Ad.Ler- — v. H.)
st Hundsangcn. Das Stammhaus im nassau'schcn Amte Wallen-rod; kommen 1335 — 72 urkundlich vor.
(Vogl, Taf. 178. — Arnoldi 306.)
Hundsbcrch, Hunsbergk, ein sächs. Geschlecht, woraus Einigeum 1291 vorkommen. (Horn, Handbibl. VIII. 740 u. f.)
Hundsheim, Hundsheimcr, ein altes österr. Geschlecht, daswahrscheinlich mit Georg H., der von K. Ferdinand dd. Prag,3. April 1562 eine Verbesserung seines altangestammten Wappenserhielt, ausgestorben ist. (Wisgrill IV. 467—70. — v. H.)
1. st Hundsperg, Gerichts Burghausen, wird das Stamm-haus der v. H. gewesen sein, welche im 12. und 13. Jahrh. inbayerischen Klosterbriefen erscheinen.
(M. B. I. 15. II. 380. III. 381 ff. IX. 110 ff.)
2. st Hundsperg, auch Ichlcgt v. H., alt bayer. Adel, dessenStammhaus H. an der Donau lag. Sie waren auch zu Her-sching gesessen und kommen bis 1567 vor, wo sie gänzlich herab-gekommen waren. Schild gespalten, vorn ein halber Adler, hintenzwei Schrägbalken. (O. S. — Hund III. 398.)
Huudsschud, ein niederösterr. Geschlecht, das zwischen 1544—1561 vorkommt, dessen Wappen aber nicht aussindig zu machen ist.
(Wisgrill IV. 467. — v. H.)
1. Hundt, Wolf und Michael, Gebrüder, aus den österr.Erblanden, wurden 1620 geadelt. (R. T. A-R.)
2. Hundt, in Westpreußen. Wappen: In B. zwei schrägesich kreuzende s. doppelte Widerhaken und darunter drei s. Rosen.
(v. Ledebur I. 386. III. 273.)
3. Hundt zum Dusch, Hond, eine aufgeschworne jülich'scheFamilie. (Robens I. 365—67. — v. H.) S. Hund v. Hundt.
4. st Hundt v. Kleinaigcn, altbayer. Geschlecht. Schräg-getheilt mit einem sizcnden Wind. (O. S.)
Hundt v. Hüstle», s- v. Hcfner, Mecklenburg. Adel S. 9.Hundtsödtcr, Oswald, erhielt 1630 Bestätigung seines erlang-ten Adelstandes. (R. T. A. R.)
st Hundzugel. Ein Rugerus de Hunzagel in einem Briefdes Klosters Oberachtaich 1190. (M.B. XII. 59.)
st Hunc. Symon Hune v- Rodenbroech, Knappe vonWazcn, im valkenburger Lande ansäßig, siegelt 1414 miteinem Andreaskreuz. Er ist 1420 todt, wo sein gleichnamigerSohn noch minderjährig ist. (Arch. Not.)
st Huucschmin nun Lanstcin, waren mainzische Vurgmänncr zuLancck und sollen mit denen v. Laust ein gleichen Stammesgewesen sein. (Vogl, Top. 91 ff.)
Hunscls, s. Hohenfels.
Hungnrill. Franz Gonghe de H. wurde am 1. Mai 1665 inden böhm. Freiherrnstand erhoben, (v. H.)
Hungen«, s. Jonghe.
1. st Hunger, bayer. Geschlecht, aus Wasserburg stam-mend und mit den Kulbing er daselbst wappengenossen. DieFamilie zält mehrere berühmte Professoren der Hochschule Ingol-stadt. (O. S. — M. B. VII. 326.)
2. st Hunger, m ecklenburg'sche, aber ausgestorbeneEdellente.(v. Meding II. n. 398.) Dr. Wolfgang H., der 1555 starb,wurde mit seiner Familie auf dem Reichstage zu Augsburg iu denAdelstand erhoben, (v. H.)
Hnngcrkhnuscn, s. Heyden v. Hungerkhausen.Hungersbach, s. Eck.
st Hungcrsbcrg, ein Dorf Gerichts Hag in Oberbayern, hatvor Zeiten seinen eigenen Adel gehabt. Egilo de Hungirberg1170. Uolricus 1190 ff. (M. B. IV. 88 ff.)
st Hungcrshanscn. Prunus Perthold H., Bürger zu Sterzing.1329. Ultima: Dorothea v. H. war an Leonhard Jöchl vonSterzing verheurathet, der das Wappen annahm, so darauf andie v. Rost gekommen. (O. S.)
Huniadq. Der Freiherr Josef H. wurde 1797 in den Neichs-grafenstand erhoben. (M. v. M., Erg. S- 16. — Taschenb. der gräfl.Häuser 1844. — Jahrb. des deutschen Adels, 1848, S. 360.) DieFamilie gehört zum ungar. Adel. (v. H.)
Huningen, ein rhcinländ. Geschlecht.
(Salver 219. — v. H.)
st Hunncnbrrg, Huneberg, Hunenborg, eine alte clsass. Fa-milie, die schon 680 (?) vorkommen soll. (Damals gab es nochkeine Familiennamen.)
(Lucä, Fürstensaal 65. — Zedier XIII. 1220. — Siebmacher II. 28.)st Hunoldsburg, Hundiöburg, Huntburg, Hynoldisborch, eingräfl. Geschlecht, aus welchem im I. 1175 Mechtilde, Goswin's
v. H. Tochter, in Urkunden vorkommt.
(de Ludwig, rcl. mspt. I. 20. — Zedier XIII. 1252.)
Huuotdshuulcn zu Huuoldshuuscn, s. Hundelshausen.Hniioltstcin, s. Vogl v. H-—-- ch Hu nsfcld. straßburger Adelsgeschlecht. (Mone VIII. 395.)
st Hupe, Hup, Hupen, Hüpe, Huben, in Neuvorpom-mern, auf Hohendorf 1321, Obelitz 1626. Wappen?(v. Ledebur III. 279.)
st Huppe, ein im 17. Jahrh. ausgestorbenes k ö l n e r Patrizier-Geschlecht. (Fahne I. 182. - v. Ledebur III. 279.)